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Tigerfan
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Anmeldungsdatum: 27.08.2004
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BeitragVerfasst am: Di Jan 08, 2008 20:23:03 
Titel: Bombardierten auch Pilatus-Flugzeuge den Sudan?
Antworten mit Zitat

An den jüngsten Angriffen der tschadischen Luftwaffe auf Rebellenlager im Sudan soll auch ein Flugzeug der Stanser Pilatus-Werke beteiligt gewesen sein. Die Schweizer Behörden klären den Vorfall ab.

Rita Baldegger, Sprecherin des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) bestätigte auf Anfrage Informationen der Sendung "Rendez-vous" von Schweizer Radio DRS. Zusammen mit dem Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) würden nun die Fakten zusammengetragen.

Insbesondere sei unklar, ob ein Pilatus-Flugzeug für Kampfeinsätze ausgerüstet worden und ob die Maschine tatsächlich an den Bombardements im Sudan beteiligt gewesen sei.

Der Tschad besitzt schon seit Jahren zwei Flugzeuge des Typs PC-7. Als eines davon ausfiel, genehmigte der Bundesrat im Juli 2006 die Lieferung eines PC-9 in das zentralafrikanische Land. Beide Typen des Trainingsflugzeugs können nachträglich mit Raketen und Bomben bewaffnet werden.

Dies geschah schon in anderen Konfliktgebieten, etwa Burma, Guatemala oder Irak. Aus diesem Grund hatte auch die Lieferung in den Tschad in der Schweiz für Kontroversen gesorgt. Das SECO stellte sich aber damals auf den Standpunkt, es gebe keine Hinweise darauf, dass der Tschad das PC-9-Flugzeug für Kampfhandlungen einsetzen wolle.

Die Regierung des Tschad habe garantiert, das Flugzeug nur für Trainingszwecke einzusetzen, sagte auch Oskar Schwenk, Chef des Flugzeugherstellers, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. "Mehr konnten wir nicht tun."


http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/nachrichten/national/detail.htm?client_request_className=SdaNewsItem&client_request_contentOID=262192
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CaptainMaxwell
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Anmeldungsdatum: 05.02.2005
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BeitragVerfasst am: Di Jan 08, 2008 20:32:05 
Titel:
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Ich hab irakische Falcon 50s gesehen die Exocet starten konnten.
Auf jedes Gerät kann ich Waffen montieren, und seis nur ein GPMG auf einer 1:10 Su-25.
Sogar auf Mittelklasse-Offroadern aus Wolfsburg gibts schon .50er...

So what? Dann darf man denen gar nix mehr verkaufen.

(BTW, Bill Lear wusste schon warum er nach Wichita ging...)
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di Jan 08, 2008 20:34:10 
Titel: Tja, Maxwell
Antworten mit Zitat

ist der Grund warum man in der Golf Region als ziviles Flugzeug das Wetterradar unbedingt eingeschaltet haben muss.... auch wenn keine Bummerln stehen,... seit Jahrzehnten...
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Tigerfan
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Anmeldungsdatum: 27.08.2004
Beiträge: 330
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BeitragVerfasst am: Di Jan 08, 2008 20:36:50 
Titel:
Antworten mit Zitat

Naja, den Grünen und der SP der Schweiz sind diese Exporte ein Dorn im Auge. Deshalb wollen diese mit Hilfe einer Volksinitiaitive Kriegsexporte verbieten.

Ausser dass wir der Wirtschaft schaden nützt dies gar nichts, schon aus dem Grund wie Viper erwähnt hat, dass man eigentlich alles als Waffe benutzen kann und wer "Kriegsgerät" will, wählt einfach einen anderen Anbieter.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di Jan 08, 2008 20:44:49 
Titel: und die 9/11 Crews
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sind mit Boeings in Gebäude geflogen...

obwohl das da jetzt nicht wirklich vergleichbar ist..

Dass SF-260s und PC-7s und PC-9s eventuell als poor man's ground attack Flugzeuge eingesetzt werden, ist nicht nur vorstellbar, sondern bei manchen Klientenländern sogar zwingend wahrscheinlich...
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CaptainMaxwell
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Anmeldungsdatum: 05.02.2005
Beiträge: 2618
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BeitragVerfasst am: Di Jan 08, 2008 20:47:09 
Titel:
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Eh..

Wie ich das Büldl von der Warrior gesehen habe wurde mir direkt warm ums Herz. Die macht sich sicher gut im Museum, aber fürn Krieg?

Gabs da nicht mal so einen Hype um sprengstoffbepackte RC-Flieger?
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di Jan 08, 2008 20:55:20 
Titel: aber in jedem Fall,
Antworten mit Zitat

zur Vorbereitung der Einsätze im Tschad und auch Sudan sind solche Faktoren absolut in die Threat Szenarien einzuarbeiten...

Gibt eben auch "fliegende Toyota Pick-ups mit Gunplatforms"..

Und auch die werden bekämpft, und das wiederum ist wahnsinnig wichtig einzuplanen bei den Einsätzen..

Rot Kreuz Flugzeuge wurden auch schon überall abgeschossen, nicht einmal böswillig, sondern weil sie aus der Ferne wie "halbzivile" Flieger der jeweiligen Gegenseite ausgeschaut haben..

Das wären zum Beispiel die "Intel Requirements" die vorrangig für unsere Flieger auszukundschaften wären, respektive sollten unsere Luftstreitkräfte für diesen Fall defensive Measures haben, equipment- und trainingmässig, z.B. was evasive flight profiles betrifft...

Die USAF bietet da für Partnerstaaten ein paar hervorragende Trainingsprogramme an..., sagen manche im UK, erst danach wussten sie was z.B. in einer C-130 drinnen steckt wenn man sie in Bodennähe "ausserhalb des Envelopes" fliegen lernt...

Aber was soll man machen?, na hoffentlich erklärt unsere "No Such Agency" das dem Herrn Darabos rechtzeitig...

es sei denn, es ist zu geheim, wos weiss ma, kann auch sein...
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CaptainMaxwell
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BeitragVerfasst am: Di Jan 08, 2008 21:00:18 
Titel:
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Da stellt sich doch die Frage wie dass die AdlA mit dem Air Cover handelt.

Oder fliegen die F.1 gar nicht ATA?
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BUMAN
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 09, 2008 12:08:32 
Titel: Darfur: Schweizer Flieger im Bombeneinsatz
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Die Luftwaffe des Tschad hat ein Rebellenlager im Nachbarland Sudan bombardiert. Laut einem Agenturbericht war beim Angriff ein Flugzeug der Stanser Pilatus-Werke im Einsatz.

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/27994874
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BeitragVerfasst am: Di Jan 15, 2008 22:20:49 
Titel: Fotobeweis: Tschad schiesst mit CH-Flugzeug auf Rebellen.
Antworten mit Zitat

Hat die tschadische Armee mit einem Flugzeug der Stanser Pilatus-Werke Rebellen in Darfur angegriffen? Jetzt liegt ein Foto vor, das dies belegen könnte.

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/25375732
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BeitragVerfasst am: Do Jan 17, 2008 19:58:19 
Titel: Tschadische PC-9 wurde bewaffnet
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Tschad hat das 2006 aus der Schweiz gelieferte militärische Trainingsflugzeug PC-9 mit Aufhängevorrichtungen versehen und sehr wahrscheinlich bewaffnet. Dass die Maschine für Kampfeinsätze verwendet wurde, steht laut SECO nicht fest.
Laut Medienberichten wurde das Flugzeug der Stanser Firma möglicherweise im Kampf gegen Rebellen in der an Tschad angrenzenden sudanesischen Region Darfur eingesetzt. Ein solcher Einsatz würde der Versicherung der tschadischen Regierung widersprechen, den PC-9 einzig für Trainingsflüge zu verwenden.

Wie Abklärungen des Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) ergaben, wurde das Flugzeug im Tschad für die Bewaffnung aufgerüstet und sehr wahrscheinlich auch bewaffnet. Hingegen liess sich nicht abschliessend abklären, ob es auch für Kampfeinsätze verwendet wurde.

Laut Mitteilung des SECO wurde der tschadische Botschafter in der Schweiz am Donnerstag nach Bern zitiert. Bereits am Vortag hatte die Schweiz bei der tschadischen Regierung eine Demarche unternommen und eine Stellungnahme zur Aufrüstung und zum allfälligen Kampfeinsatz des PC-9 verlangt.
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/18981759
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Georg MADER-JDW
int. Luftfahrtjournalist
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BeitragVerfasst am: Mo Jan 21, 2008 15:58:15 
Titel: Re: Tschadische PC-9 wurde bewaffnet
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BUMAN hat folgendes geschrieben:
Laut Mitteilung des SECO wurde der tschadische Botschafter in der Schweiz am Donnerstag nach Bern zitiert. Bereits am Vortag hatte die Schweiz bei der tschadischen Regierung eine Demarche unternommen und eine Stellungnahme zur Aufrüstung und zum allfälligen Kampfeinsatz des PC-9 verlangt.


Chad Likely Armed Swiss-Made Aircraft
(Source: Swiss Information service; dated Jan. 17, 2008)

The Swiss government has summoned Chad's ambassador to explain why his country may have equipped a Pilatus aircraft with weapons in breach of export agreements.

On Thursday, Swiss officials confirmed that the PC-9 suspected of being used in attacks on Darfur was refitted to carry weapons.

The State Secretariat for Economic Affairs (Seco) said it was not clear whether the plane had been used for military purposes by the Chadian government, which is fighting rebels in the east of the country along the border with Sudan.

But Seco said the aircraft, which was sold to the African country in 2006 on the condition that it would be used only to train pilots, had "very probably" been armed.

Media reports quoting military sources in the African region said attacks on rebels in Darfur were carried out by Chadian helicopters and a PC-9 aircraft on January 7.

Swiss law forbids the export of military equipment to areas of conflict. The sale was approved by the government in June, 2006.

The Pilatus aircraft are subject to Switzerland's Goods Control Act (GKG), which provides for the export of dual-use goods and armaments that do not come under the stricter War Material Act.

This has been harshly criticised by the centre-left Social Democrats and pacifist groups, including the president of the commission on security issues, the Social Democrat Barbara Haering.

Haering said at the time of the sale that it was cynical for Switzerland to support peace initiatives in the region while delivering aircraft that could be deployed in combat missions.

The Swiss government came under repeated fire in the 1990s from non-governmental organisations for sales of Pilatus planes to governments in conflict zones, including the military junta in Myanmar and the apartheid regime in South Africa.

But on Thursday, Seco director Jean-Daniel Gerber said that neither the United Nations nor the European Union had imposed any sanctions on Chad, which would have been grounds for Switzerland to delay the sale.

Gerber ruled out such exports under the current conditions.

No details about the meeting with Chad's ambassador were revealed but Swiss officials said they were continuing their investigation into the affair.

They also said they were expecting to receive further information about Chad's PC-9 from the aircraft manufacturer located in the central Swiss town of Stans, including more about the role of the Pilatus maintenance staff assigned to Chad.

The company has said the African nation possesses three PC-7s and one PC-9. The latter was delivered to Chad to replace a PC-7 which it had purchased from France.


Anm.: Mir ist übrigens aufgefallen, dass dieser 20min.ch dieses Foto einer tschadischen, gelben PC-7 mit den Gunpods im seinem Artikel
wegen der bewaffneten PC-9 verwendete, ("Foto aufgetaucht" usw.) wie es wir hier im Forum auch schon hatten...

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Georg MADER -- Korrespondent von Jane's Defence Weekly / MILITARY-TECHNOLOGY
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Georg MADER-JDW
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Anmeldungsdatum: 25.07.2004
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BeitragVerfasst am: Di Feb 05, 2008 07:12:59 
Titel: Re: Tschadische PC-9 wurde bewaffnet
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DID fasst die Causa nochmals zusammen..:

http://www.defenseindustrydaily.com/swiss-kerfuffle-over-chads-use-of-pilatus-aircraft-04655/


...irgendwie wird bei den Berichten nie zwischen den PC-7 und der PC-9 unterschieden, die da bewaffnet über dem Sudan eingesetzt worden sein sollen. Bei den PC-7s gibt es das Foto, alle Berichte verwechseln das aber mit PC-9... Confused
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Tigerfan
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BeitragVerfasst am: Di Feb 05, 2008 12:46:20 
Titel:
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Dabei hätten es die Medien so leicht sie müssten nur lesen, was auf dem Bild steht. biggrin
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hakö
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BeitragVerfasst am: Di Feb 05, 2008 15:48:03 
Titel:
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Tigerfan hat folgendes geschrieben:
Dabei hätten es die Medien so leicht sie müssten nur lesen, was auf dem Bild steht. biggrin

oder einfach schauen,ob der vogel schleudersitze hat,was nur bei der PC-9 der fall ist.
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BUMAN
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 09, 2008 10:14:15 
Titel: Tschad: Splitterbomben an Schweizer Flugzeug
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Die Luftwaffe von Tschad besitzt Pilatus-Trainingsflugzeuge aus der Schweiz. Und hat diese - trotz Gegenteiliger Versprechungen - mit Bomben ausgestattet.
Im afrikanische Land herrscht zurzeit Bürgerkrieg, deshalb prüft der Bund, ob mit den Fliegern aus Stans Angriffe geflogen werden. Dem Nachrichtenmagazin «10vor10» liegen jetzt aktuelle Fotos einer Pilatus-Maschine vor, die mit schweren Splitterbomben bestückt auf einer Startbahn in Tschad steht.
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/14247404
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hakö
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 09, 2008 13:12:13 
Titel: Re: Tschad: Splitterbomben an Schweizer Flugzeug
Antworten mit Zitat

BUMAN hat folgendes geschrieben:
Die Luftwaffe von Tschad besitzt Pilatus-Trainingsflugzeuge aus der Schweiz. Und hat diese - trotz Gegenteiliger Versprechungen - mit Bomben ausgestattet.
Im afrikanische Land herrscht zurzeit Bürgerkrieg, deshalb prüft der Bund, ob mit den Fliegern aus Stans Angriffe geflogen werden. Dem Nachrichtenmagazin «10vor10» liegen jetzt aktuelle Fotos einer Pilatus-Maschine vor, die mit schweren Splitterbomben bestückt auf einer Startbahn in Tschad steht.
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/14247404
das besagte foto ist aber nicht zu sehen, gibt es das vielleicht gar nicht?
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BUMAN
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 09, 2008 15:14:14 
Titel: 10 vor 10
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Splitterbomben an Pilatus-Flugzeug in Tschad
Die Luftwaffe von Tschad besitzt Pilatus-Trainingsflugzeuge aus der Schweiz. Im afrikanische Land herrscht zurzeit Bürgerkrieg, deshalb prüft der Bund, ob mit den Fliegern aus Stans Angriffe geflogen werden. 10vor10 liegen aktuelle Fotos einer Pilatus-Maschine vor, die mit schweren Splitterbomben bestückt auf einer Startbahn in Tschad steht.


http://www.sf.tv/sf1/10vor10/
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Blondie
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BeitragVerfasst am: Di Feb 12, 2008 20:33:29 
Titel:
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Die "schweren Splitterbomben" sind südafrikanische Mk.81 - Gewicht, lt. Denel-Katalog hier, "jämmerliche" 125kg.

Lieferbar mit zwei Zündervarianten, auf praktischen Paletten á 9 Bomben, und sonstiger Ausrüstung je nach Vereinbarung.

Preis?

Echte Gelegenheit...!

Wirklich schwer vorzustellen was hätten die Schweizer erst gesagt, wenn die PC-7 mit zwei Mk.82 aufgenommen wäre?

Da haben es die Russen beträchtlich leichter. Schließlich spielen ihre mit je vier Mk.81 bestückten Mi-17V-5 die Hauptrolle in fast jedem Video aus Tschad der vergangenen Woche...
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edi
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Anmeldungsdatum: 08.12.2005
Beiträge: 335

BeitragVerfasst am: Mi Feb 13, 2008 00:52:15 
Titel:
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unsere sog. jabo-verbände der luftwaffe hätten sich freuen können, wenn sie zumindest über mk-81 bomben für die j-29f oder saab-105 verfügt hätten.
bez. anmerkung von blondie: ein volltreffer einer mk-81 zb. auf ein einfamilienhaus, würde sicherlich dementsprechende wirkung erkennen lassen.
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Blondie
Gast





BeitragVerfasst am: Mi Feb 13, 2008 13:31:15 
Titel:
Antworten mit Zitat

edi hat folgendes geschrieben:
unsere sog. jabo-verbände der luftwaffe hätten sich freuen können, wenn sie zumindest über mk-81 bomben für die j-29f oder saab-105 verfügt hätten.
Geht nicht. Dann hätten sie eine Berechtigung auch offiziell "Jagdbomber" genannt zu werden. tongue

Zitat:
bez. anmerkung von blondie: ein volltreffer einer mk-81 zb. auf ein einfamilienhaus, würde sicherlich dementsprechende wirkung erkennen lassen.
...genau dass war der Punkt: was mann da auf dieser Pilatus Maschine sehen kann, ist in einem Land wie Tschad nur zur "Bekämpfung" der "Einfamilienhäuser" effektiv.

Zur Bekämpfung Toyota-fahrender Rebellen im sandingen Gelände benötigt man eigentlich derartige "Zusätze", wie (zBsp.) Jupiter-Abstandszünder (werden ebenfalls von Denel hergestellt und mit Mk.81 angeboten). Sonst wird ein Großteil der Detonation von weichem Boden aufgenommen, und selbst nahe liegende (oder -fahrende) Ziele bleiben unbeschädigt.

Also, können wir jetzt in Ruhe darüber raten, was für "Einfamilienhäuser" damit beschossen werden...
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