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Zuckerbäcker
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 26, 2010 21:15:36 
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Pathfinder hat Folgendes geschrieben:
Nicht für ungut, Zuckerbäcker aber einer deiner sogenannten "Forscher" ist ein Politikwissenschaftler


Danke, aber ich kenne die Zitate die ich selbst reingestellt habe. Und so nebenbei, es sind nicht meine Forscher.

Der Zweite ist übrigens - wie auch zu lesen ist - Physiker, nachdem von dir dem Fachgebiet eine gesteigerte Rolle beigemessen wird, soll das der Vollständigkeit halber auch noch Erwähnung finden

Ich nehme jetzt - ganz verschwörungstheoretisch (inflationiert dieser Begriff bei unerfreulichen Hervorkommnissen in letzter Zeit etwa?) - an, dass der Physiker die materielle Untersuchung durchgeführt hat und der Politikwissenschaftler sich mit der Beurteilung des Ereignisses vom Hergang auseinendergesetzt hat.

Das Ganze schlicht als Einwurf meinerseits, da es keineswegs so klar und eindeutig ist, wie Südkorea und Freunde es gerne hätten.

Auf eine zweite - ebenfalls die südkoreanischer Version belastende Äußerung - habe ich schon am 12.6. hingewiesen.

Die technische Beurteilung hier ist mangels Details müßig; dazu müssten sich auch noch entsprechend Fachkundige - zu welchen ich nicht zähle - beitragen.

Im Übrigen wurde schon weiter oben eingewendet, dass Nordkorea von diesem Vorkommnis keinerlei nachvollziehbaren Nutzen ziehen kann; somit darf geschlossen werden, dass weder die Begünstigungstheorie noch die verschiedenen Zweifel, die über den südkoreanischen Bericht vernommen wurden, den offiziell verlautbarten Hergang stützen.
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Pathfinder
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BeitragVerfasst am: Di Jul 27, 2010 17:13:29 
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Beim "Torpedo-Thesen-zerpflückenden-Team" ist also ein Physiker dabei. Genaueres über seine Qualifikation erfährt man nicht.Seriös wirkt das nicht. Sicherlich kann er einem erklären,warum sich die Erde um die Sonne dreht. Ob die von diesem Duo behaupteten Wirkungen auf den Schiffkörper auch tatsächlich so sein müssen? Eine meiner Freundinnen hat ein abgeschlossenes Doktorat in Physik.Ich habe sie nach diesen Dingen befragt.
Tja, sie meinte, wenn ich ihr ein Schwesternschiff der Fregatte beschaffe,einen passenden Torpedo und sie das Teil dann versenken,heben und untersuchen kann,könne sie eine Meinung dazu abgeben.

Aber obiges Duo bringen ja auch Argumente,wie,das man nicht wisse,wo das Schiff untergegangen sei.Gleichzeitig berufen sie sich auf Augenzeugen einer zwei Kilometer entfernten Insel,die das Schiff sinken sahen.Also konnte die Untergangsstelle nie wirklich unbekannt gewesen sein,entgegen der Behauptungen dieses Duos.
Was haben sie sonst noch anzubieten?

"A leading Russian expert on Korea suggested that the ship had been probably hit by friendly fire."

Das ist dieser Herr hier: Dr. Konstantin Asmolifelov of the Korea Centre at the Institute of the Far East

Wieder erfährt man nicht, welcher Qualifikation der Herr eigentlich hat.Ist ja auch unwichtig. Er sei,so stehts in einem Artikel, der seine These verbreitet, ein "Korea-Experte", was immer das auch heissen mag.
Wunderbar,noch wunderbarer, er hätte auch Ahnung von Sprengstoffwirkungen.
Ahh, der zweite Teil ihrer "die südkoreanischer Version belastende Äußerung":

"Russian experts came to the conclusion that a number of arguments produced by the international investigation in favour of the DPRK's [Democratic People's Republic of Korea] involvement in the corvette sinking were not weighty enough"

Besonders schön liest sich das Ganze im "Netzwerk der ERDhüter und LICHTarbeiter":
http://unsere-neue-erde.net/thread-950-post-7700.html

Nichts für ungut, Zuckerbäcker, leider bin ich geistig nicht ganz so verwegen wie sie und die ERDhüter/LICHTarbeiter.

Im Fall der Fregatte hat die Untersuchungskommission anscheinend als einzige ihre These und Beweise dafür vorgelegt,deren einzelnen Punkte bewertet werden können.

Ansonsten werden ja in der Regel "Experten" aus dem Hut gezaubert,über deren Qualifikation oder auch,wie sie zu ihren Schlüssen gekommen sind, nichts zu erfahren ist.
Falls die Russen jemals etwas vorzuweisen haben, dann her damit.

"dass Nordkorea von diesem Vorkommnis keinerlei nachvollziehbaren Nutzen ziehen kann"

Tja, das alte Cui bono.
Amerika? Die sind im Irak und Afghanistan doch mehr als gebunden.Ob sich Amerika überhaupt derzeit in mehr als einer Hinsicht einen Krieg leisten kann? Vielleicht habe ich das mit der strategischen Überdehnung auch vollkommen falsch verstanden und auch ein Mehrfrontenkrieg ist eine tolle Idee in einer sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage.

Südkorea hat einige interessante Rüstungprojekte:
http://de.wikipedia.org/wiki/K2_Black_Panther
http://de.wikipedia.org/wiki/XK11
http://de.wikipedia.org/wiki/Korea_Aerospace_Industries_KFX
http://de.wikipedia.org/wiki/Dokdo-Klasse
und anders mehr.

Da muss sich kein nk General Sorgen, wie's denn vielleicht in zehn Jahren aussieht.
Man hat eine stabile Volkwirtschaft,der geliebte Führer(bzw dessen Sohn) hat alles,besonders die Armee fest im Griff und man hat schliesslich die bewährten T34/T54/T55 und MIG 19/21.

Bezüglich der Soldaten.
Ich erinnere mich an einen Bericht holländischer Mutter im WK II.
Der Nahrungsmangel bewirkte eine bleibende,negative Genveränderung auch bei ihren Nachkommen.
Wie belastbar ist wohl ein koreanischer Soldat nach mehreren Hungergenerationen?

Tja,da muss keiner auf den Gedanken,seine Waffen einzusetzten,solange es überhaupt Nordkorea noch gibt, bzw man gegen SK noch etwas entgegen zu setzten hat.
Und das System Nk hat sich ja immer durch eine rationale Vorgehensweise ausgezeichnet.Die Bevölkerung (ver)hungert und man investiert in Atombombenforschung. Da liegt eine perverse und verdrehte Logik von Erpressung überlebensnotwendiger Mittel durch militärische Drohnung dahinter. Hat die politische Führung eigentlich noch die Armee so wie früher vollständig unter Kontrolle?Die Generäle mussen doch sehen, das das Ende der Fahnenstange faktisch erreicht ist.
Waren eigentlich die Berichte je dramtischer?
http://diepresse.com/home/panorama/welt/581526/index.do?from=suche.intern.portal

Wissen, was wirklich interessant gewesen wäre?
Wenn man hier Informationen finden würde, ob der reichliche Eintrag von Schwemmsand durch Flüsse(wodurch das "Gelbe Meer" seinen Namen hat) möglicherweise das Auspüren von Ubooten behindert.Wie sich Süss-Wasser-Eintrag aus den Flüssen,Kalt/Warm-Wasserschichten,Strömungsverhältnisse in dieser Gegend und topographische Gegebenheiten auswirken. Ob die Fregatte ein Patroullien-Bewegungsmuster an den Tage legte,ihr Kurs gewissermassen vorsehbar war?
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Zuckerbäcker
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BeitragVerfasst am: Di Jul 27, 2010 19:04:32 
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Pathfinder hat Folgendes geschrieben:
Beim "Torpedo-Thesen-zerpflückenden-Team" ist also ein Physiker dabei. Genaueres über seine Qualifikation erfährt man nicht.Seriös wirkt das nicht.


Für mich wiegts vorerst ausreichend schwer, wenn er sagt, dass seiner Meinung der Filzstift nach dem Brand aufgetragen wurde, weil die Farbe - die obendrein auch noch frisch aussieht, im Unterschied zum restlichen Fundstück - der thermischen Reaktion nicht standgehalten hätte.

Welche Spezialqualifikation über dem Niveau einer HTL müsste denn der Physiker aufweisen, um Ihren Qualitätsanforderungen zufolge sagen zu dürfen, dass Filzstiftfarbe der bei der Explosion auftretenden Temperatur nicht standhält?


Zitat:
Das ist dieser Herr hier: Dr. Konstantin Asmolifelov of the Korea Centre at the Institute of the Far East


Eigentlich Dr. Konstantin Asmolow. Und ja, auch auf die Gefahr mich zu wiederholen, ich kenne den Inhalt dessen was ich verlinkt habe.


Zitat:
Wieder erfährt man nicht, welcher Qualifikation der Herr eigentlich hat.Ist ja auch unwichtig.


Ja, tatsächlich unwichtig, zumal die Information von den erwähnten military sources kommt und er darauf aufbauend eine Meinung widergibt, die zu glauben Ihnen ganz freisteht.

Falls Ihnen der fehlende Qualifikationsnachweis besonders wichtig ist können Sie sich hier informieren http://www.ifes-ras.ru/structure/%D1%86%D0%B5%D0%BD%D1%82%D1%80-%D0%BA%D0%BE%D1%80%D0%B5%D0%B9%D1%81%D0%BA%D0%B8%D1%85-%D0%B8%D1%81%D1%81%D0%BB%D0%B5%D0%B4%D0%BE%D0%B2%D0%B0%D0%BD%D0%B8%D0%B9/%D1%81%D0%BE%D1%82%D1%80%D1%83%D0%B4%D0%BD%D0%B8%D0%BA%D0%B8 oder Sie fragen ihn einfach danach.

Und weil Sie so interessiert sind, können Sie hier seine genaueren Erläuterungen einer eingehenden Kritik unterziehen: http://www.novayagazeta.ru/data/2010/057/18.html


Zitat:
Falls die Russen jemals etwas vorzuweisen haben, dann her damit.


Ich fürchte, dass auf Ihren bloßen Zuruf hier im Forum nicht die erwünschte Reaktion erfolgen wird, schlage aber als ersten Schritt vor, sich mit dem Begehren an die nächste Botschaft der RF zu wenden. Über die Gründe, warum der Bericht bisher nicht erschienen ist, wurde übrigens weiter oben ja auch schon kurz diskutiert.


Zitat:
Nichts für ungut, Zuckerbäcker, leider bin ich geistig nicht ganz so verwegen wie sie und die ERDhüter/LICHTarbeiter.


Aha. Und wie tritt meine geistige Verwegenheit hervor und inwieweit muss ich diese mit der von Ihnen in die Diskussion gebrachte Personengruppe in Verbindung bringen lassen? Ich bin leider nicht verwegen genug dieser Aussage folgen zu können und muss daher Ihrer Ausführung harren.

Ansonst - falls Sie nur auf umständliche Weise ausdrücken wollen, dass sie den von Ihnen kritisierten Argumenten keinen Glauben schenken, das wäre auch in einem Satz gegangen.
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Prometheus
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BeitragVerfasst am: Di Jul 27, 2010 19:37:33 
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letztlich bleibt zu sagen dass beide thesen ihre lücken haben.
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Pathfinder
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BeitragVerfasst am: Di Jul 27, 2010 22:27:01 
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"Für mich wiegts vorerst ausreichend schwer, wenn er sagt, dass seiner Meinung der Filzstift nach dem Brand aufgetragen wurde, weil die Farbe - die obendrein auch noch frisch aussieht, im Unterschied zum restlichen Fundstück - der thermischen Reaktion nicht standgehalten hätte.

Welche Spezialqualifikation über dem Niveau einer HTL müsste denn der Physiker aufweisen, um Ihren Qualitätsanforderungen zufolge sagen zu dürfen, dass Filzstiftfarbe der bei der Explosion auftretenden Temperatur nicht standhält? "

Zum "Filzstift": Da du ja vorzügliche Quellen zu haben scheinst,sprechen wir hier über einen Permanent Marker?
An diese Art habe ich gute Erinnerungen.
Hab meine ersten Patinen damit gebaut. Man zeichnet mit einem "Filzstift", oder sagen wir besser Permanent Marker die Leiterbahnen auf eine kupferbeschichtete Platine. Dann gibt man das Ganze in ein heisses,brodelndes Säurebad.Man mag es kaum glauben, die Säure ätzt die Kupferschicht weg und die mit dem "Filzstift" gezogenen Bahnen zeigen nur minimale Spuren!

Und dabei ist das ein Stift, den du in jedem Laden für 2.20 Euro bekommst!

Lieber Zuckerbäcker, stell dir vor, einschlägige Firmen produzieren auch Spezial-"Filzstifte" für die Industrie mit wesentlich höheren Anforderungen.

Übrigens habe ich dir im ersten Beitrag ein paar Bilder von Brandopfern gezeigt.
Da sitzen Leute in ihren mit Stoff bespannten Holzsesseln.Tja,sie schlafen ein, ne Zigarette fällt auf ihre Kleidung und sie fangen Feuer.Durch den Dochteffekt brennen sie Stunden auf einem Holzsessel ohne das dieser grösseren Schaden erleidet.
Beim Absturz der Columbia herrschten an der Aussenhaut 1700 Grad Celsius.Und doch konnte man am Boden ein Stoffabzeichen(http://www.krone.at/Steil/Columbia-Ueberreste-Diashow-829) finden, das ein 1700 Grad Inferno recht gut überstanden hat.
Tja, über die Frische der Markierung.Falls diese beim Bau des Torpedos aufgetragen wurde, sollte man darüber nachdenken. Falls sie aus irgendeinen Grund später, möglicherweise relativ kurz vor dem Einsatz von nordkoreanischer Seite aufgetragen wurde, wäre das eine Erklärung.

Ich bin mir nicht sicher, ob die thermische Wirkung einer Unterwasserexplosion in einiger Tiefe auf eine Markierung am Ende eines verdammt langen Torpedos wirklich die erwartete thermische Auswirkung hat.
http://www.freerepublic.com/focus/f-news/2517957/posts

Aber das wurde sicherlich ausgiebig von den von dir zitierten "Forschern" getestet.

Liebster Zuckerbäcker, deine Quellen: Wunderbar!
Die Nennung der Qualifikation und detallierte Quellenangaben sind grossartig.

Bezüglich Verwegenheit:
Liebster Zückerbäcker, also ich hab da eine ganz eigene Theorie.Also ich denke, und wie gesagt, das ist eine völlig unbestätigte Theorie, das man vom Umfeld eines Menschen auf den Menschen selber schliessen kann. Konkretes Beispiel:
Wenn ich eine Meinung entwickelt habe und finde heraus, das andere Menschen,Menschen die allerseits respektiert werden, ihrerseits diese Meinung entwickelt haben, fühle ich mich bestätigt in meiner Denkweise, die Art wie ich denke. Würde ich nun rausfinden, das ich meine Meinung mit Leuten teile, die völlig durchgeknallte,esoterische Spinner,paranoide und antidemokratischen Vollidioten und Freaks teile, würde ich mir ernsthafte Sorgen machen, ob ich nicht selber möglicherweise reichlich gaga im Kopf bin.

Aber das ist wie gesagt nur eine Theorie meinerseits und hat keinerlei Bezug zu dir.

Eigentlich wollte ich dir nur eine Nettigkeit sagen, indem ich ich dich verwegen nannte. Sollte ich mich unklar ausgedrückt haben, nimm bitte meine aufrichtige, wirklich tiefempfundene und auserordenlich ehrlich gemeinte Entschuldigung an.
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Viper
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BeitragVerfasst am: Di Jul 27, 2010 23:50:46 
Titel: versuchen wir mal
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bei der Logik anzukommen, Zuckerbäcker..

Kannst Du mir erklären warum um alles in der Welt Südkorea den verrückten Norden mit einer "erfundenen" Torpedosache reizen sollte auch auch nur wollte..?

Jeder weiss, dass der Norden unberechenbar und hochgeradig gefährlich ist..

Nicht unbedingt "nur" wegen etwaiiger Nukeneujahrsböller, von denen man nicht weiss ob sie wirklich Krachen können oder doch nur verzischen..

Nein, aber mit der Artillerie, die ganz sicher unkonventionell befüllt ist, chemisch und eventuell biologisch, kann der Norden innerhalb kürzester Zeit Seoul ausradieren..und man muss annehmen, dass die Verrückten das sogar im Ernstfall tun..

Also, warum sollte der Süden ohne Grund den Norden beschuldigen wollen..??

Eben..

Aber Tatsachen sollte man doch veröffentlichen..

Und nachdem der Süden ganz sicher nicht seine eigenen Schiffe aus Jux versenkt, die Chinesen würden sich auch hüten sowas zu tun..

was bleibt dann übrig??

Also, siehst, wenn Du die Sache logisch betrachtest wirst Du erkennen, dass die sogenannten "Experten" die Du hier erwähnst bestenfalls ein paar Esoteriker sind..die in wessen Auftrag auch immer,... da fallen mir schon die Chinesen oder der Putin ein.., den ganz Dummen in der Welt Sand in die Augen streuen ...

Die Chinesen tun sich nämlich zunehmend schwer sich selbst einzugestehen, dass sie das Monster von Regime im Norden selbst nicht nur aufrechterhalten haben, aus eigenen, zwar dümmlichen, aber doch "strategischen" Interessen....und der Retrostalinist Putin hat bekanntlich mit modernen Staaten auch in Asien ein Problem..

China fühlt sich zwar bekanntlich mittlerweile höchst unwohl mit Nordkorea, aber die Commies in Peking denken sich wahrscheinlich, wo kommen wir dahin, wenn der Norden auch noch stürzt einmal..

Dann stürzen wir selbst eventuell auch in nicht allzuferner Zukunft..

Wird eh passieren..aber glauben wollen's es halt nicht..

so schaut's aus..
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Xian
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 28, 2010 09:22:07 
Titel: Re: versuchen wir mal
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Viper hat Folgendes geschrieben:

Kannst Du mir erklären warum um alles in der Welt Südkorea den verrückten Norden mit einer "erfundenen" Torpedosache reizen sollte auch auch nur wollte..?


Gegenfrage: Warum sollte NK aus heiterem Himmel einen offenen Konflikt mit SK und damit zwangsweise den USA riskieren?

Viper hat Folgendes geschrieben:

Die Chinesen tun sich nämlich zunehmend schwer sich selbst einzugestehen, dass sie das Monster von Regime im Norden selbst nicht nur aufrechterhalten haben, aus eigenen, zwar dümmlichen, aber doch "strategischen" Interessen....


Stimmt - man hat in Peking nicht so viel Erfahrung wie in Washington wenn es darum geht, wie man ein selbst hochgezüchtetes Ungeheuer wieder loswird.

Viper hat Folgendes geschrieben:

China fühlt sich zwar bekanntlich mittlerweile höchst unwohl mit Nordkorea, aber die Commies in Peking denken sich wahrscheinlich, wo kommen wir dahin, wenn der Norden auch noch stürzt einmal..

Dann stürzen wir selbst eventuell auch in nicht allzuferner Zukunft..

Wird eh passieren..aber glauben wollen's es halt nicht..


Der Kommunismus in China ist bereits gefallen!
Der existiert nur noch auf dem Papier und in den Ideologiern der Partei.
In Wahrheit handelt die Regierung und die gesamte Wirtschaft höchst Kapitalistisch und gibt dies indirekt auch selbst zu!
Der Kommunismus ist dort noch mehr ausgeholt und zum Papiertiger degradiert als unsere Neutralität!!

China braucht NK nicht zur Selbsterhaltung - das hat viel mehr Traditionsgründe warum China eine quasi Schutzmacht des Nordens ist.
Würde man mit dem Untergang von NK auch den eigenen befürchten, würde man in Fällen wie diesen wesentlich entschiedener auf deren Seite eintreten!
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Zuckerbäcker
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 28, 2010 12:10:25 
Titel: Re: versuchen wir mal
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Viper hat Folgendes geschrieben:
bei der Logik anzukommen, Zuckerbäcker..

Kannst Du mir erklären warum um alles in der Welt Südkorea den verrückten Norden mit einer "erfundenen" Torpedosache reizen sollte auch auch nur wollte..?


Wenn man der Theorie von Asmolow folgt, dann wäre das eine Vertuschung eines Manöverunfalles gewesen. Und der KDVR kann man das gegen wenig Widerstand der Medien und der Weltöffentlichkeit zuschreiben.

Zudem waren kurz danach Wahlen in Südkorea und möglicherweise erhoffte man auf Seiten der regierenden GNP, dass Lee Myung-bak die Wahlen aufgrund der "nordkoreanischen Agression" zu seinen Gunsten entscheiden könnte. Das ging allerdings schief.

Umgekehrt wäre es wenig schick gewesen die USA in den Manöverunfall zu involvieren. Sowas belastet die Beziehungen und stört die Innenpolitik. Zudem ist die US-Präsenz im Fernen Osten (siehe das Gezerre um Okinawa) bei der Bevölkerung zusehends unbeliebt.

Als letze Möglichkeit wäre noch in Frage gekommen, selbst die Verantwortung zu übernehmen, aber das ist wohl im Hinblick auf die Innenpolitik, die Wahlen und dem Ansehen des Militärs in Südkorea zum damaligen Zeitpunkt weniger vorteilhaft gewesen als der Fingerzeig nach Nordkorea.

Dies, um Deiner Bitte nach logischer Erklärung zu nachzukommen.

Zitat:
dass die sogenannten "Experten" die Du hier erwähnst bestenfalls ein paar Esoteriker


Der südkoreanische Forscher ist Seunghun Lee, Professor für Physik an der Universität von Virginia; Asmolow ist leitender Forscher am Institut für Fernoststudien der Akademie der Wissenschaften.

Die beiden mit einem Teilgebiet der Philosphie in Verbindung zu bringen (das bedeutet Esoterik - das sei für alle gesagt die den Begriff als abwertende Zuschreibung verteilen) nur weil sie die eigene Meinung nicht teilen schwächt in Wirklichkeit die eigene Aussagekraft, oder?
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Pathfinder
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 28, 2010 12:33:43 
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@Xian & @Viper

In Wahrheit hat doch keine der Mächte dort Interesse an einer Eskalation.

Sollte der Konflikt militärisch eskalieren, werden blitzartig die Kurse in Südkorea und Japan ins (dauerhaft?) Bodenlose fallen.In weiterer Folge wird auch China,Russland,Amerika und der Rest der Welt vermutlich von einem Börsentsunami erfasst, gegen den die Lehman-Krise wie eine milde Sommerbrise wirkt.

Hundertausende oder mehr nk Flüchtlinge werden sich nach China flüchten.
Es heisst, das chinesische Firmen in NK billigst produzieren lassen.Das wäre verloren.
China würde durch die Flüchtlinge und die finanzielle Schockwelle in eine sehr schwierige Lage kommen. Amerika würde militärisch und wirtschaflich in eine sehr schwierige Lage kommen.
Südkorea würde auf Jahrzehnte mit den Folgen kämpfen.
Japan wie Russland(indirekt) würden schwer getroffen

Die einzige Ungekannte in dieser Gleichung ist das nk Militär.
Hat dieses Militär in seiner Gesamtheit noch das Vertrauen in die politische Führung? Glauben die Generäle noch, das die Partei die Fähigkeit zur Stabilisierung der wirtschaftliche Lage des Landes auf zumindestens niedrigen,ausreichenden Niveau hat?

Es soll ja einen weiteren Machtwechsel geben. Und man hört von der Hinrichtungen eines Parteifunktionär's.
Ist das ein Hinweis für eine dramatische Lage und die Nervosität der Partei?
http://www.welt.de/politik/ausland/article6826984/Nordkorea-exekutiert-KP-Funktionaer-wegen-Inflation.html

Die Frage ist nicht, wem eine militärische Eskalation nützt.
Denn ausser Nordkorea(falls es ohnehin vor einem Abgrund steht) haben alle Mächte sehr viel zu verlieren.

Aus der Sichtweise des nk Militärs werden die sKoreaner in den nächsten Jahren gewaltig an Schlagkraft durch Zulauf von modernsten Material gewinnen.

Falls sich die Lage nicht schon vor 1991 verschlechtert hat, kommen jetzt Jahrgänge einer Hungergeneration ins nk Militär, dessen einzige Stärke ja Massen an Soldaten sind.
Es heisst,das seit 1991 sich die Lage nicht wesentlich verbessert hat. Steigende Kindersterblichkeit. Permanente Unterernährung vom "Schwangerschaftsbauch" an von Menschen, die nun in die Armee kommen.
Das muss doch dramatische Folgen haben auf eine Massenarmee wie die nordkoreanische.

Die zentrale Fragen sind die zur internen Situation in nk, denn die Interessenlage aller anderen Mächte sind recht klar(keine militärische Eskalation):
Wie steht es um die wirtschaftliche Situation in Nordkorea?
Ist diese Lage stabil (auf niedrigen Niveau)oder wird sie absehbar kollabieren?
Im Falle eines ökonomischen Worst-Case Szenarios: Wie stabil sind die Machtverhältnisse innerhalb der Partei, des Millitärs und zwischen diesen beiden?

Letzendlich(nachdem keine Party bekanntlich ewig dauert): Wird NK erodieren, implodieren oder explodieren?
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 28, 2010 12:50:20 
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Zur Lage in Nordkorea kann ich noch diesen Bericht anbieten:
http://www.amnesty.de/umleitung/2004/deu07/008?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 28, 2010 13:24:41 
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@Pathfinder:

Das ist prinzipiell korrekt - weder SK, noch die USA und erst recht nicht China können einen offenen Krieg auf der Koreanischen Halbinsel brauchen!

Die Situation in NK ist sicherlich so, dass es diesen Staat über kurz oder lang nicht mehr geben wird.

Kim Jong-Il wird es (wie bisher) verstehen, das Land soweit zu unterdrücken dass er bis zu seinem Tode an der Macht bleibt.
Aber nach seinem Tod wird es spannend! Eine geordnete Machtübernahme wird angesichts der Situation im Lande nicht durchführbar sein und dem Land droht das absolute Chaos!
Und das wird meiner Meinung nach der Moment sein, wo die PLA in einer "Friedensmission" NK besetzen wird.
Damit wird sich Peking den "Billig-Produktions-Hinterhof" erhalten versuchen und will gleichzeitig die dort stationierten Atomwaffen unter seine Kontrolle zu bringen.
Aber das ist nur meine persönliche Einschätzung...
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 28, 2010 13:34:21 
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@XIAN Und so pervers wie sich das anhört, das wäre wohl international die gängigste Lösung.

Eine Wiedervereinigung ala Deutschland wäre für Südkorea kaum zu stemmen. Und würde Südkorea deutlich destabilisieren. Und das ist in keinem Interesse.
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 28, 2010 13:51:26 
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Und abgesehen davon würde das Militär da nicht mitspielen!

Eine Intervention von außen lassen die NK Militärs wenn dann nur von Seiten Chinas zu.

Wenn ein anderes Land (speziell SK) den Versuch unternehmen würde nach dem Tod Kim Jong-Il's mittels Truppen den Norden zu stabilisieren, knallt es!!
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 28, 2010 23:23:40 
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Zitat:
Dies, um Deiner Bitte nach logischer Erklärung zu nachzukommen.


also wie im Film quasi, ja?

Würden dann untersuchungen von Russland & China das nicht zu tage fördern bzw. untersuchung der USA?

Stillscheigen wegen wirtschaftlicher verbindungen aller Länder?
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BeitragVerfasst am: Do Jul 29, 2010 08:44:36 
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Naja... was wissen wir denn über die Berichte Russlands und Chinas?

Dass sie (derzeit) nicht veröffentlicht werden und gerüchteweise dass sie sich nicht mit dem der USA/SK decken... von einer Mine ist plötzlich die Rede usw...

Völlige Zustimmung zu dem ersten USA/SK Bericht sieht imho anders aus...
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BeitragVerfasst am: Do Jul 29, 2010 14:12:49 
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Das Säbelrasseln nimmt langsam Form an...

Die Chinesen sind von dem gemeinsamen Manöver der USA mit SK eher wenig begeistert wie es scheint:

Zitat:

Während die USA und Südkorea ein gemeinsames Manöver im Japanischen Meer abhielten, hat die chinesische Armee eine Militärübung nahe dem Gelben Meer absolviert.

Laut CCTV haben Artillerie-Einheiten aus der Militärregion Nanjing am letzten Sonntag in der Nähe des Gelben Meeres großangelegte Übungen mit scharfer Munition durchgeführt.

Bei dem Manöver sind auch Langstrecken-Raketen, sowie eine neuartige raketenbetriebene Waffe, eingesetzt worden. Außerdem kamen Artillerie-Radar, Drohnen und andere Aufklärungssysteme zum Einsatz.

In dem Bericht war unklar, ob das Mannöver schon lange geplant oder als Reaktion auf das Manöver der USA und Südkoreas angesetzt wurde.


Und weiter:

Zitat:

Als die USA ihre militärische Stärke bei einem Manöver Pazifik zeigen, wird es deutlich, China muss seine Interessen im Südchinesischen Meer verteidigen.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg News berichtet hatte, hält US-Außenministerin Hilary Clinton es für eine "zentrale Aufgabe der Diplomatie", die territorialen Streitigkeiten entlang der chinesische Küste zu lösen. Laut einem weiteren Bericht der japanischen Medien, der nicht vom chinesischen Außenministerium bestätigt wurde, betrachtet China das südchinesische Meer als persönlichen Interessensschwerpunkt.

"Die "Chinabedrohung" geht in die nächste Runde", sagte Shi Zhan, Experte für internationale Studien an der Foreign Affairs University in Beijing. "Die westlichen Staaten stellen China als immer durchsetzungsfähiger und aggressiver dar, was die frage der Seepolitik betrifft."

Shi wies auf den "Hype" hin, den die westlichen Medien um die Aufrüstung Chinas im Südchinesischen Meer machen, mehrere südostasiatische Staaten haben hier Grenzkonflikte mit China, es scheint man wolle Probleme zwischen Chinas und diesen Ländern provozieren. Vietnam, die Philippinen, Malaysia, Brunei und China erheben Territorialansprüche auf das Südchinesische Meer . Die Lage bleibt aufgrund von Meldungen über unberührte Öl- und Gasreserven angespannt. Diese Meldungen betreffen besonders die Inseln Xisha und Nansha, die sich auf wichtigen Schifffahrtswegen befinden.

"Offensichtlich wollen die USA ihre Kraft verdeutlichen", sagte Shi, "Der Rummel um den Aufbau der chinesischen Marine dient dem Zweck einer neuen Konzentration auf die Region. Es helfe, die ASEAN-Staaten an sich zu gewinnen."

Chinesische Experten sagten, dass Beijings Bemühungen um den Aufbau einer Marine gerechtfertigt seien. "China ist ein großes Land mit riesigen Seegebieten, allerdings verfügt China nicht über genügend Streitkräfte, um diese Ressourcen auch zu schützen", sagte Guo Jiahua, Professor der School of Politics and Public Administration an der Guangdong Ocean University.

"Chinas Strategie im Südchinesische Meer sollte daher nicht als eine aggressive Expansionspolitik wahrgenommen werden, vielmehr möchte man die Versäumnisse der Vergangenheit korrigieren", sagte Guo.

"Diplomatische Anstrengungen sind notwendig um zu verdeutlichen, dass China seine Probleme im Südchinesischen Meer friedlich lösen möchte und die Ressourcen gemeinsam mit seinen Nachbarn ausbeuten möchte", erklärte Shi.


Quelle: china.org.cn
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Prometheus
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BeitragVerfasst am: Do Jul 29, 2010 18:55:05 
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Zitat:
"Offensichtlich wollen die USA ihre Kraft verdeutlichen", sagte Shi, "Der Rummel um den Aufbau der chinesischen Marine dient dem Zweck einer neuen Konzentration auf die Region. Es helfe, die ASEAN-Staaten an sich zu gewinnen."


LOL
typisch. Bitte alle die klitzekleine Aufrüstung der chinesischen Streitkräfte nicht zur Kenntniss nehmen!

zurück zum Thema:

da wird zuviel hineininterpretiert. Übungen zwischen SK/USA gibts schon seit den 50ern.
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Xian
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BeitragVerfasst am: Do Jul 29, 2010 22:50:59 
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Übungen schon - aber nicht zu See!
Normalerweise beschränken sich gemeinsame Manöver auf Heer und Luftwaffe.

Nun, Aufrüstung ist relativ...
Rüstet man um sich einen Vorteil gegenüber einem potentiellen Feind zu verschaffen (so wie USA und UDSSR im Kalten Krieg) oder rüstet man um die Verseumnisse der letzten Jahre und Jahrzehnte aufzuholen.
China ist flächenmäßig das drittgrößte Land der Erde, das Bevölkerungsreichste Land der Erde und mittlerweile einer der bedeutendsten Wirtschaftsräume dieser Welt - dass dies über kurz oder lang auch mit einem entsprechenden Militär (kleiner, moderner, mobiler) - speziell was die Marine betrifft (weg von Massen kleinerer Einheiten zur Küstenverteidigung hin zu einer "Blue Water Navy") - untermauert wird, ist nur eine logische Konsequenz!
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Xian
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 30, 2010 08:08:26 
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Die PLAN hat offensichtlich im Südchinesischen Meer quasi eine kleine Gegenveranstaltung mit Scharfer Munition durchgeführt:

Zitat:
Die Marine der chinesischen Volksbefreiungsarmee hat am vergangenen Montag im Südchinesischen Meer eine Übung mit scharfer Munition geführt.


War von Klein bis Groß alles da: Von den Type 022 FAC über Type 054A Fregatten und Type 052C AA-Zerstörer bis hin zu den Sovremenny...

Bilder:


Type 022 FAC


Ningbo, Sovremenny Klasse (956EM)


Huangshan, Type 054A Fregatte


Haikou, Type 052C Zerstörer

Quelle: china.org.cn
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Zuckerbäcker
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 30, 2010 10:58:51 
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Xian hat Folgendes geschrieben:
Die PLAN hat offensichtlich im Südchinesischen Meer quasi eine kleine Gegenveranstaltung mit Scharfer Munition durchgeführt:


Klar, die wollen sich nicht von den USA an den Gartenzaun pinkeln lassen. Invincible Spirit war ja eher provokant an der koreanischen Westküste geplant gewesen und musste nach Intervention Chinas nach Osten verlegt werden. Für mich besteht kein Zweifel, dass die Gegenveranstaltung demonstrativen Charakter hat.


Prometheus hat Folgendes geschrieben:
Stillscheigen wegen wirtschaftlicher verbindungen aller Länder?


Wirtschaftlich wohl am wenigsten, sondern aus politischem Kalkül. Bei Verschlechterung der politischen Wetterlage wird dann mit Veröffentlichung zu rechnen sein. Ich bin übrigens sicher, dass die anderen Mächte über das Ergebnis auf diplomatischem Wege ansatzweise informiert worden sind.
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 30, 2010 11:28:59 
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Zuckerbäcker hat Folgendes geschrieben:

Klar, die wollen sich nicht von den USA an den Gartenzaun pinkeln lassen. Invincible Spirit war ja eher provokant an der koreanischen Westküste geplant gewesen und musste nach Intervention Chinas nach Osten verlegt werden. Für mich besteht kein Zweifel, dass die Gegenveranstaltung demonstrativen Charakter hat.


Absolut!
Möchte nicht wissen mit welchem Keuchhusten man in Washington reagieren würde wenn die PLAN vor Hawaii oder der Küste Kaliforniens ein Manöver machen würde.

Wär doch mal eine nette Idee: China und Russland haben in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrere gemeinsame Flottenmanöver abgehalten.... das nächste mal in unmittelbarer Nähe zu Hawaii machen und dann schauen wir mal, wie es um die Herzinfarktgefahr im Pentagon bestellt ist! lol
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 30, 2010 11:51:30 
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Interessanter Artikel dazu:

Zitat:
Why China Opposes US-South Korean Military Exercises in the Yellow Sea

Major General Luo Yuan, deputy secretary general with the PLA Academy of Military Sciences, explained the reasons why China is opposed to the U.S.-South Korean military exercises in the Yellow Sea in a recent online discussion with netizens on People's Daily Online.

Luo pointed out five reasons behind China's opposition to the joint military exercises:

First, in terms of security, Chairman Mao Zedong once said, "We will never allow others to keep snoring beside our beds." If the United States were in China's shoes, would it allow China to stage military exercises near its western and eastern coasts? Just like an old Chinese saying goes, "Do not do unto others what you do not want others to do unto you," if the United States does not wish to be treated in a specific way, it should not forcefully sell the way to others.

Second, in terms of strategic thinking, China should take into account the worst possibility and strive to seek the best results. The bottom line of strategic thinking is to nip the evil in the bud. The ultimate level of strategic thinking is to subdue the enemy without fighting. Preventing crisis is the best way to resolve and overcome the crisis. China's current tough stance is part of preventive diplomacy.

Third, in terms of geopolitical strategy, the Yellow Sea is the gateway to China's capital region and a vital passage to the heartland of Beijing and Tianjin. In history, foreign invaders repeatedly took the Yellow Sea as an entrance to enter the heartland of Beijing and Tianjin. The drill area selected by the United States and South Korea is only 500 kilometers away from Beijing. China will be aware of the security pressure from military exercises conducted by any country in an area that is so close to China's heartland.

The aircraft carrier U.S.S. George Washington dispatched to the Yellow Sea has a combat radius of 600 kilometers and its aircraft has a combat radius as long as 1,000 kilometers. Therefore, the military exercise in the area has posed a direct security threat to China's heartland and the Bohai Rim Economic Circle.

Fourth, in a bid to safeguard security on the Korean Peninsula, the U. N. Security Council has just issued a presidential statement, requiring all parties to remain calm and restrained to the so-called "Cheonan" naval ship incident, which had caused a major crisis on the Korean Peninsula.

On the other hand, the joint military exercise by the United States and South Korea on the Yellow Sea has created a new crisis. This is another reason why China strongly opposes the military exercise on the Yellow Sea. In order to safeguard security on the Korea Peninsula, no country should create a new crisis instead they should control and deal with the existing one.

Fifth, in terms of maintaining China-U.S. relations, especially the two parties' military relations, China must declare its solemn stance. China has been working to promote the healthy development of China-U.S. military relations. Therefore, China has clearly declared that it is willing to promote the development of the two parties' relations. Deputy Director of the General Staff Gen. Ma Xiaotian has also expressed his welcome to U.S. Defense Secretary Robert Gates to visit China at a proper time.

Ma had made it clear at the meeting in Singapore that three key problems greatly impeded China-U.S. exchanges. First, the Unites States' arms sales to Taiwan. Second, the frequently detected American military aircraft and ships over and on the East and South China seas at close range. Third, the 2000 U.S. National Defense Authorization Act and the Delay Amendment restricted military exchanges with China in 12 fields.

The current barriers have not been eliminated, while the United States has created another obstacle. This time, they not only sent military ships, nuclear submarines and Arleigh Burke-class guided missile destroyers, but also aircraft carriers.

Luo added that a U.S. aircraft carrier had once been in the Yellow Sea in 1994, also known as the "Kitty Hawk issue," which caused strong reactions from China at that time. After that, aircraft carriers have never appeared in the Yellow Sea area.

The United States and South Korea said that the joint military exercise aims at putting pressure on North Korea and deterring North Korea's submarines. However, as the Yellow Sea is a marine outlet, the joint military exercises actually include the task of military surveillance. Any aircraft carrier has strong reconnaissance and early warning capacities therefore it can also monitor and detect on the circumjacent hydrologic geology, meaning that it can detect Chinese marine outlets over and over again.

As the Yellow Sea is a high sea, the aircraft carrier can also detect the hydro-geological conditions of China's submarines' channels out to sea. Therefore, the two purposes of the joint military exercise, strategic reconnaissance and testing initial combat plans, will pose a threat to China. The United States has always talked about the China military as a threat, but this joint military exercise by the United States and South Korea proved that it is not China but the U.S. military that is the threat.


Quelle: globalresearch.ca
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Zuckerbäcker
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 30, 2010 12:19:55 
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Xian hat Folgendes geschrieben:
Wär doch mal eine nette Idee: China und Russland haben in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrere gemeinsame Flottenmanöver abgehalten.... das nächste mal in unmittelbarer Nähe zu Hawaii machen und dann schauen wir mal, wie es um die Herzinfarktgefahr im Pentagon bestellt ist! lol


Ja, so etwa in dem Format: http://www.airpower.at/forum/viewtopic.php?t=1121

Es gab aber einen ähnlichen Fall vor ein paar Wochen, dazu ganz kurz:
Die japanische Regierung hat im vorigen November auf eine Abgeordnetenfrage geantwortet, dass Russland die Südkurilen illegitim besetzt hält. Infolgedessen ergab sich schärferer diplomatische Schriftwechsel. Russland hat wohl infolgedessen dabei seine Grenzschutzanstrengungen erhöht - und illegale japanische Fischreiaktivitäten unterbunden. Ende Jänner haben zwei Fischreiboote die Anhalteversuche bei Kunashir ingnoriert und es kam zum Einsatz von Schusswaffen, wogegen die Japaner wieder protestiert haben.

Offenkundig als politische Reaktion darauf, wurde das Manöver "Wostok-2010" z.T. auch auf Iturup (siehe: http://www.youtube.com/watch?v=hrLa4dbwKjs&feature=related ), nahe der japanischen Grenze durchgeführt (was - erraten - wiederum die Japaner aufgeregt hat.)

Flottenaktivitäten haben immer wieder demonstrativen Charakter.
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Xian
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 30, 2010 13:14:06 
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Ich denke dass derartige Manöver in naher Zukunft wieder stattfinden werden - es liegt in beiden Interessen, den US-Einfluss in dieser Region möglichst zu verringern und es liegt auf der Hand dass Russland und China diese "Aufgabe" quasi "Hand in Hand" angehen.

Dass die USA ihre Aktivitäten nun wegen dem Cheonan Zwischenfall hier verschärfen, passt Peking und wohl auch Moskau nicht so recht ins Konzept und die (gemeinsame) Antwort wird dementsprechend folgen. Eine kurzfristige (Schnell-)Reaktion ist in Form des Flottenmanövers der Südseeflotte der PLAN sowei dem Manöver der PLA bereits erfolgt.
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 30, 2010 14:42:41 
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Xian hat Folgendes geschrieben:
...Möchte nicht wissen mit welchem Keuchhusten man in Washington reagieren würde wenn die PLAN vor Hawaii oder der Küste Kaliforniens ein Manöver machen würde.

Wär doch mal eine nette Idee: China und Russland haben in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrere gemeinsame Flottenmanöver abgehalten.... das nächste mal in unmittelbarer Nähe zu Hawaii machen und dann schauen wir mal, wie es um die Herzinfarktgefahr im Pentagon bestellt ist! lol


a) Wusste gar nicht, dass Hawaii oder Kalifornien Verbuendete von China sind.
Die USA fuehren das Manoever ja gemeinsam mit ihren Verbuendeten vor Ort durch.

Der Vergleich hinkt also gewaltig.

b) Wuerde mich interessieren welche Schiffe der russischen Marine Hawaii oder Kalifornien ohne technische Gebrechen erreichen wuerden um dann noch ein Manoever durchzufuehren.
Die meisten russischen Schiffe sind doch froh wenn sie vom schwarzen Meer heil ins Mittelmeer kommen und es dann wieder heim schaffen.
Wird vielleicht mit der Modernisierung besser in den naechsten Jahren.

c) Die einzige Herzinfarkt Gefahr fuer Washington besteht also eher in der Planung fuer Hilfeleistung von in Seenot geratenen russischen Schiffen im Pazifik...ein Meer das doch um eine Nummer zu gross sein duerfte.
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