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Georg MADER-JDW
int. Luftfahrtjournalist
int. Luftfahrtjournalist


Anmeldungsdatum: 25.07.2004
Beiträge: 1033
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: So März 29, 2009 11:08:06 
Titel: Österreichische Medien(un)landschaft !!
Antworten mit Zitat

! DAS SOLL BITTE KEIN NEUER ZILK-THREAD WERDEN! Aber ich denke der Text ist betr. unseres Landes vielfältig erhellend cry - speziell für unsere deutschen (ausländischen) Freunde hier...:

Auszüge aus Sven Gächter, diese Woche im PROFIL. Zwar bezogen auf die Causa Zilk (alias ‚Holec’, ‚Mittwoch’), aber ich finde seine Worte als tolle Illustration unseres (schändlichen) mediales Gesamtbildes. Das erklärt warum Österreich in nahezu JEDEM Bereich so ist, wie wir uns erinnern war das auch in unserem Thema Abfangjäger (Eurofighter) nicht anders..:


DESINFORMATIONS-BEDARF

Zentrale Bastionen des heimischen Journalismus spielen eine unrühmliche, nach Maßstäben von Professionalität und Unabhängigkeit geradezu sittenwidrige Rolle. Reflex ersetzt Recherche, statt der Wahrheit weiß man sich einem unerschütterlichen Weltbild verpflichtet, und ehe man einen penibel geführten Gegenbeweis antritt, verunglimpft man jene, die dieses Weltbild infrage stellen, wodurch auch immer. Das sind seit jeher die Mechanismen des Medienboulevards – sie wären, bei aller Missbilligung, leichter zu ertragen (und zu bekämpfen), wenn der Medienboulevard in diesem Land mit „Kronen Zeitung“, „Heute“ und „Österreich“ nicht eine so erdrückend übermächtige Präsenz hätte.

Das betrifft nicht zuletzt – der wohl wichtigste Aspekt – den Zustand der Medien, also der Öffentlichkeit. Wenn es, allen vordergründigen Modernisierungstendenzen zum Trotz, nach wie vor nicht möglich ist, Wahrheitsfindung auf die einzig legitime – nämlich faktengetreue – Art zu betreiben, ohne dadurch gleich die Konterrevolution der Offizialität und ihrer rabiaten Erfüllungsgehilfen heraufzubeschwören, dann steht es um die generelle mediale Verfasstheit eines Landes exakt so schlecht, wie man es in Österreich täglich in den krudesten Ausformungen studieren kann.

Die aktuellen Turbulenzen um den ORF [Anm.: Redakteursrat versus geplantem Aufsichtsrat] sind Symptom und Resultat derselben Mentalität … Es geht nicht im selbstverständlichen Bewusstsein demokratischer Ideale darum, Transparenz herzustellen oder immerhin zuzulassen, dass Transparenz hergestellt werden kann. Es geht vielmehr darum, alle strukturellen, aber auch personellen Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, dass Transparenz – sprich: Presse- und Informationsfreiheit – zum unantastbaren Standard wird. Von diesem Standard ist Österreich derzeit weiter entfernt denn je: Die Politiker bemühen sich gar nicht erst zu verschleiern, dass sie kein Interesse daran haben. Und, was in Wahrheit noch viel schlimmer ist: Der Medienboulevard macht sich – sei es aus ökonomischen, sei es aus ideologischen Gründen – zum willfährigen Büttel einer Staatsräson, die alles will, nur keine Aufklärung.

sven.gaechter@profil.at

Dem ist nichts hinzuzufügen... wall
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Georg MADER -- Korrespondent von Jane's Defence Weekly / MILITARY-TECHNOLOGY
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Milizler
ist immer hier
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Anmeldungsdatum: 08.12.2008
Beiträge: 217
Wohnort: St. Pölten / Wien

BeitragVerfasst am: So März 29, 2009 11:12:33 
Titel:
Antworten mit Zitat

Leider wahr
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hakö
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Anmeldungsdatum: 05.01.2007
Beiträge: 1293
Wohnort: liebenberg im waldviertel

BeitragVerfasst am: So März 29, 2009 11:18:45 
Titel:
Antworten mit Zitat

tja.was soll man da noch hinzufügen.
es bleibt einzig und allein die aufgaben der diversen foren im www dagegen mit fakten anzukämpfen.
leider ist der österreicher damit zufrieden, sich vorgefasste meinungen der tages presse zu eigen zu machen,weil er zu faul/blöd(nicht zutreffendes streichen) ist,sich selber fakten zu beschaffen und darauf beruhend eine eigene meinung zu entwickeln.

ARMES ÖSTERREICH !!!! cry
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Pazifisten sind wie Schafe,die glauben dass der Wolf Vegetarier ist. (Yves Montand)
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Viper
ist immer hier
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Okt 29, 2014 13:20:29 
Titel: ja es wird auch noch immer schlimmer...
Antworten mit Zitat

http://derstandard.at/2000007449141/Kritik-an-Medienpolitik-der-Regierung-Ersatzlos-von-Agenda-gestrichen
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