www.airpower.at
 FAQFAQ    SuchenSuchen    MitgliederlisteMitgliederliste    BenutzergruppenBenutzergruppen 
 RegistrierenRegistrieren
       ProfilProfil    Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen    LoginLogin 

Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Seite 19 von 20       Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3 ... , 18, 19, 20  Weiter
Autor Nachricht
Viper
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr März 27, 2015 12:51:55 
Titel: klar….
Antworten mit Zitat

nacktmull70 hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
...Im Ernst? Ich dachte immer, dass da im Cockpit zumindest ein audible alert losgehen würde, wenn hinten bei den Passagieren die Masken runterfallen. Und das hätte man am CVR gehört? Und ein Doppelfehler (langsamer decomp event UND die Sensorik ist defekt) ist schon wieder sehr weit her geholt. ….


völlig richtig, NUR es gab schon Incidents ( und nicht so wenige) in der Vergangenheit, wo genau das aus den verschiedensten Gründen passiert ist…stuff happens...

Zitat:
….On 22 March 2007, climbing out of Stockholm Sweden, the crew of a Malmö Aviation Avro RJ100 failed to notice that the aircraft was not pressurised until cabin crew advised them of automatic cabin oxygen mask deployment…..




ich spekulier jetzt nicht, dass das im German Wings Fall auch so war..

aber "Failure Modes" gibt es sehr viele...

aber mir scheinen die gestrige Pressekonferenz der Staatsanwaltschaft und die Schlussfolgerungen sehr verfrüht…

man hört auch nix von der BEA, der Untersuchungsbehörde…normalerweise, wenn die sicher sind, dass eben jetzt der Staatsanwalt am Zug ist, die Staatsanwaltschaft ist formal bei jedem Unfall von Anfang an dabei, dann "übergibt" die Flugunfalluntersuchungsbehörde bei einer Pressekonferenz öffentlich die Führung der Untersuchung an die Staatsanwaltschaft, und liefern halt dann die technischen Details..

auf der web-site der BEA ist nichts zu finden, was unter Umständen auf Meinungsverschiedenheiten zwischen Flugunfalluntersuchungsbehörde und Staatsanwalt schliessen lässt..

Das ist eine Auffälligkeit beim Protokoll derzeit...
_________________
"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
nacktmull70
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beiträge: 348

BeitragVerfasst am: Fr März 27, 2015 13:25:56 
Titel: Re: klar….
Antworten mit Zitat

Viper hat folgendes geschrieben:
nacktmull70 hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
...Im Ernst? Ich dachte immer, dass da im Cockpit zumindest ein audible alert losgehen würde, wenn hinten bei den Passagieren die Masken runterfallen. Und das hätte man am CVR gehört? Und ein Doppelfehler (langsamer decomp event UND die Sensorik ist defekt) ist schon wieder sehr weit her geholt. ….


völlig richtig, NUR es gab schon Incidents ( und nicht so wenige) in der Vergangenheit, wo genau das aus den verschiedensten Gründen passiert ist…stuff happens...


Was da aber dagegen spricht ist, dass der Kapitän das Cockpit zu einem Zeitpunkt verlassen hat, zu dem die Masken bereits im Passagierraum draussen gewesen sein müssten? Denn wenn die Beeinträchtigung des Kopiloten unmittelbar dann begonnen hat, dann muss der Druck schon eine Zeitlang abnormal gewesen sein.

Und wenn der Kapitän aus dem Cockpit raus tritt, und die Masken unten sieht, wird er wohl kaum erst mal ruhig aufs WC gehen?
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Viper
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr März 27, 2015 14:00:50 
Titel: naja...
Antworten mit Zitat

falls die Meldungen hier richtig sind..

ja, wird es wohl irgendwie in der Art passiert sein…

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/germanwings-absturz-co-pilot-war-fuer-unglueckstag-krankgeschrieben-a-1025956.html

und zum Zeitpunkt des Absturzes haben alle, ATC & Militär alles Menschenmögliche gemacht..

Zitat:
….Das Flugkontrollzentrum habe fünf oder sechs Mal versucht, die Piloten per Funk zu erreichen, doch sie hätten nicht reagiert. Deshalb hätten sie dann automatisch den Notfallalarm für die Maschine ausgerufen. Wie in solchen Fällen üblich, schickte die französische Luftwaffe daraufhin einen in der Stadt Orange stationierten Mirage-Kampfjet, um Kontakt zu der Maschine herzustellen. Vergeblich.

In der ganzen Zeit habe die Crew kein Notsignal abgesetzt, erklärte Royal. Doch das Verhalten des Fliegers habe die Flugsicherung alarmiert, so die Transportministerin weiter. Daher habe man einen Kampfjet zum Germanwings-Flieger hinaufgeschickt, von dessen Pilot man sich nun Informationen erhoffe…..


http://www.welt.de/wirtschaft/aerotelegraph/article138770073/Kampfjet-stieg-zum-Germanwings-Airbus-auf.html

es ist nur zu hoffen, dass die Medienmeute weiterzieht und ein bissel Pietät in der Berichterstattung von nun ab walten lässt..

wenn es so war…dann ist das in unseren Breiten wohl ein "Ausreisser" vom Geschehen, kommt ganz selten vor…

und falls doch, würde sich sehr schwer präventiv verhindern lassen auch in Zukunft..
_________________
"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
CHH
int. Luftfahrtjournalist
int. Luftfahrtjournalist


Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Fr März 27, 2015 14:53:57 
Titel: Wenn es sich bestätigt, dass der ...
Antworten mit Zitat

jenige welche vom Arzt krankgeschrieben war, stellt sich eine andere Frage:
  • Annahme 1:Wahrscheinlich war er vom Psychiater krankgeschrieben; weil wegen eines Schnupfens oder selbst etwas schlimmerem wie einer Krebserkrankung, zerreisst KEINER die Atteste oder Krankschreibung.
  • Annahme 2: Eine solche Krankschreibung hätte ihn bis auf weiteres den Deckel gekostet, keine Frage.
  • Annahme 3: Sollte in so einem Fall, wenn der Patient einen sicherheitskritischen Beruf hat, nicht der Arzt von der Schweigepflicht entbunden sein, und entweder die Behörde (die den betreffenden dann einfach ohne Details beim Arbeitgeber für "unfit to fly" meldet) oder gleich den Arbeitgeber informieren?

_________________
Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
nacktmull70
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beiträge: 348

BeitragVerfasst am: Fr März 27, 2015 15:05:02 
Titel: Re: Wenn es sich bestätigt, dass der ...
Antworten mit Zitat

CHH hat folgendes geschrieben:
jenige welche vom Arzt krankgeschrieben war, stellt sich eine andere Frage:
  • Annahme 1:Wahrscheinlich war er vom Psychiater krankgeschrieben; weil wegen eines Schnupfens oder selbst etwas schlimmerem wie einer Krebserkrankung, zerreisst KEINER die Atteste oder Krankschreibung.


Das kann stimmen, muss es aber nicht. Nur als Denkanstoss: folgendes rein hypothetische Szenario wäre zwar juristisch gesehen illegal (die flugmedizinischen Regeln sind bei Kategorie 1 sehr streng), aber im Grunde völlig harmlos. Und es endet auch mit einer zerrissenen Krankschreibung im Mistkübel:

Der Pilot bemerkt in der Früh einen leichten Ausschlag, hat aber sonst eigentlich keine Beschwerden. Er geht deswegen trotzdem zum Arzt. Der gibt ihm eine Kortisonsalbe, und sagt ihm, dass er ein, zwei Tage warten soll. Falls es dann nicht besser ist, soll er nicht mehr zur Arbeit gehen, und wiederkommen. Deswegen gibt ihm der Arzt vorab eine Krankschreibung mit, die er im Bedarfsfall verwenden soll. Und die er einfach entsorgen soll, wenn sich das Problem von selbst löst. Der Ausschlag war am nächsten Tag auch weg, und der Pilot hat den Zettel zerrissen, und ist normal arbeiten gegangen.

Sollte das so laufen? Nein, bei Berufspiloten wäre es vom flugmedizinischen her illegal, so „auf Distanz und Verdacht“ zu arbeiten. Ist es aber denkbar, dass ein Arzt bei etwas, das höchstwahrscheinlich eine medizinische Lappalie ist, allen Beteiligten den Zirkus ersparen will, dass der Pilot formal krank geschrieben wird, und extra noch einmal zu ihm kommen muss, um sich wieder aktivieren zu lassen? Das allerdings auch.

Die Art von Berichterstattung, die wir hier sehen, ist einfach nur mehr unterirdisch. Das geht so einfach nicht, wie da „gearbeitet“ wird. Entweder, die sagen klar und deutlich dazu, wofür er krank geschrieben wurde - oder sie halten alle mitsammen die Klappe, bis ein Endbericht da ist.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Viper
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr März 27, 2015 23:26:14 
Titel: ja….
Antworten mit Zitat

nacktmull70 hat geschrieben:

Zitat:
...Die Art von Berichterstattung, die wir hier sehen, ist einfach nur mehr unterirdisch. Das geht so einfach nicht, wie da „gearbeitet“ wird. Entweder, die sagen klar und deutlich dazu, wofür er krank geschrieben wurde - oder sie halten alle mitsammen die Klappe, bis ein Endbericht da ist…..


so is es…

CHH hat geschrieben:

Zitat:
...Annahme 3: Sollte in so einem Fall, wenn der Patient einen sicherheitskritischen Beruf hat, nicht der Arzt von der Schweigepflicht entbunden sein, und entweder die Behörde (die den betreffenden dann einfach ohne Details beim Arbeitgeber für "unfit to fly" meldet) oder gleich den Arbeitgeber informieren?….


willst Du den gläsernen Menschen…..?

was ist ein "sicherheitskritischer" Beruf?

Wo ist der Unterschied zu sehen, wenn ein Fahrer eines Postbuses, sagen wir mal 40 Fahrgäste auf der Fahrt von Graz nach Trips Trü mit in den Tod nimmt, zum gegenständlichen Fall?

Ausser, dass im Fall des Postbuses die News maximal detailliert in der Lokalzeitung stehen und in der ORF Chronik berichtet werden, während ein Flugzeugabsturz 10 Minuten nach dem Fact auf CNN weltweit zu sehen ist..????

es gibt sowas wie Eigenverantwortung im Leben…manchmal funktioniert sie nicht, OK, that's life…aber willst Du deswegen Menschen permanent unter Beobachtung stellen????

Sowas läuft in Diktaturen…komischerweise haben die aber, nehmen wir mal Putin's Russland, weit mehr Tote in der Verkehrsinfrastruktur zu beklagen als wir hier in unseren offenen und freien Gesellschaften…

…go figure…

da in der "Out-of-Control", der ACG da denken die offenbar so…gut, der Laden gehört langsam aufgelöst und durch eine wirklich kompetente Behörde ersetzt…aber das ist eine andere Baustelle…nur die scheinen in die Richtung gepolt zu sein...

http://www.austrianaviation.net/news-regional/news-detail/datum/2015/03/26/sammelt-die-acg-intime-details.html

gut im Bereich der Flugmedizin habens bei der Austro Control schon sehr lange Zeit personalmässig eher ein Panoptikum gehabt…ist Legende…umso mehr wundere ich mich, dass die da jetzt wieder hyperaktiv werden…könnt ja einmal ein kritisches Medium, gut sowas haben wir nicht in Österreich, die Vergangenheit diesbezüglich ein bissel aufrollen…dann würden's ein bissel leiser treten, nehm ich an….
_________________
"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Viper
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa März 28, 2015 12:50:47 
Titel: vielleicht noch abschliessend...
Antworten mit Zitat

CHH hat geschrieben:

Zitat:
….jenige welche vom Arzt krankgeschrieben war, stellt sich eine andere Frage: …….


OK es scheint jetzt traurige Gewissheit zu sein, dass der junge Mann eine höchst disqualifizierende Krankheit gehabt hat…eine Krankheit die ihn auch für viele andere Jobs disqualifiziert..er dürfte eine gewisse Krankheitseinsicht gehabt haben, sonst hätte er sich nicht selbst freiwillig in Behandlung begeben..

er hat einen schweren Regelverstoss gemacht, weil er die Krankheit geheimgehalten hat, wohl wissend, dass er den Job auf ewig verloren hätte..

So, heisst das jetzt dass das bisherige System der Checks & Balances bei den Airlines, welches natürlich auch auf Eigenverantwortung aufgebaut ist, schlecht ist?

Nein, es hat in dem Fall einmal versagt…ist so…


Wir müssen uns aber ein Grundvertrauen in die Menschen bewahren…ohne dieses würde unsere Gesellschaft nicht funtionieren..

Ich möchte nicht in einer Welt leben, wo jeder von jedem das Schlechteste und Schlimmste annimmt..das wäre keine lebenswerte Welt…

alleine die Tatsache der "harten" Cockpittüren, die man meinte nach den schrecklichen Ereignissen von 9/11 weltweit einbauen zu müssen, ist ja bereits ein Schritt in eine Richtung die eigentlich eine Einbusse an Lebensqualität bedeutet…in dieser durchaus auch gerade von den Medien verbreiteten paranoiden Lebenswelt hat ja in dem Fall bereits der Terror gewonnen und sein Ziel erreicht…uns das Leben zu versauern…und in dem speziellen Fall kann man jetzt schon sagen, dass in einem ganz anderen Szenario diese Art der Cockpittüren zumindest ein massiver "contributing factor" zum tragischen Ausgang waren…

das wäre jetzt was zum Nachdenken in der Airlinebranche…

die Papierschupfer bei den Behörden und die Politik meinen immer neue Gesetze und Regeln würden Alles sicherer machen…

ist nicht so…sehr oft is das Gegenteil der Fall….wie hier jetzt z.B…..
_________________
"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Viper
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo März 30, 2015 11:03:38 
Titel: es werden natürlich
Antworten mit Zitat

Fragen offenbleiben, ob der Zeitpunkt zu dem die Staatsanwaltschaft die Verlautbarung über die vermutete Ursache des Absturzes gemacht hat wirklich optimal war..

Zitat:
...So in less than 24 hours, the official position on the incident accelerated from something along the lines of “be patient, it’s going to take some time for us to figure this out” to “case closed.” The BEA has yet to hold a follow-up briefing on the investigation and it fell to the European Cockpit Association to remind the world that investigators have yet to find the aircraft’s flight data recorder, analysis of which could prove vital to confirming the facts.

Tragically, it seems all too likely that the French prosecutor’s assessment of the situation will prove correct. But professional pilots are understandably concerned that a mix of responsible and irresponsible reporting by the media, and cluttered communications on the part of officials, derailed long-established investigation processes and protocols…..


http://www.ainonline.com/aviation-news/blogs/ain-blog-response-germanwings-tragedy-does-not-inspire-confidence

auf der anderen Seite, während das Protokoll für Flugunfalluntersuchungen ja weltweit nach ICAO geregelt ist, sind die nationalen Judikaturen natürlich verschieden..

Zitat:
…..The BEA’s mission is to contribute to the improvement of aviation safety by means of the publication of reports and recommendations issued following investigations and studies on air accidents and incidents.

In the case of an accident with fatal consequences and involving French authorities, two investigations are undertaken in parallel: the judicial investigation is directed by a prosecutor or undertaken under his control, the safety investigation is undertaken by the BEA. These two investigations have different objectives: the judicial investigation is aimed at determining fault that may result in liability being established and thus on convictions and payments to aggrieved parties. The BEA investigation is aimed exclusively at improving aviation safety for the benefit of passengers and crews: contrary to the judicial investigation, it does not presuppose the existence of a misdemeanour.

The BEA investigation follows international rules coming from ICAO translated into the French judicial system in the form of laws and decrees. The judicial investigation depends on national law and is undertaken under very varying conditions from one country to another. Thus, in some countries, the judicial investigation only starts after the end of the safety investigation.

Although in France these investigations are independent of each other, the law has determined the relationship between them. Thus, for example, flight recorders are placed under seal by the judicial authorities and handed to the BEA to be read out under its control. Further, regular contacts are established between the BEA and the authorities in charge of judicial investigations…...




http://www.bea.aero/en/bea/information/information.php

und man muss schon davon ausgehen können, jetzt im Rückblick, dass die französische Staatsanwaltschaft die BEA gefragt hat nach Auswertung des CVR, wie gross jetzt noch die Wahrscheinlichkeit für eine andere ( technische z.B.) Ursache noch wäre, und die BEA hat wahrscheinlich richtigerweise gemeint, dass die gegen null ginge..

Und dann hat der Staatsanwalt eventuell gemeint, bevor da jetzt die wüstesten Theorien durch die Medien geistern ist es besser gleich rauszukommen mit dem Ergebnis..
_________________
"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
CHH
int. Luftfahrtjournalist
int. Luftfahrtjournalist


Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Mo März 30, 2015 12:10:03 
Titel: Avweb Editor on the topic
Antworten mit Zitat

Paul Bertorelli hat folgendes geschrieben:

Tragedy in the Alps vs. Sleep Apnea
By Paul Bertorelli

In the wake of last week’s troubling indications that a trained First Officer intentionally crashed an Airbus A320 in the French Alps, I couldn’t help but wonder if passengers boarding airliners are suddenly giving the crews the fisheye. Truthfully, I can’t really say I wouldn’t, but I’m no more worried about a repeat of Germanwings 9525 than I am a meteor slamming into the kitchen.

I actually have a larger concern for the families of the victims. We can do absolutely nothing to assuage their grief. Words like “closure” are just empty gestures when no words can comfort in the horror of what transpired in the Alps. They’ve been given the unbearable burden not because of a system that broke down or somehow failed them, but because of the expectation that any system or web of rules can foresee and protect against everything.

But we keep trying. Boy, do we keep trying. And an example of that has been filtering into the medical offices of aviation medical examiners during the past couple of weeks. It’s the dreaded sleep apnea rule. It’s not really a rule, but rather guidance for AMEs to give pilots their own version of the fisheye. In that context, the Germanwings crash couldn’t have come at a worse time.

In the U.S., we’re at an inflection point over the medical certification of pilots. Despite abundant evidence showing that medical certification does nothing—zero, zip, nada—to enhance safety, the FAA has steadfastly refused to eliminate the Third Class medical requirement. There’s now legislation on the table—Sen. Jim Inhofe’s Pilots Bill of Rights 2—to force the issue, which might actually have the votes to pass. Unless, of course, the body politic and freckle-necked masses think Germanwings indicates there are enough suicidal, psychotic pilots out there who are just one delayed pushback from a terminal pushover to warrant more rules. I’m hoping reason will prevail because there’s really nothing else to do.

Now on to the specifics of sleep apnea and your next medical. A short review of the history: In 2008, a Go Airlines flight between islands in Hawaii overshot its destination after both pilots dozed off. A post-incident investigation revealed that the Captain suffered from obstructive sleep apnea, but the First Officer did not, even though he fell asleep, too. The FAA’s exceptionally draconian response to this was to propose new medical procedures requiring screening for OSA and, possibly, treatment as a condition of medical issuance. The agency proposed the same requirement for controllers who are, as a group, heavier than pilots, but the FAA later admitted to AMEs that NATCA, the controllers' labor association, push back so hard that the agency dropped the requirement for them. (Yeah, that’s how the government works sometimes. No good for me, but good for thee.)

Initially, the FAA said the screening would apply to pilots with 17-inch or larger neck sizes and a BMI of 40 or greater. Those pilots would have had their flight privileges suspended pending OSA evaluation and treatment. The FAA wanted to eventually work OSA screening down to pilots of normal weight. That would have meant a lot of pointless, expensive sleep studies, since OSA is suspected of afflicting only 4 percent of the population. The FAA got enough resistance that it substantially dialed back the OSA requirements. But the guidance is still out there and I checked with long-time senior AME Ian Blair Fries about what it means. Is there much risk that a pilot will get tangled up in this OSA mess and get grounded? There’s always some risk, but for the majority of pilots, the screening should be nothing but a minor nuisance.

Such that the FAA can speak with clarity on anything, here are two documents that show how the OSA screening should work. The first is a Rube Goldberg flow chart (PDF) and the second a list of OSA risk factors (PDF), many of which are disqualifying for non-special issuance medicals anyway.

AMEs are given latitude in how to pursue and interpret these guidelines and human nature being what it is, I wouldn’t expect consistency here. Fries told me that except in otherwise disqualifying circumstance, the AME is required to issue the medical, but must document the OSA guidance given to the patient, up to and including evaluation and treatment. And that’s where things can get expensive if a full-up sleep study needs to be done or something like CPAP is prescribed. There are alternatives and you can hear about them from Dr. Brent Blue in this podcast.

Any sensible person would see this screening for what it is: an overreach in government regulation at a time when the very foundation—whether medicals contribute to flight safety—has been proven to have no merit. It feels almost like the defiant, dying twitches of some slain beast that just won’t lie down.

And now comes this tragedy in the Alps to give new sustenance to the notion that more screening means higher safety and one that could snatch defeat from the jaws of victory with regard to the Third Class requirement. Over the weekend, I was sweeping the think-piece coverage on the Germanwings crash and came across this quote in The New York Times: “The screening process for pilots ‘really falls short for people who are involved in the public’s safety,’ said J. Reid Meloy, a forensic psychologist who consults on threat assessments for corporations and universities. The practice of screening only once a year is a particular problem, he said, because any number of life events — the breakup of a relationship, the death of a loved one or other setbacks — can affect mental functioning.“

What a surprise. A guy who makes his living doing psyche evaluations thinks there aren’t nearly enough of them, just as the American Academy of Sleep Medicine sees a nation of sleep-deprived zombies desperately in need of their tender mercies.

It’s at times like this when the sensible thing to do is to apply the kind of statistical analysis you know I’m so fond of. Call me crazy, but I have this unshakeable belief that to understand risk, you have to grasp how often what you’re trying to prevent actually happens. And measure that against the efforts you’re expending to protect yourself.

Dr. Fries puts it this way. “I can’t do this, but if I had some way of doing every possible test on you that I could and I could predict that you would have an incapacitating event during the next year, what would the risk be?” he asks. The math is simple. There are 8760 hours in a year. If you spend 100 of them in an airplane—which counts as a lot these days—the theoretical risk factor is 1.14 percent. And that both assumes that the incapacity would occur while you’re flying and/or result in an accident, both of which are stretches. The theorem proof is in the accident record. Germanwings notwithstanding, there are simply vanishingly few accidents involving medical incapacitation yet we spend millions upon millions of dollars every year trying to guard against this non-existent risk. Dr. Meloy would have us spend more.

Invert the solution for a moment and imagine that we spent those same millions trying to understand and prevent loss-of-control accidents. Could we actually dent the fatal accident rate? Quite possibly. All we know for sure—and we have the proof—is that if we didn’t expend all that money and effort on medical certification, the accident rate needle would move not one iota.

This seems lost on regulators; even ones who should know better. That same New York Times article quoted Peter Goelz, once managing director of the NTSB, as saying pilots are free to cherry-pick AMEs who might be a bit less demanding. This is an undeniable truth; we all know it. Yet even with these flaws in the system, with theoretically medically unqualified pilots slipping through, pilot medical incapacitation crashes are below the noise level, statistically. To be fair, Goelz was just observing this fact and predicting that the FAA would likely be looking into it.

None of this is an argument for having no evaluation of airline pilots, just an observation that once again, sanity is likely to fall victim to hysteria. I’m blindly hoping I’ll be wrong this time, but grimly admitting I probably won’t be.

Der Mann weiß auch genau, wovon er spricht.
Teile seine Meinung einerseits, andererseits schreien 149 unschuldige Opfer danach, dass jeder Arzt eines Verkehrspiloten zumindet den FAKT krankgeschrieben an den Arbeitgeber zu melden hat.
Und zwar NICHTS darüberhinaus. Denn auch wenn der Pilot einen schweren Schupfen, starken Husten oder gar Temperatur hat, darf er in kein Cockpit. Krank ist krank; zumindest im Aviation environment. Too much at stake.
_________________
Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Viper
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo März 30, 2015 12:24:49 
Titel: ja….
Antworten mit Zitat

CHH hat geschrieben:

Zitat:
...Der Mann weiß auch genau, wovon er spricht...


der Paul Bertorelli kommentiert sehr gut und richtig…

Zitat:
...Denn auch wenn der Pilot einen schweren Schupfen, starken Husten oder gar Temperatur hat, darf er in kein Cockpit. Krank ist krank; zumindest im Aviation environment. Too much at stake...


OK, das mit dem Schnupfen ist ein sehr gutes Beispiel…kommt jetzt in der kalten Jahreszeit fast täglich vor…

Ist aber immer noch Verantwortung des Piloten bei sich selbst festzustellen, ob ihm jetzt nur leicht die Nase rinnt, oder eventuell bereits die Neben- oder Stirnhöhlen angegriffen sind…höchstgradig gefährlich, weil im Fall einer Rapid Decomp im Emergency Descent ( und das braucht es oft gar nicht..), normaler Descent oder eine etwas "ruppige" Druckkabinensteuerung reicht, wenn der Luftdruck wieder zunimmt kannst Du vor Schmerz ohnmächtig werden und bist natürlich höchst unfit to fly..

Und wenn eine Grippewelle herrscht, muss dann aber auch die Öffentlichkeit und das Management einer Airline zur Kenntnis nehmen, dass beim durchschnittlichen Staffing einer Airline bis zu 40% der Flüge ausfallen würden…mit allen kommerziellen Konsequenzen…

stell Dir mal das Theater in den Medien vor, wenn sowas passiert…

Du siehst, ich behaupte jetzt mal, aus langjähriger praktischer Erfahrung, dass jedes Jahr zur Grippezeit eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Piloten, wohl wissend, dass sie eigentlich "unfit to fly" sind aufgrund einer Erkältung, deren Schweregrad ein Pilot oder eine Pilotin schwer einschätzen kann, trotzdem "krank" den Dienst versieht, damit das System nicht zusammenbricht, vertrauend darauf, dass die statistische Wahrscheinlichkleit, dass zu ihrer eingeschränkten Flugtauglichkeit an dem Tag noch ein inflight emergency dazukommt, sehr gering ist…

go figure…

und jeder Fliegerarzt weiss das auch…und jedes Airline Management weiss das auch…

P.S.: Und darf Dir noch ein Geheimnis aus der Praxis anvertrauen…für solche "Erkältungsfälle" hat jeder Piilot der sich auskennt privat eine Emergency Medication dabei…die gibt es in den USA rezeptfrei in jeder Drogerie….bei uns nicht mal per Rezept vom Chefarzt einer Kasse…läuft unter dem Namen Advil Sinus Superstrong z.B. und öffnet Dir 30 Sekunden nach Einnahme im Flug z.B. den Sinus….in den USA z.B. in jeder Bordapotheke dabei, kann ja auch einen Passagier betreffen so eine Situation…wirkt Wunder im Fall des Falles ist aber natürlich als therapeutische Prävention nicht zu empfehlen…aber wenn man es mal braucht ist es gut wenn man es dabei hat…

P.P.S.: Um nicht missverstanden zu werden…

ich halte das auch für suboptimal…

Aber es zeigt den Unterschied zwischen Theorie und Praxis..

Um jeden Tag immer gewährleisten zu können, dass nur Crews im Cockpit sitzen, die jeden Tag jedem von den Pimperlparagraphen, die auf hunderten Seiten EU Law und EASA Medical Rules z.B. verzeichnet sind, entsprechen, und nicht gerade auch nur kurz "temporary unfit to fly" sind, OK bräuchte eine Airline den doppelten Crew Stand, und die Flight Crews würde nicht 600 - 900 Stunden pro Jahr fliegen, sondern nur mehr 250 bis 350 Stunden hätten aber doppelt soviele Stand By Zeiten, damit Du immer eine 100% gesunde Crew an Bord hast, und bei gleicher Bezahlung würden dann die Tickets halt von 200 bis 1500 Euro pro Flug mehr kosten…wenn man das den Kunden verklickern kann, gut, wenn nicht ist die Airline 6 Monate später pleite, weil sie nur mehr leer fliegt..

das ist einfach die Realität….
_________________
"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Viper
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di März 31, 2015 08:44:22 
Titel: "back to normal"...
Antworten mit Zitat

so, jetzt wird uns noch längere Zeit via Medien die Monstrosität des schrecklichen German Wings Disasters beschäftigen…mehr oder weniger gescheite Experten werden ihren Senf dazugeben, obwohl jetzt schon klar ist, dass SOWAS ganz ganz selten passiert..

was ist dazwischen im täglichen Flugbetrieb passiert…

Ein Crash in Halifax, man kann nicht mal "Crashlanding" dazu sagen, es war ein Crash im Final Approach, bei dem wie durch ein Wunder niemand gestorben ist…

Sogar eine Fachzeitschrift wie Flight Intl tituliert das Geschehen als "incident" obwohl es natürlich ein Accident war..

http://www.flightglobal.com/news/articles/pictures-air-canada-a320-badly-damaged-by-landing-incident-410720/

Top Airline, Top Gerät und sicher eine höchst qualifizierte Crew.., die wettermässig aufgrund der Lage in Kanada sicher überdurchschnittlich qualifiziert und erfahren war

Wetter in den Maritimes in Kanada kann so beschi…sein, wie es bei uns nur alle 20 Jahre vorkommt…

Schneesturm UND Nebel gleichzeitig ist dort um die Jahreszeit an der Tagesordnung..

Am Vorabend des Sturms in der Nacht haben die Behörden in den Maritimes die Bevölkerung dazu aufgerufen auch nicht mit dem Auto zu fahren sondern zu Haus zu bleiben..

Actuals und Forecasts für den Flug…Schei..wetter mit Gusts über 50 KTS für Halifax…

In Kanada haben die Crews viel Erfahrung mit solchem Wetter..aber im Rückblick wird sich der Captain am nächsten Tag sicher zu sich selbst gesagt haben, warum nur zum Teufel hab ich in Toronto nicht abgeblasen und den Flug wegen Wetter ausfallen lassen..? Weil wenn die Autos nicht mehr fahren sollen, und die Vögel zu Fuss gehen ist auch kein Flugwetter mehr... Egal was der final Grund war, war offenbar nur eine Piste mit einem Non Precision Approach zum Zeitpunkt des Unfalls verfügbar, der schon wenn das Wetter gut ist in der Nacht als anspruchsvoll gilt …nachdem der Flieger davor schon lang im Holding war, weil eben Alles grenzwertig war haben sie doch einen Approach gemacht..Windshear, whatever…und schon ist es passiert…

So knapp liegen Erfolg und Misserfolg in der Fliegerei zusammen..

Und dass bei solchen go oder no-go Entscheidungen heutzutag NICHT im Hintergrund "commercial pressures" auch bei den besten Piloten liegen, das können die ganzen Airline Heinis der Jetti Tant erzählen…

also "back to normal"...
_________________
"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)


Zuletzt bearbeitet von Viper am Di März 31, 2015 14:50:55, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
CHH
int. Luftfahrtjournalist
int. Luftfahrtjournalist


Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Di März 31, 2015 09:43:42 
Titel: Also das in Halifax ...
Antworten mit Zitat

nur was ich so dem AvHerald entnehmen konnte:
  • 1) Auf Runway 05 KEIN ILS, sondern LOC backbeam der RWY23 (die hat ILS CAT II)
  • 2) Fast 90° crosswind mit severe gusts. MÖGLICHerweise bereits JENSEITS der Limits am A320, aber wie gesagt möglicherweise...
    3) Wie der Status von VASIS/PAPI war ist irgendwie unklar. Möglicherweise war´s ganz oder teilweise zugeweht mit Schnee.

Langen Rede kurzer Sinn; den Flug hätten´s besser ausfallen lassen.
P.S.: Die kreuzende Bahn 32, die genau in der Windrichtung gelegen wäre, hat auch ein PAPI. Aber die Bahn ist ziemlich kurz (7700 x 200ft) Irgendeinen Grund wird´s gehabt haben, dass die ATC die bei dem Crosswind auf die 05 geschickt haben.
Avweb aerodrome chart
_________________
Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Viper
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Apr 02, 2015 11:07:44 
Titel: naja...
Antworten mit Zitat

CHH hat geschrieben:

Zitat:
...1) Auf Runway 05 KEIN ILS, sondern LOC backbeam der RWY23 (die hat ILS CAT II)
2) Fast 90° crosswind mit severe gusts. MÖGLICHerweise bereits JENSEITS der Limits am A320, aber wie gesagt möglicherweise...
3) Wie der Status von VASIS/PAPI war ist irgendwie unklar. Möglicherweise war´s ganz oder teilweise zugeweht mit Schnee….


Gut, zu Punkt 2, in die Verlegenheit die Crosswind Limits auszutesten ist die Crew gar nicht mehr gekommen, weil der Flieger eh schon 1100 FT vor der Runway und insgesamt ca 2500 FT vor der Touch Down Zone aufgeschlagen hat..

Wird sicher in Kanada auch von Nav Canada und den Airports jetzt ein Umdenken geben, weil so komisch das klingt, für die Wetterbedingungen die in ganz Kanada z.B. im Winter oft herrschen, und Halifax ist da wiederum ein ganz besonders hartnäckiger Airport, haben die relativ wenige ILS Anflüge in Kanada..teils nehm ich an aus Kostengründen, kostet viel die ILS Bodenanlage, teilweise mag es aufgrund der orographischen Verhältnisse gar nicht möglich sein mancherorts ein ILS zu installieren..

Ist aber einfach nicht mehr zeitgemäss ohne Gleitpfad Airliner in schlechtem Wetter landen zu müssen..und gerade bei Airlinern sind NPAs dann bei solchem Wetter praktisch designinherent nicht sehr safe, weil oft genug der final let-down, wenn man sich zuvor auf der richtigen Höhe befunden hat in einen "low-energy" State mündet, der natürlich fatal sein kann wenn noch Downdrafts und Windshear dazukommen..

lateral war der Flieger eh gut unterwegs, hat zielgenau die Localizer Antenne verräumt..vertikal hat es halt, aus welchen Gründen auch immer, nicht gepasst..

Aber die neuen GPS GNSS LPV/WAAS/SBAS Anflugverfahren, wie immer man es nennen möchte, werden da eine sehr gute und notwendige Risikoverminderung bringen..das kommt sehr gut…

und da gibt es dann von Seiten der Behörden und der Airports keine Ausreden mehr, wegen hoher Kosten und so, weil die Bodeninfrastruktur für die neuen GPS Approaches vergleichsweise günstig ist..da gibt es dann bald keine Entschuldigung mehr keine Vertical Guidance mehr für den Approach anbieten zu können..

wobei, die haben eh schon einen GNSS Approach auch for die RWY 05…der ältere A320 dürfte allerdings noch nicht dafür ausgerüstet gewesen sein…in dem Fall war der Airport eh schon so weit, aber die Air Canada Flotte, so wie viele andere Airline Flotten weltweit halt equipment mässig noch nicht up-to-date...

Das ist ein sehr guter und sehr wichtiger technischer Fortschritt und wird sich bewähren..

hab ja diese web-site hier unten erst vor nicht langer Zeit entdeckt, aber lohnt sich und der gute "Eddie" ist da sehr produktiv auf seiner site und ist sicher interessant auch für Nichtaviatiker hier über die neuen Technologien zu lesen..und das ist schon ein Riesenfortschritt…kommen jede Woche weltweit Dutzende neue Approaches dazu…das hilft schon viel..

http://code7700.com/lpv.html

in weiterer Folge wird es auch ( respektive die Technologie gibt es schon länger und wird seit längerer Zeit getestet auch wirkliche Precision GPS Approaches geben, die noch genauer sind als ILS…) das kommt Alles…
_________________
"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Viper
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Apr 04, 2015 11:34:57 
Titel: nachdem
Antworten mit Zitat

die traurige Unfallursache für die German Wings Katastrophe nun Gewissheit ist, hier abseits der Medienhysterie, etwas aus einem Fachmedium, das die ganze Sache doch meiner Meinung nach ins richtige Lot rückt, was die Beurteilung betrifft…

http://aerosociety.com/News/Insight-Blog/3013/Germanwings-the-final-frontier-of-aviation-safety

auch hier…

gut geschrieben..und auf emprischen Fakten beruhend…

http://www.newyorker.com/news/news-desk/no-psychiatry-could-not-have-prevented-the-germanwings-disaster
_________________
"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Viper
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Apr 15, 2015 09:22:20 
Titel: ein ASIANA A320
Antworten mit Zitat

in Hiroshima auch vor der Piste aufgeschlagen…schlechtes Wetter..kein ILS…

http://avherald.com/h?article=484c306e&opt=0
_________________
"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
CHH
int. Luftfahrtjournalist
int. Luftfahrtjournalist


Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Mi Jun 10, 2015 12:21:53 
Titel: Es tut sich was! Na, wenn´s Rabatte gibt...
Antworten mit Zitat

auf die Versicherungsprämien werden einige sicher mitmachen:
Guter Artikel mMn:
Rückversicherer bieten Rabatte nach Crewtraining
_________________
Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
squale
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 14.11.2011
Beiträge: 100

BeitragVerfasst am: Do Jun 18, 2015 15:25:24 
Titel:
Antworten mit Zitat

2. Gripen Unfall der ungarischen Luftwaffe innerhalb weniger Wochen.

http://foxtrotalpha.jalopnik.com/hero-pilot-catapults-from-fighter-after-landing-without-1710832603

https://www.youtube.com/watch?v=E-75kM5PTog


Der Martin Baker scheint jedenfalls bestens zu funktionieren !
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Viper
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Jun 19, 2015 11:16:26 
Titel: ja….
Antworten mit Zitat

squale hat geschrieben:

Zitat:
...Der Martin Baker scheint jedenfalls bestens zu funktionieren !


kann man wohl sagen...

Laut Martin Baker kam bis jetzt jeder zehnte produzierte ( installierte) Martin Baker Sitz zum "heissen" Einsatz…

beeindruckende Leistung…

Zitat:
….As the biggest manufacturer of ejection seats in the world, over 7,463 air crew lives have been saved to date, ….


http://www.martin-baker.com/news-and-events

auch eine Firma mit sehr langer Tradition…

"Trailblazer" ihrer Zeit…und bis heute…

http://www.martin-baker.com/about/history-and-developments
_________________
"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Viper
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Aug 05, 2015 10:04:46 
Titel: Li Ions als Fracht….
Antworten mit Zitat

seit Jahren haben Pilotenverbände ja schon weltweit gefordert, dass der Transport von Bulkshipments von Lithium Ionen Batterien auf Flugzeugen, Pax oder Cargo verboten gehört…diese Fracht ist für Flugzeuge einfach zu gefährlich und, wenn die Dinger im Frachtraum hochgehen durch kein Feuerlöschsystem beherrschbar..

nachdem bereits vor einiger Zeit der Crash des UPS 747 Frachters in Dubai in die Richtung gezeigt hat, ist nun auch der Unfallbericht über den Crash des Asiana 747 Frachters heraussen..

in beiden Fällen deutet Alles darauf hin, dass mit grösster Wahrscheinlichkeit die Li Ions im Frachtraum als ursächlich zu betrachten sind..

http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20110728-0

http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20100903-0

http://www.flightglobal.com/news/articles/cause-of-fatal-asiana-747f-fire-undetermined-415364/

Die Airlines haben mittlerweile darauf reagiert…viele US Pax Airlines nehmen keine Li Ions als Fracht mehr an…und auch in Europa hat auch eine Cargoairline, nämlich Cargolux den Transport dieser Güter mal ausgesetzt…

war hoch an der Zeit..

und auch bei dem Crash der MH 370 im indischen Ozean, ist nach wie vor unwahrscheinlich, trotz des auf Reunion angeschwemmten Teils, dass man das Wrack noch findet,…. ist bis jetzt als der einzige BEKANNTE Gefahrenfaktor auf dem Flug eine Ladung von Li Ions im Frachtraum festgemacht..

Alles andere sind ja nur Spekulationen…selbst wenn man, was leider sehr wahrscheinlich ist, die Unfallursache für MH 370 nie herausfinden wird, sollte man präventiv jetzt von ICAO und den Behörden dem Unwesen ein Ende machen, dass solche hochgefährliche Fracht auf Flugzeugen transportiert wird..

allein die zwei 747 Frachterunfälle sind statistisch so signifikant, dass es da keine Ausreden der Industrie mehr geben darf…


ist zu hoffen
_________________
"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Viper
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Aug 12, 2015 12:01:01 
Titel: Der Pilot
Antworten mit Zitat

der US F-16, die in Bayern abgestürzt ist, hat das Ding, nachdem er offenbar ein gröberes technisches Gebrechen gehabt hat, sehr umsichtig in der Botanik abgelegt…

Den Flieger Richtung unbewohntes Waldstück gerichtet, die Tanks und die Übungs Ammo noch abgeworfen, ausgestiegen..

gut is gangen, nix is g'schehen..

gut gemacht…

http://www.flightglobal.com/news/articles/us-air-force-f-16-crashes-in-germany-415583/
_________________
"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hannah
ist sehr oft hier
ist sehr oft hier


Anmeldungsdatum: 22.04.2006
Beiträge: 34
Wohnort: Helmond, Holland

BeitragVerfasst am: So Aug 16, 2015 19:35:47 
Titel: Zeitung Denver Post vom 8. Aug. 2015
Antworten mit Zitat

Unterstehender bericht aus der Denver Post war gluecklicherweise gerade eben kein Crash, sondern ein beinahe-crash. Ein grosses Lob den Piloten. Der link zum Artikel mit Bildern ist:
http://www.denverpost.com/news/ci_28607221/delta-flight-from-boston-makes-emergency-landing-denver

Delta flight from Boston makes emergency landing in Denver

Jetliner pelted by hail, severely damaging plane's nose cone and cracking its windshield,
By Kirk Mitchell
The Denver Post
Posted: 08/08/2015 11:49:00 AM MDT33

Delta Flight 1889.
Delta Flight 1889 was en route from Boston to Salt Lake City International Airport when it was pelted by hail, severely damaging the plane's nose cone and cracking its windshield. (Provided by Beau Sorensen, bsutah.com)

A Delta Airlines plane made an emergency landing Friday night in Denver after hail cracked the front windshield and punched the nose cone, terrifying passengers who screamed and cried.

"There were times when we felt like the air dropped out from under us. We could see lightning spider-webbing over the wings and hail pounding the plane," said passenger Beau Sorensen of Provo, Utah.

The Airbus A320 was diverted and landed safely at Denver International Airport at 8:42 p.m., according to Ian McGregor, an FAA spokesman.

Delta Flight 1889 was en route from Boston to Salt Lake City International Airport when it was pelted by hail, according to McGregor.

Sorensen said the plane flew through a powerful thunderstorm in Nebraska near the Colorado border.

The turbulence battered the plane, shaking it sideways and up and down, bouncing like a cork on a rough sea, Sorensen said. The plane dropped 14,000 feet in altitude over a two-minute time span.

"Babies were crying. Some young teens behind me were screaming and crying," Sorensen said.

As shaken as passengers were, they could not see the damage the storm had done to the nose of the plane. As suddenly as the storm struck, it was over. Almost immediately, the plane veered more sharply south.

Emergency vehicles surrounded the plane after it landed and came to a stop on the tarmac. One older woman was attended by paramedics.

"I think it was more stress and anxiety than anything," Sorensen said.

After they climbed off the plane, some 130 passengers stood near the window in amazement at how much damage was done to the front of the plane, he said. They and flight attendants took pictures of the cone. One attendant said it was her worst flight in 30 years of working as a flight attendant.

"Delta should give the pilot of my flight a sizable bonus for saving our butts," Sorensen wrote on Twitter. "Glad to be alive."

The FAA will investigate the incident.

Passengers were then flown to Salt Lake City on another plane, Delta spokeswoman Liz Savadelis said.

"The safety of our customers and crew is always our top priority," she said.

Sorensen said some children who were on the plane refused to get on another plane, and their parents rented cars and drove to Salt Lake City.

A team of Delta maintenance workers is evaluating the extent of the damage to the plane, Savadelis said.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Viper
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Aug 17, 2015 10:01:20 
Titel: ja, während
Antworten mit Zitat

der Gewittersaison erwischt es immer wieder ein paar Flieger..

vor Kurzem auch eine Delta 747 üver China…

http://www.bizjournals.com/twincities/news/2015/06/30/hail-pummels-delta-747-over-china-nwas-spirit-of.html

so wie die 747 ausschaut auf den Leading Edges..naja, werden die Treiber, die einzigen Teile die noch ein bissel einen Wert haben bei so einer alten 747, auch was abbekommen haben, in Seoul kannst das Ding aber wahrscheinlich nicht verschrotten, weil die haben dort keinen Platz…jetzt muss man die Hütte für einen Ferryflug zu einem Scrapyard noch halbwegs "airworthy" machen um sie ausfliegen zu können…muss man wahrscheinlich noch frischere Treiber draufhängen um bis Arizona zu kommen...



http://www.bizjournals.com/twincities/news/2015/06/30/hail-pummels-delta-747-over-china-nwas-spirit-of.html
_________________
"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Flanker27
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 29.01.2012
Beiträge: 317

BeitragVerfasst am: Fr Okt 02, 2015 11:05:57 
Titel:
Antworten mit Zitat

13 Dead After U.S. C-130 Transport Plane Crashes in Afghanistan: Officials

by Courtney Kube and Fazul Rahim

Thirteen people, including six American service members, were killed early Friday when a U.S. C-130 transport plane crashed while taking off from an airport in Afghanistan, a U.S. military official said.

The crash happened shortly after midnight local time (3:19 p.m. ET) at Jalalabad airport, coalition spokesperson U.S. Army Col. Brian Tribus said.

Six of the dead were U.S. service members that were the crew of the aircraft, five were civilian contractors who were passengers, and two were local Afghan civilians who were killed on the ground, the military official said.

The civilian contractors were working with "Resolute Support," the NATO-led mission to train and advise Afghan security forces. It follows the military mission in Afghanistan after combat operations ended at the end of 2014.

A cause for the crash has not been determined. The military official said there were no reports of hostile activity in the area at the time of the crash.

http://www.nbcnews.com/news/military/c-130-transport-plane-crashes-afghanistan-defense-officials-say-n437191


Taliban says shot down crashed US C-130 plane in Afghanistan

http://economictimes.indiatimes.com/news/defence/taliban-says-shot-down-crashed-us-c-130-plane-in-afghanistan/articleshow/49192668.cms
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BUMAN
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 30.07.2004
Beiträge: 1140
Wohnort: CH

BeitragVerfasst am: Mi Okt 14, 2015 19:28:04 
Titel: Schweizer F/A 18 in Frankreich abgestürzt
Antworten mit Zitat

http://www.blick.ch/news/schweiz/f-a-18-stuerzte-bauer-daniel-vernerey-beinahe-auf-den-kopf-die-ganze-erde-brannte-id4260204.html

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Ich-hoerte-einen-ohrenbetaeubenden-Knall--19128561

http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/ich-sehe-einen-krater-mit-verkohlten-teilen/story/16340124
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden AIM-Name
Flanker27
ist immer hier
ist immer hier


Anmeldungsdatum: 29.01.2012
Beiträge: 317

BeitragVerfasst am: So Nov 01, 2015 20:08:58 
Titel:
Antworten mit Zitat

Absturz einer A321 in Ägypten mit 224 Toten.
Momentan deuten die meisten Indizien darauf hin, dass der Airbus bereits in größerer Höhe zerbrochen sein muss.

http://www.heute.de/moskauer-behoerden-passagiermaschine-vermutlich-waehrend-des-flugs-zerbrochen-40794890.html
https://www.youtube.com/watch?v=0cCf52DdHwM
http://www.nbcnews.com/storyline/russian-plane-crashes-in-the-sinai/russia-plane-crash-debris-found-egypts-sinai-desert-n455126
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:    Seite 19 von 20       Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3 ... , 18, 19, 20  Weiter
Dieses Thema ist gesperrt, du kannst keine Beiträge editieren oder beantworten.
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.



Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group