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Porsche
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Anmeldungsdatum: 19.03.2005
Beiträge: 712

BeitragVerfasst am: Mi Jan 11, 2012 09:26:54 
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w4RLOCK hat folgendes geschrieben:
kommen die doppelsitzer eigentlich auch in die einsatzgeschwadern oder sind die ausschließlich zur schulung da?
sind in der Tranche3A weitere doppelsitzer enthalten oder bleibt es bei den 26 stück aus den ersten beiden tranchen?


Interessante Frage, also es sollten mal auch in einer kleinen Zahl auch 2 Sitzer in die Einsatzverbände gehen. Bei 26 Zweisitzern und Reduzierten Fliegern, denke ich die sollten reichen, wobei es ja eh nur 7 2 Sitzer gewesen wären in Tranche3.

Wobei Cassidian sich aufgrund der Gerüchte üger den Verkauf von Tranche1 EF an div Statten noch Hoffnung zu machen scheint auf Trnache 3b, jedenfalls in Deutschland. Glaube aber nicht daran.
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"Auch wenn man den Schlagstock anstelle eines Gespräch einsetzten kann werden Worte immer ihre Macht behalten. Worte lassen einen Sinn erschließen und für die die bereit sind zuzuhören formulieren sie die Wahrheit..."
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Robert T
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Anmeldungsdatum: 25.07.2004
Beiträge: 447
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BeitragVerfasst am: Mi Jan 11, 2012 10:35:00 
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Drei EF Doppelsitzer der Tranche I nehmen wir gerne gratis ab, um Deutschland die Betriebskosten für die nächsten 25 Jahre zu ersparen. Österreich spart bei der Anschaffung ein Vermögen, Deutschland beim Betrieb - so sind beide happy.
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Maschin
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Anmeldungsdatum: 18.01.2009
Beiträge: 179
Wohnort: Obersteiermark

BeitragVerfasst am: Mi Jan 11, 2012 11:20:34 
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Robert T hat folgendes geschrieben:
1200 Stunden für 18 Piloten. Auch schön.


Naja jetzt sind es nur mehr 17. Ein alter ex Draken Kutscher ist schon ausgeschieden. Ja man rechnet schon das ab 2014 die Stunden schrittweise erhöht werden. Wird auch nicht anders gehen. cool
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Robert T
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Anmeldungsdatum: 25.07.2004
Beiträge: 447
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Do Jul 12, 2012 15:12:39 
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Zitat:
Ein Problem für die Ausbildung und Halten der Einsatzbereitschaft der Piloten dürfte der Sparkurs sein: Die 15 Eurofighter zusammen dürfen zurzeit aus Kostengründen nur 1.200 Flugstunden pro Jahr absolvieren, macht bei 15 Piloten 80 Flugstunden, bestätigte Höfler Angaben der "Salzburger Nachrichten" (Mittwoch-Ausgabe). Ursprünglich waren laut "SN" 1.500 oder gar 1.800 Flugstunden vorgesehen gewesen. Um die Fluglizenz zu behalten, brauchen die Piloten aber jährlich 150 Flugstunden. Daher müssen die Eurofighter-Piloten 40 weitere Flugstunden am Simulator und 30 Stunden auf der Saab 105 Oe absolvieren.

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3065027/magere-bilanz-nach-fuenf-jahren-eurofighter.story

Bei in Wirklichkeit 17 Piloten geht sich das aber hinten und vorne nicht aus! 40 Sim + 30 Saab 105 + 70,6 EF = 140,6 Stunden
Wie wird das daher wirklich gemacht???
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Frank
Gast





BeitragVerfasst am: Fr Jul 13, 2012 02:00:07 
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Bei 5 (!!) einsatzbereiten EF (die presse online, 12 07)
waeren das 240 stunden pro jet.
1200 stunden bei 18 piloten gibt 66.6 stunden/pro
(also wehniger als im damaligen Albanien mit den alten MIG's).
Weit habt'ses gebracht!
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 13, 2012 07:23:24 
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Zitat:
Bei 5 (!!) einsatzbereiten EF


Das ist bei allen EF-Betreibern so.
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Robert T
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Anmeldungsdatum: 25.07.2004
Beiträge: 447
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 13, 2012 07:39:29 
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Frank, die 5 Maschinen wechseln tournusmäßig, so das im Idealfall alle ziemlich gleich lang in Bereitschaft stehen. Zumindest über die Zeit die man braucht, bis alle im 400h Service waren sollte es ausgeglichen sein.
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StefanT
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Anmeldungsdatum: 08.08.2004
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: Fr Jul 13, 2012 08:45:17 
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Raveman hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Bei 5 (!!) einsatzbereiten EF


Das ist bei allen EF-Betreibern so.


Hmm, für mich - bin aber kein Experte - drängen sich da jetzt ein paar Fragen auf:

- O.k., der EF ist ein hochkomlexes Waffensystem - sind aber 33% Klarstand nicht doch sehr wenig? Haben andere Systeme (Rafale, Gripen, usw..) bessere Werte?

- braucht man für etwaige Alpha-Einsätze nicht 2 Alarmrotten à 3 Maschinen (2 Rotte/1 Ersatz)? Dann würde jetzt praktisch 1 einsatzbereiter EF fehlen. Und damit wären wir bei dem aktuellen Klarstand was die Alarmrotte betrifft wieder bei den eigentlichen 18 Stk. sad

- Der EF Pilot braucht für den Lizenzerhalt 150 Flugstunden im Jahr. Und davon werden wirklich 30h auf der S105OE angerechnet? Mit einer M346 kann ich mir das ja noch vorstellen EF-Flugstunden zu "simulieren", aber zwischen den beiden System EF und S105 sind doch riesige Unterschiede.
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 13, 2012 11:11:00 
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@ Flugstunden: Es ist halt auch die Frage wie man diese Flugstunden nutzt. Ein Bsp: Ein Heli-Pilot mit 500 h Hochgebirgserfahrung hat mehr drauf als einer mit 2500 h Flachland-Schönwetter-Erfahrung. Gleiches gilt beim Typhoon. Auch am Draken hat man keine überragenden Flugstunden zusammenbekommen. Die Piloten waren aber trotzdem recht gut drauf weil mehr oder weniger die gesamte Flugzeit zum wirklichen Training genutzt wurde.

In anderen Luftwaffen kommen die vielen Flugstunden allein schon durch An-/Abflug ins Übungsgebiet, Verlegungen usw. zusammen. Dazu kommt noch das Missionsprofil einer heutigen Standard-Nato-Mission - da fliegst stundenlang entspannt im Kreis, gehst weder low-level noch hast ein air-air-engagement.

@ QRA: In Österreich besteht die QRA aus 3 Maschinen (also 2 Einsatzmaschinen und 1 Ersatzmaschine) und 2 Piloten. Wieso sollte man 2 Rotten benötigen?

@ Klarstand: Die Frage ist, ab wann ein Typhoon als einsatzklar gilt und ab wann nicht. Bei Großergeinissen oder Übungen konnten bis zu 10 Typhoon pro Tag beobachtet werden.
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StefanT
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Anmeldungsdatum: 08.08.2004
Beiträge: 205

BeitragVerfasst am: Fr Jul 13, 2012 11:34:44 
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Raveman hat folgendes geschrieben:
@ Flugstunden: Es ist halt auch die Frage wie man diese Flugstunden nutzt. Ein Bsp: Ein Heli-Pilot mit 500 h Hochgebirgserfahrung hat mehr drauf als einer mit 2500 h Flachland-Schönwetter-Erfahrung. Gleiches gilt beim Typhoon. Auch am Draken hat man keine überragenden Flugstunden zusammenbekommen. Die Piloten waren aber trotzdem recht gut drauf weil mehr oder weniger die gesamte Flugzeit zum wirklichen Training genutzt wurde.


So habe ich das nicht gemeint. Mir gings dabei um den Unterschied S105 - Typhoon. Das macht für mich genauso viel Sinn, als wenn ein S-70 Pilot Flugstunden auf einer R22 macht. Es ist einfach bei weitem nicht dasselbe.

Wenn bei uns schon (wieder) gespart werden muss, dann kann man sich die 30h pro EF-Pilot/Jahr auf der S105 auch sparen...vielleicht halten dann die Maschinen noch länger (war jetzt sarkastisch gemeint wink )


Raveman hat folgendes geschrieben:
@ QRA: In Österreich besteht die QRA aus 3 Maschinen (also 2 Einsatzmaschinen und 1 Ersatzmaschine) und 2 Piloten. Wieso sollte man 2 Rotten benötigen?


Wenn eine Rotte im Einsatz ist und wider Erwarten eine zweite benötigt wird. Aber hast recht: normalerweise genügt ja eine!
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Fr Jul 13, 2012 12:46:06 
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StefanT hat folgendes geschrieben:
So habe ich das nicht gemeint. Mir gings dabei um den Unterschied S105 - Typhoon. Das macht für mich genauso viel Sinn, als wenn ein S-70 Pilot Flugstunden auf einer R22 macht. Es ist einfach bei weitem nicht dasselbe.


Für Navigationsübungen und der gleichen reicht eine 105er genauso. Auch wenn es zweifellos besser ist wenn man alles auf dem Einsatztyp trainiert.
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Bernhard
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Anmeldungsdatum: 07.10.2004
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: Sa Jul 14, 2012 09:49:34 
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Ich habe die starke Vermutung, dass der berichtete Klarstand zu einem guten Teil auch durch den Bedarf getrieben ist. In anderen Worten: wenn der Trainingsflugplan und die Alarmrottenplanung einen Bedarf von rund 5 startklaren Eurofightern auf der Flightline ergeben, dann stellen die Techniker 5 startklare Eurofighter dort hin.

Für den Rest kann man sich diverse Überprüfungen etc. sparen bzw. sich für Wartungsarbeiten entsprechend lange Zeit lassen (spart auch Personal und Überstunden). Die 33% lassen m.M.n. nicht unbedingt einen Rückschluss darauf zu wieviele Maschinen man bei entsprechenden Bedarf startklar auf die Flightline bringen könnte.

Wie hoch das eigentliche Potential ist "wenn´s gilt" hängt wieder davon ab ob man Zeit hat um Wartungsarbeiten um ein bestimmten Zeitraum herum zu planen (z.B. WEF, etc.) oder ob man ad-hoc von einer Krisensituation überrascht wird. Wie bereits vorher erwähnt, wurden bei diversen Gelegenheiten schon um die 10 Eufis am selben Tag in der Luft gesehen.

Wenn man diversen Berichten in Zeitschriften wie AFM etc. glabuen darf kriegen die meisten Luftwaffen irgendwo zwischen 66% und 75% der Flugzeuge bei Bedarf startklar. Bei größeren Manövern (also mit entsprechender Planung und Vorbereitung) werden immer wieder Klarstandzahlen über 90% für die beteiligten Maschinen berichtet. Angesichts der Budgetsituation und diverser Anfangsschwierigkeiten werden unsere wohl etwas unter diesen Werten liegen.

Hinsichtlich der Flugstunden:

- 150h auf dem Eufi wären sicher ideal

- kurze Transferzeiten zu den Übungsräumen helfen ein bisserl

- viel mehr hilft schon der Umstand, dass unsere Jockeys nur ein sehr beschränktes Einsatzprofil üben müssen. Air Policing, dazu noch etwas VWR Air:Air und wenn es hoch kommt ein paar Grundlagen BVR Air:Air. Der erhebliche Aufwand um Aufklärung und Luft-Boden Einsätze in all ihren Spielarten zu beherrschen fällt weg. Ein holländischer/britischer/französischer F-16/Eurofighter/Rafale Pilot mit ca. 180h Friedenskontingent kommt wohl auch nicht auf mehr Trainingsstunden für Air Policing und VWR Air:Air. Da im Vergleich zu älteren Flugzeugmustern (DRAKEN!!!!) das eigentliche Fliegen der Maschine deutlich weniger auwändig ist und sich das Training besonders auf die taktischen Aspekte konzentriert spielt die Fokussierung auf eine, vergleichsweise einfache, Einsatzart eine wesentliche Rolle um mit weniger Stunden auszukommen.

- nichts desto trotz sind in meinen Augen unter 100h auf dem Eufi SEHR wenig

- die S.105 ist in keinster Weise ideal. Aber im Zweifel sind 30-40h mehr in der Luft mit über 0.5 Mach und 5-6g besser als 30-40 zusätzliche Stunden in der Kraftkammer. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass selbst 40h mehr in einer PC7 besser sind als 40h mehr Zeitung lesen. Grundlegende taktische Verfahren (Air Policing - ausser dem Dash zum Abfangen des Eindringlings) spielt sich ja auch beim Eufi meist im Unterschallbereich ab, Navigation und auch vermeintlich banale Dinge wie Flugvor- & Nachbereitung am Boden bringen ein, wenn auch bescheidenes, Plus an Routiine.
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Zaungast
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Anmeldungsdatum: 01.08.2005
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: Mi Sep 12, 2012 22:07:11 
Titel: Deutschland verlegt Eurofighter-Ausbildung in die USA
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Die deutsche Luftwaffe verlegt die zentrale Pilotenausbildung für den Eurofighter vom Fliegerhorst in Laage bei Rostock in die USA.

"Fakt ist, dass die Ausbildung nach Holloman in New Mexico verlegt wird", sagte Major Stefan Kamp vom Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe in Köln am Samstag.

Das Jagdgeschwader 73 "Steinhoff" in Laage, in dem bisher alle deutschen Eurofighter-Piloten ausgebildet werden, werde von einem Ausbildungs- in ein Einsatzgeschwader umgewidmet. Einen Termin für die Verlagerung nannte Kamp nicht.

Er begründete den Schritt unter anderem mit dem besseren Wetter im US-Bundesstaat New Mexico. "Sie haben dort ganzjährig mehr oder weniger gleichbleibende Wetterbedingungen und können damit auch ganzjährig einen gleichbleibenden Flugbetrieb sicherstellen." Außerdem verwies Kamp auf größere Flugzonen, in denen geflogen und geübt werden könne.

"Insgesamt sollen 24 Maschinen nach Holloman verlegt werden", erläuterte Kamp. Diese kämen aber nicht alle aus Laage. Es gebe drei Eurofighter-Geschwader, die dazu beitragen müssten: Neben dem in Mecklenburg-Vorpommern das Jagdbombergeschwader 31 in Nörvenich bei Köln und das Jagdgeschwader in Neuburg an der Donau.

Quelle: Die Presse 08.09.2012:
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1288057/Deutschland-verlegt-EurofighterAusbildung-in-die-USA

Wo werden unsere Jungs dann künftig geschult ?
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Maschin
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Anmeldungsdatum: 18.01.2009
Beiträge: 179
Wohnort: Obersteiermark

BeitragVerfasst am: Do Sep 13, 2012 20:55:30 
Titel: Re: Deutschland verlegt Eurofighter-Ausbildung in die USA
Antworten mit Zitat

Zaungast hat folgendes geschrieben:
Die deutsche Luftwaffe verlegt die zentrale Pilotenausbildung für den Eurofighter vom Fliegerhorst in Laage bei Rostock in die USA.

"Fakt ist, dass die Ausbildung nach Holloman in New Mexico verlegt wird", sagte Major Stefan Kamp vom Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe in Köln am Samstag.

Das Jagdgeschwader 73 "Steinhoff" in Laage, in dem bisher alle deutschen Eurofighter-Piloten ausgebildet werden, werde von einem Ausbildungs- in ein Einsatzgeschwader umgewidmet. Einen Termin für die Verlagerung nannte Kamp nicht.

Er begründete den Schritt unter anderem mit dem besseren Wetter im US-Bundesstaat New Mexico. "Sie haben dort ganzjährig mehr oder weniger gleichbleibende Wetterbedingungen und können damit auch ganzjährig einen gleichbleibenden Flugbetrieb sicherstellen." Außerdem verwies Kamp auf größere Flugzonen, in denen geflogen und geübt werden könne.

"Insgesamt sollen 24 Maschinen nach Holloman verlegt werden", erläuterte Kamp. Diese kämen aber nicht alle aus Laage. Es gebe drei Eurofighter-Geschwader, die dazu beitragen müssten: Neben dem in Mecklenburg-Vorpommern das Jagdbombergeschwader 31 in Nörvenich bei Köln und das Jagdgeschwader in Neuburg an der Donau.

Quelle: Die Presse 08.09.2012:
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1288057/Deutschland-verlegt-EurofighterAusbildung-in-die-USA

Wo werden unsere Jungs dann künftig geschult ?


Wo es was am besten zum Schnorrn gibt lol
Nein zwei Leute sind in Leece auf die MB339 geschult worden und werden derzeit in Grosseto umgeschult. Rostock hat sowieso Engpässe und Italien wird wahrscheinlich zukünftig neuer Partner. Und vielleicht kommt es unten billiger dadurch wir die IVECO Fahrzeuge gekauft haben und den AB 212 bei Agusta modernisieren lassen. Oder wir kaufen schnell noch 3-4 Doppelsitzer. Ach wir wohnen in Austria. War ein Scherz der letzte satz biggrin
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Zaungast
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Anmeldungsdatum: 01.08.2005
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: Mo Sep 17, 2012 20:18:47 
Titel:
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Sind da "Siesta" und "Mad Max" auf Ausbildung in Grosseto ?

Und gibts eine Ausbildungsvereinbarung mit den italienischen Luftstreitkräften oder wurde die Kooperation in diesem Fall ad hoc ausgemacht ?
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Orlando
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Anmeldungsdatum: 28.07.2004
Beiträge: 295
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BeitragVerfasst am: Do Dez 27, 2012 13:31:51 
Titel:
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Gibt's in Zeltweg bis 060113 EF-Flugbetrieb? Spotting wär mal wieder ein Thema.

Zuletzt bearbeitet von Orlando am Do Dez 27, 2012 14:36:49, insgesamt einmal bearbeitet
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Winston
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Anmeldungsdatum: 27.08.2012
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: Do Dez 27, 2012 14:02:23 
Titel:
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Orlando hat folgendes geschrieben:
Gibt's in Zeltweg bis 060113 EF-Flugbetrieb? Spotten wär mal wieder ein Thema.


auch wenn unsere Eurofighter nichts mit einem echten Kampfflugzeug zu tun haben, aber spotten soll man trotzdem nicht. biggrin
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Orlando
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Anmeldungsdatum: 28.07.2004
Beiträge: 295
Wohnort: Steiermark

BeitragVerfasst am: Do Dez 27, 2012 14:35:38 
Titel:
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Ha, der ist gut! Das war wohl ein freudscher-Vertipper
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Maschin
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Anmeldungsdatum: 18.01.2009
Beiträge: 179
Wohnort: Obersteiermark

BeitragVerfasst am: Do Dez 27, 2012 15:11:24 
Titel:
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Orlando hat folgendes geschrieben:
Gibt's in Zeltweg bis 060113 EF-Flugbetrieb? Spotting wär mal wieder ein Thema.


Nein gibt es nicht. Es ist nur möglich das vl die EB fliegt aber sonst ist erst ab 07.01 wieder Normalbetrieb und ab 21.01 bis 27.01 findet das WEF wieder statt, da ist in Zeltweg immer was los!
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Zaungast
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Anmeldungsdatum: 01.08.2005
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: Do Mai 15, 2014 13:53:52 
Titel: ... da waren's nur noch 12 !
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Flugstunden zu teuer
Das Bundesheer muss drastisch sparen: Bereits in den letzten Tagen sagte Minister Gerald Klug (SPÖ), man müsse sich auf „einsatzwahrscheinliche Aufgaben“ beschränken. Doch die Not ist ganz konkret: etwa Fahrzeuge, die nicht mehr repariert werden können. Ein hoher Militär sprach offen von einer „Mobilitätskrise“. Auch die teuren Eurofighter bleiben nicht verschont: Weil die vorgeschriebenen Flugstunden zu teuer sind, müssen sechs der bisher 18 Piloten künftig auf dem Boden bleiben - jetzt sind es nur noch zwölf.
…..
Seit Ende April sind statt früher 18 nur noch zwölf Eurofighter-Piloten im Einsatz. Das habe finanzielle Gründe, sagte ein Sprecher von Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ): Die Flugstunden mussten reduziert werden, gleichzeitig müssen Piloten aber ein Minimum an Flugstunden absolvieren - ein kleinerer „Pool“ an Flugstunden habe also dazu geführt, dass die Zahl der Piloten reduziert werden musste. Auswirkungen auf die Sicherheit habe das nicht, wurde betont. Die betroffenen Piloten sollen beim Heer gehalten werden, etwa als Simulatortrainer.

Zitat:
http://orf.at/stories/2230079/
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Winston
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Anmeldungsdatum: 27.08.2012
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: Do Mai 15, 2014 20:31:53 
Titel: Re: ... da waren's nur noch 12 !
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Zaungast hat folgendes geschrieben:
Flugstunden zu teuer
Auswirkungen auf die Sicherheit habe das nicht, wurde betont.

dann bleibt die Frage, wozu man 15 Mühlen angeschafft hat.
Wenn eh 12 Hanseln ausreichen, hätte man doch auch nur 8-10 anschaffen brauchen.
Oder geht man jetzt den altbewährten Weg der Saab 105, eine Handvoll bleibt flugfähig, die anderen sind Ersatzteillager.

Die Strategie ist klar, weniger, noch weniger.... und irgendwann heißts, wir kommen eh ganz ohne aus.

Traurig, dass es dieser Vogel tatsächlich schafft, das gesamte ÖBH an die Grenze des Ruins zu treiben.
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AereA
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Anmeldungsdatum: 12.03.2014
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: Fr Mai 16, 2014 07:33:13 
Titel:
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Also das würde ich den EF dann auch wieder nicht anlasten. Wir haben sie zwar viel zu teuer gekauft, weil wir die Korruption mitbezahlen mussten und schlecht verhandelt wurde, aber das Bundesheer wird nicht durch die 15 EF ruiniert, sondern durch eine katastrophale Regierungspolitik.
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AereA
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Anmeldungsdatum: 12.03.2014
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: Fr Mai 16, 2014 18:15:44 
Titel:
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Wofür reichen jetzt unsere Luftstreitkräfte und das Bundesheer insgesamt (in anderen Bereichen sieht es ja schon ähnlich schlecht aus) noch aus?

Ich denke wenn jetzt nicht schnell eine Richtungsänderung vollzogen wird, können wir froh sein, wenn die Mittel noch geschickt genug genützt werden, um wenigstens ein Minimum an Know How zu halten, sehr viel mehr wird nicht drin sein. Mit einer ähnlichen Strategie (selbstverständlich ohne die damalige Ideologie) wie die deutschen Segelflieger der Zwischenkriegszeit, könnte das Bundesheer mit den knappen Mitteln zwar keine unmittelbare Verteidigungsbereitschaft mehr gewährleisten, aber zumindest so viel Know How aufrechterhalten, dass eine spätere Wiederausrüstung innerhalb weniger Jahre möglich wäre.

Anders ausgedrückt:
Wenn man die Luftstreitkräfte oder sogar das Bundesheer als ganzes abschafft und sich die politische Situation in Mitteleuropa irgendwann wieder dramatisch verändert, stehen wir mit heruntergelassenen Hosen da und eine Neuschaffung der Luftstreitkräfte bzw. des ganzen Heeres würde Jahrzehnte dauern (Zeit, die wir dann vielleicht nicht haben, besonders wenn man die übliche Reaktionszeit österreichischer Regierungen bedenkt).
Wenn wir eine Minimalvariante der Luftstreitkräfte und des Bundesheeres halten (wenn auch noch minimaler als jetzt schon), bleibt zumindest so viel Know How und so ein Rest der Strukturen übrig, dass eine Wiederausrüstung irgendwann einmal vielleicht innerhalb weniger Jahre möglich wäre (selbstverständlich vorausgesetzt, dass dann eine entschlussfreudigere Regierung an der Macht sein wird, sonst gibt es gar keine Chance).
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Winston
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Anmeldungsdatum: 27.08.2012
Beiträge: 188

BeitragVerfasst am: Sa Mai 17, 2014 06:04:20 
Titel:
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AereA hat folgendes geschrieben:

Wenn man die Luftstreitkräfte oder sogar das Bundesheer als ganzes abschafft


wird man nicht machen, habe ich erst gestern wieder erlebt.
Hochwasser, Feuerwehren ganztags im Einsatz.
Respekt vor den freiwilligen Helfern übrigens, tolle Leistung.

ABER: nachmittags wurden für die Nacht bis Samstag vormittag nochmal 100 Liter/m2 vorhergesagt.
Also tausende zusätzliche Sandsäcke zu wenig.
Einige (junge) Florianis beginnen Personalplanungen.
Bis sie dann ein paar ältere Häuptlinge beruhigten "Sch..ßt euch net an, das Kommando hat eh scho de Gatsch-Hupfer kontaktiert".

Spät Abends konnte dann Entwarnung gegeben werden, es waren keine Zusatzarbeiten notwendig.
Aber man sieht deutlich die Wertigkeit.
Wie gesagt, Hut ab vor der Leistung der Feuerwehren im Land.
Aber sie sehen sich als die Retter (werden auch in der Bevölkerung so angesehen) und die angeforderten Bundesheer-Einheiten sollen die Dreckarbeit erledigen.
Oder wie viele meinen "die sollen auch einmal was sinnvolles tun, kosten uns eh ein Schweinegeld."

Kurz gesagt, das Bundesheer ist der Dreckschaufler und Sandsäckefüller. Für mehr kann man sie eh nicht gebrauchen.
Der militärische Aspekt ist längst untergegangen, es ist nur ein grünes THW.
Und das wird man sicher nicht abschaffen.
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AereA
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Anmeldungsdatum: 12.03.2014
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: Sa Mai 17, 2014 08:45:24 
Titel:
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Winston hat folgendes geschrieben:

Wie gesagt, Hut ab vor der Leistung der Feuerwehren im Land.
Aber sie sehen sich als die Retter (werden auch in der Bevölkerung so angesehen) und die angeforderten Bundesheer-Einheiten sollen die Dreckarbeit erledigen.

Die Feuerwehren erledigen auch sehr viel Drecksarbeit, aber denen ist halt auch klar, dass das Bundesheer ganz andere Kapazitäten hat. Außerdem darf man nicht vergessen, dass die meisten Feuerwehren aus Freiwilligen bestehen, die sich für die Arbeit bei der Feuerwehr Urlaub oder Zeitausgleich nehmen müssen, während der Großteil der Bundesheer-Soldaten in der Zeit sowieso beim Bundesheer wäre, egal ob es einen Katastropheneinsatz gibt, oder nicht. Insofern hat es schon sehr viel Sinn, die Feuerwehren in solchen Fällen durch Bundesheer-Einsätze zu entlasten.

Winston hat folgendes geschrieben:

Kurz gesagt, das Bundesheer ist der Dreckschaufler und Sandsäckefüller. Für mehr kann man sie eh nicht gebrauchen.
Der militärische Aspekt ist längst untergegangen, es ist nur ein grünes THW.

Viele Menschen sehen es leider so, ja. Österreich ist in der glücklichen Lage, schon lange keinen Krieg mehr durchgemacht zu haben. Das hat aber dazu geführt, dass viele Menschen mittlerweile vergessen haben, dass das nicht selbstverständlich ist und dass sich das wieder ändern kann.

Ich glaube auch, dass das Bundesheer als ganzes eher nicht abgeschafft wird. Bei den Luftstreitkräften zweifle ich aber schon stark, die stehen allem Anschein nach wieder (oder immer noch) an der Kippe.
Selbst wenn bei den Eurofightern nach der letzten Reduktion mit dem Sparen Schluss wäre, bleiben noch weitere Fragen offen. Werden die Saab-105 durch einen neuen Typ abgelöst? Derzeit ist das kaum vorstellbar, ebensowenig wie ein Ersatz der alternden Hubschrauberflotte.
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