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Georg MADER-JDW
int. Luftfahrtjournalist
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Anmeldungsdatum: 25.07.2004
Beiträge: 1033
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Do Jan 28, 2010 18:08:02 
Titel: Generelles zu ORF und österr. Medienkultur...
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ÜBERTRAG vom A400M-Thread...

Wt. Forumsteilnehmer Nacktmull, Du fragst was in der Berichterstattung des ORF bezgl. Airbus oder A400M im ORF (TV) denn schief liefe. Nun, ich denke - habe das auch bemerkt - das hat garnichts mit diesen spezifischen Produkten zu tun sondern ist ein Symptom viel tiefer liegender 'Sozialisationen'...

Die frühere Chefin des ORF-Magazins ‚Report’ Gisela Hopfmüller hat einmal gesagt sie möchte verhindern, dass ihre „eigene politische Meinung zum öffentlichen Diskussionsstoff wird. Ich bin im Prinzip ja uninteressant, ich habe nur die Rolle des Fragenden.“ Schließlich sei es „nicht die Aufgabe eines Journalisten, Politik zu machen, sondern zu berichten“...

Nona, würde man sagen. Eigentlich sollte das ja oberstes Prinzip für alle Journalisten sein, die Trennung zwischen seiner persönlichen Meinung, Redaktionellem und der Anzeigenwirtschaft (bzw. dem Geldgeber) zu gewährleisten. Außer bei dezidierten Parteiorganen, wie z.B. der ehem. AZ. Aber - KRONE-Kampagnen schaut’s oba - das suchst’ heute oft vergebens, bzw. merken es unkritische und vielleicht weniger politisch Interessierte gar nicht dass ein Großteil des österreichischen Journalismus sie nicht mehr bloß ‚neutral’ informiert. Redaktionelle Inhalte lassen sich oft von Statements der Pressesprecher nicht mehr unterscheiden und TV-Moderatoren oder Korrespondenten (besonders n.m.M. zurzeit aus Washington) lassen – zwischen den Zeilen bis ungeniert - die persönliche politisch-ideologische Einstellung kraft ihrer Sozialisation raushängen. Und die ist bzw. war - nachgewiesen - weit deutlicher ‚links’ als jene in der von ihnen ‚informierten’ Bevölkerung.

Letzterer Eindruck wird auch in regelmäßigen Abständen von diversen Medienforschern untermauert. So hat die Forschungsgesellschaft „Medienhaus Wien“ im Dez. 2008 den zweiten Teil des „Journalisten-Report“ herausgegeben, eine tiefschürfende und repräsentative Studie mit dem Untertitel „Wie denken, arbeiten und verdienen Österreichs Journalisten?“500 heimische Journalisten wurden zu Arbeitsbedingungen, Rollenverständnis, politischer Orientierung und Ethik befragt. Ergebnis: Die Medien- und ‚Meinungsmacher’ stehen politisch deutlich weiter links als die Gesamtbevölkerung, bzw. sind bei ihrer politischen Selbsteinschätzung nicht repräsentativ für jene. Sie sehen sich selbst deutlich „links“ der Mitte. Besonders hervorstechend: Wiener Journalisten (29 % bezeichnen sich als „links“, 36% als „eher links“, hingegen nur 11% als „eher rechts“ sowie 1% als „rechts“) sowie in Radio und TV tätige Journalisten (24% „links“, 36% „eher links“, 8% „eher rechts“, 0% „rechts“). Zur Illustration: 29% der männlichen und sogar 41% der männlichen Journalisten sind Akademiker... Die Zahlen stammen von vor der Neuwahl im Herbst 2008.

Das Problem dabei ist, dass - nach Lage der Dinge - eine ziemlich uniform denkende Minderheit das Privileg besitzt, durch Sieben, Filtern und Kommentieren von Nachrichteninhalten zu bestimmen, welche (Art) Informationen an Leser, Hörer und Seher weitergegeben werden. Oder anders: Manche Probleme oder Inhalte werden der Bevölkerung aufgezwungen, manche ihr aber ‚entwunden’.

Kraft jener politischen Einstellung finden daher die meisten ‚Gesichter’ da im ORF-Loch sowohl generell Streitkräfte – sogar die eigenen (!) – und schon gar deren Rüstungsbeschaffungen überwiegend als schlecht. Dabei geht es aber wenig um die Kritik an bestimmter Technik – dazu kommen sie schon bei den Begriffsbestimmungen („Kampfbomber“) viel zu sehr durcheinander. Sei ihnen in einer Demokratie aber unbenommen.

Da geht es aber graduell vielmehr um Verächtlichmachung bzw. Diskreditierung der Institution Militär bzw. Bundesheer, von der sie ostentativ nichts halten. Zwar sollte im TV die Verwendung bestimmter Begriffe mit einer negativen Konnotation wie dem beliebten Wörtchen ‚umstritten’ oder diese deutliche negativistische Tonalität vermieden werden, man vermisst trotzdem eine möglichst neutrale Sprache und Betonung bei den Nachrichten. Von abschätzig heruntergezogenen Mundwinkeln oder spöttisch-lächelndem Gesichtsausdruck ganz zu schweigen. Bei Hintergrundberichten (z.B. ‚Report’) ist das etwas anders, weil Einordnung gefordert ist. Aber auch diese darf nicht so weit gehen, dass man das Ziel der Objektivität mit Füßen tritt. Das passiert aber alles – ich glaube das meintest Du bezgl. EADS und A400M – im ORF weit mehr als ich das in anderen Nachrichtensendungen oder TV–Magazinen sehe.

Mir ist aber die politische Einstellung von Turnher, Fenderl, Spera, Wallner, Leitner oder Veit absolut WURRSCHT, ich will sie genauso wenig nicht mal erahnen müssen wie ob sie den A400M oder den Eurofighter toll finden oder nicht...! Das sind aber alles Journalisten, die so nah an den sog. ‚Mächtigen’ leben, dass sie – so scheint’s - das Gefühl dafür verloren haben, für wen sie überhaupt Journalismus machen...! Also für mich – und wohl für viele hier im Forum – eher net...

Im Printbereich finden sich hingegen durchaus Journalisten die dem gesamten Themenkomplex der bei uns ursächlich ist, weit offener gegenüber stehen. Bzw. die ‚unsere Stoßrichtung’ dass in einem (speziell neutral zu bleiben wünschenden) Land der ersten Welt der ersten Welt auch entsprechende (Luft)Streitkräfte völlig normales Element der Gesellschaft sein sollten, sogar offen teilen. Dennoch ist es - haben wir ja aus Zeiten der Eurofighter-Beschaffung erinnerlich - offenkundig, dass man es bei ihnen bzw. in ihren in innenpolitischen Redaktionseliten unisono für vertretbar (ja cool) hält, geheime Regierungsunterlagen zu veröffentlichen, aus einem unveröffentlichten Rohbericht des Rechnungshofs „der uns zuging“ zu zitieren, wie sich in Beiträgen schwammig bis schlampig auf ungenannte Quellen zu beziehen oder sich anzumaßen für eine diffuse Volksmeinung zu sprechen, a la „man hört überall, dass...“ oder „nach vorherrschendem allgemeinen Eindruck, stellt es sich doch so dar...“

Ein US-Beamter sagte mir einmal, die Bereitschaft führender österreichischer Politikredakteure, vertrauliche Regierungsdokumente zu publizieren, überträfe sogar die investigative Einstellung amerikanischer Nachrichtenredakteure. Die hätten trotz ihres Berufes so was wie Respekt vor den Interessen ihres Staates... Jenen gibt es hierzulande überhaupt nicht, ja es quillt die Überzeugung hervor jener sei ohne Ausnahme eine Ansammlung von lügnerischen Korruptionisten mit durchwegs sinistren Absichten o. Ä...

Nur damit das klar ist: Es ist unbestritten eine Aufgabe der 'vierten Gewalt' – sogar inklusive mit ihr verbundener Meinungsforschungsinstitute - Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu analysieren und zu kommentieren. Es ist jedoch nicht ihre Aufgabe, sie zu manipulieren! Das scheint aber angesichts der fast schon ‚totalitären’ Spaß- & Spott-Geselligkeit immer mehr zu verschwimmen.

Ein paar Zahlen noch..: Österreichische Journalisten verstünden gem. „Journalisten-Report“ – weit deutlicher als deutsche Kollegen - unter ‚Kritik und Kontrolle’ durchaus auch Medienkampagnen und sog. Politiker-Bashing. Gewissenskonflikte in Rahmen ihres Tun haben 72% „nie“, 27% „manchmal“ und nur ein Prozent (!) „häufig“. Über den (angeblich) bevorstehenden Rücktritt eines Spitzenpolitikers nur auf Basis von Gerüchten zu berichten, halten immerhin 75% der führenden innenpolitischen Journalisten für durchaus vertretbar. Ambivalenter wird hingegen die Praxis gesehen, Informanten gegenüber eine deren ähnliche Meinung oder Einstellung vorzugeben, um deren Vertrauen zu gewinnen. Mit dem Material oder deren Info’s machen sie dann mitunter ganz Gegenteiliges, wie auch die Autoren hier selbst bestätigen können...

That's the fact's - as I see them...
_________________
Georg MADER -- Korrespondent von Jane's Defence Weekly / MILITARY-TECHNOLOGY
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nacktmull70
ist immer hier
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Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beiträge: 348

BeitragVerfasst am: Do Jan 28, 2010 19:28:15 
Titel: Re: Generelles zu ORF und österr. Medienkultur...
Antworten mit Zitat

Georg MADER-JDW hat folgendes geschrieben:
ÜBERTRAG vom A400M-Thread...


Zuerst mal Danke für die ausführliche Antwort - das ist weit detaillierter, als ich es erwartet hatte!

Aber erlaube mir bitte auch gleich, nachzuhaken... Du beziehst Dich vor allem auf das Spannungsfeld zwischen der im Schnitt doch deutlich links der Mitte angeordneten persönlichen Ausrichtung der Journalisten in .at, und der Realität.

Das ist m.E. nach aber nur ein Teil des Problems. Es gibt da noch eine zweite, wenn man so will, Konfliktdimension, die heutzutage auch ausserhalb der Medien zu finden ist. Und zwar die Tatsache, dass meist niemand mehr damit ein Problem hat, wenn sich Menschen, die von einer Sache inhaltlich ganz offensichtlich nicht das Geringste verstehen, trotzdem lautstark mit einer ausgeprägten Meinung zu Wort melden.

Denk an die Zeiten der EF-Debatte: viele der in der Kronenzeitung (und auch sonstwo) getätigten Aussagen zu dem Thema hätte man eigentlich gegenüber dem verantwortlichen Redakteur mit "entschuldigen Sie, aber sie haben sichtlich keine Ahnung von den fachlichen Aspekten des Themas, also halten Sie den Mund, oder informieren Sie sich gefälligst" quittieren sollen. Beziehungsweise quittieren müssen - denn was im Diskurs unwidersprochen bleibt, wird implizit als gültiger Standpunkt akzeptiert. Aber was soll's, wenn so wie damals selbst der Ressortminister nicht nur keine Ahnung hat, sondern ihm das Thema einfach nur auf die Nerven geht. Da kann ja eigentlich nichts dabei herauskommen...

Zu diesem gesamtgesellschaftlichen Trend trägt auch bei, dass viele der sogenannten in den Medien auftretenden "Experten" dann oft auch nicht viel mehr sind als Edeltrottel, die sich (vermutlich für Geld) dazu hergeben, genau das zu sagen, was der politische Auftraggeber hören will. Insbesondere an österreichs Unis finden sich dann immer wieder Leute, die genau die "Studien" fabrizieren, die der Auftraggeber haben will. Der alte Sager, dass man mit kaum einem anderen Mittel so gezielt lügen kann wie mit Statistiken wird da leider sehr ausgereizt. Und das ist keineswegs auf die Diskussion über Wehrtechnik beschränkt; man denke nur an das Fiasko mit den diversen Klimaberichten, wo ja scheinbar auch Daten und Zusammenhänge im grossen Stil genau so frisiert wurden, dass die Fördergelder möglichst reichlich fliessen.

Was mir daran Sorgen bereitet ist, dass das insgesamt so wie eine Abwärtsspirale aussieht: die von Journalisten verzapften Beiträge werden in einigen Bereichen, von denen ich etwas verstehe (Militär, einige Bereiche von Technik und Naturwissenschaft) immer aufreizend dümmer, und die Lebens- und Anstellungsbedingungen in der Branche sowieso schlechter. Was natürlich nicht dazu beiträgt, dass halbwegs gebildete und unabhängig denkende Menschen in diesen Beruf drängen - im Gegenteil. Und diejenigen, die schon als Journalisten in dem Bereich arbeiten, bekommen kaum mehr korrektives Feedback.

Letzteres scheint daran zu liegen, dass es scheinbar über weite Strecken diejenigen, die von bestimmten Inhalten eine Ahnung haben, aufgegeben zu haben scheinen, gegen den von den Medien produzierten Abfall Einspruch zu erheben.

LG

A.


Zuletzt bearbeitet von nacktmull70 am Do Jan 28, 2010 21:27:25, insgesamt einmal bearbeitet
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senator
ist immer hier
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Anmeldungsdatum: 21.02.2007
Beiträge: 669

BeitragVerfasst am: Do Jan 28, 2010 20:37:10 
Titel: Generelles zu ORF und österr. Medienkultur...
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Werter Georg Mader,

Obwohl ich mich nicht mehr aktiv hier im Forum einbringe, kann ich nicht umhin, mich zu Deinem Artikel zu Wort zu melden.

Das war das Beste, Gescheiteste und Kompetenteste was ich je hier zu lesen bekommen habe, zumindest was aus der Airpower Führungsetage je gekommen ist.

So treffend hat noch nie jemand die österreichische Journalistengilde beschrieben.

Zu diesem Beitrag meinen Glückwunsch und meinen Dank.

Umso mehr ist zu bedauern, dass Du Dich so selten hier einbringst.
Es ist ja zu verstehen, dass Du nicht jede Woche so einen genialen Beitrag ablieferst, aber etwas häufigere Wortmeldungen von Dir, würden dem Forum sicher sehr gut tun.

Wenn ich das richtig sehe, wird die „Führungsetage“ von airpower auch ausschließlich von Journalisten besetzt und alleine hier ist eine ungemeine Qualitätsspreizung zu sehen, warum sollte es da in den anderen Medien so viel anders sein.

senator
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Georg MADER-JDW
int. Luftfahrtjournalist
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Anmeldungsdatum: 25.07.2004
Beiträge: 1033
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Do Jan 28, 2010 23:27:24 
Titel: Re: Generelles zu ORF, österr. Medienkultur / Gesellschaft
Antworten mit Zitat

nacktmull70 hat folgendes geschrieben:
Georg MADER-JDW hat folgendes geschrieben:
ÜBERTRAG vom A400M-Thread...


Zuerst mal Danke für die ausführliche Antwort - das ist weit detaillierter, als ich es erwartet hatte!

Aber erlaube mir bitte auch gleich, nachzuhaken... Du beziehst Dich vor allem auf das Spannungsfeld zwischen der im Schnitt doch deutlich links der Mitte angeordneten persönlichen Ausrichtung der Journalisten in .at, und der Realität.

...

Das ist m.E. nach aber nur ein Teil des Problems. Es gibt da noch eine zweite, wenn man so will, Konfliktdimension, die heutzutage auch ausserhalb der Medien zu finden ist. Und zwar die Tatsache, dass meist niemand mehr damit ein Problem hat, wenn sich Menschen, die von einer Sache inhaltlich ganz offensichtlich nicht das Geringste verstehen, trotzdem lautstark mit einer ausgeprägten Meinung zu Wort melden.

Was mir daran Sorgen bereitet ist, dass das insgesamt so wie eine Abwärtsspirale aussieht: die von Journalisten verzapften Beiträge werden in einigen Bereichen, von denen ich etwas verstehe (Militär, einige Bereiche von Technik und Naturwissenschaft) immer aufreizend dümmer ...

...Letzteres scheint daran zu liegen, dass es scheinbar über weite Strecken diejenigen, die von bestimmten Inhalten eine Ahnung haben, aufgegeben zu haben scheinen, gegen den von den Medien produzierten Abfall Einspruch zu erheben.

LG A.

Ja, durchaus lb. Nacktmull, durchaus richtig. Danke für Dein Reply. Zwar sehe ich mich nicht als hauptberuflicher 'Retter' heimischer Medienkultur, habe und werde aber - so ich gefragt werde - gegen die von Dir durchaus zurecht dozierten Phänomene immer dagegenhalten, selbst wenn man dabei schmeichelhaft von der "Gegenseite bemerkt" wird. (siehe Grafik unten). Und das hört ja nicht auf, gerade heute wieder auf deren Ersuchen ausgiebig mit - furchtbar schlecht informierten - Parlamentariern "konspiriert"...



LG, Georg
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Georg MADER-JDW
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Anmeldungsdatum: 25.07.2004
Beiträge: 1033
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Do Jan 28, 2010 23:40:42 
Titel: Re: Generelles zu ORF und österr. Medienkultur...
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senator hat folgendes geschrieben:
Werter Georg Mader,

... Das war das Beste, Gescheiteste und Kompetenteste was ich je hier zu lesen bekommen habe, zumindest was aus der Airpower Führungsetage je gekommen ist.

So treffend hat noch nie jemand die österreichische Journalistengilde beschrieben.

Zu diesem Beitrag meinen Glückwunsch und meinen Dank.

Umso mehr ist zu bedauern, dass Du Dich so selten hier einbringst.
Es ist ja zu verstehen, dass Du nicht jede Woche so einen genialen Beitrag ablieferst, aber etwas häufigere Wortmeldungen von Dir, würden dem Forum sicher sehr gut tun.
...
senator

Lb. Senator, Danke für die Rosen. Du hast recht, ich habe in der Tat kaum Zeit mich hier laufend einzubringen, manche Debatten sind aber auch "unterm Hund"... Ich hab' seit letztem September 17 Artikel recheriert (samt Reisen teilw.), verfasst und veröffentlicht. Im Dezember habe ich unseren Außenminister Spindelegger mit einem Gespräch in die Zeitschrift "Europäische Sicherheit" gebracht (Feb.Nr.), zuvor den iranischen IAEA-Unterhändler. Im Moment arbeite ich an einem Zweiteiler über die Piraterie vor Somalia, dazu habe ich den (österr.) Präsidenten des Hamburger Seegerichtshofes interviewt. Vor einer Woche hab' ich den kasachischen Vorsitz in der OSZE im Jane's bearbeitet, dazu war ich bei deren Vizepremier Saudabayev. Im Feb. erscheint weiters ein 5-Seiter über unsere Luftwaffe im AFM, sowie eine Marktübersicht über Air-to-Ground Missiles in der MILITARY-TECHNOLOGY. Im April kommt Kasachstan nochmals in der ES und im Mai geht's vielleicht nach Aserbaidschan zu deren Forces. Zwischendurch schon in 3 Wochen eventuell nach China, dort hat das Luftwaffenmuseum in dem Berg nördl. Pekings im November neu gemacht wieder aufgesperrt.

Nur falls sich jemand fragt, warum ich hier (zu) selten präsent bin. Sorry for that. Aber wenn es - so wie in der Frage von Nacktmull - um Grundsätzliche Dinge geht die vielleicht einer der Diskutanten nicht so deutlich sieht, dann werde ich auch weiterhin da sein, so wie heute. Übrigens: Am Wochenende kommt wieder was von uns (mir u.A.) online, Stichwort Saab-105...

LG an alle, Danke dass Ihr da seid...

GM

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Georg MADER -- Korrespondent von Jane's Defence Weekly / MILITARY-TECHNOLOGY
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Mai 21, 2010 18:19:36 
Titel: der gute Christian Ortner
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trifft die Sache, derzeit anlassbezogen, auf den Punkt

"Quergeschrieben" in der "Die Presse"

Zitat:


Propaganda statt Recherche

CHRISTIAN ORTNER (Die Presse)

Die journalistische Qualität der ORF-Information nähert sich dem Niveau der Kreditwürdigkeit Griechenlands.


Na endlich, werden sich ein paar hunderttausend Fernsehzuschauer am Mittwoch knapp nach halb acht mit einer gewissen Befriedigung gedacht haben, als ihnen die „ZiB“-Moderatorin verkündete: „Den Hedgefonds geht es jetzt an den Kragen, denn sie sind ja auch mitverantwortlich für die Krise.“ Da die Mehrzahl der Österreicher die Welt noch immer so wahrnimmt, wie der ORF sie ihm vorführt, kann man diese „ZiB“ wohl durchaus als das Herz des öffentlich-rechtlichen Anspruches der Anstalt verstehen. Löst der ORF diesen Anspruch nicht sorgfältig ein, braucht er über den öffentlich-rechtlichen Status gar nicht einmal mehr diskutieren.

Wie schlecht er ihn immer öfter einlöst, war nun in jener „ZiB“ beispielhaft zu studieren. Denn entgegen dem dort verkündeten Schlag gegen die Spekulation geht es den Hedgefonds vorerst nicht einmal annähernd „an den Kragen“. Dass sich der Geschäftsführer eines derartigen Finanzvehikels künftig registrieren muss und seine Geschäftsstrategie zu erläutern hat, kommt nicht einmal annähernd der An-den-Kragen-gehen-Meldung nahe. Was da eingeführt wird, sind ein paar formale Mindeststandards ohne nennenswerte Relevanz, geboren aus der Not der politischen Eliten, den zornigen Wählern einen Knochen hinwerfen zu wollen, den sie freudig abnagen können. Das Ganze ist primär Propaganda.

Dazu kommt: Dass Hedgefonds eine zentrale Ursache der Finanzkrise sind, glauben vielleicht Laura Rudas und Josef Cap. Im ernsthafteren Diskurs hingegen wird diese Meinung eher nicht vertreten; da gilt der Schuldenexzess der Staaten als zentrale Ursache.

Was dem ORF-Publikum da als Fakt mitgeteilt wurde, ist also in Wirklichkeit ein weitgehend faktenfreies Nachplappern der Regierungspropaganda. Irgendwie nicht gut vorstellbar, Derartiges etwa auf BBC erleben zu müssen.

Nicht wirklich besser wurde die Berichterstattung auch dadurch, dass wir in nämlicher „ZiB“ um etwa 19 Uhr 40 erfuhren, dass der Euro an diesem Tag „wieder gestiegen“ sei; während der Homepage jeder besseren Bank zu diesem Zeitpunkt zu entnehmen war, dass die Einheitswährung in der Realität gerade mit beachtlichen 0,64 Prozent gegenüber dem Dollar im Minus lag. Auch schon egal.

Genau so haben wir uns die Vorzüge des öffentlich-rechtlichen Rundfunks immer vorgestellt; und genau dafür zahlen wir schließlich ja auch gerne die Zwangs-Rundfunkgebühren. Und warum ist das so? „Alle (im ORF, Anm.) sind mit sich und der Politik beschäftigt, das Programm erledigen Leute nebenbei, die davon keine Ahnung haben“, sagt der Medienprofi Hans Mahr, ein ausgewiesener Kenner der Anstalt. Wie recht er damit hat, führt der ORF allabendlich vor.

Christian Ortner ist Journalist in Wien.

christian-ortner@chello.at

www.ortneronline.at

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.05.2010)


http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/568000/index.do
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Jun 18, 2010 21:44:21 
Titel: Michael Fleischhacker
Antworten mit Zitat

in der "Die Presse" zum neuen ORF Gesetz

http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/574924/index.do
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Foxbat
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 921

BeitragVerfasst am: Sa Jun 19, 2010 07:21:18 
Titel:
Antworten mit Zitat

http://www.nein-zum-orf-gesetz.at/

Hier sollte jeder unterschreiben, um diesen Gebührenzwang eines Senders zu bekämpfen, der die Leute auch noch verblödet.
_________________
Gegen staatliche Schnüffeleien:
www.DuBistTerrorist.de
http://www.youtube.com/watch?v=BGnkkF0jZmE&feature=related
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Okt 30, 2010 19:02:10 
Titel: Christian Ortner
Antworten mit Zitat

aus aktuellem Anlass in der "Die Presse" zum Thema

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/605999/index.do
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Nov 21, 2011 21:03:56 
Titel: hervorragender Beitrag
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von Hans Jörgen Manstein in einem Gastbeitrag in der "Die Presse"..

trifft den Punkt genauest..

eine immer dümmer werdende Öffentlichkeit tendiert durch die Inkompetenz der Medien, in Form noch dümmerer "veröffentlichter" Meinung, endgültig zum Analphabetismus..

Ergebnis, wir haben einen Faymann als BK, einen Spindelegger als Vizekanzler, einen Darabos als VM, eine vulgäre und dumme Primitivopposition in Form von FPÖ, die üblichen komplett verdummten Kummerln bei den Grünen..

Ein Staat löst sich auf....in Blödheit...

hochgradig gefährliche Entwicklung..



http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/710185/Merkel-Grasser-Lauda-oder-das-Ende-des-Kommentars
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: Mo Nov 21, 2011 21:20:37 
Titel:
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ein ungebildetes Volk ist leichter zu regieren.
Wusste man schon vor hunderten Jahren.
_________________
"Ich habe aufgepasst wie ein Schäferhund,
gerade was Good Governance
und Sauberkeit betrifft."

der gescheiterte Ex-Kanzler
Wolfgang Schüssel

Helfen ihm Namen wie Gorbach, Strasser, KH Grasser, Westenthaler, Scheuch, Reichold auf die Sprünge?
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Jan 12, 2012 21:39:49 
Titel: angesichts
Antworten mit Zitat

er jüngsten Ereignisse..

zusperren den Laden...und keiner merkt's und niemandem wird was abgehen..

da hat der gute Ortner vollkommen Recht..



http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/723444/Stellt-euch-vor-der-ORF-waere-ploetzlich-verschwunden-und-keiner
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di Jun 11, 2013 21:05:36 
Titel: das wär doch für Österreich, für den ORF
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auch keine schlechte Lösung...,oder?

wer braucht den ORF?

und dank unserer Politikamateure und-Verbrecher sind wir wahrscheinlich eh schon ähnlich pleite wie Griechenland...

http://derstandard.at/1369363410456/Griechenland-stellt-ab-Mittwoch-staatlichen-Rundfunk-ein

die Notstandshilfe für die ganzen ORF Mitarbeiter kommt weitaus billiger als die weit über dem Branchenschnitt liegenden Gehälter...

win-win für den Steuer- und ORF Gebührenzahler, würd ich meinen...
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Jun 12, 2013 11:52:36 
Titel: "the idea gathers momentum..."
Antworten mit Zitat

was den ORF betrifft...

http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1417348/Verschwendung_Athen-schliesst-staatlichen-Rundfunk?_vl_backlink=/home/index.do
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Jun 17, 2013 19:31:27 
Titel: ja, wär angesagt...
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http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/fleischhacker/1419268/Man-sollte-den-ORF-eher-frueher-als-spaeter-zusperren-und-neu-gruenden
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Nov 01, 2013 12:28:46 
Titel: gehört offenbar
Antworten mit Zitat

auch zur "Medien- und ORF" Kultur...

was mich stört, dass man für den Wahnsinn als Bürger auch noch per Zwangsgebühr abgezockt wird..



http://kurier.at/politik/inland/lindner-bringt-orf-general-in-erklaerungsnot/33.561.109
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Nov 02, 2013 21:36:45 
Titel: so is es...
Antworten mit Zitat

http://www.profil.at/articles/1344/567/368846/peter-michael-lingens-proells-moneyka
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Apr 25, 2014 09:18:53 
Titel: gut beobachtet...
Antworten mit Zitat

Zitat:


25. April 2014

ORF: Das Leben aus der Sicht der geschützten Werkstätte

(ANDREAS TÖGEL) Wer den österreichischen Staatsfunk als Informationsquelle nutzt, braucht starken Nerven. Das gilt jedenfalls für diejenigen, die dem ständig schrumpfenden Kreis von Zeitgenossen angehören, die produktivtätig sind, nicht von Steuern leben und eine Bilanz lesen können. Der ständig zunehmende Linksdrall des Staatsmediums zeigt sich insbesondere

dann, wenn es um Wirtschaftsthemen geht. Völlige Ahungslosigkeit
bezüglich der Funktion von Märkten und deren Gesetzmäßigkeiten,
paart sich hier mit radikal etatistischen Phantasien hinsichtlich einer
möglichst lückenlos zentral zu planenden Kommandowirtschaft. Sollten
externe “Experten” zu Wort kommen, dann handelt es sich ausschließlich
um Linke. Daran, jemals einen liberalen Ökonomen vor der Kamera oder
einem Mikrophon des ORF erlebt zu haben, kann der Autor dieser Zeilen
sich jedenfalls nicht erinnern.

Ein wahres Kleinod stellte das am 23. 4. im “Bildungssender” des ORF,
dem Radioprogramm Ö1, ausgestrahlte Mittagsjournal dar. In gleich zwei
Beiträgen durften die antikapitalistischen Klassenkämpfer ihr (Gottlob
kleines) Klientel anangitieren. In einem davon ging es um die
bekanntermaßen ruchlose Pharmaindustrie, die – welch eine bodenlos
entmenschte Gemeinheit – doch tatsächlich auf Profite aus ist! Hart am
Rande des Tränenausbruchs entlang wurde der Umstand bejammert, daß
Pharmaunternehmen es gemeinhin vorziehen, ihre Forschung und Produktion
auf gewinnträchtige Produkte zu konzentrieren, anstatt sich um
Randindikationen zu kümmern, mit denen nichts zu verdienen ist. Ein
Skandal, der dringend abgestellt werden sollte – am Besten wohl durch
staatliche Kommissare, die den Herstellern die gewünschte Verwendung
ihrer Forschungsetats verbindlich vorschreiben. Wo kämen wir denn da
hin, wenn jeder Unternehmer sein Betriebsvermögen so einsetzen wollte,
wie es ihm am Vernüftigsten erscheint? Wo doch jeder weiß, daß
Politker, Beamte und ORF-Redakteure die wahren Fachleute sind, wenn es
um betriebswirtschaftlich zweckmäßige Entscheidungen geht.

Doch halt – hier geht es ja gar nicht um Betriebswirtschaft (eine jedem
fortschrittlichen Bessermenschen zu Recht suspekte Disziplin!) – sondern
um das Gemeinwohl! Schließlich hat doch jeder Patient, so der
Originalton im Radio “…ein Recht auf die von ihm benötigte Medizin” -
koste es andere was es wolle. Unausgesprochenes Fazit: Pharmabetriebe
gehören verstaatlicht (wie es schließlich auch Sahra Wagenknecht vorschwebt -
und eine gestandene Kommunistin kann ja gar nicht falsch liegen).

Im zweiten Beitrag ging es um die Textilindustrie in Bangladesh.
Selbstverständlich werden die für sie tätigen Menschen (“80 Prozent
Frauen”) “nicht gerecht entlohnt”. Klar – wer, wenn nicht Radioreporter,
wären dazu berufen, Löhne als “gerecht” oder “ungerecht” einzustufen?

Daß unersättliche westliche Plutokraten ihre Produktion in Länder wie
Bangladesh auslagern, hat ja ausschließlich mit der ihnen eigenen
“Profitgier” zu tun und selbstverständlich nicht etwa mit der Nachfrage
westlicher Konsumenten nach billigen Kleidungsstücken. Daß – trotz
Jahrzehntelanger Stagnation der Nettolöhne in den (einstigen)
Industrienationen – dort auch “sozial Schwache” noch immer nicht nackt
durch die Straßen schleichen, ist zu einem Teil dem Umstand zu
verdanken, daß heute – der viel geschmähten Globalisierung sei Dank -
billige Waren aus Schwellenlandern geliefert werden. Dies, und die
Tatsache zu begreifen, daß westliche Investitionen in diesen Ländern
auch dort das Wohlstandsnivau langfristig heben werden, reicht das Hirn
der ORFler offensichtlich nicht aus. Oder aber, sie betreiben (was
wahrscheinlicher ist) bewußte Desinformation mit dem Ziel einer
weiteren Diskreditierung jeder Form freier (nicht nur unternehmerischer)
Entscheidungen. Wes´ Brot ich ess´, des´ Lied ich sing…

Es ist erhellend und deprimierend zugleich – etwa am Beispiel von
ORF-Reakteuren – zu beobachten, wie sehr der lebenslängiche Aufenthalt
in geschützten Werkstätten die Fähigkeit, klar zu denken, vernebelt
oder völlig zerstört. Daß man den eigenen ökonomischen Unverstand
nicht nur nicht bedauert, sondern sogar noch im Brustton der moralischen
Überlegenheit öffentlich zur Schau stellt, fügt der Peinlichkeit noch
die Chuzpe hinzu…



http://www.ortneronline.at/?p=28448
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Apr 25, 2014 20:50:11 
Titel: ja das war anders
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damals…

und der Gerd Bacher war ein einzigartiges Kaliber…



http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1598113/BacherEhrung_Wirklicher-Revolutionaer-wirklich-konservativ
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Mai 08, 2014 09:44:06 
Titel: aus gegebenem Anlass….
Antworten mit Zitat

http://derrabl.at/2014/05/06/die-rache-einer-gekraenkten-frau/

und hier ganz grossartig…zur Erinnerung..



http://www.youtube.com/watch?v=7AS2gr6uyXU
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CHH
int. Luftfahrtjournalist
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Do Mai 08, 2014 15:06:13 
Titel: Unglaublich, aber wahr: Manchmal hat der ORF ...
Antworten mit Zitat

HELLE MOMENTE!
Artikel zu einer Studie über Schoah-Überlebende in Israel.
Respekt. top

P.S.: Wen immer es jetzt juckt, einen blöden Kommentar dazu abzusondern: Laß es. Es wäre sein letzter in diesem Forum.
Punkt.
_________________
Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)


Zuletzt bearbeitet von CHH am Fr Mai 09, 2014 08:13:07, insgesamt einmal bearbeitet
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AereA
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Anmeldungsdatum: 12.03.2014
Beiträge: 159

BeitragVerfasst am: Do Mai 08, 2014 20:17:31 
Titel:
Antworten mit Zitat

Ein ganz ausgezeichneter Artikel, finde ich. Die Schlussfolgerungen am Ende spiegeln auch sehr genau meine Meinung zu den aktuellen Problemen wider.

Hut ab vor den Menschen, die das überlebt und nicht den Mut verloren haben. Ebenfalls Hut ab vor denen, die sich heute ernsthaft für Frieden in der Region einsetzen (auf beiden Seiten) - das ist in dieser Situation alles andere als einfach und selbstverständlich!
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Jun 05, 2014 10:36:52 
Titel: gute web-site….
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http://www.orf-watch.at
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Jun 07, 2014 17:52:41 
Titel: die gute "Gruberin"...
Antworten mit Zitat

zum Thema generell..

http://www.youtube.com/watch?v=ke7z0AyNpRA
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Okt 18, 2014 18:04:12 
Titel: das gilt auch für den ORF...
Antworten mit Zitat

http://www.profil.at/articles/1442/573/378232/rainer-nikowitz-exklusiv-irre-megageil
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"don't follow leaders, watch your parking meters…" ( copyright: B. Dylan)
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