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Georg MADER-JDW
int. Luftfahrtjournalist
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Anmeldungsdatum: 25.07.2004
Beiträge: 1033
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Mo Feb 15, 2010 21:16:07 
Titel: HEUTE: Nur 5 einsatzbereit ?
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eek Also klar, das ist jetzt Teil einer medialen Welle. Aber HEUTE kennen wir doch eher als Teil jener Anfütterung die dem amtierenden Minister und seinem Lager gleich einem Symbionten stets die Mauer macht(e). Waren (oder sind) doch Leute wie wir für deren Chefredakteur einst "üble Fliegerlobbyisten"... Und wenn nun auch zwei Warte zu "Piloten die Teile ausbauen" biggrin werden, dennoch bemerkenswert wie "das Mitleid schwindet"...


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Georg MADER -- Korrespondent von Jane's Defence Weekly / MILITARY-TECHNOLOGY
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Prometheus
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 3779

BeitragVerfasst am: Mo Feb 15, 2010 21:37:34 
Titel: Ich denke auch
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das ist der Anfang des vielbefürchteten kompletten zusammenbrechens der Bundesheeres aus geldmangel und überalterung.
_________________
"I only regret that I have but one life to lose for my country."
Captain Nathan Hale, Continental Army

"you cannot be neutral between democrat and dictator, you can't be neutral between right and wrong."
Mary Harney
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7L*WP
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 487

BeitragVerfasst am: Mo Feb 15, 2010 23:01:35 
Titel:
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Mei is der Artikel wieder amoi lieb! biggrin
Da hat wieder einmal eine Reporterin, die noch nie in ihrem Leben einen Eurofighter gesehen hat, einen Artikel schreiben müssen.
Lustig ist ja schon einmal, dass die Piloten die Teile ausbauen, na eigentlich ganz klar, wenn die Techniker in der Zwischenzeit mit den einsatzbereiten Fliegern herumfliegen.
Und nun zu den fünf einsatzbereiten Eurofightern die den Luftraum während des WEF überwachten. Entweder war die Dame nicht in Zeltweg oder sie ist einfach nicht in der Lage um weiter als bis fünf zu zählen!
Am Donnerstag als ich am Zaun stand war am Vormittag kein Flugbetrieb.Aber nicht, weil es keine einsatzbereiten Eurofighter gab, sondern wie ich am nächsten Tag erfahren habe, weil am Ausweich- Flughafen Innsbruck Nebel und sehr starker Schneefall eine eventuell erforderliche Landung unmöglich machte.
Am Nachmittag starteten dann 7L-WM u. WN, danach noch WH u. WI.
7L-WL wurde von den Einsatzboxen auf das Vorfeld vor Hangar I geschleppt und nach einer Besichtigung einer Schulklasse wieder zurück in die Einsatzbox gebracht. Wäre die Lima nicht einsatzbereit gewesen hätte man sie wohl in die Werft gebracht und nicht in die Box!
Am Freitag waren insgesamt sieben Eurofighter in der Luft. 7L-WA, WC, WD, WF, WG, WI und WO.
Am Samstag waren bis Mittag WA, WD, WI, WN und WO im Eisatz.
Ob Donnerstag und Freitag am Abend sowie Samstag am Nachmittag noch weitere Eurofighter im Einsatz waren weiß ich nicht. Im FF gibt es noch ein Foto von WJ, die am Sonntag geflogen ist.
Also, 10 Eurofighter die ich an den 2 1/2 Tagen in Zeltweg gesehen habe plus die Juliett am Sonntag sind ein paar mehr als 5.
Ach ja, die Lima hab ich noch vergessen! wink
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: Mo Feb 15, 2010 23:11:28 
Titel:
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@ 7L*WP

du bist aber nachts nicht in Zeltweg. Dann wenn die Piloten im Hangar die 5 an diesem Tag geflogenen Eurofighter auseinandernehmen und Teile in 5 andere Flieger einbauen um mit diesen am nächsten Tag abzuheben. biggrin

Oder wir haben es überhaupt mit einer groß angelegten Verschwörung zu tun.
Vielleicht kleben die Piloten spätnachts nur andere Nummern auf die 5 einsatzfähigen Eurofighter um sie tags darauf den 8 Millionen schwer interessierten Österreichern als 5 andere Eurofighter zu präsentieren. biggrin

Kein Wunder, daß kein Geld da ist wenn die Piloten so viele Überstunden für Wartungsarbeiten machen müssen.

Zum Glück gibt es Aufkärungsblätter wie "Heute", die solche Verschwörungen und Täuschungsmanöver lückenlos aufdecken.
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Frank
Gast





BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 02:23:49 
Titel:
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nach obigen artikel it mir klar das in Oesterreich jederman/frau ein
"journalist/in" werden kann da ja keinerlei (vor)bildng erforderlich ist.

das euer zivi mit seiner rot/schwarzer brut das BH aushungert ist ja hinlaenglich bekannt.
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Frank
Gast





BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 03:43:29 
Titel: Dazu in der heutigen Presse on-line
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Bundesheer: Zwei Drittel der Eurofighter flügellahm
15.02.2010 | 18:50 | MARTIN FRITZL (Die Presse)

Nur fünf Kampfflugzeuge sind derzeit einsatzbereit. Das Bundesheer beschwichtigt. 15 Eurofighter seien aber zu wenig. Die Offiziersgesellschaft kritisiert indessen, dass nur 5000 bis 10.000 Soldaten einsetzbar sind.

Mehr zum Thema:Zwei Drittel der Eurofighter flügellahmOffziers-Gesellschaft: "Gravierende Mängel im System"Bundesheer? „Keine Landesverteidigung mehr“Bundesheer: Jeder zweite Panzer defektKampfpanzer als VerteidigungsfolkloreumfrageÖsterreichs Bundesheer abschaffen?
Eurofighter:
Eine unendliche Affäre


Eurofighter:
Der lange Weg nach Zeltweg

Kaputtes Heer:
Ex-Minister zerlegen die Darabos-Politik
Aus dem Archiv:Eurofighter nimmt asiatischen Markt ins Visier (12.02.2010)Bundesheer: Jeder zweite Panzer ist defekt (10.02.2010)Bundesheer: "Die Reform ist gescheitert" (25.01.2010)Heer: "Fehler wie Platter hat Darabos nicht gemacht" (24.10.2009)Nationalfeiertag: Offene Türen und Panzer Schauen (21.10.2009)Wien. Die Negativmeldungen über das Bundesheer reißen nicht ab. Nur fünf der fünfzehn Eurofighter sind derzeit einsatzbereit, bestätigte der stellvertretende Generalstabschef Othmar Commenda am Montag einen Bericht von „Heute“. Damit trifft es ausgerechnet jenen Bereich, in dem das Bundesheer ganz bewusst auf modernste Technologie gesetzt hat. In den vergangenen Tagen ist auch bekannt geworden, dass nur die Hälfte der Panzer einsatzbereit ist. Zudem hat die Volksanwaltschaft einen vernichtenden Bericht über den Zustand der Soldatenunterkünfte veröffentlicht.

Bei beidem ging es quasi um Altlasten: um uralte Kasernen, die jahrzehntelang nicht renoviert wurden, und um Panzer, die teilweise schon gebraucht angekauft wurden. Aber warum funktionieren die hypermodernen Kampfflugzeuge nicht?

Michael Bauer, Pressesprecher des Bundesheers, sieht kein Problem. Es sei normal, dass ein Teil der Flieger ständig gewartet werde und nicht alle einsatzbereit seien. Entscheidend sei, dass man die Aufträge erfüllen könne. Derzeit beispielsweise sei eine Rotte – diese besteht aus zwei Flugzeugen – ständig einsatzbereit und könne jederzeit zur Luftraumüberwachung aufsteigen. Wenn es erhöhten Bedarf gebe, wie das etwa beim Weltwirtschaftsforum in Davos der Fall war, dann könnten auch ständig zwei Flugzeuge in der Luft sein.



15 Eurofighter sind zu wenig
Aber auch Bauer gibt zu, mit fünfzehn Flugzeugen ist es eng: „Das Bundesheer wollte nicht umsonst 24 Maschinen bestellen.“ Bekanntlich hat Bundeskanzler Wolfgang Schüssel im Jahr 2002 nach dem Donauhochwasser die Bestellung auf 18 Flugzeuge zusammengestrichen, Verteidigungsminister Darabos ging 2007 bei seinen Vergleichsverhandlungen mit dem Eurofighter-Hersteller auf fünfzehn Kampfflieger herunter.

Dass ein Teil der Flieger ständig gewartet wird, ist tatsächlich Normalität in allen Armeen der Welt. Doch bei zwei Drittel der Flugzeuge ist das eher ungewöhnlich. Der Grund dafür laut Insidern: Die Anlieferung von Ersatzteilen durch den Eurofighter-Hersteller erfolgt nur sehr zögerlich. Damit muss man Ersatzteile aus Fliegern ausbauen, um die anderen betriebsbereit halten zu können – eine Form der „Kannibalisierung“, die normalerweise am Ende des Lebenszyklus stattfindet, nicht am Beginn.

Der zögerliche Nachschub an Ersatzteilen hat mit dem Vergleich zu tun, den Darabos 2007 geschlossen hat und der dem Bundesheer angeblich 370 Millionen Euro gespart hat. Teil dieses Vergleichs ist nämlich auch, dass Österreich teilweise gebrauchte Eurofighter angekauft hat und dass diese nicht mehr – wie ursprünglich vereinbart – auf den neuesten technischen Stand (Tranche-2) aufgerüstet werden.

Da aber die Tranche-1-Flugzeuge in den anderen Armeen an Bedeutung verlieren, muss der Hersteller für Österreich eine eigene Logistikschiene aufbauen – und ist dabei nicht sonderlich engagiert, heißt es in Fliegerkreisen. Ersatzteile müssen von Tranche-2 auf Tranche-1 „requalifiziert“ werden. Und das könnte in Zukunft auch teuer werden, wenn diese Ersatzteile eigens nur noch für das österreichische Bundesheer produziert werden müssen. Für Georg Mader, Österreich-Korrespondent der internationalen Militärflugzeitschrift „Jane's Defence Weekly“, ist der von Darabos ausgehandelte Vergleich kontraproduktiv: „Da wurde viel mehr an Wert vernichtet als eingespart wurde.“ Ob das so stimmt, kann freilich niemand bestätigen, Darabos hält den Vertrag mit der Eurofighter GmbH unter Verschluss und hat ihn auch nicht dem Parlament zur Verfügung gestellt.



Kritik der Offiziere
Kritik am Bundesheer gibt es nicht nur wegen der Eurofighter. Die Offiziersgesellschaft hat am Montag in einem offenen Brief Mängel im Heer aufgezeigt. Der Präsident der Offiziersgesellschaft, Eduard Paulus, meint darin, er müsse „seit Monaten mit einem gewissen Erstaunen zur Kenntnis nehmen, dass nach Auffassung maßgebender Führungskräfte beim österreichischen Bundesheer alles in allerbester Ordnung ist, auch wenn seit fünf Jahren keine Volltruppenübungen stattfinden, das Heer auf nur mehr 5000 bis 10.000 sofort einsetzbare Soldaten heruntergefahren wurde, viele Kasernen eine Schande für die Republik sind und unsere Grundwehrdiener zum Teil immer noch in 48-Mann-Schlafsälen hausen müssen“. Paulus kritisiert auch den Assistenzeinsatz im Grenzraum, der Sinn und Rechtfertigung verloren habe.


IN ZAHLEN
24Kampfflugzeuge wollte Österreich als Ersatz für die in die Jahre gekommenen Saab Draken kaufen.

18Eurofighter wurden schließlich bestellt. Offizieller Grund für die Reduktion: das verheerende Hochwasser 2002.

15teilweise gebrauchte Flieger sind es schließlich geworden – Verteidigungsminister Darabos hat mit dem Hersteller eine Reduktion ausverhandelt.

5Eurofighter sind derzeit tatsächlich einsetzbar.

370 Millionen Euro beträgt die Kostenersparnis laut Darabos.

2Milliarden Euro sollte der Kaufpreis ursprünglich ausmachen.

4Milliarden Euro sollen österreichische Firmen bei „Gegengeschäften“ lukrieren.

50Millionen Euro machen die jährlichen Betriebskosten derzeit aus – das wird sich in ein paar Jahren verdoppeln.

33.000Euro kostet somit jede Flugstunde.

30.000Euro wollte der Hersteller für eine Radmutter – das Bundesheer wehrte sich erfolgreich.


("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.02.2010)
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Helmut
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 3025

BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 11:36:16 
Titel:
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@ 7L*WP

Jemand wie dich vor Ort zu haben ist wirklich Gold wert. Danke für das Update aus erster Hand.

Aber vielleicht haben wir ja neue OLED Markierungen wo fünf Maschinen jedesmal die Kennzeichen wechseln...
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Thürauer hat folgendes geschrieben:
Lies dir die Leserbriefe in der Krone durch. Es wäre eine witzige Seite, wenn das nicht wahlberechtigte Menschen wären.
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Georg MADER-JDW
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Anmeldungsdatum: 25.07.2004
Beiträge: 1033
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 15:52:06 
Titel: Danke 7LWP - aber das war vielleicht nur der WEF-Einsatz...
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top Danke für Deine Aufmerksamkeit. Andererseits schreibt uns jemand von unten, dass das ein "WEF-Aufbäumen" war, davor und danach herrsche wieder Ernüchterung bzw. fallweise das Kannibalisieren... Gründe: Lahmar...igkeit und Desinteresse des/der Lieferanten - und natürlich der segensreiche 'Vergleich'...sad
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Georg MADER -- Korrespondent von Jane's Defence Weekly / MILITARY-TECHNOLOGY
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7L*WP
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 487

BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 16:31:29 
Titel:
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Das mag vielleicht auch stimmen. Aber, in dem Artikel steht, dass bei der Luftraumüberwachung während des WEF nur fünf Eurofighter aufstiegen.
Da hab ich was anderes gesehen und das hab ich hier geschrieben.
Aber, wie es vor dem WEF mit der Einsatzbereitschaft aussah und wie viele Eurofighter jetzt klar sind weiß ich leider nicht. Jedenfalls dürfte der Vergleich die Einsatzbereitschaft nicht gerade erhöht haben!
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Helmut
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 3025

BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 17:10:11 
Titel:
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Wir hätten so eine schönes Leben als Vorzeigekunde (erster Exportdeal) haben können... aber das musste man ja unbedingt medial alles zu Tode skandalisieren.

Darabos & Pilz haben bis heute sicher nicht behirnt wie viel Goodwill sie da verbrannt haben, unabhängig jetzt sogar vom Vergleich und seinen vertraglichen Änderungen.
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Thürauer hat folgendes geschrieben:
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 18:19:47 
Titel:
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damals bei der Diskussion welchen Typ man anschafft wurde von einigen Experten (selbsternannt?) erklärt, die Mig ist keine Rede wert, da man bei den Russen nie sicher sein kann wegen Ersatzteilen und deren Lieferung.
Gut, es wollte wohl auch kein Österreicher ernsthaft eine Mig über Österreich sehen.

Also kaufen wir bei den germanischen Nachbarn, da diese solide und verlässlich und was noch alles sind.
Heute staunen wir, daß unsere 15 Eurofighter an Ersatzteilmangel leiden weil von den Nachbarn nicht geliefert wird.

Ich als Laie frage mich nun wie es dazu kommen kann, daß man das modernste, neueste Produkt eine in Europa führenden Firma kauft und dann erst im Regen steht.

Darabos hat Geräte abbestellt. Ironisch gesehen zum Glück, was nicht drin ist kann auch nicht kaputt gehen. biggrin

Er ist mit den Vertragsänderungen sicher mitschuld wenn es auch die Ersatzteilversorgungsvereinbarungen betraf.

Aber andererseits frage ich mich (wiederum als Laie), wie man sich so verarschen lassen kann von einem Rüstungsbetrieb.
Es muß doch bei einem so teuren Flugzeug so etwas wie Garantiebestimmungen und garantierte Ersatzteilversorgung geben. Wenn ich mir heute einen grindigen Polo oder Fiesta um ein paar Tausender neu kaufe kann ich mir sicher sein, daß es in 20 Jahren immer noch Ersatzteile dafür gibt.
Bei einem Jet im Wert von -zig Mio/Stück funktioniert das schon in den ersten Jahren nicht?

Nächster Punkt: denkt EADS überhaupt einmal nach welches Licht das auf sie wirft?
Also mich wundert es überhaupt nicht mehr, daß kein Land dieser Erde (außer Herstellerländer und Österreich) den Eurofighter bestellt hat. Mit den Erfahrungswerten, wie der einzige Kunde Österreich behandelt wird, wird wohl auch zukünftig kein Land so dämlich sein und den Eurofighter bestellen.

Verschiedene Tranchen sehe ich als sehr dümmliche Ausrede. Wieviele Versionen gibt es z.B. von der F-16? Die fliegen komischerweise in -zig Ländern, also dürfte die Ersatzteilversorgung hinhauen im Gegensatz zu EADS mit ihrer traurigen Stückzahl von 15 "echt" verkauften Jets (die Menge der Herstellerländer rechne ich nicht, da nur politisch erzwungen).
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weinviertler
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Anmeldungsdatum: 23.06.2009
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 18:29:51 
Titel:
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Hallo Leute!

In Luftfahrtkreisen gibts eine nette Anekdote, die ich Euch nicht vorenthalten will:

Wie unser lieber Norbert bei der Eurofighter GmbH eingeschneit ist und gesagt hat, was er alles am Flieger und vor allem was er alles nicht will, haben sich schlagartig drei Fraktionen gebildet:
1) die erste Fraktion wollte gleich einen Arzt holen
2) die zweite Fraktion wollte sich mittelfristig um betreutes Wohnen für unseren lieben Norbert umschauen
3) die dritte Fraktion zog sich fluchtartig zurück, denn es ist nicht höflich, Kunden schallend auszulachen.
Die Verhandlungsdelegation der Eurofighter GmbH soll sich aus dem Aufgebot der letzten Aufrechten, die sich eisern im Griff haben, zusammengesetzt haben... - die unserem lieben Norbert jetzt den Hammer zeigen!


Liebe Grüsse

Euer Weinviertler
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Helmut
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 3025

BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 18:36:05 
Titel:
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Sorry Spooky, aber mittlerweile wirst du in deinen Postings ziemlich polemisch. Es macht dann auch wenig Spaß, darauf zu antworten.

Tatsache ist das du für solche Flieger einen Service/Supportvertrag brauchst, der je nach Umfang extra gerechnet wird und unabhängig vom Kaufvertrag definiert ist.

Darabos hat diese Verträge verändert, niemand weiß genau in welcher Art.

Des weiteren sind die verschiedenen Tranche sehr wohl ein Problem, weil in DE seit längerem nur mehr T2 Teile vom Band laufen, und die Luftwaffe selbst hat sich jede Menge T1 Trümmer auf Lager gelegt um die Zeit zu überbrücken bis T2 Teile umfassend zertifiziert sind für T1 Verwendung. Wir haben aber nicht das Geld für eine derartige Lagerhaltung und stecken jetzt in der Zertifizierungsklemme.

Und die 16er fliegt auch in Amerika in allen Varianten und Blocks, womit es natürlich gleich leichter wird, entsprechendes Volumen an Ersatzteilen zu produzieren (abgesehen davon geht es da um tausende Flugzeuge, die seit Jahrzehnten produziert werden - na no na net ist es da leichter, für einen 40-Maschinen Exportkunden Teile zu liefern wenn ich selbst ein paar hundert davon betreibe).

Übrigens hast du vergessen das Saudi Arabien immerhin 72EF bestellt hat. Aber die sind ja wahrscheinlich niemand... oder Herstellerland?


Und nochmal: Wir hätten alle diese Probleme nicht, wenn wir eine politisch gute Arbeitsbasis mit EADS hätten. Es ist halt ein Unterschied ob ein Hersteller "Dienst nach Vorschrift" macht, oder sich um den ersten Exportkunden bemüht das es nach aussen superfein abläuft.

Und diese Veränderung im Arbeitsklima liegt allein bei Darabos und Pilz, die Vertragsänderung alleine bei Darabos. Es gibt überhaupt keine Grundlage, die ursprüngliche Typenentscheidung deswegen in Frage zu stellen.

Weil wie man ja an der Typeneinführung gesehen hat (die ganze Zusammenarbeit vor Darabos) da sind extrem schnell extrem komplizierte Themen erledigt worden. Da hat es noch funktioniert.
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Thürauer hat folgendes geschrieben:
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BSLion
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Anmeldungsdatum: 25.04.2007
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BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 18:52:49 
Titel:
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Wenn ich mir diese ganze Theater um den EF, gerade auch in Euren Medien, anschaue, wird mir ganz anders.

Da wird vom Ausstieg aus dem bereits getätigten EF-Geschäft geredet, auch von Politikern. Haben sich die Herren eigentlich einmal klargemacht, was der ganze Ausstieg, wenn er denn möglich wäre, überhaupt für Konsequenzen hätte?

Die ganze Infrastruktur, Simulator in Zeltweg, die Flieger selbst... alles "futsch". Da kann man gleich Geld verbrennen.

Ich habe das Gefühl, dass es etliche Politker in Ö gibt, die ganz auf eine Luftraumüberwachung in der dritten Dimension verzichten wollen. Einfach um Kosten zu sparen. Und wenn ich mir so einige Kommentare in Euren Medien durchlese, scheint das anscheinend auch gut anzukommen.

Bloß Sachlich, ist das alles gequirlte "Sch..." (ENTSCHULDIGUNG: Ich hasse einfach unsachliche Diskussionen, vor allem wenn Politiker daran beteiligt sind).
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 19:01:06 
Titel:
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Helmut hat folgendes geschrieben:
Tatsache ist das du für solche Flieger einen Service/Supportvertrag brauchst, der je nach Umfang extra gerechnet wird und unabhängig vom Kaufvertrag definiert ist.

Darabos hat diese Verträge verändert, niemand weiß genau in welcher Art.



tut mir leid wenn es dir polemisch vorkommt wenn ich mir um eine funktionierende Luftraumüberwachung Sorgen mache.

wie du oben im zitierten Text selbst geschrieben hast weiß keiner etwas, wie die Verträge nun tatsächlich aussehen.
Also kurz zusammengefasst: alles, was alle hier bisher zu dem Thema Darabos/Eurofighter geschrieben haben, ist heiße Luft. Gerüchte, Unterstellungen, Verleumdungen.

Das ist nicht polemisch gemeint. Wollte mir nur ein Bild vom Wahrheitsgehalt machen, da ich wie gesagt kein Experte bin.
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Bandit
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Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 639

BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 19:56:02 
Titel:
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Zitat:
Master-Alarm über den Wolken: Während Flugexperten und Politiker derzeit heftig darüber streiten, inwieweit Österreichs Luftwaffe einsatzbereit ist, sickerte aus Piloten-Kreisen ein weiteres Kapitel der endlosen Pannengeschichte durch: In Zeltweg wurde ein Eurofighter bei einer Art Bruchlandung schwerst beschädigt.

Der ausgefahrene Stahlhaken schlug auf dem Asphalt der Landepiste auf, prallte zurück und durchbohrte den Rumpf des Eurofighters mehrmals wie ein Geschoss. Der Schaden ist enorm. "Da es keine Verletzten gab, wurde die Öffentlichkeit nicht informiert", heißt es lapidar aus dem Verteidigungsministerium.


Das ganze ist aus der Online-Krone. Daher habe ich das meiste weggelassen...

Weiß wer was davon?
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 487

BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 21:57:50 
Titel:
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Im Standard klingt das Ganze schon ganz anders.
Zitat:
Das Bundesheer bestätigte einen Bericht der "Kronenzeitung" Dienstagabend zum Teil: Wegen einer - wie sich herausstellte - fälschlichen Störungsmeldung im vergangenen Herbst habe man eine Fangleinenlandung eingeleitet, bei der es zu einer leichten Beschädigung des Jets gekommen sei.
http://derstandard.at/1266278998723/Zeltweg-Eurofighter-bei-Fangleinen-Landung-beschaedigt
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 487

BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 22:27:32 
Titel:
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Das Militärkommando Steiermark antwortete auf eine APA Anfrage.
Zitat:
Das Militärkommando Steiermark räumte auf APA-Anfrage ein, dass es im Oktober einen Vorfall gegeben habe: Während des Fluges habe es eine Fehlermeldung gegeben, worauf die in einem derartigen Fall vorgesehenen Maßnahmen nach einer Checklist eingeleitet worden seien. Dazu gehörte auch eine Landung per Fangleine - wie etwa auf einem Flugzeugträger. "Dabei ist die Leine zurückgeschnellt, wodurch es zu einer leichten Beschädigung beim Triebwerksauslass gekommen ist", berichtete Sprecher Gerhard Schweiger.
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2294731/eurofighter-bei-bruchlandung-zeltweg-beschaedigt.story
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Helmut
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 3025

BeitragVerfasst am: Mi Feb 17, 2010 11:06:20 
Titel:
Antworten mit Zitat

Spooky hat folgendes geschrieben:
wie du oben im zitierten Text selbst geschrieben hast weiß keiner etwas, wie die Verträge nun tatsächlich aussehen.
Also kurz zusammengefasst: alles, was alle hier bisher zu dem Thema Darabos/Eurofighter geschrieben haben, ist heiße Luft. Gerüchte, Unterstellungen, Verleumdungen.


???

Verleumdungen?

Tickst du noch richtig?

Niemand hat den Vertrag genau gesehen, aber wir wissen definitiv das Darabos GEKÜRZT hat (auch bei den Supportkosten). Wir wissen das er Flugstunden gestrichen hat. Wir wissen das er diese Nachbesserungen ohne ausreichende Einbindung des Materialstab Luft verhandelt hat. Wir wissen das T1 Teile derzeit schwer verfügbar und T2 Teile noch nicht umfangreich zertifiziert sind.

Was ist los mit dir? Du kriegst hier die besten Informationen die in Österreich öffentlich zu dem Thema zu finden sind, und gleichzeitig unterstellst du uns das wir nur "Gerüchte und Verleumndungen" liefern?

Geh doch HEUTE lesen wenn dir das besser gefällt... ich spar mir in Zukunft jede Informationsweitergabe an dich, es zahlt sich scheinbar nicht aus dir Fakten zu erklären. Wie man einem so das Wort im Mund verdrehen kann... das hat ja Krone-Niveau.
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Thürauer hat folgendes geschrieben:
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Anmeldungsdatum: 25.04.2007
Beiträge: 309
Wohnort: Braunschweig

BeitragVerfasst am: Mi Feb 17, 2010 12:03:59 
Titel:
Antworten mit Zitat

Helmut hat folgendes geschrieben:
Was ist los mit dir? Du kriegst hier die besten Informationen die in Österreich öffentlich zu dem Thema zu finden sind, und gleichzeitig unterstellst du uns das wir nur "Gerüchte und Verleumndungen" liefern?


Ich muss HELMUT ausdrücklich unterstützen.

Die Informationen auf airpower.at zum Thema EUROFIGHTER in Österreich sind fundiert, gut recherchiert und, wie ich meine, auch sach- und fachlich objektiv.

Wenn ich mir die österreichische Medienlandschaft (einschließlich dem ORF) anschaue, fällt es mir schwer, vergleichbare sachliche, objektive Statements oder Berichte zu finden.

Wie hoch die Kompetenz eingschätzt wird, kann man auch an der Präsenz von z.B. Martin Rosenkranz in in euren Medien erkennen.
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Helmut
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 3025

BeitragVerfasst am: Mi Feb 17, 2010 12:58:00 
Titel:
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Eventuell hab ich Spooky falsch verstanden und er meint mit "alles was alle hier geschrieben haben" die Medien HEUTE, Standard etc.?
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Thürauer hat folgendes geschrieben:
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: Mi Feb 17, 2010 16:27:53 
Titel:
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mit Verleumdung meinte ich den strafrechtlich relevanten Tatbestand.
Wenn ich schreibe, Darabos ist schuld daß wir in Zeltweg keine Ersatzteile haben, dann muß ich das beweisen und begründen können. Kann ich es nicht, ist es strafrechtlich eindeutig Verleumdung.
Sollte hier eines Tages jemand mitlesen und es weitermelden könnten sich manche Eurofighter-Befürworter vor Gericht wiederfinden und Krone und das Gratisblatt haben eine neue Schlagzeile. Davor wollte ich eigentlich warnen. Aber ich nehme an, alle hier sind volljährig und sich bewusst, was sie schreiben. Außerdem gehts mich nichts an, muß jeder selbst ausbaden falls es so weit kommt. Aber Spooky hat euch darauf aufmerksam gemacht.

zum Thema:
ich habe mehrmals geschrieben, daß ich null Ahnung von Militärflugzeugen habe. Deshalb bin ich auch hier weil ich mir meine Meinung durch mehrere Informationsquellen bilde.

Die contra-Eurofighter sind leicht zu finden.
Airpower.at ist pro-Eurofighter aber contra-Darabos.
Darabos hat bestätigt, daß er die ursprünglichen Verträge geändert hat. Deshalb wird er in der Luft zerrissen hier im Forum.
Und dann schreibt Helmut, daß keiner (außer Darabos) überhaupt wissen kann, was nun genau geändert wurde.

Also:
Auf der einen Seite das landesweite Eurofighter=pfui Geschrei.
Auf der anderen Seite (airpower.at) das Darabos-pfui Geschrei.
Und scheinbar beruht beides NICHT auf detailliertem Hintergrundwissen.

So, und nun bilde man sich eine eigene Meinung aus diesem Durcheinander.

Meine derzeitige Meinung ist, es gibt in Österreich zwei ungleich große Lager. Viele Eurofighter-Gegner und auf der anderen Seite aber auch Eurofighter-Befürworter.
Und beide Seiten gehen blind aufeinander los, die Gegenseite ist böse und die eigene Meinung grundsätzlich heilig.

Nach Fakten und Aufklärung fragt offensichtlich kaum jemand.
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Prometheus
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 3779

BeitragVerfasst am: Mi Feb 17, 2010 16:43:49 
Titel:
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Wir schlagen keinesfalls blind auf den Herrn Bundesminister ein.
der minister und die seinen werden hier auch nicht persönlich beschimpft, da gehts woanders weit unsachlicher zu.


Wir sind auch nicht pro-Typhoon sondern pro Luftraumüberwachung, pro vernünfiges Heer.


@strafrechtlich relevant:

Ganz ehrlich wenn dem so währe müssten viele Foren bei ORF, der Standard & co. schon leer sein ob der ganzen Verleumdung.
Es mag zwar sein, dass das Gesetz so ist, nur wird deshalb keiner zur Anzeige gebraucht...
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"you cannot be neutral between democrat and dictator, you can't be neutral between right and wrong."
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Helmut
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 3025

BeitragVerfasst am: Mi Feb 17, 2010 17:21:07 
Titel:
Antworten mit Zitat

Wenn das schon strafrechtlich relevante Verleumdung wäre, dann wären ganze Wiener Gemeindebezirke aus den Standard-Foren bereits in den Häfen umgesiedelt worden.

Was ist zb. mit Mensdorf oder Brigardier Wolf? Wer hat die die Unschuldsvermutung gefordert? Sitzt da irgendwer im Häfen? Schau dir das "Im Zentrum" vom letzten Sonntag an, was alleine ein Peter Pilz oder der SPÖ-Politiker dort behaupten. Selbst Darabos teilt ja immer wieder gerne aus gegenüber Eurofighter und der eigenen Truppe. Scheisst sich da irgendwer was um "Verleumdung?

Und nochmal: Nur weil wir nicht den genauen Wortlaut des Vertrages kennen, heißt das nicht das wir nicht die Hintergründe kennen die zu den jetzigen Problemen führen.

Ich weiß das Dinge reduziert wurden, das Tranche verändert wurden, das erklärt bereits einen großen Teil der aktuellen Probleme (Stichwort "Sparepart Gap" zwischen T1 und T2). Ich weiß das es mit der Verhältnis zum Hersteller nicht mehr klappt, weil der verständlicherweise am liebsten von Österreich nie wieder etwas hören möchte, nach all der negativen PR.

Und hast du dir eventuell schon mal überlegt wie viele Leute im Apparat wir seit Jahren in unserer Funktion als Luftfahrtjournalisten kennengelernt haben? Glaubst nicht das wir genug Infos haben die wir zum Schutz der Quellen gar nicht direkt weitergeben?


Aber mir is eh wurscht. Du kannst entweder der Anti-Eurofighter-Gegenseite glauben - mit so fachspezifisch hochqualifizierten Blattln wie HEUTE und KRONE - oder du glaubst den Leuten die in Österreich seit Anbeginn der Neubeschaffung Luftraumüberwachungsflugzeuge damit zu tun haben. Ich überlass dir selbst zu entscheiden wo du da eher detailliertes Hintergrundwissen erwartest.
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Thürauer hat folgendes geschrieben:
Lies dir die Leserbriefe in der Krone durch. Es wäre eine witzige Seite, wenn das nicht wahlberechtigte Menschen wären.
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Bandit
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Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 639

BeitragVerfasst am: Mi Feb 17, 2010 18:05:44 
Titel:
Antworten mit Zitat

Also, wenn hier möglicherweise ein strafrechtlicher Tatbestand erfüllt wird, dann ist es maximal die "üble Nachrede nach §111 StGB". Verleumdung nach §297 StGB trifft hier nicht zu, da man den lieben Herrn BMLV keiner strafrechtlichen Verfolgung aussetzt. Aber näher möchte ich auf diesen Blödsinn gar nicht eingehen.
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