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Frank
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BeitragVerfasst am: Do Feb 18, 2010 04:28:49 
Titel: Dazu heute auf der offiziellen BH web seite:
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der 'Bertl' gibt laut!
bez. der schlechten reportage iin den letzten wochen.
lesenswert, sag ich mal.
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bluepup
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Anmeldungsdatum: 23.02.2007
Beiträge: 225
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: Sa Feb 20, 2010 12:17:58 
Titel:
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Mit solchen Schlagzeilen schafft Österreich es immer wieder in die internationale Fachpresse.
http://www.defenseindustrydaily.com/eurofighter-set-for-rough-ride-in-austria-updated-02701/
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Orlando
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Anmeldungsdatum: 28.07.2004
Beiträge: 295
Wohnort: Steiermark

BeitragVerfasst am: Mi März 03, 2010 18:15:32 
Titel: Eurofighter absolvierten 1.500 Flugstunden
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http://www.bundesheer.at/cms/artikel.php?ID=5014

Wien, 02. März 2010 - Das junge und damit international erst in der Einführung befindliche System Eurofighter hat in Österreich bisher (seit Juli 2008) mehr als 1.500 Flugstunden absolviert - das Bundesheer liegt damit im Plan.
273 Einsätze

Die Masse der Flugstunden wurden für Priorität-"B"-Einsätze verwendet. Bisher haben die Eurofighter 273 Einsätze geflogen, davon 33 so genannte Priorität-"A"-Einsätze. Priorität-"A"-Einsätze dienen zur unmittelbaren Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben des Bundesheeres, während Priorität-"B"-Einsätze zur Ausbildung oder zur Übung dienen.
Erfolgreiche Implementierung

Streitkräfteführungskommandant Generalleutnant Günter Höfler: "Die Piloten und Techniker sind erfolgreich bemüht, das System zu implementieren. Wir sind dabei auf einem guten Weg. Die Eurofighter tragen im Rahmen der Luftraumüberwachung erfolgreich zum Schutz der österreichischen Bevölkerung bei. Es ist festzuhalten, dass der Eurofighter in Österreich noch in der Einführungsphase ist und die volle Einsatzbereitschaft des Systems "Eurofighter" erst im Jahr 2015 erreicht werden soll - so sehen es die militärischen Planungen vor."
24-stündige aktive Luftraumüberwachung

Trotz der nach wie vor laufenden Einführungsphase des Eurofighter ist das Österreichische Bundesheer auch jederzeit in der Lage eine 24-stündige aktive Luftraumüberwachung über einen längeren Zeitraum durchzuführen. Die Luftraumüberwachung war und ist zu jeder Zeit sichergestellt. Beispiele dafür sind etwa Großereignisse wie hochrangige Staatsbesuche, die EURO 08 oder die Sicherung des Luftraumes beim World Economic Forum in Davos. Die Durchführung dieser Großereignisse wäre ohne entsprechende Luftraumüberwachung nicht möglich. Während der Luftraumsicherungsoperation "Daedalus" im Jänner 2010 waren sogar zehn Eurofighter einsatzbereit.
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Orlando
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Anmeldungsdatum: 28.07.2004
Beiträge: 295
Wohnort: Steiermark

BeitragVerfasst am: Sa Dez 11, 2010 07:58:52 
Titel:
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Und wieder ein wenig Wasser auf die Mühlen ...

http://www.kleinezeitung.at/steiermark/2591817/alte-saab-retten-eurofighter.story

Alte Saab retten die Eurofighter

50 Prozent Eurofighter, 50 Prozent Saab 105: So sieht derzeit die Luftraumüberwachung aus. Der Eurofighter ist aus mehreren Gründen flügellahm. Wie lange die 40 Jahre alten Saab noch halten, weiß niemand.
Drei Eurofighter müssten für die Luftraumüberwachung rund um die Uhr einsatzbereit sein. Davon ist das Heer weit entfernt, deshalb müssen die Uralt-Jets Saab 105 herhalten

Drei Eurofighter müssten für die Luftraumüberwachung rund um die Uhr einsatzbereit sein. Davon ist das Heer weit entfernt, deshalb müssen die Uralt-Jets Saab 105 herhalten

Vollbetrieb der Eurofighter im Jahr 2010. Das war der Heeresfahrplan, nachdem der erste Jet am 12. Juli 2007 in Zeltweg gelandet war.

Inzwischen hat Österreich längst alle 15 Eurofighter, aber ein Vollbetrieb sieht anders aus. Denn es ist peinlich, aber wahr: Die inzwischen schon 40 Jahre im Dienst des Heeres stehenden Saab 105 sind es, die die Luftraumüberwachung am Leben erhalten. Nicht weniger als 50 Prozent decken die Uralt-Vögel ab, die restlichen 50 Prozent schafft mit Müh und Not der hypermoderne Eurofighter.

Die neuen Jets lahmen aus mehreren Gründen. Ein großes Problem betrifft die Ersatzteile. Selbst hohe Offiziere kennen den Vergleich nicht, den Minister Norbert Darabos einst mit dem Eurofighter-Lieferanten EADS geschlossen hat, um eine Reduktion der Stückzahl von 18 auf 15 zu erreichen. Jedenfalls dürfte dieser Vergleich dazu geführt haben, dass EADS kein gesteigertes Interesse mehr hat, für eine Topversorgung mit Ersatzteilen zu sorgen.
Keine Lieferung

Ein Insider berichtet: "Es gibt oft Videokonferenzen zwischen Heeresvertretern in Zeltweg und EADS-Mitarbeitern in Manching bei München. Dabei betonen die Zeltweger, wie dringend sie Teile brauchen. Die EADS-Leute hören geduldig zu und nicken, geliefert wird dann aber oft nicht."
"Vorgaben zu 97 Prozent erfüllt"

Das Verteidigungsministerium nimmt zur Causa Eurofighter Stellung: "Die Vorgaben der Eurofighter-Einführung (Klarstand, Flugstunden, Pilotenausbildung) werden in diesem Jahr vermutlich zu 97 Prozent erreicht", heißt es. Bestätigt wird, dass die Saab 105 die Hälfte der Luftraumüberwachung übernehmen: "Die Eurofighter sind, wie die Saab 105, die Hubschrauber, die Flächenflugzeuge sowie alle Elemente der passiven Luftraumüberwachung (Radar) Teil der gesamten Luftraumüberwachung. Es sei "richtig und sinnvoll", dass alle Teile an diesem System mitwirken.

Dem Vernehmen nach gab es in der Fliegerwerft 2 in Zeltweg schon "Kannibalisierungen" unter den vorhandenen Eurofightern. Sprich: Wenn ein Ersatzteil fehlt, wird er aus einem anderen Jet ausgebaut, bis irgendwann das echte Ersatzteil kommt. Eine Praxis, die an den guten alten Draken erinnert.

Als weiteren Grund vermuten Beobachter, dass von höchster Stelle gar kein Interesse besteht, die Eurofighter allzu oft aufsteigen zu lassen. Die hohen Kosten sind ein Grund dafür. Weiters spielt mit, dass das Heer Flugstunden "zusammensparen" muss, um bei Einsätzen wie Staatsbesuchen oder Großereignissen genügend Eurofighter parat zu haben.

Für die normale Luftraumüberwachung müssen rund um die Uhr drei Jets startklar sein. Davon ist man bei den Eurofightern weit entfernt, deshalb braucht es die in Linz-Hörsching stationierten Saab 105.
"Retten uns hinüber"

Von diesen Flugzeugen, die seit 1970 im Einsatz sind, stehen noch 22 zur Verfügung. Sechs weitere werden ausgeschlachtet, um an Ersatzteile zu kommen. Wie lange diese Uralt-Jets noch funktionieren? "Keine Ahnung, wir retten uns drüber, solange es geht", sagt ein Insider. Wobei betont wird, dass die Saab trotz ihres Alters sichere Flugzeuge sind.

In einer Stellungnahme des Verteidigungsministeriums gegenüber der Kleinen Zeitung werden Ersatzteilprobleme nicht bestätigt, man habe die Vorgaben großteils erfüllt
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: Sa Dez 11, 2010 09:51:15 
Titel:
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typisch Österreich.
Wie kann man sich von einem Hersteller derart verarschen lassen und buckelt auch noch brav statt auf den Tisch zu hauen?

Wenn ich mir einen Neuwagen kaufe und der ausgehandelte Preis oder Ausstattung passt dem Hersteller nicht, kann er mir auch keine Ersatzteile verweigern.
OK, könnte er theoretisch schon. Nur werden ihm dann nur die größten Deppen seinen Schrott noch abkaufen.

Hauts die Eurofighter endlich auf den Markt. Diese ewige Blamage ist doch eine Schande fürs ganze Land.
Egal was jemand dafür zahlt, Hauptsache weg.
Und suchts euch vernünftige Jets, von einem seriösen Hersteller.
Nicht einer, wo sich die Triebwerke auflösen (A380), wo Instrumente nicht funktionieren (Air France Absturz) oder der nicht einmal eine grindige Transportmaschine zusammenflicken kann (A400).
Wenn nicht einmal die Herstellerländer alle EF annehmen wollen sagt das ja wohl alles.
Von Verkaufserfolgen z.B. einer F-16 kann der lahme Vogel sowieso ewig träumen.

Sind wir uns ehrlich. Wir waren so blöd und haben gekauft (als Erster weltweit, Gratulation zu dieser Leistung).
Aber irgendwann ist genug mit der Blamage. Weg damit, gute, vernünftige Jets her.
That´s it.
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gerade was Good Governance
und Sauberkeit betrifft."

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Prometheus
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 3779

BeitragVerfasst am: Sa Dez 11, 2010 11:14:25 
Titel:
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warum hat österreich als einziger ersatzteilprobleme?

egal welches flugzeug gekauft würde, doe probleme bleiben die selben aka zu wenig geld.

Zitat:
...von einem seriösen Hersteller...


laut deiner Definition gibts dann keine solchen.

biggrin
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Charliemike
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
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Wohnort: Austria

BeitragVerfasst am: Sa Dez 11, 2010 11:27:00 
Titel:
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Spooky hat folgendes geschrieben:
Und suchts euch vernünftige Jets, von einem seriösen Hersteller.


frag mal die Schweizer welche Probleme sie haben Ersatzteile für die F/A-18 zu bekommen wenn es die Amis grad wieder mal wo krachen lassen. Ist das nicht der selbe Hersteller der grad massive Probleme damit hat seinen neuen Dreamliner serienreif zu bekommen?
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w4RLOCK
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Anmeldungsdatum: 09.09.2005
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Wohnort: Deutschland/westfalen

BeitragVerfasst am: Sa Dez 11, 2010 13:19:31 
Titel:
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wer einen derartigen affentanz um ein paar flieger veranstaltet wie der bundesnorbert und konsorten vor jahren (rufmord wäre da noch einer der freundlicheren ausdrücke) darf sich nicht wundern wenn er irgendwann die (in diesem fall wörtliche) rechnung präsentiert bekommt.ist natürlich pech das darabos das blaue vom himmel versprochen hat,im endeffekt aber in manching zu kreuze kriechen musste um überhaupt irgendwas zu erreichen.und es ist doch wohl jedem klar das bei diesen "nachverhandlungen" nicht die republik österreich gewonnen hat.
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: Sa Dez 11, 2010 14:18:48 
Titel:
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Prometheus hat folgendes geschrieben:
warum hat österreich als einziger ersatzteilprobleme?


na das ist einfach - weil alles andere die Herstellerländer sind.
Nur wir waren als einzige "Kunden" so blöd und haben uns als Erste drauf eingelassen.
Ich dachte mir damals schon, das wird schon einen Grund haben, daß vor uns keiner zugreift bei einem brandneuen, so supertollen Überdrüberflieger.
Jetzt sieht man warum. Bravo Österreich!

Charliemike: einen Eurofighter kannst mit einem erfolgreichen Modell wie der F18 nicht vergleichen. Das grenzt fast schon an Majestätsbeleidigung *g*

Wenn die Schweiz Ersatzteilprobleme hat "wenn es die Amis grad wieder mal wo krachen lassen"
Frage: machen wir dann Zeltweg überhaupt dicht wenn es einmal ein EF Land "richtig krachen lässt"?

In dem Punkt bin ich absolut kein Österreicher. So devot wurde ich nicht erzogen und ich könnte diese Unterwürfigkeit nicht einmal heucheln.
Wenns dem Volk nicht sowas von wurscht wäre, was da abläuft....
Hauptsache bei der Airpower09 sitzen Tausende in der Wiese und staunen, wie 2 nagelneue EF eine altersschwache Hercules, die gehorsam ihre Runden dreht, "einfangen".
Bis dann doch der eine oder andere nachdenkt, ob diese Comedyeinlage die 2 Mrd. Anschaffung wert war.
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
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Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 08:41:43 
Titel:
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Spooky hat folgendes geschrieben:
Charliemike: einen Eurofighter kannst mit einem erfolgreichen Modell wie der F18 nicht vergleichen.


Meinst du das jetzt im technischen oder im wirtschaftlichen Bereich?

Zitat:
Hauptsache bei der Airpower09 sitzen Tausende in der Wiese und staunen, wie 2 nagelneue EF eine altersschwache Hercules, die gehorsam ihre Runden dreht, "einfangen".
Bis dann doch der eine oder andere nachdenkt, ob diese Comedyeinlage die 2 Mrd. Anschaffung wert war.


Auch bekannt als "air policing" - das Tagesgeschäft einer jeden europäischen Luftwaffe. Aber aus politischen Gründen wird man die Typhoon nie in einen heißen Einsatz schicken. Aber dafür kann die Typhoon nichts.
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 10:19:55 
Titel:
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ich meine den wirtschaftlichen Bereich.

Technisch ist hoffentlich schon ein Unterschied, wäre ja zu peinlich bei mehr als 20 Jahren Altersunterschied.

Und genau da liegt das Übel begraben: Österreich braucht ein Flugzeug zur Luftraumüberwachung.
Ein "Foto-klick-klick" Flugzeug wie es der Cap so eigenwillig ausdrückte.
Mehr soll und darf das Gerät nicht können.
Das ist keine Darabos-Erfindung. Das war auch Schüssel, Grasser & Co klar, nur hat man wider besseres Wissen gehandelt.
Aus welchen Gründen weiß jeder, nur darf man es nicht aussprechen.

Man pulvert also locker lässig 2 Mrd Euro raus um dann auch noch verarscht zu werden und die Vögel dank Ersatzteilmangel nicht einmal vernünftig nutzen zu können.

Wohlgemerkt im Neuzustand (mehr oder weniger).
Wird sicher lustig wenn die Vögel 15-20 Jahre am Buckel haben.
Ob dann auch noch die 105er aushelfen können?
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w4RLOCK
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Anmeldungsdatum: 09.09.2005
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Wohnort: Deutschland/westfalen

BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 11:46:46 
Titel:
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und warum ist eads daran schuld das euer norbert sämtliche wartungs-verträge und ersatzteil planungen für nichtig erklährt?es wurde jahrelang damit geplant das ihr kurzfristig ein paar t1 maschinen betreibt welche aber zeitnah auf t2 aufgerüstet werden sollten.dann hättet ihr euch an die normale supply-chain andocken können und fertig.aber nein,der darabos entscheidet kurzfristig das es nur t1 gibt und da wunderst du dich dass das nicht funktionieren kann?
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Bandit
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Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 639

BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 12:05:30 
Titel:
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w4RLOCK hat folgendes geschrieben:
und warum ist eads daran schuld das euer norbert sämtliche wartungs-verträge und ersatzteil planungen für nichtig erklährt?es wurde jahrelang damit geplant das ihr kurzfristig ein paar t1 maschinen betreibt welche aber zeitnah auf t2 aufgerüstet werden sollten.dann hättet ihr euch an die normale supply-chain andocken können und fertig.aber nein,der darabos entscheidet kurzfristig das es nur t1 gibt und da wunderst du dich dass das nicht funktionieren kann?


Genau so ist es. Nicht der Flugzeugtyp ist schuld, sondern ein gewisser Norbert, der die Weisheit mit Löffeln gefressen hat.

Ausserdem darf man sich nicht wundern, wenn man EADS seit vielen Jahren mit parteipolitischen Blödheiten seitens Rot und Grün am Nerv geht, ständig mit Sonderwünschen daher kommt und dann auch gleich wieder widerruft, dass diese auf uns pfeiffen. Würde jede andere Firma auch machen.

Aber eigentlich ist das alles sowieso schon egal. Unser Heer wird gerade demontiert, die komplette Sicherheitspolitik versagt und Herr und Frau Schnitzelesser stimmen dem ganzen Bullshit auch noch zu. Somit ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis kein einziger österreichischer EF mehr in den Himmel steigt.

Wie war das doch gleich mit dem Licht und dem Letzten? Rolling Eyes Denke, der Zeitpunkt ist schon gekommen.
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 12:40:18 
Titel:
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Spooky hat folgendes geschrieben:
Ein "Foto-klick-klick" Flugzeug wie es der Cap so eigenwillig ausdrückte.
Mehr soll und darf das Gerät nicht können.


Und welches Flugzeug wäre das deiner Meinung nach?

Völlig egal ob wir MiG-29, JAS-39, Mirage 2000, F-16, F-18, Rafale oder eben EF Typhoon gekauft hätten, diese Flugzeuge haben alle mehr drauf als nur Air Policing.
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Prometheus
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 3779

BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 12:54:09 
Titel:
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@Spooky

Ich verstehe schon was du meinst ABER

1) ich würde österreichischen zeitungen und politikern zum Thema eher weniger glauben schenken, negative beispiele dafür gibts genug.

2) hätten wir mit JEDEM anderen flieger genau die selben probleme gehabt.

Und bitte die ganze Vorgeschichte seit 1960 zum thema nicht vergessen.
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 15:05:06 
Titel:
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sorry Bandit. Aber um dieses Märchen von der Darabosverschwörung zu schlucken, da bin ich nicht blauäugig naiv genug.
Und wenns noch 100x vorgebetet wird. Oder Beweise auf den Tisch.

Wenn ich mir mit normalen Menschenverstand ansehe, was der EADS Konzern "leistet" (A380 Pannen, A400-ohne Worte, Cockpitprobleme in der gesamten Serie und und und...) dann ist das alles andere als seriös und vertrauenserweckend.
Daher glaube ich kein Wort, daß es mit dem ursprünglichen Vertrag und T2 anders wäre. Dann kämen andere Ausreden.
Man darf das auch gar nicht so eng sehen. Beim A400 werden sogar die Herstellerländer, die den Vogel nehmen MÜSSEN (wie auch den EF), nach Strich und Faden verarscht. Seit Jahren. Mit Milliarden an Steuergeldern, nur damit der Kübel überhaupt irgendwann einmal zur Serienreife gelangt.

Für mich am überzeugensten ist die Tatsache, daß kein einziger Staat dieser Erde vor uns leichtgläubigen Österreichern dort eine Bestellung abgab.
Wo der EF doch das beste, modernste Kampfflugzeug der Welt sein soll.
Warum ist das wohl so?
Wie lang ist die Käuferliste heute?
Eigenartig, dieses weltweite Mißtrauen (ausgenommen Österreich)
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 15:29:50 
Titel:
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@ Spooky: Und wieso haben dann die anderen fünf Nutzerländer keine Ersatzteilprobleme?
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CaptainMaxwell
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Anmeldungsdatum: 05.02.2005
Beiträge: 2618
Wohnort: Maxwell AFB, AL

BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 16:42:41 
Titel:
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Spooky hat folgendes geschrieben:
Wenn ich mir mit normalen Menschenverstand ansehe, was der EADS Konzern "leistet" (A380 Pannen, A400-ohne Worte, Cockpitprobleme in der gesamten Serie und und und...) dann ist das alles andere als seriös und vertrauenserweckend.


Welcher Hersteller wär dir denn lieber? Der Unterschied ist nämlich der: EADS versagt dabei moderne Muster zu entwickeln. Die meisten anderen versagen dabei den selben alten Schrott zu modernisieren und neu anzubieten. Willst lieber bei Boeing kaufen, das sind jene die 20 Jahre einen Tilt-Rotor entwickelt haben der etwa den selben Stückpreis wie der Typhoon hat, oder die eine leidlich modernisierte 757 als Traumflugzeug verkaufen? Von echten Desastern wie einer KC-45 oder der CSAR-Ausschreibung der Air Force gar nicht erst zu sprechen.
Oder wie wärs mit MAPO oder IAPO? Das sind jene die dir alte Zweisitzer mit Plastikteilen bekleben und dir als neue Flugzeuge präsentieren die meist nur am Papier existieren. Und wenn du die Dinger erst im Betrieb hast musst du dich mit Rosboron-Ersatzteilen rumschlagen die höchstwahrscheinlich generalüberholte Teile aus einer ausgeschlachteten ex-FA-Fulcrum sind. Oder wie wärs mit Frankreichs Stolz, Dassault Aviation? Die nur deshalb nicht schon vor 40 Jahren zugrundegegangen sind weil die Franzmänner jedem Diktator dieses Planeten Mirages angedreht haben und dem feinen Serge bei seiner Bilanzfälscherei Straffreiheit gewährleisten...

Jede von den Buden hat soviel Dreck am Stecken dass selbiger schon längst unter der Last des Drecks gebrochen ist - EADS ist da, ob der Herausforderung der Unternehmungen (grösster Airliner ever, stärkste Proptransporter-Neuentwicklung seit 40 Jahren) noch eher unter den besseren.

Zitat:
Wo der EF doch das beste, modernste Kampfflugzeug der Welt sein soll.
Warum ist das wohl so?
Wie lang ist die Käuferliste heute?
Eigenartig, dieses weltweite Mißtrauen (ausgenommen Österreich)


Weder ist der Typhoon sonderlich modern (auch wenn mich das Forum dafür fressen wird, aber eine Super Bug wie sie grad in Lambert vom Band läuft ist vom Treiber abgesehen technisch in jeder Hinsicht überlegen) noch irgendwo der Beste.

Und warum sie kein Mensch kauft kann ich dir auch sagen - die die sichs leisten können lassen sich von Boeing massgeschneiderte Eagles bauen, mit jeder bloss erdenklichen Bewaffnungsoption, und nicht einen Typhoon der in der Praxis auf alte Paveways und Export-Slammer beschränkt ist. Und die die sichs nicht leisten können kaufen eine Gripen. Und die die traditionell im Osten kaufen nehmen auch lieber eine Export-Flanker die sie mit eigener Technologie (oder israelischem Zeugs) vollstopfen können und nicht 25 Jahr alter Thales-Kram.
Und ja, natürlich spielt in jedem Fall die Politik mit. Und da kann Europa nicht mal ansatzweise mit Russland oder den USA mithalten.
Die Typhoon und die Rafale werden mit guter Wahrscheinlichkeit keinen Exportkunden mehr finden...
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Er ist möglicherweise schlecht informiert, ungenau, stur, wirr, ignorant, vielleicht sogar abnormal dumm aber
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Raveman
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BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 17:03:05 
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CaptainMaxwell hat folgendes geschrieben:
Die Typhoon und die Rafale werden mit guter Wahrscheinlichkeit keinen Exportkunden mehr finden...


Unterschreiben würde ich das nicht. Stückzahlmäßig wirds aber eher Mau ausschauen.
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Frank
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BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 17:43:25 
Titel:
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Als jeder Angler weisz faengt der fisch beim kopf an zu stinken!
Oesterreich und BH kommen nicht darueber hinweg das der rote zivi einen versteckte agenda hat welche er jetzt frech raushaengen laesst!
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maro
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BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 18:49:46 
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Frank hat folgendes geschrieben:
Oesterreich und BH kommen nicht darueber hinweg das der rote zivi einen versteckte agenda hat welche er jetzt frech raushaengen laesst!


Das Problem ist eher, dass in Ö. niemand eine Agenda hat was mit dem ÖBH anzufangen ist.
Hab mich unlängts mit einem sehr hohen Offizier ausgetauscht - und muss feststellen, dass es unterm Strich eigentlich recht traurig ist wenn man im Zuge des Gesprächs feststellt, wie sehr sich die freuen wenn man mit ein bisschen know-how und int. Überblick wo wie was gemacht wird mit Kommentaren und Überlegungen zu ihren Ideen kommt. "Es beschäftigt sich ja sonst niemand - jedenfalls in Österreich - mit dieser Thematik".
Und so beherrschen den politischen Mainstream jene die Abschaffen anstatt jene die konstruktive Weiterdenken - weil zweitere praktisch als "opinion leader" inexistent sind.
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Eurofighter Typhoon Die modernste Technik ist doch nicht blöd, Mann!
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Spooky
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BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 21:44:32 
Titel:
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Raveman hat folgendes geschrieben:
@ Spooky: Und wieso haben dann die anderen fünf Nutzerländer keine Ersatzteilprobleme?


kaufmännisches Denken, sonst nichts.

Vier davon sind Herstellerländer. No na, die werden sich kaum ins eigene Knie schießen wenn sie schon so viel Geld für die Entwicklung verbraten haben.
Saudi Arabien hat mehr als 3x so viele Stück bestellt.
UND hat eine Option auf weiter 24 Stk.
Wenn man die jetzt nicht mit Ersatzteilen zuschüttet werden sie kaum die Option einlösen oder je wieder beim EADS Konzern etwas bestellen, oder?

EADS weiß genau, in den nächsten Jahrzehnten wird von Österreich kein Cent mehr in Form einer Neubestellung zu holen sein.
Weder A400 noch zusätzliche EF kommen in Frage.
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Raveman
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BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 21:54:57 
Titel:
Antworten mit Zitat

@ Spooky: Glaubst du dass die Ersatzteilsituation anders ausschauen würde wenn wir T2 betreiben würden?

Spooky hat folgendes geschrieben:
EADS weiß genau, in den nächsten Jahrzehnten wird von Österreich kein Cent mehr in Form einer Neubestellung zu holen sein.
Weder A400 noch zusätzliche EF kommen in Frage.


Und selbst wenn wären das Stückzahlen die die Bilanz von EADS wohl kaum verbessern.
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maro
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BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 22:38:45 
Titel:
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Raveman hat folgendes geschrieben:
@ Spooky: Glaubst du dass die Ersatzteilsituation anders ausschauen würde wenn wir T2 betreiben würden?


Es stellt sich die Frage welche Modifizierungen der Darabos-Vergleich im Bereich des Hersteller-Supports mit sich gebracht hat?
Klar ist jedenfalls, dass der T1 Ersatzteilpool schon finalisiert war bevor wir als fünftes Land da reingefallen sind.
Besonders interessant auch, dass der EF zwar in Trache 3(a+..) gebaut wir, aber immer noch mit T2 Technik - also der E-Teil Pool ist immer noch verbreiternd.
Das Beste was uns noch passieren könnte wäre, dass ein, zwei T1er irgendwo so beyond repair kaputt werden, dass Teile trotzdem noch gewonnen werden können - z.B. irreparabler Schaden an der Zelle. Dann stellt sich immer noch die Frage ob wir genug Zahlen für einen entsprechend flotten und breiten E-Teil Support.
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Martin Rosenkranz
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
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BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 23:19:26 
Titel:
Antworten mit Zitat

Raveman hat folgendes geschrieben:
@ Spooky: Glaubst du dass die Ersatzteilsituation anders ausschauen würde wenn wir T2 betreiben würden?


Ja, glaube ich, da es nicht an dem Darabos-Deal liegt. Das ist ein politisch motiviertes Märchen, daß manche wirklich glauben.
Und das sagte mirkein Roter sondern ein ÖBH-Soldat, der nebenbei tief überzeugter ÖVPler und Erwin Pröll-Fan ist

Bei T2 würden wir genauso mies behandelt werden. Weil wir eben nur ein Kleinabnehmer sind.

Oder hast schon mal aus seriöser Quelle gehört, daß ein Herstellerland Ersatzteilprobleme für seine T1 hat?
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gerade was Good Governance
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