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w4RLOCK
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Anmeldungsdatum: 09.09.2005
Beiträge: 316
Wohnort: Deutschland/westfalen

BeitragVerfasst am: So Dez 12, 2010 23:55:02 
Titel:
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Zitat:

Oder hast schon mal aus seriöser Quelle gehört, daß ein Herstellerland Ersatzteilprobleme für seine T1 hat?


könnte u.U daran liegen das wir genug t1 spezifische ersatzteile auf lager liegen haben?

Zitat:
Bei T2 würden wir genauso mies behandelt werden. Weil wir eben nur ein Kleinabnehmer sind.


klar,eads hat nicht besseres zu tun als seinen ersten exportkunden so richtig über den leisten zu ziehen,verbessert die exportchancen wirklich ungemein....
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 07:37:11 
Titel:
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@ Spooky: Ich glaube das jedenfalls nicht da EADS uns immer als ersten Exportkunden auch für die Vermarktung nutzten und präsentieren wollte. Es wäre und ist ja nicht verkaufsfördernd wenn solche Ersatzteilprobleme bestehen würden.
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hakö
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Anmeldungsdatum: 05.01.2007
Beiträge: 1293
Wohnort: liebenberg im waldviertel

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 08:33:23 
Titel:
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Diese Argumente lassen sich ja ganz leicht entkräften;
der Pazifismusminister braucht ja nur den Vertrag den er für sooooooo geheim deklariert, im Parlament offenlegen.
Aber ich glaub,da würde er sofort rausgeworfen werden und eine Anklage wegen Untreue gäbe es als Draufgabe.
_________________
Pazifisten sind wie Schafe,die glauben dass der Wolf Vegetarier ist. (Yves Montand)
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 10:16:51 
Titel:
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hakö hat folgendes geschrieben:
Diese Argumente lassen sich ja ganz leicht entkräften;
der Pazifismusminister braucht ja nur den Vertrag den er für sooooooo geheim deklariert, im Parlament offenlegen.
Aber ich glaub,da würde er sofort rausgeworfen werden und eine Anklage wegen Untreue gäbe es als Draufgabe.


kann man öffentlich Schüssels ursprünglichen Vertrag mit EADS nachlesen?
Kann man irgendwas Stichhaltiges über den BUWOG Verkauf öffentlich nachlesen?

Der Wurm liegt schon in der Reduktion durch Schüssel. Ich trau einem Darabos und seinen "Beratern" nicht zu, so einfach gegen EADS anzukommen und eine derartige Reduzierung eines rechtlich korrekten Vertrages hinzubekommen.
Hat er aber geschafft. Weil der Ursprungsvertrag schon eine windige Geschichte war (aus gesetzlicher Sicht).
Ein paar Leute haben sich eine goldene Nase verdient und halten sich heute verständlicherweise in den Medien sehr zurück. Und der Steuerzahler darf noch Jahrzehnte brav löhnen.

Passt zwar nicht zum Thema, aber das wäre genau meine Linie.
Politiker haften mit ihrem Privatvermögen für ihre Aktionen. Wie Leute in der Privatwirtschaft ebenfalls.
Keine Verschleppung von Gerichtsverfahren. Auch Leute mit warmer Föhnfrisur müssen für Taten geradestehen.
Die Platzerl könnten wir auch in überfüllten Gefängnissen noch auftreiben.
Und gewisse Ex-Politiker wären bis ans Lebensende aufs Existenzminimum gepfändet und sämtlicher Besitz geht in Staatseigentum über.

Wirds nie spielen, leider.
Wär aber das einzig wirksame, künftige Politikergenerationen einzubremsen.
_________________
"Ich habe aufgepasst wie ein Schäferhund,
gerade was Good Governance
und Sauberkeit betrifft."

der gescheiterte Ex-Kanzler
Wolfgang Schüssel

Helfen ihm Namen wie Gorbach, Strasser, KH Grasser, Westenthaler, Scheuch, Reichold auf die Sprünge?
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Steff
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Anmeldungsdatum: 06.10.2004
Beiträge: 118

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 11:17:36 
Titel: Wie in der Privatwirtschaft...?
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Da gebe es doch einige Bankmanager, die nicht mit ihrem Privatvermögen haften, oder...?

Zu den Ersatzteilen: Ob es eine seriöse Quelle ist, sei dahingestellt, aber der Truppendienst berichtete vor einigen Monaten in einer Kurznotiz über irgendeine international beschickte Konferenz an der FlFLAS, ein deutscher Vertreter habe gesagt, beim Eurofighter gebe es Ersatzteilschwierigkeiten. Mehr - siehe Kurznotiz - stand da leider nicht.

Persönlich denke ich, unsere Ersatzteilschwierigkeiten haben nicht nur einen, großen Grund, möge er nun Darabos heißen oder nicht.
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 11:43:26 
Titel: Re: Wie in der Privatwirtschaft...?
Antworten mit Zitat

Steff hat folgendes geschrieben:
Da gebe es doch einige Bankmanager, die nicht mit ihrem Privatvermögen haften, oder...?



ist auch nicht ok, oder? Die Bankenkrise sollte uns zumindest gelehrt haben, daß diese Personen ebenso haften sollten.
Jeder Kleinunternehmer, der pleite geht, steht vor dem Nichts.
Das sollte auch für Politiker und Bankmanager gelten, keine Frage.
Nur wissen wir alle, daß dies nie realisiert wird.
Denn einer kennt den anderen und wenn einer auffliegt, reisst er alle anderen mit. Siehe EF, siehe BUWOG, BAWAG, ASFINAG und und und....
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Bandit
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Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 639

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 11:58:27 
Titel:
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Im Prinzip ist doch eh schon egal, ob unsere EF fliegen oder nicht. Wenn erst der angeblich uns bevorstehende Totalcrash in Europa einschlagen wird, haben wir sowieso kein Geld mehr für Munition oder Sprit. Wir werden dann mit Hacken, Mistgabeln oder Baseballschläger aufeinandere einstechen und einschlagen während unser High-Tech-Miltärgerät in der Halle steht und uns dabei zusieht.

Und sollte uns dieser Totalcrash erspart bleiben, ist es auch jeden egal, ob unsere EF fliegen oder nicht weil wir sie ja gar nicht brauchen wie die Damen und Herren Schnitzelesser immer so schön sagen.
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 12:08:20 
Titel:
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außerdem geht 2012 die Welt unter, also warum Sorgen machen? lol
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Prometheus
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 3779

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 12:29:04 
Titel:
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Zitat:
Jeder Kleinunternehmer, der pleite geht, steht vor dem Nichts.


das ist es ja einem unternehmer gehört die Firma.

Aber die meisten heutigen konzertschefs, bankenmanager usw. sind NUR ANGESTELLTE.

im prinzip gilt das auch für Politiker.

deshalb tut man sich da so schwer.

ontopic:

das traurige egal ob F-16, F-18, JAS-39, usw.
unsere 15 flieger hätten auf jeden Fall mehr oder minder die gleichen probleme.
das problem sind aber nicht Darabos(opfer der umstände) oder Schüssel(dem man zumindest zugute halten muss das ewige rot/schwarz aufgebrochen zu haben) sonder das fängt schon viel viel früher an. 1955/56 zumindest.
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Bandit
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Anmeldungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 639

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 12:44:01 
Titel:
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Spooky hat folgendes geschrieben:
außerdem geht 2012 die Welt unter, also warum Sorgen machen? lol


Ach ja, ich vergaß. Aber bis dahin kann ja noch so viel passieren! Razz
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nacktmull70
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Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beiträge: 348

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 13:38:57 
Titel:
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Spooky hat folgendes geschrieben:


kann man öffentlich Schüssels ursprünglichen Vertrag mit EADS nachlesen?
Kann man irgendwas Stichhaltiges über den BUWOG Verkauf öffentlich nachlesen?


Guter Punkt, ist aber in diesem Zusammenhang trotzdem ein Scheinargument. Nur weil unter Schüssel ebenfalls nicht korrekt gearbeitet wurde, heisst das noch lange nicht, dass spätere Trotteleien zum Schaden des Steuerzahlers damit automatisch entschuldigt sind.

Spooky hat folgendes geschrieben:
Der Wurm liegt schon in der Reduktion durch Schüssel. Ich trau einem Darabos und seinen "Beratern" nicht zu, so einfach gegen EADS anzukommen und eine derartige Reduzierung eines rechtlich korrekten Vertrages hinzubekommen.
Hat er aber geschafft. Weil der Ursprungsvertrag schon eine windige Geschichte war (aus gesetzlicher Sicht).


Das ist denkbar, aber nicht logisch zwingend. Es kann auch sein, dass EADS, von der österreichischen Innenpolitik mittlerweile bis zum Erbrechen angewidert, die Gelegenheit beim Schopf gepackt hat, um als Retourkutsche für erlittene jahrelange Kränkungen und Imageschäden die Republik Österreich kräftigst über den Tisch zu ziehen. Einfaltspinsel wie Du, für die eine Stückzahlreduktion bei der Beschaffung automatisch einen reduzierten Umsatz bzw. für EADS bedeutet, sind das Biotop, in dem "Vergleiche" a la Darabos erst gedeihen können.

Darabos, der ja nach wie vor keinen Brösel von der Materie hat, ist damals zu denen gekommen, und wollte aus politischen Gründen um jeden Preis eine Stückzahlreduktion haben. Und hat das katastrophale Ergebnis, nachdem er es bekommen hat, an die ebenfalls völlig unbeleckte, und dem Heer größtenteils sowieso offen feindselig gegenüberstehende Medienwelt des Landes als einen Erfolg verkauft.

Der natürlich nicht mal ansatzweise einer war.

EADS liefert weniger Maschinen, klar. Aber das können sie leicht tun, ohne dass sie sich was vergeben, wenn auf der anderen Seite des Tisches ein Bundesheer-Hasser sitzt, dem sowohl das Geld des Steuerzahlers, als auch die Einsatzfähigkeit des Heeres, völlig egal sind. Wir haben statt neuen gebrauchte Maschinen bekommen, und der Wechsel der Tranche hat uns sowohl die Einsatzfähigkeit, als auch die extrem teure Ersatzteil-Versorgung komplett zusammengehaut. Alles detailliert nachzulesen hier im Forum, und in den diversen hervorragenden Artikeln der Betreiber. Unterm Strich ist der Darabos-Vergleich langfristig wesentlich teurer für die Republik als der Original-Vertrag, aber wen interessiert das denn schon, nicht?

Hauptsache, wir haben weniger böse Flugzeuge.

Spooky hat folgendes geschrieben:
Ein paar Leute haben sich eine goldene Nase verdient und halten sich heute verständlicherweise in den Medien sehr zurück. Und der Steuerzahler darf noch Jahrzehnte brav löhnen.


Traurigerweise ist das mit den zusätzlichen Geldflüssen nicht nur denkbar, sondern in Österreich sogar wahrscheinlich. Wir schaffen es in diesem (in dieser Beziehung) Sch***land mittlerweile nicht einmal mehr neue Mistkübel an den Straßenrand zu stellen, ohne dass Schmiergeld an irgendwelche Idioten im Dunstkreis einer Partei fliesst. Griechenland ohne das gute Wetter, sozusagen.

Das ändert allerdings auch nichts daran, dass die ursprüngliche Beschaffung (also die mit den 24 Maschinen) bis auf das Fehlen von Doppelsitzern militärisch in sich stimmig war. Denn damals war auch angedacht, dass mit dieser Flottenstärke gegebenenfalls auch ein Schwarm in Auslandseinsätze geschickt werden kann. Was im Grunde eine relativ einfache Methode gewesen wäre, um bei internationalen Einsätzen nicht immer nur zu passen, und trotzdem relativ gefahrlos wegzukommen. Statt mit gefährdeten Infanteristen Konvois durch irgendwelche Rebellengebiete zu eskortieren, wären die Österreicher halt zur Sicherung hoch am Himmel unterwegs gewesen.

Speziell aus heutiger Sicht eine Utopie, klar, aber eigentlich keine so unkluge Idee.

LG

A.

P.S. und weil Du Dich als Pröll-Fan geoutet hast... darauf kannst Du als Offizier auch nicht stolz sein. Die Roten sind derzeit die aktiv schaufelnden Totengräber des ÖBH, aber ohne die Mitwirkung der ÖVP könnten sie das nie und nimmer so durchziehen. Die Schwarzen sind in dieser Beziehung schon seit langer Zeit leider genauso ein Gesindel wie die Genossen.
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Spooky
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Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 577

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 14:09:23 
Titel:
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nacktmull70 hat folgendes geschrieben:

P.S. und weil Du Dich als Pröll-Fan geoutet hast... darauf kannst Du als Offizier auch nicht stolz sein.


Jetzt mal langsam und genau lesen. ICH habe mich NICHT als Pröll Fan geoutet. Tu ich hiermit, da er für mich der letzte echte Schwarze ist. Wohlgemerkt der SENIOR, nicht der Peppi.
ICH bin aber nicht Offizier, da hätt mir mein Vater den Hals umgedreht wenn ich zum Heer gegangen wär statt "einen richtigen Beruf" zu lernen. Ich hatte aber selbst auch nie vor, Staatsdiener zu werden.

zurück zum Thema: du liegst soweit richtig, daß die ursprünglichen 24 Stk. zwar teuer für Foto-klick-klick gewesen wären, aber vernünftiger als das Endergebnis.
Aber auch wenns bei 24 geblieben wäre hätte die teuren Prunkstücke keiner in ein Krisengebiet geschickt. Stell dir vor da wird einer abgeschossen.
Ein toter Österreicher + ein 100 Mio Euro Feuerwerk......das erklär mal dem Wähler.

Schüssel selbst hat aber sein Werk torpediert mit der unheimlich tollen Ausrede "Hochwasser".
Da wurde schon gewaltig gemurkst.

Ihr schießt euch auf Darabos ein, wundert euch aber nicht, daß die heutige ÖVP-Führung milde lächelnd dessen Taten gut heißt.
Der Grund ist sicher nicht weil ihnen der Herr Darabos so sympathisch ist sondern weil der Pröll-Clan (der auch meine Stimme hat) gegen ein Schüssel-Andenken auftreten kann.
Immer noch eine Auswirkung dessen, daß sie heute noch die Schüssel-Debakel ausbaden müssen und eine lächerlich gemachte ÖVP wieder aufbauen mussten.
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nacktmull70
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Anmeldungsdatum: 10.04.2007
Beiträge: 348

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 15:30:51 
Titel:
Antworten mit Zitat

Spooky hat folgendes geschrieben:

Jetzt mal langsam und genau lesen. ICH habe mich NICHT als Pröll Fan geoutet. Tu ich hiermit, da er für mich der letzte echte Schwarze ist. Wohlgemerkt der SENIOR, nicht der Peppi.


Asche auf mich, das hab ich wirklich falsch gelesen. Tut mir leid. Aber das verschiebt die verbalen Püffe nur - die sollte dann Dein Bekannter abbekommen.... smile

Spooky hat folgendes geschrieben:
Aber auch wenns bei 24 geblieben wäre hätte die teuren Prunkstücke keiner in ein Krisengebiet geschickt. Stell dir vor da wird einer abgeschossen.
Ein toter Österreicher + ein 100 Mio Euro Feuerwerk......das erklär mal dem Wähler.


Einerseits stimmt das, aber andererseits - wann ist das letzte Mal ein westliches Kampfflugzeug, das eine "no fly zone" oder irgend so etwas überwacht hat, abgeschossen worden? Wenn die Kisten eine brauchbare Selbstschutzausrüstung haben (DASS etc.), dann kann man ihnen kaum an. Siehe Afghanistan: dort fliegen seit vielen Jahren die diversen Verbündeten mit ihren Jets über einem Land spazieren, in dem doch recht viel motivierte Irre mit Waffen herumlaufen. Und diese Irren haben auch Financiers im Hintergrund (hüstel... Saudi Arabien hüstel...), die ihnen durchaus auch die besseren am Schwarzmarkt verfügbaren Spielsachen kaufen. Resultat: ein paar Helis mussten bisher daran glauben, aber die allesamt durch das Feuer von Kleinwaffen. Ein in AStan stationierter Tranche 2 Austro-EF mit DASS hätte bei kompetenter Bedienung derzeit keine exzessive Gefährdung zu erwarten.

Und nein, ich bin natürlich nicht dafür, EFs nach AStan zu schicken - überhaupt nicht. Mir geht es nur darum, dass Austro-EFs nicht mal dort wirklich ernsthaft in Gefahr wären.

Spooky hat folgendes geschrieben:
Ihr schießt euch auf Darabos ein, wundert euch aber nicht, daß die heutige ÖVP-Führung milde lächelnd dessen Taten gut heißt.
Der Grund ist sicher nicht weil ihnen der Herr Darabos so sympathisch ist sondern weil der Pröll-Clan (der auch meine Stimme hat) gegen ein Schüssel-Andenken auftreten kann.
Immer noch eine Auswirkung dessen, daß sie heute noch die Schüssel-Debakel ausbaden müssen und eine lächerlich gemachte ÖVP wieder aufbauen mussten.


Das macht jetzt keinen besonderen Sinn, was Du da schreibst. Einerseits sagst Du, dass Du Pröll & Co wählst und daher offenbar gut findest - aber andererseits unterstellst Du ihnen (leider m.M. nach zu Recht) destruktive und ziemlich dämliche Verhaltensweisen. Wie z.B. gegen die diversen Schüssel-Andenken zu arbeiten - scheinbar egal ob das Sinn macht, oder nicht. Und ich will gar nicht davon anfangen zu reden, dass die ÖVP nach der unsäglichen Ära Schüssel eine Rehabilitation nötig hatte... aber was dann seitens Pröll & Co kam, war ja teilweise noch schlimmer, als alles, was davor war. Ich erwähne da nur mal Gio Hahn, oder Frau Marek. Was wollen die uns mit solchen Gestalten zeigen? Dass Schüssel doch Recht hatte - dass man eine Regierung zusammenstellen kann, wie man eine Orgel baut? Eine Pfeife nach der anderen aufstellen, und fertig?
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mattryba
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Anmeldungsdatum: 11.12.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 20:36:05 
Titel:
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naja... meine Meinung als mehr oder weniger Neuling in dem Gebiet wäre die JAS-39 gewesen...
Da wärn wir im gleichen Waffensystem geblieben und der Stückpreis beträgt ein drittel vom Eurofighter.
Außerdem, wozu brauchen wir den Eurofighter? Als Statussymbol um anderen Ländern zu zeigen was wir für eine Großmacht sind?

Ich bin eindeutig kein Gegner vom Eurofighter, aber für Österreich scheint er in meinen Augen als unpassend. Wir sind einfach zu klein, bei einem, wie vorher erwähnten, Krieg sind wir sowieso Macht los.

So nebenbei: Stimmt es wirklich das wir beim Eurofighter am Waffensystem zwar die Hardware haben, aber nicht die Software um die Waffen auch abschießen zu können?

lg
mattryba
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Raveman
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Anmeldungsdatum: 25.03.2008
Beiträge: 1407
Wohnort: Graz

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 20:44:59 
Titel:
Antworten mit Zitat

@ mattryba: Vielleicht solltest du dich hier einmal einlesen:

http://eurofighter.airpower.at/
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mattryba
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Anmeldungsdatum: 11.12.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 21:09:33 
Titel:
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@ Raveman
Tut mir leid, aber Konkret auf meine Frage, ob die österreichischen Eurofighter diese Softewares nicht besitzen, habe ich nichts gefunden...
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Prometheus
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 3779

BeitragVerfasst am: Mo Dez 13, 2010 21:36:20 
Titel:
Antworten mit Zitat

Zitat:
Da wärn wir im gleichen Waffensystem geblieben und der Stückpreis beträgt ein drittel vom Eurofighter.


Der preisunterschied betrug am ende 7%.
Nachzulesen.

Zitat:
So nebenbei: Stimmt es wirklich das wir beim Eurofighter am Waffensystem zwar die Hardware haben, aber nicht die Software um die Waffen auch abschießen zu können?


ich nehme an du meinst die iris-t
du kucken hier:

http://www.airpower.at/news07/0715_iris-t/index.html
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mattryba
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Anmeldungsdatum: 11.12.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: Di Dez 14, 2010 19:53:36 
Titel:
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nur 7%?
naja egal

danke für die Infos!
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Helmut
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 3025

BeitragVerfasst am: Mi Dez 15, 2010 12:07:28 
Titel:
Antworten mit Zitat

mattryba hat folgendes geschrieben:
naja... meine Meinung als mehr oder weniger Neuling in dem Gebiet wäre die JAS-39 gewesen...
Da wärn wir im gleichen Waffensystem geblieben und der Stückpreis beträgt ein drittel vom Eurofighter.
Außerdem, wozu brauchen wir den Eurofighter? Als Statussymbol um anderen Ländern zu zeigen was wir für eine Großmacht sind?

Ich bin eindeutig kein Gegner vom Eurofighter, aber für Österreich scheint er in meinen Augen als unpassend. Wir sind einfach zu klein, bei einem, wie vorher erwähnten, Krieg sind wir sowieso Macht los.

So nebenbei: Stimmt es wirklich das wir beim Eurofighter am Waffensystem zwar die Hardware haben, aber nicht die Software um die Waffen auch abschießen zu können?

lg
mattryba


Der Stückpreis des Gripen war eben nicht ein Drittel, sondern das Gesamtpaket war grade mal 3% billiger in der Anschaffung (in der Finanzierungsvariante 24 Monate, nachzulesen im ersten RH-Bericht). Über die Betriebskosten wäre er eventuell langfristig etwas in Summe etwas billiger gewesen, aber das ist ein "vielleicht".

Tatsache ist jedenfalls das Saab das Flugzeug nicht zu einem marktkonformen Preis angeboten hat, sondern zu einem hohen Sonderpreis nach dem Motto "die Ösis kaufen seit Jahren unser Zeug, die trauen sich nie wechseln..."

Was die Waffen am Eurofighter angeht haben wir keine Software für AMRAAM (aber auch keine Raketen) und bei der Iris-T können wir nur den Analogmodus verwenden, da erst Tranche2 den Digitalmodus mit Zuweisung über das Helmvisier unterstützt.
_________________
Thürauer hat folgendes geschrieben:
Lies dir die Leserbriefe in der Krone durch. Es wäre eine witzige Seite, wenn das nicht wahlberechtigte Menschen wären.
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Anmeldungsdatum: 11.12.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: Mi Dez 15, 2010 15:51:41 
Titel:
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danke!

Aber wir haben ja gar keine Möglichkeiten, Übungsplätze etc. um den Einsatz der Waffen zu üben oder? Sowas funktioniert ja nur im Simulator oder?
Und was bringen uns solche Waffen? Würde für unsere Anforderungen nicht einfach eine Bordkanone oder sowas reichen? Wir sind ja ein neutrales Land und im Falle eines Krieges kommen wir mit unseren 15 Eurofightern auch nicht weit...
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Helmut
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 3025

BeitragVerfasst am: Mi Dez 15, 2010 17:23:34 
Titel:
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Mit den Draken waren wir zb. am englischen Übungsplatz Waddington, da konnte man schon ganz anständige Reichweiten üben. Sowas wird ja im Flugzeug simuliert, da muss man keine echten Raketen verschiessen.

Die Idee das wir als neutrales Land uns nichtmal selbst wehren können, gefällt mir gar nicht. Eigentlich wären wir nach der internationalen Definition der Neutralität sehr wohl verpflichtet, unser Staatsgebiet gegen alle möglichen Gefahren sichern zu können.

Das dies mit 15 Flugzeugen nicht geht, ist klar, aber die Frage ist eher warum zb. die neutralen Schweizer 60! Flugzeuge haben, und auch die entsprechende Bewaffnung dazu, während wir uns das nicht leisten wollen.

Für das was momentan gemacht wird - also Luftraumüberwachung - reicht die Ausrüstung aus, das stimmt. Nur können wir damit international nirgends üben, nirgends aktiv etwas beitragen (zb. Kontrolle von Flugverbotszonen über Krisengebieten oder ähnliches). Das wäre aber eigentlich normal für eines der reichsten Länder der EU, das man sich nicht vor seiner internationalen Verantwortung drückt, nur weil es etwas kostet.
_________________
Thürauer hat folgendes geschrieben:
Lies dir die Leserbriefe in der Krone durch. Es wäre eine witzige Seite, wenn das nicht wahlberechtigte Menschen wären.
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Anmeldungsdatum: 11.12.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: Mi Dez 15, 2010 17:47:22 
Titel:
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Nene, da hast du was falsch verstanden: ich finde schon das wir uns wehren dürfen und so, aber nehmen wir mal an, irgend ein großes Land bildet sich ein uns angreifen zu wollen, da haben wir ja absolut keine Chance oder?

Und zum Thema das wir uns die Flugzeuge einfach nicht leisten wollen: Mach sowas als Politiker mal deinen Wählern klar das du Milliarden für, in deren Augen, sinnlose Dinger, die die Umwelt auch noch verpesten, ausgibst.
Wäre irgendwie logisch, das wir in Krisengebieten helfen sollten, aber naja... Österreich halt...

Meiner Meinung nach würde uns eine bessere Luftwaffe auch nicht schaden.
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Helmut
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 3025

BeitragVerfasst am: Mi Dez 15, 2010 21:21:37 
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Die Schweizer (sowie die blockfreien Finnen und neutralen Schweden) vertreten die Doktrin das man es "teuer" machen muss für den Angreifer.

Sieh dir den Iran an. Wenn die Amis wirklich wollten, wäre der schon längst platt. Aber dank moderner Luftverteidigungssysteme und immerhin einer handvoll halbwegs brauchbarer Jäger wäre es medial bereits teuer, da mit Verlusten verbunden.

Aber es stimmt schon, es geht heute nicht mehr darum das wir uns gegen Deutschland oder Polen wehren müssten. Mir geht es eher darum das wir zur militärischen Macht Europas (die unsere Sicherheit garantiert) ruhig auch einen Beitrag leisten sollen welcher dem Vermögen unseres Landes entspricht.
_________________
Thürauer hat folgendes geschrieben:
Lies dir die Leserbriefe in der Krone durch. Es wäre eine witzige Seite, wenn das nicht wahlberechtigte Menschen wären.
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mattryba
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Anmeldungsdatum: 11.12.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: Mi Dez 15, 2010 21:38:48 
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schon klar!

und der Beitrag den wir leisten ist im Vergleich zu unserem mehr oder weniger verfügbaren Vermögen eher gering oder?
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Bandit
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Beiträge: 639

BeitragVerfasst am: Do Dez 16, 2010 00:37:48 
Titel:
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mattryba hat folgendes geschrieben:
Nene, da hast du was falsch verstanden: ich finde schon das wir uns wehren dürfen und so, aber nehmen wir mal an, irgend ein großes Land bildet sich ein uns angreifen zu wollen, da haben wir ja absolut keine Chance oder?


Stichwort Afganistan? Esel+Taliban+Kalaschnikow+RPG+Einstellung+Taktik=Schrecken der Amis.

Helmut hat folgendes geschrieben:
Sieh dir den Iran an. Wenn die Amis wirklich wollten, wäre der schon längst platt. Aber dank moderner Luftverteidigungssysteme und immerhin einer handvoll halbwegs brauchbarer Jäger wäre es medial bereits teuer, da mit Verlusten verbunden.


Abschrecken lässt sich vielleicht der Ami weil dessen Helden eher in den Hollywood-Studios zu finden sind Twisted Evil , aber sicher nicht der Russe, dem tausende Tote in den eigenen Reihen egal sind. Rolling Eyes


Helmut hat folgendes geschrieben:
Aber es stimmt schon, es geht heute nicht mehr darum das wir uns gegen Deutschland oder Polen wehren müssten. Mir geht es eher darum das wir zur militärischen Macht Europas (die unsere Sicherheit garantiert) ruhig auch einen Beitrag leisten sollen welcher dem Vermögen unseres Landes entspricht.


Europa braucht unsere Flieger sicher nicht. Europa hat genügend Flugzeuge. Also, nicht falsch verstehen, ich bin auch der Meinung, dass wir uns in Europa einbringen sollten, aber sicher nicht mit Kampfflugzeugen.

Wir brauchen die EF für die Luftraumüberwachung und für begrenzte Zeit auch für eine Luftraumsicherung. Nur für Zweiteres haben wir zu wenige. Da wären 30+ schon nicht schlecht. Und mit 30+ Flugzeugen könnte man sich im Falle des Falles auch gegen unsere kleinen Nachbarländer wie Tschechien, Slowakei, Ungarn oder Slowenien locker wehren.

Nur was uns dazu fehlt ist nicht nur das Geld, sondern auch das Verständnis der Bevölkerung und der Wille der Politik.
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