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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Jun 12, 2013 09:21:56 
Titel: NSA PRISM Skandal
Antworten mit Zitat

wie auch in der Industrie üblich in den letzten Jahrzehnten haben's offenbar auch die Geheimdienste des Westens mit dem Problem Quantität geht vor Qualität zu tun..

mag sein, dass nach 9/11 gewisse Adaptionen kurzfristig notwendig erschienen um der Bedrohung durch al qaeda Herr zu werden..das wurde ja in den USA im sogenannten "Patriot Act" geregelt..

Dass dann so bürokratische "Supertanker" wie der Staubsauger NSA sich allerdings ins Nirvana weiterentwicklen war auch abzusehen..

mag sein, dass die eine oder andere Information auch dazu beigetragen hat Terrorakte zu vereiteln, die Deutschen bekamen angeblich von der NSA zweckdienliche Hinweise damals einen islamistischen Terroranschlag, Sauerlandgruppe, zu verhindern..

Ich glaub aber eher, sowas sind "Zufallstreffer"...

Die Diskussion in den USA ist jetzt sehr lebendig, auf was man sich da eingelassen hat und zu welchem "Preis"...

http://online.wsj.com/article/SB10001424127887324634304578539091913822674.html?mod=WSJ_Opinion_carousel_1

und klar man darf Regierungen nicht zuviel "privacy" Informationen anvertrauen..viele Regierungen sind korrupt...

naja, und gerade die Obamaadministration stand ja vor Kurzem in den Headlines, als man draufkam, dass das US Finanzministerium politische Gegner von Pres. Obama steuermässig unter die Lupe nahm...da hat sich Obama was vom Herrn Putin abgeschaut..so eine Regierung hat aber überhaupt nix im Privatleben der Bürger zu suchen..weder in den USA noch in Europa

Eine Tragik, dass die USA jetzt so eine Regierung haben...

NSA / PRISM hat jedenfalls den Anschlag in Boston nicht verhindern können...nur mit guter Polizeiarbeit kann man das..

Und die Feinde unserer freien und offenen Gesellschaften muss man sich "vor Ort", wie das G.W. Bush zumindest ansatzweise getan hat, vornehmen, heisst militärisch...

man sollte sich allerdings keine Illussionen machen...

dasselbe passiert hier in Europa auch, mit dem Unterschied, dass der Bürger hier nicht soviele verfassungsmässig garantierte Rechte hat wie in den USA um sich dagegen zur Wehr setzen zu können....

man wird sehen...

und den ganzen "soft- und hardware Wich...ern" aus dem Silicon Valley geht jetzt die Dosen...wird einen ziemlichen Absturz der Börsenkurse dieser Verrückten zur Folge haben...

es lebe der freie Markt..der regelt sowas



http://online.wsj.com/article/SB10001424127887324904004578539790648199194.html?mod=WSJEUROPE_hpp_MIDDLETopNews

http://blogs.wsj.com/digits/2013/06/11/how-google-transfers-data-to-nsa/

was Geheimdienstarbeit in dem Zusammenhang generell betrifft, so sie präventiv sein soll, ist ja das beste Argument gegen diesen ganzen NSA Schwachsinn, dass die auch noch "outsourcen" was das Zeug hält...

wie heisst der Selbstdarsteller, der da jetzt nach China abgehaut ist, ganz dicht kann der ja nicht sein, hat auf irgendeiner Volkshochschule IT Code schreiben gelernt, arbeitet dann bei einem "Subcontractor" und hat trotdem soviel Zugang zu der ganzen Info...

Wo bleibt da das Um- und Auf von Geheimdienstarbeit, nämlich "compartmentalization"..

völlig durchgeknallt....auf die Art und Weise wird die CIA auch keine HUMINT mehr in Problemstaaten bekommen, wenn "Reinigungspersonal" bei NSA und CIA Zugang zu hochvertraulichen Infos haben...vetraut doch keiner mehr dem Trottelverein...
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Zuckerbäcker
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Anmeldungsdatum: 05.01.2009
Beiträge: 1834

BeitragVerfasst am: Mi Jun 12, 2013 16:24:41 
Titel:
Antworten mit Zitat

Und mit einem mal haben sich einige Aussagen, ehedem unfreundlich von Zeitgenossen als Verschwörungstheorien herabgewürdigt, bewahrheitet:

° Die USA belauschen den gesamten Internetverkehr (<= Warum sollten die das tun, das ist ja viel zu aufwändig, was haben die von den Daten unwichtiger Leute)
° Die großen Firmen wie Microsoft und Apple arbeiten regierungsnahen Stellen zu und stellen angeblich backdoors bereit. (<= Wäre Wahnsinn Kunden auszuspionieren, Kunden würden sich abwenden)
° Große Dienstleister wie Google, Yahoo oder Youtube liefern beim Geheimdienst ab. (<= Die verwenden die Daten doch nur zur Verbesserung der Online-Werbung)

Und es ist eine neue Erkenntnis dazugekommen: Die USA spionieren ihre Allierten mitunter stärker aus als ihre Gegner. Deutschland ist das meistabgehörteste Land Europas (und das obwohl Frau Merkel sich im kleinen Rahmen damit brüstet, dass die Deutschen die "Amerikaner Europas" seien).



Spätestens seitdem wissen wir, dass Software der obengenannten Firmen als Spyware eingestuft werden kann, wo die NSA bedarfsweise auf der Festplatte spazierengeht.

Und nun?
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Jun 12, 2013 18:55:04 
Titel: Schau Zuckerbäcker....
Antworten mit Zitat

Zuckerbäcker hat geschrieben:

Zitat:
...Und mit einem mal haben sich einige Aussagen, ehedem unfreundlich von Zeitgenossen als Verschwörungstheorien herabgewürdigt, bewahrheitet: ...


Arzt oder Apotheker können Abhilfe schaffen...

Beipacktext beachten....
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Jun 12, 2013 19:46:06 
Titel: so is es....
Antworten mit Zitat

und die ganzen Analphabeten die sich bei verschiedenen Social Networks einklinken um der ganzen Welt die Qualität ihres Stuhlgangs mitzuteilen tun jetzt verwundert...

Zitat:


Die naive Ahnungslosigkeit der deutschen Politik

Die Entrüstung über die US-Abhöraffäre ist verlogen. Alle wissen längst, was in den Netzen los ist. Die Big-Data-Industrie sichert ihre entgrenzte Gewerbefreiheit mit Lieferungen an die Dienste ab. Von Ulrich Clauß

Das war schon starker Tobak. Da erklären der Chef des deutschen Verfassungsschutzes und der Bundesinnenminister Seit' an Seit' diese Woche bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2012, von Art und Umfang der amerikanischen Datensammelei "aus den Medien" erfahren zu haben. Ja, doch, man habe schon profitiert von amerikanischen Geheimdienstinformationen, auch bei der Verhinderung von Anschlägen. Aber, nein, woher diese Informationen stammen und wie sie gewonnen wurden, das wisse man überhaupt nicht.

Eine feine Arbeitsteilung ist das. Während hierzulande sicherheitspolitisch auf das deutsche Reinheitsgebot gepocht wird, auf die strikte Trennung von geheimdienstlicher und polizeilicher Informationsbeschaffung, importieren deutsche Sicherheitsbehörden unbesehen der Quellen alle Erkenntnisse, die ihnen nützlich scheinen. Und von denen man nie und nimmer gewusst haben will, wie sie gewonnen wurden.

Die Ahnungslosigkeit ist scheinheilig

Tage zuvor schon boten Innen- und Netzpolitiker von Regierungs- und Oppositionsparteien im Bundestag einmütig ein ähnliches Schauspiel demonstrativer Ahnungslosigkeit. Ein vielstimmiger Chor von äußerst spontan entrüsteten deutschen Parlamentsvertretern erhob sich nach Bekanntwerden der amerikanischen Abhöraktivitäten.

Dabei müssten sie es alles zusammen längst schon besser wissen. Denn dergleichen Aktivitäten sind seit Langem bekannt, entsprechen im Übrigen auch deutschen und europäischen Praktiken und werden derzeit sogar maßgeblich von deutschen Kriminologen im Rahmen der europaweit koordinierten Forschung zur vorsorgenden Verbrechensbekämpfung weiterentwickelt. Das EU-Projekt heißt "Indect" und erprobt Methoden, aus großen Datenmengen jedweder Herkunft Muster krimineller oder terroristischer Aktivitäten zu erkennen – bevor es zur Tat kommt.

Darüber hinaus ist es bekannterweise seit Jahrzehnten Praxis westlicher Geheimdienste, unter der Führung der Vereinigten Staaten mit weltweiten Abhörstationen sämtliche Telefonate und Telefaxe sowie den Datenverkehr im Internet zu scannen und in großen Teilen zu speichern. Und das schon lange, bevor es im Zuge des "War on Terror" nach dem 11. September 2001 zu einer Intensivierung dieser Abhörpraktiken kam.

Alle Arten der Kommunikation betroffen

Diese internationale Kooperation geht auf die Allianz der Westalliierten im Zweiten Weltkrieg zurück und hat seitdem alle heißen und kalten Kriege überdauert bis auf den heutigen Tag. Sie ist unverzichtbarer Bestandteil der westlichen Sicherheitspolitik, von der auch Deutschland reichlich profitiert. Das ist Aktenlage, und seit Langem schon hat auch die deutsche Öffentlichkeit das schriftlich.

Im Jahr 2001 hatte eine Untersuchungskommission des EU-Parlaments zur "Echelon"-Affäre abschließend festgestellt: "Dieses System, üblicherweise Echelon genannt, greift nicht gezielt bestimmte Kommunikation ab. Vielmehr wird jede Kommunikation aufgegriffen und sodann mit System auf bestimmte Suchbegriffe hin gefiltert."

Berichterstatter dieser Kommission war übrigens der deutsche Europaabgeordnete Gerhard Schmid, damals auch bayerischer SPD-Landesvize aus Regensburg. Wenn jetzt zum Beispiel ein führender Netzpolitiker der SPD "geschockt" ist, von weltweiten Abhörpraktiken "das erste Mal schwarz auf weiß" zu lesen, dann kann man ihn nur zum Data-Mining im eigenen Parteiarchiv ermuntern.

Der Datenmissbrauch gehört zum Geschäftsmodell

Auf der anderen Seite, dort, wo die netzpolitische Korrektheit ihre Heimstatt hat, wo man "sowieso immer schon alles gewusst hat", wenn staatliches Handeln in der Kritik steht, ist die Empörung nicht weniger unglaubwürdig. Schließlich müsste doch jedem, der einen Computer anschalten kann, klar sein: Die viel gepriesene neue digitale Öffentlichkeit, die sozialen Netzwerke basieren samt und sonders auf einem Geschäftsmodell mit eingebauter Automatik zum Datenmissbrauch.

Die Googles, Facebooks und wie die von den Geheimdiensten angezapften Datenstaubsauger der digitalen Wirtschaft sonst noch heißen, basieren alle auf dem gleichen Geschäftsmodell: Monetarisierung von privaten Daten. Ob Dissident, Netzparty-Freak oder Amazon-Kunde – jeder, der sich in den Netzforen tummelt, fungiert als Lieferant seines persönlichen Datenschatzes. There is no free lunch, wie es so schön heißt. Umsonst ist nichts.

Und damit die Digitalwirtschaft ihre Datenberge, die eigentlich unsere sind, möglichst ungestört verschieben kann, residieren die Datenstaubsaugerzentralen mit Vorliebe in möglichst rechtsfreien Räumen. Das Europageschäft von Facebook zum Beispiel wird von Irland aus gesteuert. Dort hatte das Steuer-Dumping zum Staatsbankrott geführt. Jetzt wirbt die grüne Insel mit Datenschutz-Dumping als neuem Standortvorteil. Das Land hat europaweit den geringsten Datenschutz und kommt selbst seinen stark reduzierten Schutzpflichten gegenüber dem Verbraucher nicht nach, wie deutsche Datenschutzbeauftragte nicht müde werden zu kritisieren.

Warum hat die Demokratie das Nachsehen?

Sich jetzt darüber zu wundern, dass diese Digitalwirtschaft ihre entfesselte Gewerbefreiheit auch noch durch Lieferverträge mit US-Geheimdiensten absichert, erscheint naiv. Das ist ohnehin nur noch Zweitverwertung. Die persönlichen Daten sind längst verflüssigt in der Liquid Economy, werden ohnehin schon kommerziell beliebig ausgewertet und die Ergebnisse verkauft an jeden, der bezahlen kann.

Dabei kann man von staatlichen Abnehmern wenigstens noch einfordern, dass Richter sie ermächtigen und Parlamente sie kontrollieren. Die Staubsaugerkonzerne selbst haben solche bürgerrechtlichen Umsatzbremsen kaum zu fürchten. Warum eigentlich nicht? Verdienen die wie aus dem Nichts aufgeschossenen Big-Data-Barone etwa mehr Vertrauen als die Institutionen einer über 200 Jahre gewachsenen Demokratie?

Aus der selektiven Empörung über das Beschaffungsgebaren der US-Geheimdienste spricht ein verbohrt wirkendes Staatsmisstrauen. Dieses steht in grellem Kontrast zu der tiefen Ergebenheit großer Teile der angeblich so aufgeklärten Netzgemeinde gegenüber den Enteignungsraubzügen der Datenindustrie. Über das eine wie auch das andere lohnt es sich, noch einmal ganz neu nachzudenken. Dabei würde es sehr helfen, wenn auch der deutsche Bundesinnenminister sich nicht dümmer stellen würde, als er ist.


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Zuckerbäcker
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Anmeldungsdatum: 05.01.2009
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BeitragVerfasst am: Do Jun 13, 2013 07:29:32 
Titel:
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NSA whistleblower: ‘Mass surveillance makes intelligence community less efficient’

Zitat:
William Binney, who worked for the NSA for over 30 years as a cryptanalyst-mathematician but resigned in 2001 as a whistleblower, explained why the notion that mass surveillance is necessary in order to combat terrorism is false.


Gutes Beispiel sind die Kochtopfbomber: Auf die ist man trotz mehrerer gezielter Hinweise im Vorhinein nicht draufgekommen. Obwohl sie im Internet ihre Spuren hinterlassen haben.

--

Google versucht ja schon zurückzurudern und sich von der Zuarbeit zu distanzieren, indem man versucht einen Transparency Report zu publizieren
http://www.pcwelt.de/news/Google_will_NSA-Anfragen_im_Transparency_Report_offenlegen-Prism-7958953.html

Was allerdings nichts daran ändern wird, dass man nachvollziehen kann dass Google und Co. bereitwillig mitgemacht haben
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/was-prism-in-wahrheit-ueber-google-facebook-und-co-sagt-a-905351.html
http://www.gulli.com/news/12420-google-verbuendet-sich-mit-dem-us-geheimdienst-nsa-2010-02-04
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Jun 13, 2013 11:39:30 
Titel: das hier ist mal
Antworten mit Zitat

die primäre Frage auf die man eine Antwort haben möchte...

Zitat:
...Some questions about this episode remain. How did a 29-year-old high school dropout get a $122,000 job with an NSA contractor? How did his job give him access to material including, he says, Foreign Intelligence Surveillance Agency Court documents?

And why did he flee to China's Special Autonomous Region of Hong Kong and make his revelations just before the Sunnylands summit, where Barack Obama was preparing to complain to Xi Jinping about China's cyberwarfare attacks?

Oh, and now that he has checked out of his Hong Kong hotel, where has he gone?

All tantalizing questions. But some other questions that many are asking have clear answers.......


http://www.aei.org/article/foreign-and-defense-policy/defense/intelligence/nsa-surveillance-if-ungentlemanly-is-not-illegal/
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Jun 13, 2013 11:50:18 
Titel: und so verhalten sich
Antworten mit Zitat

im Gegensatz zu demokratischen Rechtsstaaten wie den USA, Diktaturen und autoritäre Regime im Netz...

da gibt es aber bei denen die sich über die NSA und die USA empören meistens keine Reaktionen...

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/massive-phishing-attacken-auf-iranische-gmail-konten-a-905464.html
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Zuckerbäcker
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Anmeldungsdatum: 05.01.2009
Beiträge: 1834

BeitragVerfasst am: Do Jun 13, 2013 12:08:40 
Titel: Re: das hier ist mal
Antworten mit Zitat

Zitat:
How did a 29-year-old high school dropout get a $122,000 job with an NSA contractor?

Vielleicht weil Booz Allen Hamilton ihm einen Job gegeben hat, für den er als geeignet empfunden wurde? Und die Bezahlung ist wohl die, die andere in dem selben Jobprofil auch bekommen?

Zitat:
How did his job give him access to material including, he says, Foreign Intelligence Surveillance Agency Court documents?

Na weil die NSA offenbar genauso arbeitet wie der Rest in der US-IC: Selber keinen Finger rühren und nur mehr Contractors arbeiten (denken?) lassen. Zwangsläufig bekommt dann ein außenstehender Personenkreis entsprechenden Einblick. Geht ja auch nicht anders.

Zitat:
And why did he flee to China's Special Autonomous Region of Hong Kong

Ein selten dumme Frage, aber bitte: Weil direkte Flüge nach Hong Kong sowohl leicht zu bekommen und vor allem unauffällig sind und man sich dann trotzdem ausserhalb des Einflussbereiches der USA befindet. Wäre dem AEI Teheran, Peking, Minsk oder Moskau lieber gewesen? Sowas fällt ja bei der Buchung auf. Rolling Eyes

Zitat:
Oh, and now that he has checked out of his Hong Kong hotel, where has he gone?

Was? Er teilt der Weltöffentlichkeit nicht mit wo er sich in Sicherheit gebracht hat? Na das geht gar nicht.

Das AEI ist immer für publizierten Schwachsinn zu haben, soviel steht fest. Selbst wenn es sich wie in diesem Fall um den Versuch einer, wenn auch sehr unbeholfenen Ablenkung handelt. lol
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Jun 13, 2013 18:45:41 
Titel: Ah ja....
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hab ich vergessen....

gegen das AEI habt's Ihr was im Putin sein Büro, seit die guten Leut vom AEI bereits vor 10 Jahren auf Punkt und Tag genau vorausgesagt haben wie der Herr Putin, Capo der OK in Russland und Neostalinist die Bürger Russlands in die Zange nehmen wird und Mist auf dem Rest der Welt bauen wird....es hat sich leider jede dieser Voraussagen bewahrheitet..
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Jun 14, 2013 09:30:59 
Titel: es wird jedenfalls
Antworten mit Zitat

jetzt in alle Richtungen diskutiert in den USA, so wie es sich für eine freie und offene Gesellschfat gehört...

http://online.wsj.com/article/SB10001424127887323495604578539411953903502.html?mod=WSJ_Opinion_carousel_1

http://online.wsj.com/article/SB10001424127887324188604578543721259199626.html?mod=WSJ_Opinion_carousel_2


das ist jetzt nur ein ganz kleiner Ausschnitt von verschiedenen Meinungen pro & con aus einer einzigen Zeitung, einer guten zugegeben...

aber das zeigt wo die Stärke von freien und offenen und demokratischen Gesellschaftsordnungen liegt...

www.wsj.com
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Zuckerbäcker
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Anmeldungsdatum: 05.01.2009
Beiträge: 1834

BeitragVerfasst am: Fr Jun 14, 2013 14:46:05 
Titel: Man hats ja geahnt,
Antworten mit Zitat

nun kann mans offiziell lesen:

http://www.computerworld.ch/news/it-branche/artikel/auch-microsoft-arbeitet-mit-der-nsa-zusammen-63572/
Zitat:
So liefere der Windows-Riese Microsoft Geheimdiensten Informationen über Fehler in seiner Software, bevor die Schwachstellen mit Updates geschlossen werden. Ein Konzern-Sprecher sagte Bloomberg, solche Vorab-Hinweise sollten der Regierung einen Vorsprung für die Risiko-Einschätzung geben. Die Bloomberg-Quellen betonten zugleich, solche Unterstützung durch Microsoft und andere Unternehmen erlaube es den US-Diensten, Schwachstellen in Software auszunutzen, die an Regierungen anderer Länder verkauft werde.
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Prometheus
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Anmeldungsdatum: 21.09.2006
Beiträge: 3779

BeitragVerfasst am: Fr Jun 14, 2013 15:37:30 
Titel:
Antworten mit Zitat

Kurze frage:

was ist der unterschied zwischen PRISM und Echelon?
_________________
"I only regret that I have but one life to lose for my country."
Captain Nathan Hale, Continental Army

"you cannot be neutral between democrat and dictator, you can't be neutral between right and wrong."
Mary Harney
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Jun 14, 2013 18:59:43 
Titel: wird wohl
Antworten mit Zitat

was Ähnliches sein...

nur haben angeblich besonders seit 2009 ein paar Superintelligenzler im Management bei der NSA gemeint, wenn man Alles automatisiert und mit neuesten off-the-shelf Datenbanken und google like searchmachines durchkämmt, braucht man keine g'scheiten Leut mehr, die das anlassbezogen analysieren...

so ungefähr wie die ganzen Topmanagement Analphabeten, die diverse grosse Konzerne verseuchen heutzutag meinen, wenn's SAP installieren, wissen's jeden Abend genau, was die Firma eingenommen hat, und was gekostet hat...

oder wie sich Boeing ganz schlimm in den Li Ion Dschungel verirrt hat...

das is halt heutzutag so...

und wenn dann noch irgendwelche postpubertären Selbstdarsteller bei einem Ferialjob bei so einem Subcontractor angeblich wirklich an ganz geheime Regierungsdokumente rankommen...naja, dann steht man in der Zeitung...

ned gerade a Auszeichnung für einen Geheimdienst...

die ganze "outsourcerei" is a Teufel, und geht gaaanz schnell daneben.....ask Boeing....(aber der McNerney hat's bis heut auch nicht begriffen....und der kassiert fürs Nichtverstehen 30 Mio USD im Jahr....was bekommt ein USAF General als Chef bei der NSA?....a paar Netsch und a schlechte Nachred...?)

aber check die web-site durch...

vielleicht findest Du dort Antworten...

die web-site haben's sicher auch "outsourced"...



http://www.nsa.gov

http://www.aei-ideas.org/2013/06/yet-another-nsa-leak/
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Jun 15, 2013 12:16:12 
Titel: interessante Sicht
Antworten mit Zitat

der NSA von einem ehemaligen CIA Ops Mann..

oder sagen wir besser "down to earth", also normale Sicht der Dinge...

RMG im Weeklystandard zum Thema..

Zitat:


The Costs and Benefits of the NSA

The data-collection debate we need to have is not about civil liberties.
JUN 24, 2013, VOL. 18, NO. 39 • BY REUEL MARC GERECHT

Should Americans fear the possible abuse of the intercept power of the National Security Agency at Fort Meade, Maryland? Absolutely. In the midst of the unfolding scandal at the IRS, we understand that bureaucracies are callous creatures, capable of manipulation. In addition to deliberate misuse, closed intelligence agencies can make mistakes in surveilling legitimate targets, causing mountains of trouble. Consider Muslim names. Because of their commonness and the lack of standardized transliteration, they can befuddle scholars, let alone intelligence analysts, who seldom have fluency in Islamic languages. Although one is hard pressed to think of a case since 9/11 in which mistaken identity, or a willful or unintentional leak of intercept intelligence, immiserated an American citizen, these things can happen. NSA civilian employees, soldiers, FBI agents, CIA case officers, prosecutors, and our elected officials are not always angels. Even though encryption is mathematically easier to accomplish than decryption, the potential for abuse of digital communication is always there—all the more since few Americans resort to encryption of their everyday emails.

But fearing the NSA, which has been a staple of Hollywood for decades, requires you to believe that hundreds, if not thousands, of American employees in the organization are in on a conspiracy. In the Edward Snowden-is-a-legitimate-NSA-whistleblower narrative, it also requires that very liberal senators and congressmen are complicit in propagating a civil-rights-chewing national surveillance system.

According to Glenn Greenwald, the left-wing American columnist of the Guardian newspaper, Snowden first realized how unpleasant the U.S. government could be when he read the cable traffic of CIA case officers attempting to recruit a foreign banker in Geneva by getting the poor man drunk and arrested, to set up an opportunity to bond with him. Note to the reading public and Mr. Greenwald: This makes no sense. CIA operatives don’t want to get their recruits into legal and professional jeopardy; they want to nurture their prospective agents’ careers and self-confidence.

It should be obvious by now that Snowden is a serious flake. But the American government and its contractors—even the CIA and the NSA—are chock full of flakes .  .  . along with responsible, Constitution-loving liberals and conservatives who would be loath to allow the U.S. government to spy on their fellow citizens, let alone their own relatives and friends. It is endlessly amusing how many liberals and libertarians seem to believe that the employees of the CIA, NSA, and other shadowy organizations are hatched in hawkish communities far from the world that liberals and libertarians inhabit. Certainly, good people can do bad things if put into a corrupt system.

But journalists in Washington, who rub shoulders every day with national-security types, surely know that America isn’t that far gone. Civil liberties after 12 years of the global war on terrorism are actually as strongly protected in America as they were in 1999, when Bill Clinton was treating terrorism as crime and his minions were debating the morality of assassinating Osama bin Laden. The same is true in France and Great Britain, liberal democracies that have the finest, but also the most intrusive, counterterrorism forces in the West. Surveillance in these countries is intimate—the French internal-security service, the DST, and British domestic intelligence, MI5, bug and monitor their countrymen in ways that remain unthinkable in the United States. Yet the political elites and the societies of both countries have become much more sensitive to, and protective of, personal freedom as their internal security forces have grown more aggressive.

It’s an odd and, for those attached to Friedrich Hayek’s Road to Serfdom, disconcerting development: The massive American government, born of the welfare state and war, hasn’t yet gone down the slippery fascist slope. Liberal welfare imperatives may be bankrupting the country, but they have not produced a decline of most (noneconomic) civil liberties. Just the opposite. American liberalism’s focus on individual privacy and choice has, so far, effectively checked the creed’s collectivism. America’s national-security state, which Greenwald believes has already become a leviathan, is, for the most part, rather pathetic.

As much as the conspiratorial left and right would like to believe that big super-secret bureaucracies like the NSA are easily capable of violating our constitutional rights, the truth is surely the other way round: Civil liberties are much more likely to be in danger when smaller organizations—the Federal Bureau of Investigation, the CIA, or the Secret Service—with specific, highly selective targeting requirements, abuse their surveillance authority or, in the case of Langley with its drones, their war-related authority. And it’s doubtful that the national-security institutions since 9/11 have engaged in practices that fundamentally challenge anyone’s constitutional rights—the possible big exceptions would be the FBI’s counterterrorist practices against militant Muslim Americans that have occasionally tiptoed close to entrapment and the bureau’s extensive use of national-security letters that can allow curious minds to wander freely through the personal lives of targeted individuals. If the government sensibly gives the Secret Service the capacity to intercept cellular telephone calls as a means to protect preemptively American VIPs, its officers may well monitor the salacious conversations of Washington celebrities or sexually adventurous co-eds at the Naval Academy in Annapolis, Maryland. Adults are always required to ensure that such practices don’t become anything more than bad-boy behavior. All organizations run amok unless adults are present.

The huge high-tech intelligence bureaucracies, like smaller outfits such as the operations and technology directorates within the CIA, are extremely difficult for senior government officials to manipulate and abuse because of the many overlapping and checking authorities in these institutions. Unlike the IRS, intelligence agencies are not designed to interact with the citizenry, nor do they have or want prosecutorial power. The intelligence agencies grow uneasy, sometimes even too cautious, when foreign threats develop a domestic dimension.

What’s more, big secrets are hard to keep. The CIA has always loved to chant that its great successes go unheralded—a bigger fib has rarely been accepted by so many. Little intelligence victories can stay buried for years; big intelligence successes bring too much pride and create too much paper to remain unknown. Internal CIA documents on covert actions since the late 1940s and external press and scholarly writing on them pair up pretty closely. As a rule, journalists and academics, who seldom have a feel for classified government service, are less accurate than the working-level internal writing, which can often be skeptical, if not scathing, about what the CIA has actually achieved. Black-art, let alone illegal, conspiracies are rare in the CIA’s history. Exploding cigars and Predator drones have never defined the agency’s ethos. For those with even a minimal knowledge of the NSA, snooping on Americans isn’t what the NSA has been built to do. The agency would probably break down bureaucratically if it attempted to shift gears from foreign observation to domestic surveillance in any threatening way, and Congress and the press would detect the fallout.

Rogue operators—like WikiLeaks’s Private Bradley Manning and Snowden—may cause harm to innocent civilians, or even case officers and their foreign agents or the discreet-reporting sources for American diplomats. But the damage done to American civil liberties by individuals gone bad isn’t the stuff of Nixonian, let alone Orwellian, nightmares. If in the future the advance of technology allows the denizens of the White House to push a button and monitor a political “enemies list,” then we will be in a frightening situation. But we’re nowhere close to that.

This is the better question provoked by Snowden’s paranoia: How much money has Congress spent on these data-collection projects? We are told, both by administration officials and by congressmen, that the NSA’s PRISM project, marrying Ft. Meade with Silicon Valley, has stopped numerous terrorist attacks. Perhaps. But it would behoove us all to question that assertion. Americans love their high-tech toys. Sometimes the cost is worth it: America’s intelligence-collecting satellites, though very expensive, have provided the country with much more valuable information than anything collected by the CIA’s spies. The administration would not be compromising the methods of PRISM if it told the citizenry which attacks were thwarted. Outside observers can probably reverse engineer the cases to see whether PRISM’s role was essential.

We may be on the cusp of a new wondrous counterterrorist tool; or we may be seeing American officials, once again, looking for a technical solution to a problem that actually requires intensive human labor, some of it morally challenging and bloody. Given the volatile state of Islamic militancy, the imminent nuclearization of the Islamic Republic, whose ruling elite has terrorism in its DNA, and the likely coming defeat of the United States in Afghanistan, which will probably supercharge jihadism, a big attack inside the United States in the coming years wouldn’t be surprising. We should want to assess PRISM’s capacities thoroughly and critically. It may be a great technology—or it may be an overpriced dream whose promise was just too appealing. What we shouldn’t do is throw it away over unwarranted fears of snooping.

Reuel Marc Gerecht, a senior fellow at the Foundation for Defense of Democracies and a former case officer in the CIA’s clandestine service, is a contributing editor to The Weekly Standard.



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BeitragVerfasst am: Sa Jun 15, 2013 16:24:37 
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Prometheus hat folgendes geschrieben:
Kurze frage:

was ist der unterschied zwischen PRISM und Echelon?


Soweit ich das überblicke ist Echelon die Bezeichnung für den apparativen und systemischen Aufbau und dem Zusammenschluss der Echelon-Länder. Dieses Sytem funktioniert als Fernmedeaufklärungs-Datenstaubsauger soweit bekannt ist, passiv.

Prism scheint hingegen die Infrastruktur des Internets im Fokus zu haben, greift also primär dort Daten ab, wesentlich ist aber dass auch intrusiv gearbeitet wird; d.h. soweit das jetzt korrekt wiedergegeben wird haben diverse Firmen der NSA aktiv geholfen bestehende Sicherheitslücken ihrer Programme auszunutzen (einzubauen?) um ein backdoor zu Zielrechnern aufzubauen. Also z.B. unterrichtet Microsoft die NSA bevor eine Lücke in Windows gepatcht wird und damit sind die Rechner für Angriffe durch diese Lücke offen, soweit diese nicht noch anders geschützt sind.
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Viper
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BeitragVerfasst am: Sa Jun 15, 2013 20:51:35 
Titel: die aufgeregte
Antworten mit Zitat

Reaktion des Christian Rainer, immerhin Chef beim "profil", bestätigt meinen langgehegten Verdacht, dass der Rainer ein Vollkoffer ist..., dass er nicht der Hellste ist, war seit Langem bekannt, aber dass er so eine Flasche ist, ist auch für mich neu...

schade, das "profil" war mal unter Lingens ein ernstzunehmendes Wochenmagazin...

http://www.profil.at/articles/1324/567/360264/christian-rainer-legalize-scharia

andererseits bestätigt der gute Nikowitz im selben Heft, dass er seine Tassen noch im Schrank hat und die Sache mit Humor nimmt...

http://www.profil.at/articles/1324/567/360265/rainer-nikowitz-sicherheitsnetz
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Viper
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 19, 2013 08:34:12 
Titel: kurzer Reality Check....
Antworten mit Zitat

hier im Westen, wo so ein System zur Terrorabwehr nach 9/11 eingesetzt wird, ob jetzt wirklich effizient oder nicht, ist eine andere Frage, hier gibt es checks & balances, und so wie in den USA, müssen in europäischen Ländern Gerichte ihren Sanktus dazu geben um den Behörden Nachforschungen zu gestatten...

in autoritären Regimen und Diktaturen läuft das anders..

Putin und sein FSB spionieren jeden Tag aus politischen Gründen Millionen von Russen nach...

Zitat:


NSA Is No Match for the FSB

18 June 2013 | Issue 5150

By Andrei Soldatov


Commenting on the surveillance scandal with the U.S. National Security Agency, or NSA, President Vladimir Putin was highly deceitful when he told RT television last week that if a government's surveillance of its citizens "is done within the framework of the law … then it's fine." What Putin failed to mention is that Russian and U.S. laws governing wiretapping differ substantially.

In the U.S., law enforcement or intelligence agencies must first receive a court order permitting wiretapping. They send that warrant to telephone operators and Internet providers, which are then required by law to intercept the requested information and forward it to the respective government agencies. In Russia, Federal Security Service officers are also required to obtain a court order to eavesdrop, but once they have it they are not required to present it to anybody except their superiors in the FSB.

While the U.S. has checks and balances that regulate how the state eavesdrops on its citizens, Russia has none.

The FSB has control centers that are connected by cables directly to operators' computer servers. To monitor particular phone conversations or Internet communications, an FSB agent only has to enter a command into the control center located in the local FSB headquarters. That practice is in place throughout the country. Every regional FSB headquarters is connected by cables to all telephone operators and Internet providers in the region.

That system, known as the Law Enforcement Support System, or SORM, is actually a holdover from the country's Soviet totalitarian past and was developed by a KGB research institute in the mid-1980s. Recent technological advances have simply been used to fine-tune the system. Now, the SORM-1 system captures telephone and mobile phone communications, SORM-2 intercepts Internet traffic, and SORM-3 collects information from all forms of communication, providing long-term storage of all information and data on subscribers.

But Russia's general approach to surveillance dates back to the Soviet era and has changed little since then. It has none of the checks and balances that are present in the West. FSB agents wanting to add a new phone number to monitor do not need to obtain a new court order and send it to the telephone operator or Internet provider. All they have to do is enter the required information into the control system in their office.

Meanwhile, the Russian system, like its U.S. counterpart, is expanding very rapidly. According to information obtained from Russia's Supreme Court, the number of intercepted telephone conversations and e-mail messages has doubled over a period of six years, from 265,937 in 2007 to 539,864 in 2012. What's more, these statistics do not include all of the counterintelligence eavesdropping on foreigners, the main category of wiretapping activity for the NSA in the U.S.

In contrast to the U.S., SORM is also used to wiretap the Kremlin's political opponents with full support from the courts, which rubber-stamp requests for warrants. This became evident on Nov. 12, when the Supreme Court upheld the right of the authorities to eavesdrop on the opposition. In that case, the court recognized the legality of an FSB operation to wiretap conversations of Yekaterinburg city lawmaker Maxim Petlin because he had participated in a protest rally at which the FSB was criticized.

At the same time, however, Russia doesn't have the advanced technology to intercept global telecommunications traffic to the extent that it is done in the U.S., but that does not mean Russia is not eavesdropping on communications beyond its borders.

A major advantage for the FSB is that the former branch offices of the KGB that are located in member countries of the Commonwealth of Independent States, or CIS, employ the same surveillance practices as Russia does. When those countries update their wiretapping systems, they not only purchase Russian equipment but even copy Russian legislation, often word for word.

This trend increased dramatically after the outbreak of the Arab Spring. Beginning in 2010, CIS members began modernizing their national systems for wiretapping and communications interception by modeling them after Russia's SORM. In March 2010, Belarussian President Alexander Lukashenko signed a decree to create a SORM-type system in that country. In late 2010, Ukraine modernized the national requirements for its own SORM. And the National Security State Committee of Kyrgyzstan posted a draft resolution for strengthening its SORM system on its website last August, and that system turned out to be practically identical to the Russian version.

Within a few years, the authorities might finally create what Soviet leaders had hoped to achieve before historical events stopped them: a unified system for wiretapping telecommunications and monitoring Internet traffic spanning most of the territory of the former Soviet Union.

Andrei Soldatov is an intelligence analyst at Agentura.ru and co-author of "The New Nobility: The Restoration of Russia's Security State and the Enduring Legacy of the KGB."



http://www.themoscowtimes.com/opinion/article/nsa-is-no-match-for-the-fsb/481913.html
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Frank
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BeitragVerfasst am: So Jun 23, 2013 02:42:53 
Titel:
Antworten mit Zitat

"hier im Westen, wo so ein System zur Terrorabwehr nach 9/11 eingesetzt wird, ob jetzt wirklich effizient oder nicht, ist eine andere Frage, hier gibt es checks & balances, und so wie in den USA, müssen in europäischen Ländern Gerichte ihren Sanktus dazu geben um den Behörden Nachforschungen zu gestatten...

in autoritären Regimen und Diktaturen läuft das anders.. "

viper, zieh deinen kopf aus deinem hinterteil!

JETZT ist die zeit fuer Oesterreich's "regierung" Snowden Asyl anzubieten und ihn -auf staatskosten-aus Hong Kong einzufliegen.

deine yankee freunde (beide parteien) machen wind und drohen Hong Kong und China (Global News, 18:00 MT)
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George Sears
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 24, 2013 22:51:26 
Titel: Re: kurzer Reality Check....
Antworten mit Zitat

Viper für dich wäre es mal angebracht das du schnell eine Entzugsklinik für Drogen aufsuchst damit du schnell wieder clean wirst !

Edit: Achja und sollte ich dich beleidigt haben tut es mir aufrichtig Leid aber ich kann so eine einfältige Sichtweise nicht einfach so hinnehmen !

Richte bitte John O. Brennan liebe Grüße von mir oder sonstigen Konsorten von deinen Auftraggebern die offensichtlich einen Chip in deinem Gehirn implantiert haben ........ oder haben sie doch mal wieder LSD in deinem Schlafzimmer versprüht ?
Es gibt sehr gute Einrichtungen die dir helfen können.

Das lustige ist ja du verlinkst manchmal wirklich tolles und kritisches Zeugs aber ein paar Stunden oder Tage später kommt das genaue Gegenteil,
wahrscheinlich ist das dann immer kurz nachdem sie dir wieder dein Schlafzimmer voll gesprüht haben
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Viper
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BeitragVerfasst am: Di Jun 25, 2013 11:34:40 
Titel: da schau her.....
Antworten mit Zitat

kaum kommt ein Putin kritischer Beitrag, wachen's auf unsere Forumsputinisten mit kabarettreifen Einlagen....

für Euch gilt eigentlich dasselbe, was der oberösterreichische Grüne, der Dönmez über die Erdoganfans in Österreich gesagt hat...

bitte geht's doch in Eure gelobte Diktatur, wenn Euch was dort so abgeht so gut gefällt, und belastet's unser Sozialsystem nicht...

Wenn jemand in unserem schönen Rechtsstaat Österreich nicht leben will, dann, "be my guest" ich zahl Euch das One Way Ticket nach Moskau...
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George Sears
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BeitragVerfasst am: Di Jun 25, 2013 14:02:36 
Titel:
Antworten mit Zitat

Herr Viper ich glaube kaum das jemand der den Namen G. S als Nickname und in seinem Stammbaum trägt
sich zu den Putinisten ( was ist das überhaupt) zählen darf.

http://de.wikipedia.org/wiki/George_S._Greene
somit dürfte klar sein das ich ausnahmslos für Freiheit,Demokratie,Werte und den ganzen anderen Bullshit den es sonst noch leider nur mehr am Papier gibt einstehe!

dieser Satz hier ist mehr als lächerlich von dir
"hier im Westen, wo so ein System zur Terrorabwehr nach 9/11 eingesetzt wird, ob jetzt wirklich effizient oder nicht, ist eine andere Frage, hier gibt es checks & balances, und so wie in den USA, müssen in europäischen Ländern Gerichte ihren Sanktus dazu geben um den Behörden Nachforschungen zu gestatten...


Ich komme aus einem.... mmmmhh... ........sagen wir mal am besten Linux IT Bereich und da stellt es mir dann die Haare zu Berge wenn ich so einen Müll der in keinster weiße mit der Realität zusammen passt lese,da kann ich nicht leise sein .
Du bist und bleibst mein Lieblings Rapper bitte mach einfach weiter so es sorgt immer wieder für großes Gelächter. Ich liebe dich .
Diskussion für mich beendet und bevor du non sense schreibst übernehme ich es für dich.
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Viper
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BeitragVerfasst am: Di Jun 25, 2013 16:01:17 
Titel: also....
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erstens ist der Satz nicht lächerlich....zweitens leben wir hier im Westen in Rechtsstaaten, und wenn es da Übertritte des Staates gegenüber den Bürgern kommt, werden die auch geahndet...respektive Politiker, die sich solcher Übertritte schuldig machen, stehen früher oder später am Pranger, und wenn sie nicht in den Häfn wandern, sind sie zumindest geächtet in der Öffentlichkeit...

also erklär mir jetzt bitte, was da so falsch ist an meiner Sichtweise, und welche "Geheimnisse" Du kennst, die wir hier nicht kennen...

wenn man etwas in den Raum stellt sollte man die Eier haben sich auch zu erklären...

Brauchst keine Angst haben hier, bei "airpower.at" lesen höchstens das HNA und das BVT mit, und das müssen ziemliche Flaschen sein, wenn so einer wie der Polli bei denen mal arbeiten durfte...( der Herr Polli tragt gerade seine etwas paranoiden Anwandlungen bezüglich CIA anlässlich der PRISM Berichterstattung in den österreichischen Boulevard....hat angeblich a Sicherheitsfirma...wahrscheinlich für die Stosspartie am Gürtel....)

also keine Angst.....give us the news....
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Zuckerbäcker
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BeitragVerfasst am: Di Jun 25, 2013 17:02:29 
Titel:
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Zitat:
und wenn es da Übertritte des Staates gegenüber den Bürgern kommt, werden die auch geahndet


lol

Der Schenkelklopfer schlechthin.

Nur zur Info, also check & balance für Dich: Es tagt ein Geheimgericht, nichts davon ist öffentlich (also kein rechtsstaatliches Prinzip), niemand kann gegen Unbekanntes klagen. Das nur so als Drüberstreuer.

https://netzpolitik.org/2013/neue-dokumente-beweisen-auslandsgeheimdienste-wie-die-nsa-konnen-nicht-demokratisch-kontrolliert-werden/
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/geheimes-fisa-gericht-segnet-nsa-ueberwachung-ab-a-907036.html

--

Aber jetzt das Interessante: Solange Du den Anfangs- oder den Endknotenpunkt kontrollierst (oder die in einem zuverlässigen Bereich liegen) durch den verschlüsselte Kommunikation geht, kann sich die NSA brausen gehen. Der erfahrene Terrorist weiß das natürlich auch, nur Otto Normalsurfer oder unbedacht Handelnde landen mit Klartext im Staubsauger. Ergo: Gegen Hinz und Kunz wird Kompromat aufgebaut (und mit Bestimmtheit auch bei gelegentlichem Bedarf eingesetzt), eine gut geplante Operation kann hingegen durch Kommunikationsaufklärung nicht verhindert werden. => Viel Aufwand, viel Datenwust, viel zu wenig Sprachkundige, viel zu wenig Analytiker, viel zu viel Aufwand und Kosten und als Ergebnis gibts vielleicht Erfolg gegen ein paar Eintagsfliegen.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
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BeitragVerfasst am: Di Jun 25, 2013 21:43:13 
Titel: Kommentar "der anderen"...
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im "Der Standard" auf den Punkt...

http://derstandard.at/1371170625692/Wie-wir-zu-Kollaborateuren-des-Boesen-werden
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Zuckerbäcker
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 26, 2013 19:27:56 
Titel:
Antworten mit Zitat

So, für alle denen Vorratsdatenspeicherung, Tempora und NSA weniger behagen gibts eine kostenlose und einfach zu installierende Lösung: Das TOR Netzwerk.

https://www.torproject.org/


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