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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Nov 02, 2013 14:23:18 
Titel: und von wem
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lassen sich Snowden und Ströbele instrumentalisieren...??

genauso wie zur Zeit der Sowietunion...dat hat der KGB auch die Linke in Europa für seine Ziele eingesetzt und subventioniert..

und Terror unterstützt....man denke an die RAF...und der Ströbele war ja ein RAF Sympathisant...

es hat sich also nix geändert..



Zitat:


Merkels Handygate ist Putins bislang größter Coup

Dass das Handy der Kanzlerin von den USA abgehört wurde, erfuhr die Öffentlichkeit nur, weil Russland diese Information lancierte. Wladimir Putin will einen Keil zwischen Europa und die USA treiben.

Von Günther Lachmann

Es ist an der Zeit, die NSA-Spähaffäre aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten und Fragen zu stellen, die bis heute kaum jemand gestellt hat. Denn neben der Betroffenheit über das Ausmaß, in dem Geheimdienste die Daten von Millionen Menschen sammeln und ausleuchten, gibt es bei Angela Merkels Handygate einen weiteren Aspekt, der nichts mit Bürgerrechten, sondern allein mit Machtpolitik zu tun hat, bislang aber vollkommen ausgeblendet wurde.

Die erste Frage in diesem Zusammenhang lautet: Woher kommt die Information, dass das Handy der Bundeskanzlerin abgehört wurde? Die zweite Frage ist: Wer hat ein Interesse daran, dass die Spähaktion bekannt wurde? Drittens muss nach dem Zweck beziehungsweise nach dem Ziel derjenigen gefragt werden, die mit der Information an die Öffentlichkeit gingen.

Die Antwort auf die erste Frage lautet: Die Information über die Spähaktion stammt zweifellos aus den Daten des früheren NSA-Mitarbeiters Edward Snowden. Bekanntlich hält dieser sich seit Monaten in Russland auf, weil ihm die russische Regierung für ein Jahr Asyl gewährt hat. Von nicht wenigen westlichen Beobachtern wird Russland dafür gelobt.

Auch der FSB verachtet Verräter

Doch sollte tatsächlich jemand annehmen, der russische Präsident Wladimir Putin habe den Verräter aus purem Altruismus aufgenommen, dann ist er überaus naiv. Denn nicht nur der US-Geheimdienst, auch der russische FSB verachtet Verräter. Snowdens Aufenthaltsstatus ist folglich überaus prekär und ganz sicher an Bedingungen geknüpft.

Funktionierende Geheimdienste arbeiten streng nutzenorientiert. Und weil das so ist, dürfte der amerikanische Gast wohl nur so lange auf die Gunst des russischen Präsidenten zählen und seine Auslieferung an die USA verhindern können, wo ihm mindestens einige Jahrzehnte Haft drohen, solange er sich die Duldung der Russen erkaufen kann. Dabei wird der Preis ganz sicher nicht in Rubel oder Dollar ausgehandelt, sondern in Datensätzen, die Russland nützlich sind.

Damit beantworten sich die zweite und die dritte Frage fast von selbst. Selbstverständlich haben die Russen ein Interesse daran, dass der Spähangriff auf Angela Merkel öffentlich wird. Denn Russland möchte seit Langem einen Keil in das transatlantische Bündnis treiben und auf diese Weise seine eigene machtpolitische Bedeutung, die es mit dem Zusammenbruch des Ostblocks verlor, in der Welt aufwerten.

Seit Michail Gorbatschow sucht das Land neben den bereits weit fortgeschrittenen wirtschaftlichen Verflechtungen auch die politische Annäherung an Europa. Die scheiterte jedoch immer wieder an dem engen Bündnis der Europäer mit den USA.

Blamage auf beiden Seiten des Atlantiks

Von Freundschaft ist dieser Tage hingegen kaum noch die Rede. Vielmehr hat das Bekanntwerden der Spähaffäre das Verhältnis der Europäer zu den USA unübersehbar belastet. Gerade die öffentliche Debatte darüber fügt der einzig verbliebenen Weltmacht und mit Deutschland dem politisch und wirtschaftlich wichtigsten Land Europas eine große Schmach zu. Beide Seiten sind blamiert.

Sie müssen sich beständig für ihr Handeln beziehungsweise Nichthandeln rechtfertigen und suchen nach Möglichkeiten, das Thema aus den Schlagzeilen zu bringen. Wenn das keine Genugtuung ist für ein Land wie Russland, das seit Jahren eifersüchtig gen Westen blickt, wo keine Krise das enge Band zwischen Amerika und seinen Verbündeten lösen konnte.

Die Spähaffäre ist also eine überaus gelungene Inszenierung des Kreml. Und damit sie eben nicht aus den Schlagzeilen kommt, begann in dieser Woche mit dem überraschenden Treffen zwischen dem Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele und Snowden in Russland der nächste Akt. Niemand wird ernsthaft glauben, dass ein solches Treffen ohne die tatkräftige Mitwirkung der russischen Behörden möglich geworden wäre.

Ströbele hat sich einspannen lassen

Als Snowden nämlich im Sommer noch auf dem Moskauer Flughafen festsaß, suchte Ströbele bereits Kontakt zu dem NSA-Mitarbeiter. Ein Treffen jedoch kam nicht zustande, stattdessen brach die Verbindung ab. In der vergangenen Woche meldete sich Moskau wieder, gerade rechtzeitig, um die öffentliche Debatte weiter zu befeuern. Und Ströbele hat sich prompt einspannen lassen. Denn herausgekommen ist aus dem streng geheimen Besuch nichts, was man nicht schon vorher gewusst hätte.

Man darf gespannt sein, was die Mitarbeiter des russischen FSB noch so alles in den streng geheimen Datensätzen ihrer "Geisel" Snowden gefunden haben, das sie demnächst gegen den Westen einsetzen können. Wie gut der FSB mit diesem Material umgehen kann, hat er in den vergangenen Wochen eindrucksvoll bewiesen. Andere wären mit diesem brisanten Material möglicherweise anders umgegangen.

Schließlich hätte Russlands Präsident Putin die Information auch diskret ans Kanzleramt weiterleiten können. Auf diese Weise wäre Angela Merkel in der Lage gewesen, die peinliche Angelegenheit auf geheimen Kanälen und ohne Ansehensverlust für beide Seiten mit Washington zu regeln. Niemand hätte etwas gemerkt.

Putins kühnes Ziel

Doch was hätte Putin davon gehabt? Gar nichts. Putin aber ist nicht der Mann, der sich einen Snowden ins Land holt und dann den Wohltäter spielt. Er ist ein kühl kalkulierender Machtmensch. Er will dorthin, wo ihn das "Forbes"-Magazin bereits sieht: Es kürte den russischen Präsidenten in dieser Woche erstmals zum mächtigsten Mann der Welt.

Putin vor Obama. Eine kühne Sicht, denn der russische Präsident selbst weiß nur zu gut, dass er so weit noch lange nicht ist. Über die Grenzen Russlands hinaus ist sein Einfluss immer noch begrenzt.

Und weil er das mit allen ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ändern will, und nur darum, wanderte die Information über das abgehörte Merkel-Handy auf verschlungenen Wegen aus Russland an die deutsche Öffentlichkeit und entfachte dort jene lautstarke Empörung, die notwendig ist, den größtmöglichen Schaden im Verhältnis zu den USA anzurichten. Kein Zweifel: Merkels Handygate ist Putins bislang größter Coup.


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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: So Nov 03, 2013 10:06:49 
Titel: so...
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jetzt ist natürlich in den Medien hierzulande und überall der Teufel los..

Klar das Thema an sich eignet sich zum Zeitungsverkaufen..Keiner kennt sich aus, alle schreiben darüber...man empört sich..das verkauft sich immer gut..

die Berichte sind bekannt..

http://www.profil.at/articles/1344/560/368824/nsa-abhoerstation-oesterreich

Die diversen Tageszeitungen hyperventilieren..

Gibt es doch glatt bei uns im Westen Geheimdienste die spionieren..sowas aber auch..

So jetzt könnte man trefflich darüber streiten, ob alle diese Mittel, die ja primär der Gefahrenabwehr dienen sollen, ob jetzt Terror, oder ob man versucht aufzuklären ob irgendwelche böse Buben, Mullahs, Kims etc gerade an neuen Bomben basteln etc etc wirklich richtig eingesetzt und effizient sind..das Thema wird aber nicht in der öffentlichen Diskussion behandelt...man könnte ja fragen was die da auch in den USA selbst so machen, wenn man einen Terroranschlag wie den in Boston da vor nicht langer Zeit nicht verhindern konnte im Vorfeld, obwohl da sehr viele "red lights" waren und kompetente und genaue proaktive Polizeiarbeit wahrscheinlich das Schlimmste hätte verhindern können..

man könnte sich fragen, warum, wenn die westlichen Geheimdienste, und sie arbeiten ja alle "Gott sei Dank" zusammen offenbar nie rechtzeitig checken, wenn irgendein "rogue state" über Nacht plötzlich mit lautem Tam Tam eine A Bombe hat...sind alle immer überrascht..wenn das passiert..

man kann trefflich darüber streiten, ob die dieversen Geheimdienstausschüsse, die in allen westlichen Ländern aus gewählten Mandataren zusammengesetzt sind, fachlich kompetent genug sind, um eben auch schleichenden Übergriffen in Privatshäre und bürgerliche Freiheit der Bürger rechtzeitig Einhalt zu gebieten..

man kann fragen ob die gesetzlichen Bestimmungen diesbezüglich mit der Geschwindigkeit neuer technischer Entwicklungen Schritt gehalten haben..

Man kann über das Alles trefflich streiten..man wird auch feststellen, dass die USA z.B. eben halt zur Wahrung unserer Werte, sowie im Verteidigungsbereich eben auch in diesem Bereich, das gehört ja dazu, das grösste Budget haben und die modernste Ausrüstung..und da reiten halt viele "free of charge" mit, wie auch wir in Österreich, und die österreichischen Behörden sind sicher immer wieder dankbar, wenn sie von den USA Tips bekommen, wenn z.B. ein paar Jihadis, die noch vor ein paar Wochen in Afghanistan oder Syrien Leute in die Luft gesprengt haben plötzlich da wieder bei uns einreisen, mit was weiss ich für kranken Ideen im Kopf..

Was andere Dinge betrifft, nun ja, ich würde meinen die gute Angela Merkel wird diesem ( bis jetzt unfähigsten und schlechtesten Präsidenten der USA, und das sagen in den USA ehemalige Obama Wähler), also die Merkel wird dem Obama ordentlich den Kopf waschen und ihm erklären, was sich unter Verbündeten gehört und was nicht..

NUR, und da wird es jetzt wirklich interessant...hier kommt jetzt etwas was uns wirklich Sorgen bereiten sollte..

http://www.profil.at/articles/1344/560/368833/abhoerskandal-jeder-oesterreicher

ob diese Umfrage und die Zahlen jetzt stimmen, lässt sich nicht sagen..

das "profil" meint "nur" 32% der Österreicher meinen, sie werden abgehört..

Ich meine im Gegensatz, sollte das auch nur irgendwie stimmen, dass ein ganzes Drittel der Bevölkerung im Land glaubt abgehört zu werden, dann hätten wir ein veritables Gesundheitsproblem im Land..

wenn nämlich mehrere Millionen Österreicher wirklich unter paranoiden Wahnvorstellungen leiden würden...dann Gute Nacht...da hat es da was Gröberes bei uns im Land hier mit der Gesundheit der Bürger..das hiesse, es wäre um die geistige Gesundheit der Österreicher nicht gut bestellt...wenn wir da dann noch, die für ein entwickeltes Industrieland deplorabel hohe Anzahl von Analphapeten hineinrechnen...dann wird einem schlecht...


Zuletzt bearbeitet von Viper am So Nov 03, 2013 14:52:01, insgesamt einmal bearbeitet
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: So Nov 03, 2013 11:40:50 
Titel: so schaut das übergeordnete Thema
Antworten mit Zitat

aus wie der gute Herzinger richtig bemerkt..



Zitat:


Wie Snowden und Putin den Westen zerlegen

2. November 2013

In der NSA-Äffäre wird es höchste Zeit, wieder zur politischen Vernunft zu kommen und manche verschobenen Maßstäbe zurechtzurücken. Der „Whistleblower“ Edward Snowden, den der grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele diese Woche in dessen Moskauer Asyl besucht und spektakulär aufgewertet hat, ist kein Freiheitsheld. Er ist auch kein allwissender Messias, dem man unbesehen alle Anschuldigungen gegen die angeblich bösartige Supermacht USA glauben darf – auch wenn altgediente „Antiimperialisten“ wie Ströbele dies zur Bestätigung ihres Weltbildes gern so hätten.

Vielmehr spielt Snowden geschickt mit der westlichen Öffentlichkeit. Er und seine Alliierten in den Medien lancieren stückchenweise sein tatsächliches oder vermeintliches Wissen, um den amerikakritischen Erregungspegel dauerhaft hoch zu halten. Dass Snowden dabei aus dem russischen Exil agiert, wo er unter Kontrolle des Geheimdienstes FSB steht, macht ihn nicht glaubwürdiger. Jedem deutschen Politiker, der ihn als Zeugen heranziehen will, muss klar sein, dass Wladimir Putin und seine Agenten über das Enthüllungsmaterial ihres Schützlings genau im Bilde sind und es bestens für ihre Zwecke zu nutzen verstehen.

Putins Regime, das seine Herrschaft auf gesetzlose geheimdienstliche Willkür stützt, will die westlichen Demokratien gegeneinander aufbringen und das transatlantische Vertrauensverhältnis nachhaltig unterminieren. Sind die Europäer erst einmal weit genug von den USA entfremdet, kann Russland seinen Einfluss auf Europa erheblich erweitern und so der Realisierung eigener Großmachtträume einen großen Schritt näher kommen.

Mag sein, dass sich Kräfte wie die in alter SED-Tradition stehende Linkspartei solche Verhältnisse herbeisehnen. Die demokratischen Parteien jedoch sollten sich vor leichtfertigen Beschädigungen der transatlantischen Beziehungen hüten. Zu den gespenstischen Aspekten der aktuellen Debatte gehört es, dass über amerikanische Vertrauensbrüche helle Empörung herrscht, die Spionagetätigkeit demokratiefeindlicher Mächte wie Russland und China gegen unser Land jedoch so wenig zur Sprache kommt wie die Frage, ob wir dagegen ausreichend geschützt sind.

Washingtons Grenzüberschreitungen bei der Überwachung von Verbündeten müssen zur Aushandlung neuer Verhaltensregeln im geheimdienstlichen Umgang der westlichen Partner untereinander führen. Das aber kann nicht in künstlich aufgeheizter Konfrontation geschehen, sondern ist als eine gemeinsame Aufgabe von Europäern und Amerikanern zu betrachten – umso mehr, als auch die Mitverantwortung europäischer Dienste für das Ausufern der Spähtätigkeit erst noch zu klären ist. Wer dagegen, wie jüngst ein konservativer deutscher Politiker, die USA als „digitale Besatzungsmacht“ an den Pranger stellt, schürt Ressentiments mit unberechenbarer Wirkung.

Die Vergehen der NSA können die immensen Verdienste der Vereinigten Staaten um Freiheit und Wohlstand in Deutschland nicht auslöschen. Nur wer sich dessen bewusst bleibt, kann deutsche Interessen wirklich verantwortungsvoll vertreten – nicht zuletzt auch gegenüber Washington.


http://freie.welt.de/2013/11/02/wie-snowden-und-putin-westen-zerlegen/
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: So Nov 03, 2013 21:58:22 
Titel: tja....
Antworten mit Zitat

das Snowden / Ströbele Theater wird immer klarer..

der eine ein kleiner Psychotiker, der sich über die Konsequenz seiner Handlungen nicht im Klaren war, der andere, der Ströbele, ein ex- und wahrscheinlch noch immer Rote Armee Fraktion Mitläufer, von der damaligen DDR finanziert, heute bei dem Pädophilenverein und ehemaligen Linksradikalen,, der sich "Die Grünen" nennt in Deutschland, Politiker, der lehnt unser freiheitliches westliches Demokratieverständnis ab, so wie es die Kummerln, Nazis und Islamisten tun..und das Duo im Sold des FSB vom Putin..

wobei "Mitläufer" beim Ströbele wahrscheinlich noch höflich untertrieben ist, wenn die deutschen Behörden damals gewusst hätten, was man seit der Öffnung der Stasi Akten weiss, wär er wahrscheinlich wegen Mittäterschaft, an Terror, Mord und Totschlag, zusammen mit Baader Meinhof & Co in Stammheim im Häfn gesessen..und heutzutag sicher nicht im deutschen Bundestag..

passt doch eh alles zusammen, oder?

Der Putin kennt sich ja auch mit allen möglichen Sachen, von Pädophilie, über Terror, Mord und Totschlag aus..

also, dass der sich mit dem Ströbele gut versteht, liegt ja in der Natur der Sache sozusagen...

Zitat:


Überwachte Geheimdienst FSB Snowden und Ströbele?

Deutsche Sicherheitsexperten glauben, dass der russische Geheimdienst den Besuch Hans-Christian Ströbeles in Moskau organisiert und für seine Zwecke genutzt hat. Der Raum sei präpariert gewesen.

Von Dirk Banse und Günther Lachmann

Das Foto mit dem Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele und dem NSA-Whistleblower Edward Joseph Snowden ging um die Welt. Es zeigt die beiden an einem fürstlich gedeckten Tisch an einem unbekannten Ort, wahrscheinlich in Moskau. An der Rückwand des Zimmers sind vier gerahmte Bilder zu sehen. In hochrangigen deutschen Sicherheitskreisen heißt es nun, das Treffen habe ganz offensichtlich in einem "typischen Raum des russischen Geheimdienstes FSB" stattgefunden. "Das war zweifellos ein vom Geheimdienst präparierter Raum", sagte ein Geheimdienstmitarbeiter der "Welt". In diesem Zimmer sei das dreistündige Gespräch mit Mikrofonen und Videokameras aufgezeichnet worden.

Nach einer Analyse des Besuchsablaufs kommen die deutschen Sicherheitsexperten zu dem Schluss, der FSB habe Ströbeles Besuch in Moskau komplett organisiert, überwacht und optimal für seine Zwecke genutzt. Ziel des Besuchs sei es gewesen, die Debatte über die NSA-Spähaffäre neu zu befeuern und auf diese Weise das Verhältnis Deutschlands zu den USA weiter zu belasten. "Das spielt den Russen in die Hände", sagte der Geheimdienstmann, der Ströbeles Verhalten kritisch bewertete. Es sei "grenzwertig", wenn sich der Grünen-Politiker so für russische Interessen einspannen lasse.

Spionageabkommen vereinbart

Gestern reisten die Chefs von Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz, Gerhard Schindler und Hans-Georg Maaßen, mit dem Ziel in die USA, zwischen beiden Ländern ein Abkommen gegenseitigen Spionageverbots ("No spy") zu vereinbaren. Beim US-Besuch in der vergangenen Woche sollen der außenpolitische Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Christoph Heusgen, und Geheimdienstkoordinator Günter Heiß mit Vertretern des US-Präsidialamtes übereingekommen sein, ein solches Abkommen zeitnah fertigzustellen. Bis Weihnachten solle der Text eines solchen Vertrages sowohl auf politischer Ebene wie auch im Austausch zwischen den Nachrichtendiensten ausgearbeitet werden. Gerechnet werde mit einem Abschluss zu Beginn nächsten Jahres.

Snowden ist zur Aussage in Deutschland bereit

Der Fortgang der Gespräche dürfte auch davon abhängen, wie die Bundesregierung mit Snowden umgehen wird. Ihn selbst drängt es nach Deutschland, wo die Zahl der Unterstützer wächst, die seine Aufnahme fordern. Doch die Bundesregierung scheut davor zurück. Und der 30-Jährige, der befristet bis zum Sommer 2014 in Russland Asyl bekommen hat, knüpft eine Reise nach Deutschland an Sicherheitsgarantien. Er verlangt sicheren Aufenthalt, also eine Garantie, dass er nicht an die USA ausgeliefert wird, wenn er deutschen Boden betritt.

Aus diesen Gründen favorisiert die Bundesregierung eine Vernehmung in Moskau. Der Kreml würde sich dem nicht in den Weg stellen. Snowden sei "frei, sich mit irgendjemandem zu treffen", sagte ein Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin: "Wir können ihn daran nicht hindern." Snowden selbst hat große Vorbehalte gegen eine Vernehmung in Moskau.

Wie kooperierten europäische Geheimdienste?

Aus seinen Daten, die er als NSA-Mitarbeiter sammelte, ergeben sich nun auch neue Vorwürfe gegen die deutschen Geheimdienste. So berichtete die britische Zeitung "Guardian", der BND habe bei der Entwicklung von Internetspionagetechnik eng mit dem britischen Geheimdienst GCHQ und anderen europäischen Nachrichtendiensten kooperiert. Die Geheimdienste Deutschlands, Frankreichs, Spaniens und Schwedens hätten in den vergangenen fünf Jahren Techniken zur massenhaften Überwachung der Internet- und Telefonkommunikation entwickelt.

Der Bericht ist besonders für die deutsche Regierung heikel, da sie als Anführerin des Proteststurms gegen die US-Praktiken gilt. Gemeinsam mit Brasilien hatte Deutschland erst am Freitag den Entwurf einer UN-Resolution eingebracht, die ein Ende der übermäßigen elektronischen Überwachung, der Datensammlung und anderer grober Verletzungen der Privatsphäre fordert.

Ein BND-Sprecher sagte dazu lediglich, mit europäischen Geheimdiensten gebe es einen regelmäßigen technischen Erfahrungsaustausch. In dem "Guardian"-Bericht wird nicht die Behauptung aufgestellt, die europäischen Partnergeheimdienste hätten ihre Technik zur Datenüberwachung ebenso wie der GCHQ eingesetzt. Snowden hatte offengelegt, dass der GCHQ unter dem Codenamen "Tempora" mehr als 200 Glasfaserkabel angezapft hat, um auf den Internetverkehr zuzugreifen.

In dem Artikel heißt es aber, die Briten hätten ihre deutschen Kollegen 2008 auch dahingehend beraten, wie die "sehr restriktiven" deutschen Gesetze zur Telekommunikationsüberwachung reformiert werden können. Damals hatte es im Bundesinnenministerium öffentliche Überlegungen gegeben, zur Telekommunikationsüberwachung eine gemeinsame Abhörzentrale für Polizei und Geheimdienste nach amerikanischem und britischem Vorbild aufzubauen. Dazu hätten Gesetze geändert werden müssen. Das Projekt wurde aber nie umgesetzt.

Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) plädierte angesichts der Spähaffäre dafür, Internetanbieter künftig in einem IT-Sicherheitsgesetz zu verpflichten, Datenverkehr in Europa ausschließlich über europäische Netze zu leiten. Das Gesetz solle in den Koalitionsvertrag aufgenommen werde, sagte er der "Welt am Sonntag".


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Zuletzt bearbeitet von Viper am Mo Nov 04, 2013 17:30:18, insgesamt einmal bearbeitet
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Nov 04, 2013 09:53:35 
Titel: der gute Fleischhacker
Antworten mit Zitat

kritisiert in der "Die Presse" richtigerweise den als "Journalismus" getarnten Politaktivismus.

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/fleischhacker/1471706/Die-Grenze-zwischen-Journalismus-und-Politaktivismus-verschwimmt?_vl_backlink=/home/index.do

und das passt sehr gut dazu, wie die Medien hierzulande eben einen "Dauererregungszustand" bei der Reportage über die NSA G'schicht aufrechterhalten, und es sogar, sollte die Studie die "profil" veröffentlich hat dazu, stimmen, eine Art Massenpsychose auslöst...Nix anderes ist das ja, wenn tatsächlich ein Drittel der Österreicher glaubt, oder in der Wahnvorstellung lebt abgehört zu werden..
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Nov 04, 2013 22:28:08 
Titel: eine sehr rationale
Antworten mit Zitat

Sicht der Dinge, was die NSA betrifft...

Zitat:


When to Spy on Our Friends

Reuel Marc Gerecht

11th November 2013 - Weekly Standard

It is often remarked that espionage is the second-oldest profession. Written records from Mesopotamia, Egypt, and Iran suggest that spying and civilization sprang up together. In antiquity, spies could be the hidden bureaucrats of tyranny or good governance (a ruler needed to know whether a satrap was cheating the crown and its subjects) or, less often, camouflaged itinerants writing home about the machinations of rival city-states, empires, or barbarian tribes. In modern times, espionage went Orwellian, becoming primarily a tool to buttress police states. In the heartland of the West—Mother England and all her Lockean children—spying mostly been has aimed overseas and seldom has been lethal except to recruited agents in blown operations. Among the common-law-loving English-speaking nations, domestic spying has overwhelmingly targeted only nefarious foreigners, their local recruits, and successful and wanton criminals.

America’s digital and human snoops have operated under a long-accepted rule that all foreigners—excluding our Anglophone mates—were potentially acceptable targets. When I entered the Central Intelligence Agency’s Directorate of Operations in 1985, senior case officers prided themselves on the organization’s global reach and the expectation that junior officers, who do the lion’s share of the clandestine service’s agent recruiting, would proselytize like Mormons no matter where Langley sent them. We were not supposed to be morally squeamish about our “developmentals” so long as attempts to recruit them matched headquarters’s requirements, which followed a wish-list of information areas from CIA analysts, the military, Foggy Bottom, the White House, Congress, and many other government agencies.

And here’s the Edward Snowden/National Security Agency rub: Because of advances in technology, and its greater discreetness, Fort Meade, home of the NSA, has probably replaced Langley as the primary clandestine collector of intelligence in Europe. CIA operations, if detected, might be truly annoying to Europeans, but such operations have been sufficiently small-scale, familiar, and usually unsuccessful that they could either be ignored or forgotten quickly (except by European counterespionage services). Because of its potential range and the inadequacy of European defense, the NSA has become scarier and more infuriating even though it is vastly more polite—with the NSA no one gets suborned—than CIA-run agent affairs.

The United States has a decent record over the years of espying the infidelities, peccadilloes, and odd passions of European officials and guarding them most faithfully. It wouldn’t be surprising to discover that the agency has never once run a recruitment operation against a European official utilizing even the mildest form of blackmail. Calmer heads among Europe’s intelligence professionals, and certainly among the folks at GCHQ, the United Kingdom’s NSA, which has an extraordinarily close relationship with Fort Meade, know how well-behaved the Americans have been. The Americans and the British had the legal authority in West Germany to surveil basically whomever they wished; they used that authority with the greatest discretion. Today, Frenchmen and Italians, for example, are far better off having the NSA intercept their telephone or Internet conversations than having their own internal-security services nab them, which those services can do with considerable exuberance and secrecy. Americans are far nicer and less likely to abuse such information than are European internal-security services and political elites. French president François Mitterrand was notorious for unlawfully bugging hundreds, if not thousands, of his citizens. Unlike the NSA with its data-collection projects, Mitterrand’s men kept detailed files. The Parisian elite’s reaction to this scandal was a case study in national character. When a book, Les Oreilles du Président (The President’s Ears), revealed who of the country’s VIPs had been monitored, there was bugging-envy among those not illegally tapped.

But national pride has always been alive and well in the European Union, especially when Americans are involved. European leaders can, of course, use nearly-impossible-to-break encrypted cell phones, as American officials do, to carry on official business. If the Americans are nabbing European state secrets through the NSA, then the real story is European leaders’ and their security services’ profound sloppiness—
not untoward American behavior.

But the Snowden-produced brouhaha appears to be much less about Washington’s ability to snatch official secrets than its capacity to monitor the personal conversations of Europeans, especially Europe’s leaders. Former French president Nicolas Sarkozy’s mercurial temperament and eventful private life, and Italian prime minister Silvio Berlusconi’s reckless hunger for young women, probably were tempting targets for NSA technicians and senior American officials. The former’s boldness dragged Barack Obama into the Libyan war; the latter’s lust may have played out in the company of Russia’s Vladimir Putin, who is capable of blackmailing and even assassinating his enemies at home and abroad.

Former German chancellor Gerhard Schröder certainly wouldn’t have wanted American officials to listen to his private conversations (by 1997, he was on his fourth wife); nor would he have wanted Washington to hear his strenuous efforts to back-stab the Americans in the run-up to the Iraq war or his close association with Putin and Russian business interests. The same might be said for former French president Jacques Chirac, who reportedly had many affairs and arduously worked to save Saddam Hussein from the Anglo-American invasion in 2003. A British or Canadian prime minister might engage in scandalous behavior that could have severe national-security repercussions for the United States. But with the British and the Canadians, Americans enjoy vastly greater openness, from top to bottom of their political systems and their diplomatic, intelligence, and security establishments (American, Canadian, and British diplomats sometimes sit down at the same desk and write each other’s classified cables). And aggressive media are there to check the refractory behavior of wayward leaders. More or less, the United States can trust the national reflexes of its closest allies. That is just not true of France and Germany.

Some European states now and then have run operations against American citizens, especially American businessmen. The French, owing to their commercial étatisme, were once particularly naughty in this regard. (Note to the Europeans: The CIA and the NSA do not do industrial espionage. Most big European businesses have lots of American employees and stockholders. American government lawyers would go on the warpath against any intelligence operative dumb enough to suggest that an Airbus “secret” be given to Boeing.)

But European means, if not European will, are wanting beyond traditional espionage. It costs a lot of money to run the NSA. Dollar for dollar, it’s been a much better investment for America’s national security than spending money on the CIA’s clandestine service. The Europeans traded away their intercept capacity long ago, during the Cold War, when they downsized their militaries in favor of welfare states and allowed the United States to carry the primary defense burden for the West. In part, what we are witnessing in this current uproar is another attempt by weak Europeans to gain leverage over stronger Americans by expressing their moral displeasure. Americans, who love company, are always subject to moral suasion from our friends. Understandably, Europeans don’t like being dependent upon the United States even though they have freely chosen to be so. Understandably, they want to have a veto over American actions, which always have repercussions far beyond the United States. Americans, especially Washington’s foreign-policy establishment, rightly care a lot about transatlantic harmony—a point not lost on Europeans. The French and the Germans, who are undoubtedly America’s friends on most issues, want to have the same status in our eyes as our Anglophone cousins. Their expression of shock at the NSA’s capabilities is a sincere compliment: They would expect the Russians to bug them up the wazoo if Moscow had the means to do so.

Giving the French and the Germans equal standing with the British isn’t, in theory, a bad idea. The ultimate objective of American foreign policy, even under Barack Obama, our first post-Western president (to borrow from the New York Times’s Roger Cohen), always ought to be to strengthen the West. Europe is family and an indispensable line of defense. Yet neither the president nor Congress can possibly promise Paris and Berlin that Washington will permanently turn off the NSA’s ears. Another Gerhard Schröder could rise to power in Berlin; another Middle Eastern war could divide alliances and nations. And as long as Islamic holy warriors or sanctions-busting Iranian operatives or Putin-backed Russian thugs and criminals are operating in Europe, the NSA is going to be monitoring lots of communications, with or without the permission of the locals.

That said, the direction ought to be towards making the American-British relationship the model for all other Europeans, provided the Europeans really want what that implies. Even before the Iron Curtain fell, the CIA was losing steam in operations aimed at Europeans. Shared democratic culture matters a lot, even with CIA spooks who are paid to recruit foreigners. When I was in the service, most young case officers really couldn’t get that excited about running recruitment operations against European targets who openly provided, either through the local press or through contacts with American diplomats, essentially the same information that could be had clandestinely. Senior case officers at Langley knew, even if they didn’t put it into tasking cables, that serious European operations usually weren’t worth the risk of compromising far more important diplomatic ties among allies. This disposition has probably intensified. September 11 has brought American and European intelligence and security services much closer together. We should always recall that even when Chirac and his zealously anti-American, Napoleon-loving foreign minister Dominique de Villepin took the pulpit against the United States, the relationship between the Americans and the French foreign intelligence and internal-security services blossomed.

A good rule for Langley’s human-intelligence-collection operations is that if CIA human-intelligence reports basically mirror State Department telegrams, then the CIA station in that country should probably be shut down or minimized into a liaison office if such contact with the local intelligence or security service is valuable. With more flexibility, the same rule should be applied to NSA collection operations against individual European targets. Using that criterion, targeting German chancellor Angela Merkel would most probably end. (President Obama, if he’s not done it already, should review her file.)
NSA metadata-collection efforts in Europe are a different issue.

Washington must demonstrate convincingly, at least to our elected representatives, that these programs, which probably touch Americans at least as much as Europeans, work. The NSA has not yet publicly presented a compelling case that sucking up data on billions of telephone calls makes American counterterrorism appreciably more effective. If one examined individual counterterrorist cases closely, it wouldn’t be surprising to discover that the counterterrorism logarithms beloved by the NSA were less decisive in thwarting holy warriors than the director of national intelligence and the head of the NSA have claimed. Americans love their technology for cause: Using gadgets, whether it be drones or eavesdropping dishes on the roofs of American embassies and consulates, is much less disruptive and vulnerable than their human alternatives.

If metadata collection is a valuable counterterrorist tool, then it ought to be fairly straightforward to demonstrate its efficacy to French and German intelligence and security services, and through them to French and German elected officials. Serious European politicians think a lot about Islamic radicalism (the French internal-security service, the DST, has been unrivaled in thwarting potentially lethal plots). French public opinion is certainly winnable on this issue if the French elite is won. The Germans—who are more goosey because of their history, and in whom anti-Americanism runs deeper than among the French—will be tougher to assuage. But the Snowden-produced public-relations disaster of metadata collection may be far easier to solve than it presently appears—provided the NSA is more forthcoming about its methods.

Washington should resist much of the European and American criticism of the NSA, which is an updated version of Secretary of State Henry L. Stimson’s criticism of America’s first attempt at communications intelligence (the U.S. Army’s “Black Chamber” outfit after World War I): “Gentlemen do not read each other’s mail.” Democratic elections in Europe don’t necessarily place in office gentlemen or gentlewomen who agree with America on really big issues. Gentlemen can also be surrounded by rogues. Gentlemen can also be stupid. Despite its possible excesses, which should be rigorously checked by our elected representatives, the NSA is a national treasure built at great expense. We should not allow envy, fraternity, or paranoia to turn off its ears. Our enemies are out there. Some of them intend us great harm.

Reuel Marc Gerecht is a senior fellow at the Foundation for Defense of Democracies and a contributing editor to The Weekly Standard.




http://www.defenddemocracy.org/media-hit/when-to-spy-on-our-friends/
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
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BeitragVerfasst am: Di Nov 05, 2013 11:47:15 
Titel: "Nützlicher Idiot".....
Antworten mit Zitat

passender Kommentar auf der "Achse des Guten" zum Thema Ströbele...

solche Leute wie der Ströbele werden ja sogar unkritisch vom ORF in die ZIB2 eingeladen..gut, was den ORF betrifft, da ist eh Hopfen und Malz verloren....

Zitat:



Putins nützlicher Idiot

Nathan Warszawski

Der Feind meines Feindes ist mein Freund Diese Feststellung wird einem Vorgänger des russischen Präsidenten zugeschrieben. Das kapitalistische und liberale Großbritannien ist der gemeinsame Feind des Nationalsozialismus und des Kommunismus gewesen. Somit hat Stalin einen Freundschaftsvertrag mit Hitler unterschrieben. Putin muss sich mit einer Einladung nach Moskau an den farb- und einflusslosen, einzig direkt gewählten Bundestagsabgeordneten der Grünen begnügen, der glücklicherweise nicht schwul ist.

Putin der Große versagt. Sein zerfallenes Reich ist derart rückständig und korrupt, dass er sich jedes Mal persönlich einmischen muss, um die schlimmsten Missstände zu kaschieren. Er hat die Homosexualität in Russland verboten. Politische Gegner und furchtlose Journalisten beenden ihre Karriere in sibirischen Zuchthäusern. Internationale Umweltschützer, die gute Verbindungen zu den deutschen Grünen, aber keine zu Ströbele haben, verbringen ihre Freizeit in unbeheizten Gefängnissen nördlich des Polarkreises.

Das alles zerrt derart an Putins physischen Kräften, dass seine Frau ihn verlassen hat.

Nachdem die Ukraine, das wahre Mütterchen Russland, sich von Putin weg und zur EU, also Merkel hin, gewendet und nachdem Syrien seine nicht-vorhandenen Chemiewaffen brav der UNO abgeliefert hat, erkennt Putin, dass er außerhalb Russlands ein Schwächling ist. Er sucht einen Schuldigen und findet ihn im US-amerikanischen Präsidenten, der zwar nicht schwul, jedoch schwarz ist, was in Russland genauso schlimm ist. Putin will, muss sich rächen, seine Feinde entzweien. Von seinem Lehrmeister Lenin, den er beinahe so stark verehrt wie Stalin, weiß der heutige Kremlchef, dass er einen, am besten mehrere Verräter oder nützliche Idioten braucht, um seinen Durst nach Rache zu löschen.

Die einzige funktionierende staatliche Organisation, welche in Russland schon zur Zarenzeit gut gearbeitet hat, ist der Geheimdienst. Putin ist deren Chef. Als ein unbekannter junger Amerikaner durchdreht, sorgt Putin dafür, dass Edward Snowden nach einer filmreifen Flucht in Moskau landet. Der James-Bond-Verschnitt wird vom russischen Geheimdienst befragt, der bald erkennt, dass Snowdens Informationen so wertlos sind, sie nur dann einen Wert bekommen, wenn sie unbekannt bleiben und die Gerüchteküche kocht. Snowden muss in Russland bleiben und schweigen.

Unter den Grünen Politikern gibt es einige, die Amerika und den Kapitalismus hassen, obwohl ihnen ihre eigene kapitalistische Lebensweise ausgezeichnet gefällt. Hans-Christian Ströbele, der sich sowohl mit Rechts- wie Linksextremisten gut auskennt, weshalb er als Terroristenversteher aus der SPD ausgeschlossen wurde, versucht seit Monaten, den Kontakt mit Snowden in Russland aufzunehmen, um seinem Antiamerikanismus zu frönen. Putin persönlich blockt Ströbeles Bemühungen ab, da er der „Schwulenpartei“, wie die Grünen in Russland genannt werden, einen Stimmenzuwachs in der Bundestagswahl 2013 missgönnt. Erst nachdem die Grünen die Wahl verloren haben, macht Putin das bekannte Snowden-Wissen öffentlich - dass die USA seit langem Europa, Deutschland und Bundeskanzlerin Merkel, ja sogar Israel ausspionieren. Gleichzeitig erlaubt Putin dem nützlichen Idioten die Einreise nach Russland, verbietet ihm aber, “den Interessen der USA zu schaden”.

Der auf Antiamerikanismus fixierte grüne Greis durchschaut Putins Spiel nicht. Er ist glücklich, den Atem der Geschichte zu riechen. In Deutschland zurückgekehrt schlägt er vor, dass eine offizielle deutsche Delegation mit Snowden in Russland sprechen soll. Putin ist erfreut, Snowden ist entsetzt. Der James-Bond-Verschnitt weiß, dass er mit seinem Leben spielt. Er will nach Deutschland ausreisen. Bald wird er mit einer Überstellung in die USA einverstanden sein, die ihm Putin großzügig genehmigen wird.

Nun gerät die Bundeskanzlerin in eine Zwickmühle, die sie wie üblich mit Bravour aussitzen wird. Sie kann Putins „Hilfe“ nicht abschlagen, der sie auf die US-amerikanische Spionage aufmerksam gemacht hat, von der sie bereits gewusst hat, aber offiziell nicht wissen durfte. Doch Putins Versuch, Deutschland von den USA zu entfremden, ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Die wirtschaftliche und politische Bindung an die USA ist für Deutschland überlebenswichtig, die Rolle Russlands in der Welt drittrangig. Die Zeiten des Hitler-Stalin-Paktes durch Vermittlung von Ribbentrop-Ströbele gehören endgültig der Vergangenheit an.

Der vertrottelte Greis hat alle noch vorhandenen grünen Prinzipien verraten. Die grüne Partei wird es ihrem einzig direkt gewählten Bundestagsabgeordneten verzeihen müssen, Homosexuelle und Green-Peace-Aktivisten werden es dem nützlichen Idioten nicht vergessen.


http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/putins_nuetzlicher_idiot
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 06, 2013 14:44:00 
Titel: auch bei uns
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feiert der Deppenfasching, den dieser Herr Ströbele in Deutschland eingeläutet hat fröhliche Urständ..

Bittschön bei den usual suspects von Pilz bis Strache wundert es mich nicht...denen quillt der krude Antiamerikanismus bei den Augen schon raus..

Dass der Strolz von den NEOS bei dem Bldösinn auch mitmacht, das wundert mich aber..



http://kurier.at/politik/inland/abhoer-skandal-breite-front-will-asyl-fuer-ed-snowden-in-oesterreich/34.265.744
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 06, 2013 19:27:14 
Titel: der gute Taschner
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bringt es in der "Die Presse" auf den Punkt..

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/rudolftaschner/1473279/Der-Antiamerikanismus-feiert-in-Europa-froehliche-Urstaend?_vl_backlink=/home/index.do
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BeitragVerfasst am: Fr Nov 08, 2013 11:03:44 
Titel: die NSA
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scheint wirklich dringenst eine Reform zu brauchen…

langsam kommt Licht ins Dunkel wie der Snowden an so viel Datenmaterial gekommen ist..

Mein Tip, der ist ein gewöhnlicher Krimineller und hochverräterischer Spion (arbeitet in Wirklichkeit für China und/oder Russland), und die NSA ist in Wirklichkeit, da sie Operational Security verschlampt haben, das Opfer eines massiven Angriffs von China und Russland geworden..

Zitat:
..Washington. Der frühere NSA-Mitarbeiter Edward Snowden hat sich offenbar mit Passwörtern seiner Kollegen Zugang zu vertraulichen US-Geheimdienstdaten verschafft, die er an die Medien weitergab. Aus Ermittlerkreisen der US-Regierung erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters, einige Mitarbeiter des US-Geheimdienstes NSA eines Spähpostens auf Hawaii hätten Snowden ihre Login-Daten überlassen. Sie seien befragt und suspendiert worden.

Eine weitere mit der Angelegenheit vertraute Person sagte, Snowden habe insgesamt 20 bis 25 Kollegen mit der Begründung zur Herausgabe ihrer Passwörter gebracht, er benötige sie für seine Tätigkeit als System-Administrator…...


http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/welt/weltpolitik/585885_Snowden-nutzte-Kollegen-Passwoerter.html

cold war reloaded, könnte man da sagen…

http://www.reuters.com/article/2013/11/08/net-us-usa-security-snowden-idUSBRE9A703020131108
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BeitragVerfasst am: So Nov 10, 2013 16:59:03 
Titel: guter Kommentar...
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http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1474516/Viel-Laerm-um-wenig-Neues_Die-sonderbare-NSAHysterie
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BeitragVerfasst am: Di Nov 19, 2013 19:57:27 
Titel: so is es...
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Gott sei Dank is es so…

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/588331_Zu-viel-Transparenz-spielt-jenen-in-die-Haende-die-uns-schaden-wollen.html
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Andreas.St.
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Beiträge: 58

BeitragVerfasst am: Di Apr 08, 2014 14:51:30 
Titel: Wenn das stimmen sollte..
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...finde ich das aber schon ein starkes Stück

http://www.format.at/articles/1414/524/374054/nsa-oesterreich
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George Sears
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Anmeldungsdatum: 08.10.2011
Beiträge: 417

BeitragVerfasst am: Sa Apr 12, 2014 16:40:32 
Titel: So gehört sich das
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wenn man glaubt die freie Welt attackieren zu müssen !!!

Nach einem Cyberangriff auf Israels Bildungsministerium haben einige Hacker einen Gegenschlag durchgeführt und die Namen der Angreifer im Netz veröffentlicht.
Experten sind beeindruckt.



http://www.welt.de/politik/ausland/article126861838/Israels-Hacker-setzen-zum-Gegenangriff-an.html
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„Ohne Viper wäre die Welt nur halb so schön“
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AereA
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Anmeldungsdatum: 12.03.2014
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BeitragVerfasst am: Sa Apr 12, 2014 18:01:47 
Titel:
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Haha, als "freie Welt" würde ich Israel nicht gerade bezeichnen, es gehört aufgrund des Militärregimes, der andauernden Bedrohung von innen und außen und der ständigen Unterdrückung eines großen Teils der Bevölkerung wohl zu den weniger freien Ländern dieser Welt.

Dennoch, diesen Umgang mit Hackern finde ich elegant! smile
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 14, 2014 07:54:12 
Titel: Sag einmal...
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AereA hat geschrieben:

Zitat:
..Haha, als "freie Welt" würde ich Israel nicht gerade bezeichnen, es gehört aufgrund des Militärregimes, der andauernden Bedrohung von innen und außen und der ständigen Unterdrückung eines großen Teils der Bevölkerung wohl zu den weniger freien Ländern dieser Welt.


weil es mich interessiert…

falls Du in Österreich aufgewachsen sein solltest..

Ein guter Bekannter von mir arbeitet gerade an einer Studie über die Bildungsinhalte von Volksschulen, Hauptschulen und allgemein bildenden höheren Schulen in Österreich, und stösst da immer wieder auf haarsträubende Sachen..

Wo hast Du "gelernt" dass Israel ein unfreier Staat und eine Militärdiktatur wäre..?

Schultyp reicht, anonymisiert.....

Das hilft schon...
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AereA
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Anmeldungsdatum: 12.03.2014
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 14, 2014 17:52:11 
Titel:
Antworten mit Zitat

Von einer Diktatur habe ich nichts geschrieben, eine Diktatur ist die israelische Regierung nicht.

Die "freie Welt" stelle ich mir aber nicht so vor, dass die Regierung versucht, jedes Problem mit Gewalt zu lösen und schon gar nicht so, dass ein großer Anteil der Bevölkerung als minderwertig betrachtet und behandelt wird. Die Situation Israels war noch nie einfach und es ist mir klar, dass dort viele militärische Maßnahmen erforderlich sind, auf die wir glücklicherweise in Mitteleuropa heutzutage verzichten können. Durch diese Umstände ist in Israel aber eine Militärkultur entstanden, die meiner Meinung nach viel zu weit geht und die unfähig ist, eine friedliche Lösung für Probleme zu suchen, selbst wenn klar ist, dass diese militärisch gar nicht mehr gelöst werden können. Ich meine das nicht anklagend, ich kann die Entwicklung, die dazu geführt hat, gut nachvollziehen. Ich bin aber wirklich froh, nicht in so einem Land leben zu müssen.


Zuletzt bearbeitet von AereA am Mo Apr 21, 2014 17:47:06, insgesamt einmal bearbeitet
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
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BeitragVerfasst am: Do Apr 17, 2014 19:26:22 
Titel: Kabarett vom Feinsten….
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http://derstandard.at/1397520910199/Snowden-und-Putin-unterhalten-sich-ueber-Massenausspaehung-in-den-USA
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 10, 2014 09:55:47 
Titel: durchaus vorstellbar
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und in zunehmendem Masse wahrscheinlich, dass das so abgelaufen ist…

Zitat:


Was Snowden's Heist a Foreign Espionage Operation?

Those who know the files he stole think he was working for a foreign power, perhaps Russia, where he now lives.


By EDWARD JAY EPSTEIN

May 9, 2014 6:50 p.m. ET

Edward Snowden's massive misappropriations of classified documents from the inner sanctum of U.S. intelligence is mainly presented by the media as a whistleblowing story. In this narrative—designed by Mr. Snowden himself—he is portrayed as a disgruntled contractor for the National Security Agency, acting alone, who heroically exposed the evils of government surveillance beginning in 2013.

The other way of looking at it—based on the number and nature of documents Mr. Snowden took, and the dates when they were taken—is that only a handful of the secrets had anything to do with domestic surveillance by the government and most were of primary value to an espionage operation.

So far, only the whistleblower version has had immense international resonance. The Washington Post and Britain's Guardian, the newspapers that initially published the purloined documents, won the 2014 Pulitzer Prize. The journalists who assisted Mr. Snowden in this enterprise were awarded the 2014 Polk Award for national-security reporting. Former Congressman Ron Paul organized a clemency petition in February for Mr. Snowden, stating: "Thanks to one man's courageous actions, Americans know about the truly egregious ways their government is spying on them."

Yet others—until now not often quoted in news accounts—see Mr. Snowden as neither a hero nor a whistleblower. Gen. Martin Dempsey, the chairman of the Joint Chiefs of Staff, testified to the House Armed Services Committee on March 13, 2014, that "The vast majority of the documents that Snowden . . . exfiltrated from our highest levels of security had nothing to do with exposing government oversight of domestic activities." Time magazine on April 3 quoted Rep. Mike Rogers (R., Mich.), the head of the House Intelligence Committee, as saying Mr. Snowden was "definitely under the influence of Russian officials."

On June 10, 2013, Sen. Dianne Feinstein (D., Calif.), the head of the Senate Intelligence Committee, described Mr. Snowden's theft of documents as "an act of treason." A former member of President Obama's cabinet went even further, suggesting to me off the record in March this year that there are only three possible explanations for the Snowden heist: 1) It was a Russian espionage operation; 2) It was a Chinese espionage operation, or 3) It was a joint Sino-Russian operation.

Mr. Snowden's critics regard the whistleblowing narrative as at best incomplete, at worst fodder for the naïve. They do not believe that it explains the unprecedented size and complexity of the penetration of NSA files and records. For one thing, many of his critics have intelligence clearance. They have been privy to the results of an NSA investigation that established the chronology of the copying of 1.7 million documents that were stolen from the Signals Intelligence Center in Hawaii. The documents were taken from at least 24 supersecret compartments that stored them on computers, each of which required a password that a perpetrator had to steal or borrow, or forge an encryption key to bypass.

Once Mr. Snowden breached security at the Hawaii facility, in mid-April of 2013, he planted robotic programs called "spiders" to "scrape" specifically targeted documents. According to Gen. Dempsey, "The vast majority of those [stolen documents] were related to our military capabilities, operations, tactics, techniques and procedures."

Rick Ledgett, the NSA executive who headed the NSA's damage-assessment task force, said on the Dec. 13, 2013, edition of "60 Minutes" that this data contains "the keys to the kingdom." Keys, he told the CBS show, that could provide "adversaries with a road map of what we know, what we don't know." Many of the documents concerned secret operations against the cyber capabilities of adversaries. But only a minute fraction of them have anything to do with civil liberties or whistleblowing, former NSA Director Keith Alexander says in the Australian Financial Review published May 8.

The chronology of Mr. Snowden's thefts suggests that a top priority was lists of the computers of U.S. adversaries abroad that the NSA had succeeded in penetrating. Mr. Snowden confirmed this priority in October 2013, when he told James Risen of the New York Times that his "last job" at the NSA—the job he took on March 15, 2013, with outside contractor Booz Allen Hamilton—gave him, as Mr. Snowden said, "access to every target, every active operation" mounted by the NSA against the Chinese. Soon after Mr. Snowden fled to Hong Kong in May 2013, he told Lana Lam of the South China Morning Post that his new job gave him access to the lists of machines in China, Hong Kong and elsewhere that "the NSA hacked. That is why I accepted that position about three months ago."

Mr. Snowden took the Booz Allen Hamilton job in March of 2013, but it was only at the tail end of his operation—in May—that he copied the document (possibly the only one) that specifically authorized the NSA's controversial domestic surveillance program. This was a Foreign Surveillance Intelligence Act court order, instructing Verizon to provide metadata on U.S. phone calls for 90 days, that Mr. Snowden gave to the Guardian newspaper in London on June 3, 2013. (He also leaked a secret presentation in slides about the NSA's Prism Internet surveillance. This program, operated with the FBI, targeted only foreigners, though it could be extended, with the approval of the attorney general, to suspects in the U.S. in contact with foreign targets.)

Contrary to Mr. Snowden's account, the document he stole about the NSA's domestic surveillance couldn't have been part of any whistleblowing plan when he transferred to Booz Allen Hamilton in March of 2013. Why? Among other reasons, because the order he took was only issued by the FISA court on April 26, 2013.

The suspicions that whistleblowing was a cover for espionage by Mr. Snowden are further heightened by his winding up under the protection of the Russian security service, the FSB, in Moscow. Whether or not Mr. Snowden took the 1.7 million stolen documents to Moscow or stored them in cyberspace, the theft effectively compromises all the sources and methods in them.

What accounts for the extraordinary divide between the Snowden and anti-Snowden camps is a disparity in the available information. The pro-Snowden camp's view is largely informed by Mr. Snowden himself. In the anti-Snowden camp are administration officials and the members of the House and Senate intelligence oversight committees who have been at least partially briefed on the continuing investigations of the Snowden affair.

In short, the media and Mr. Snowden's admirers have only his word as to what went on. His detractors are the people who know enough about what happened to conclude that far from being a whistleblower, Mr. Snowden was a participant in an espionage operation and most likely steered from the beginning toward his massive theft, whether he knew this at first or not.

Little, if any, of this classified data has reached the public or the news media. The evidence backing up the government's criminal complaint against Mr. Snowden—involving both espionage and the theft of government property—has been sealed since June 22, 2013. Even Mr. Snowden's legal standing is unclear. President Obama said on Dec. 20, 2013, that he was "under indictment"—and then a spokesperson corrected the president, saying that the grand jury had not in fact indicted him.

Until there is an indictment by a federal grand jury, and the state's evidence against Mr. Snowden is unsealed, his portrait as a crusader will persist.

Mr. Epstein's most recent book is "The Annals of Unsolved Crime" (Melville House, 2013).


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Frank
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 04, 2014 20:16:44 
Titel: NSA 'totalitarian,' ex-staffer tells German parliament
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A former NSA technical chief has told Germany's parliament that the US agency has become a "totalitarian" mass collector of data. German public broadcasters say the NSA targets individuals who use encryption services.
Former NSA technical head William Binney described the US National Security Agency in Berlin on Thursday as an entity that had abandoned every rule-of-law principle and breached the democratic freedoms of citizens.
Binney was the first American insider to testify to the German Bundestag's newly formed NSA inquiry committee, which is pursuing three questions, including whether German intelligence services had worked with the NSA.
Testifying, Binney accused the NSA of having a "totalitarian mentality" and wanting "total information control" over citizens in breach of the US constitution. It was an approach that until now the public had only seen among dictators, he added.
Mass collection was "senseless" and did not help in counterterrorism, and actually hindered the agency's capabilities, Binney said.
The NSA represented the "greatest threat" to American society since the US Civil War of the 19th century, Binney added.
Binney left the NSA as its technical chief in 2001 shortly it began mass scanning in the wake of 9/11 hijack attacks by al Qaeda terrorists on New York and Washington.
Ultimate form of control, says Drake
Another former NSA staffer, Thomas Drake, who left the NSA after trying to use official complaint channels, told the inquiry that almost all data that transited Germany was accessed by the NSA and Germany's BND foreign intelligence service -- or the NSA alone.
The US government was exercising the ultimate form of control, Drake said, adding that the German BND's silence on the issue was "terrible."
"The public has a right to know what the NSA does," he said, according to a quote from the hearing delivered by the German DPA news agency in German.
Drake said the United States would soon become a "real surveillance" nation in which the private lives of individuals were becoming more and more the property of the state.
On Wednesday, the Privacy and Civil Liberties Oversight Board ( PCLOB), a panel appointed by US President Barack Obama, defended the NSA's vast foreign intelligence data sweeps.
NSA spying on encryption users
Two of Germany's major public broadcasting channels, NDR and WDR, reported simultaneously on Thursday that the NSA was apparently spying specifically on individuals who use encryption and anonymization procedures to hide data flows.
Details of those individuals, including IP addresses, for example those trying to work around internet censorship in Iran, were filtered out and ended up in a special NSA database, the report said.
The channels said the student Sebastian Hahn -- based in Erlangen in Germany's southern state of Bavaria -- was targeted by the NSA because he operated a server as part of Tor, a network for users trying to make their internet activity untraceable. Alone Hahn's Tor server was used by "hundreds of thousands" daily, the broadcasters claimed.
Hahn on his internet blog said he was shocked that in the wake last year's whistle-blowing by exiled former NSA contractor Edward Snowden that the NSA had focused its spying on innocent individuals as if the practice were normal and matter-of-fact.
'Complete cynicism,' says journalists' network
The German section head of the journalists' network Reporters Without Borders, Christian Mihr, said media workers and rights activists used such networks and their targeting by the NSA exhibited the "complete cynicism" of US surveillance practices.
Binney told the committee that the joint NDR-WDR report was plausible.
Committee member demands expanded prosecution probe
The inquiry committee's leading Social Democrat (SPD) Christian Fliesek demanded the German federal prosecutions service immediately begin a probe into the alleged "mass surveillance of German citizens."
Mihr demanded that Merkel's coalition government end its tactic of trying to "sit out the NSA scandal" and excluding areas of inquiry.
Inquiry committee chairman, Patrick Sensburg (pictured above center) of Chancellor Angela Merkel's Christian Democrat conservatives, began Thursday's hearing in Berlin by claiming his committee knew little about the NSA's internal structures and practices.
"We don't know much about the NSA," Sensburg said.
Federal Prosecutor Harald Range recently began a probe into last year's disclosure that the NSA had eavesdropped on Chancellor Angela Merkel's mobile phone.
Live transmission absent
During Thursday's session, four conservative inquiry committee members used their votes to block a live transmission of Binney's testimony on the Bundestag's own parliamentary video channel on the Internet, according to the news agency AFP.
The Social Democrats' Fliesek objected to what he called the conservatives "hard stance" and said he would continue to push for live transmissions from the inquiry.
State neglecting task to protect
Two of Germany's opposition parties strongly criticized the alleged NSA targeting of Tor.
Pirate Party spokesman Kristos Thingilouthis said persons who used digital tools to avoid surveillance were being treated by the NSA as "terrorists."
Katharina Schulze, the internal affairs spokeswoman for the Greens deputies in the Bavarian state assembly, said the German state as a whole was all the more neglecting its obligation to protect citizens from "shameless" NSA surveillance.
A Greens member of the federal Inquiry committee Konstantin von Notz said it was "perverse" that German government had recommended that citizens protect themselves by encrypting their data only to find themselves under observation.
Veteran Greens parliamentarian Hans-Christian Ströbele, who visited Snowdon in Moscow last October and has sought his appearance before the Berlin inquiry, said no longer could anyone in Germany claim that documents from Snowden were false.
ipj/dr (dpa, AFP)
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Snowden leaks only tip of the iceberg
Former NSA technical director William Binney tells DW that revelations by Edward Snowden do not reveal the full extent of NSA surveillance. He also explains why he is hopeful that Congress will finally act. (05.09.2013)
Germany NSA's main target, claims ex-staffer
Germany became the NSA's "number one" spying zone after the 2001 attacks by al Qaeda on New York, says a former NSA staffer. Thomas Drake told the news magazine Spiegel that the US saw it could no longer rely on Germany. (29.06.2014)
NSA backed by US privacy panel, but activists disappointed
The US National Security Agency's electronic snooping helped smash numerous terrorist plots, a privacy oversight panel has said. The comments were slammed as a "tremendous disappointment" by civil liberties groups. (02.07.2014)
Opposition cries foul as NSA inquiry stalls on Snowden testimony decision
Germany's panel investigating NSA espionage will not decide whether to summon whistleblower Edward Snowden until after Chancellor Merkel's US visit. Proof, the opposition claims, that the panel is a "toothless tiger." (10.04.2014)
Edward Snowden rejects German plans for meeting in Moscow
Whistleblower Edward Snowden has rejected a German request for a meeting in Moscow, where he is living under temporary asylum. Snowden's lawyer told DW that German intelligence has downplayed its ties to the NSA. (20.06.2014)
WWW LINKS

Bundestag video transmissions
AUDIOS AND VIDEOS ON THE TOPIC

NSA whisteblowers testify in Berlin
Prosecutor decides belatedly on probe
Date 03.07.2014
Related Subjects Angela Merkel, National Security Agency (NSA), Edward Snowden
Keywords NSA, Bundestag, inquiry, Binney, Drake, Tor, NDR. WDR, 9/11, Hahn, server, Reporters Without Borders, Fliesek, Mihr, Merkel, phone, control, surveillance, data
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Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Dez 04, 2014 13:51:41 
Titel: zum "alternativen" Nobelpreis
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für diesen Herrn Snowden..

der Taschner ist ein guter Mann, klar, der Logik verpflichtet als Mathematiker…

wahrscheinlich aber im Land der Esoteriker und der Unbildung im naturwissenschaftlichen und politischen Bereich, also Österreich, ein Minderheitenprogramm...

http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/rudolftaschner/4611254/Die-Bosen-dieser-Welt-erzittern-denn-erschienen-ist-der-Messias-20
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