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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Mai 26, 2012 17:39:45 
Titel: EF Schmattes Thread...
Antworten mit Zitat

könnte man in dem Thread einmal zusammenfassen, alles was da so gelaufen ist..

http://kurier.at/sport/fussball/4497631-eurofighter-lobbyist-finanzierte-rapid.php
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Lord Helmchen
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 1825
Wohnort: Dornbirn, Vlbg., Österreich, Europa, Dreckskugel

BeitragVerfasst am: Sa Mai 26, 2012 18:14:50 
Titel:
Antworten mit Zitat

Wasser predigen, Wein trinken.......

Das ganze ist ja ansich bekannt.......welch Zufall das das gerade jetzt wieder aufgewärmt wird. Was es auch sollte!
_________________
"I wish I was a neutron bomb, for once I could go off!"
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maro
Administrator
Administrator


Anmeldungsdatum: 24.07.2004
Beiträge: 2692
Wohnort: N48°204014 E16°344988

BeitragVerfasst am: Sa Mai 26, 2012 23:48:08 
Titel:
Antworten mit Zitat

Lord Helmchen hat folgendes geschrieben:
Wasser predigen, Wein trinken.......


Champagner aus Austern saufen würd ich sagen....

Rapid bekommt von EADS Geld um den Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können und im Gegenzug bekommt EADS handzahme Rote (und die halten sich nicht drann)....

Tja....wie heißt der schöne Spruch?

Wer hat euch verraten? S...........n !
_________________
Eurofighter Typhoon Die modernste Technik ist doch nicht blöd, Mann!
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Martin Rosenkranz
www.airpower.at
Editor-in-Chief
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: So Mai 27, 2012 21:27:19 
Titel: also was waren
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die Summen um die Roten gefügig zu machen bei Rapid...(und sonstwo)..?

Also wird eine erkleckliche Summe gewesen sein..

Nehmen wir mal an so um die 3 Mio Euronen...

Dann haben wir , wer weiss die genaue Zahl?, also irgendwo (offen) also via Rumpold so zwischen 6 und 9 Mio Euronen an die Blauen..( sprich FPÖ, BZÖ und FPK..das ist ja nimmer so einfach da auseinander zu halten unter welchem Titel die "Gürtelpartie"agiert)

So, und jetzt kommen noch die ominösen "Schüssel'schen" 200% Offset "Gegengeschäfte"...

naja, da hat es sich naturgemäss abgespielt..

also rechnen wir mal so, dass der österrechische Steuerzahler durch die ganzen Machenschaften einen kompletten Eurofighter "verloren" hat..

so ca 100 Mio Euro..

jetzt geht die Sache aber weiter


der Herr Darabos, dafür haben die Bayern vorsorglich wahrscheinlich die Roten via Rapid, und was weiss man sonst noch wo bestochen, macht dann danach einen Vergleich, der den österreichischen Steuerzahler nochmals geschätzte 400 Mio Euro kostet..( gebrauchte Flieger und "Runtermodifizieren"..etc)

So, und jetzt behaupte ich mal der ganze "Eurofighterspass" hat uns Steuerzahler zusätzlich zum Kaufpreis nochmals um ca 500 Mio Euro ärmer gemacht..

Nur zur Erinnerung, von den damaligen, aber auch heute Verantwortlichen ist bis jetzt niemand im Häfn...sind nicht mal angeklagt, und im Fall vom Darabos wurden nicht mal politische Konsequenzen gezogen..der Mann ist nach wie vor Minister..

Tja Korruption kostet viel Geld und macht ein Land ärmer...
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Mai 31, 2012 12:13:28 
Titel: "Seed Money..."
Antworten mit Zitat

http://kurier.at/sport/fussball/4498017-rapid-und-der-eads-deal.php

Durchaus denkbar, dass der für die Republik Österreich sicher höchst unvorteilhafte "Vergleich"vom Darabos mit der Eurofihgter GmbH durch diese Machenschaften befördert wurde, in dem Sinne, als man Darabos drohte damals, wenn er die unvorteilhaften Bedingungen beim Vergleich, falls Darabos das je intellektuell durchschaut haben sollte, durchgedrückt hat mit Verweis auf die Sache da mit Rapid z.B.....
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CHH
int. Luftfahrtjournalist
int. Luftfahrtjournalist


Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Do Mai 31, 2012 13:44:22 
Titel: Aber es wäre eine GEILE ...
Antworten mit Zitat

Sonderlackierung!!!!
Die hätte ich gerne auf der Airpower 13!

_________________
Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Jun 29, 2012 00:03:59 
Titel: naja.....
Antworten mit Zitat

was immer man vom "format" halten mag...

starker Tobak..., falls was dran ist...

wie gesagt ein voller Eurofighter durchgeflossen, falls es stimmt..

man ist sprachlos....



Zitat:
.... „Im Rahmen des EADS-Konsortiums wurde eine kriminelle Vereinigung gegründet, um über Scheinverträge Gelder aus den Partnerunternehmen abzuziehen und für korrupte Zwecke verfügbar zu machen“, steht im Polizeibericht. Laut Gerichtsakt summieren sich die dubiosen EADS-Geldflüsse auf rund 100 Millionen Euro. ....


http://www.format.at/articles/1226/932/332693/eurofighter-affaere-luftangriff-soko-hermes
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Frank
Gast





BeitragVerfasst am: Fr Jun 29, 2012 17:18:30 
Titel:
Antworten mit Zitat

Glaubt wirklich jemand das es beim Gripen -oder MIG- keinen geldfluss geben wuerde?
Scheint das die rot/gurenen sauer sind nicht die 'alleinverdiener' zu sein.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di Nov 06, 2012 18:29:24 
Titel: oooooops.......
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http://wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa/1309364/Exklusiv_Neue-Welle-an-Razzien-um-Eurofighter?_vl_backlink=/home/index.do
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Nov 08, 2012 16:41:55 
Titel: naja.....
Antworten mit Zitat

hier ein paar Mille, dort ein paar, und dort, und dort auch noch...und, und, und....

da kommt schon was zusammen...nicht auszuschliessen, dass die EADS da wirklich um die 10% des Auftragwertes "verteilt" hat...

Eine Sauerei sondergleichen..

http://derstandard.at/1350260746649/Kaerntner-Stiftung-wird-von-Staatsanwaltschaft-untersucht

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1310286/Eurofighter_Justiz-untersucht-HaiderStiftung?_vl_backlink=/home/index.do
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Nov 10, 2012 19:15:55 
Titel: eigentlich gehört
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die Sache ja hier her...

abenteuerlich....

Zitat:


Eurofighter: Ein Rüstungsdeal und viele Fragen




Die jüngsten Razzien in der Eurofighter-Affäre erhärten einen üblen Verdacht: Vermutlich wurde nicht nur bei der Kaufentscheidung für die Abfangjäger geschmiert. Noch viel mehr schmutziges Geld dürfte danach ins Spiel gekommen sein – beim sagenumwobenen Gegengeschäftsprogramm von EADS.

Von Michael Nikbakhsh und Martin Staudinger

280 Unternehmen, 1376 Geschäftsfälle, 3,325 Milliarden Euro Auftragswert. Der Blick in die offiziellen Datenreihen des Wirtschaftsministeriums könnte Unbedarfte nur allzu leicht zu einem versöhnlichen Resümee verleiten: Der unter Schwarz-Blau paktierte Ankauf von 18 ­Eurofighter-Kampfjets mag mit ursprünglich 1,96 Milliarden Euro der mit Abstand teuerste Beschaffungsvorgang in der Geschichte der Republik Österreich gewesen sein. Doch der Kaufpreis (tatsächlich wurden später 15 Flieger für 1,6 Milliarden bestellt) konnte im Wege so genannter Gegengeschäfte ja längst überkompensiert werden. Zwischen 2003 und 2010 – jüngere Daten liegen nicht vor – lieferten also fast 300 österreichische Unternehmen Waren und Dienstleistungen im Gegenwert von mehr als drei Milliarden Euro an das Eurofighter-Konsortium rund um den deutsch-französischen EADS-Konzern. Die Homepage des Ministeriums spart konsequenterweise nicht mit Hymnischem. Unter dem Menüpunkt „Eurofighter-Gegengeschäfte“ ist viel vom „großen Potenzial für österreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen“ die Rede, vom „Ticket in den Klub der europäischen Hochtechnologie“, von „langfristiger Nachhaltigkeit“.

Und doch steht dieses hochgelobte Programm plötzlich unter Verdacht. Die Staatsanwaltschaft Wien vermutet, dass zumindest ein Teil dieser Kompensationsgeschäfte in Wahrheit nie abgewickelt wurde. EADS könnte Scheinaufträge an österreichische Auftragnehmer vergeben haben, um den vertraglichen Verpflichtungen gegenüber der Republik Österreich nachzukommen. Die Justiz wähnt „Provisions- und Schmiergeldzahlungen“ an namentlich nicht genannte „Unternehmen“ und „Beamte“. Und zwar in beträchtlicher Höhe. Weit über 100 Millionen Euro soll der Rüstungskonzern über ein dubioses Firmengeflecht in Umlauf gebracht haben. Verbleib: ungewiss.

Bisher stand hinter der Affäre vor allem die begründete, aber schwer belegbare Vermutung, die 2002 getroffene Typenentscheidung sei durch Bestechung von Amtsträgern herbeigeführt worden. Wie ausführlich berichtet, hatte sich das Kabinett von Kanzler Wolfgang Schüssel – hauptverantwortliche Minister waren Karl-Heinz Grasser (Finanzen) und Herbert Scheibner (Verteidigung) – unter obskuren Begleitumständen für den Eurofighter und damit gegen die rivalisierenden Produkte Saab Gripen und Lockheed F-16 entschieden.

Doch so richtig viel dreckiges Geld könnte erst in den Jahren danach ins Spiel gekommen sein – bei der Abwicklung jener Gegengeschäfte, an welche der größte Rüstungsdeal der Zweiten Republik gebunden war.
Um das zu klären, ließ die Staatsanwaltschaft Wien vergangene Woche an insgesamt 13 Adressen in Österreich, Deutschland und der Schweiz Hausdurchsuchungen durchführen. Unter anderem wurden die Büros der Eurofighter Jagdflugzeuge GmbH und der EADS Deutschland GmbH in Bayern sowie Privathäuser und Geschäftsräumlichkeiten in Oberösterreich gestürmt.

Die Gegengeschäfte waren seinerzeit das wichtigste Argument, um der Bevölkerung die 1,9 Milliarden Euro teure Anschaffung der Eurofighter schmackhaft zu machen. Mehr als das Doppelte der Kaufsumme würde nach Österreich zurückfließen, verklickerten Bundeskanzler Schüssel, sein Wirtschaftsminister Martin Bartenstein und der Rest der schwarz-blauen Regierungstruppe – immerhin habe sich EADS verpflichtet, der heimischen Wirtschaft in den folgenden 15 Jahren Aufträge im Volumen von vier Milliarden Euro zu vermitteln (mit der Reduktion des Kaufpreises wurde später auch der Auftragswert nach unten korrigiert).

Die Botschaft war klar: Die Eurofighter kosten Österreich letztlich gar nichts – sie bringen vielmehr Geld herein. „Man nennt so etwas auch Voodoo-Ökonomie“, höhnte ein Manager des im Ausschreibungsverfahren unterlegenen US-Konzerns Lockheed Martin, nachdem die Eckdaten des Gegengeschäftsprogramms bekannt geworden waren. Aber solche defätistisch anmutenden Bemerkungen wollte hierzulande kaum jemand hören.

Geschäftsabschlüsse mit einem Volumen von bis zu vier Milliarden Euro, als Vertragspartner die Republik Österreich – man sollte eigentlich annehmen, EADS sei ein derartig bedeutsames Projekt hochprofessionell, -offiziell und -transparent angegangen: unter dem wachsamen Auge von Justiziaren, kundiger Beratung durch Branchenexperten und der begleitenden Kontrolle durch die Konzernführung. Stattdessen übertrug der Rüstungskonzern die Verantwortung für den größten Teil der Gegengeschäfte an einen windigen italienischen Finanzjongleur, der Geschäfte mit der kalabrischen ’Ndrangheta machte und inzwischen wegen Anlagebetrugs im Gefängnis sitzt. Der Mann, Gianfranco Lande, erhielt von EADS zunächst den Auftrag, Offset-Programme im Wert von 2,7 Milliarden Euro abzuwickeln – wofür ihm in der Folge mindestens 113,5 Millionen Euro überwiesen wurden.

Diese Summe floss über eine Gesellschaft namens Vector Aerospace LLP, die Lande 2004 in London gegründet hatte und als „Direktor“ nach englischem Recht leitete. Geschäftszweck: „Erfüllung der von EADS-D (D steht für Deutschland, Anm.) gegenüber der österreichischen Regierung übernommenen, aus dem Verkauf von Flugzeugen entstandenen Verpflichtungen wahrzunehmen und zu gewährleisten.“ Damit seien „die Entwicklung, Präsentation und Verhandlung von Gegengeschäften mit der österreichischen Regierung“ gemeint, heißt es in einer Bilanz aus dem Jahr 2006.

Vector hatte nie mehr als zwei Angestellte und residierte, wie ein Lokalaugenschein im Jahr 2008 (profil 14/2008) ergab, zwar in guter Londoner Lage, dafür aber ohne Türschild und Telefonnummer. Hälfteeigentümer der auf Veranlassung von EADS errichteten Gesellschaft: zwei österreichische Waffenhändler, Walter S. und Alfred P. In Österreich wollte damals auf Anfrage von profil niemand etwas mit einem Unternehmen namens Vector Aerospace LLP zu tun haben. Weder das Wirtschaftsministerium, das für die Umsetzung des Offset-Programms mit EADS verantwortlich zeichnete, noch das Verteidigungsministerium, das den Abfangjägerkauf abgewickelt hatte. Und nicht einmal Walter S. selbst.

Vector war denn auch nie operativ bei der Vermittlung von Gegengeschäften tätig. Dazu bedienten sich Lande, S. und P. einer Vielzahl von „Brokern“. Darunter etwa die 2010 aufgelöste Euro Business Development GmbH (EBD) in Wien, die wiederum im Eigentum von Walter S. und Alfred P. stand.

Geschäftsführer der EBD: der deutsche Staatsbürger Klaus-Dieter B. Er war zur Zeit der Entscheidung für den Eurofighter im Jahr 2002 für EADS als Senior Vice President mit dem Aufgabengebiet Zentral- und Osteuropa tätig gewesen und hatte sich danach selbstständig gemacht. Ein weiterer „Broker“, der für Vector tätig wurde, ist eine Centro Consult Ltd. mit Sitz in London, wirtschaftlicher Berechtigter – surprise, surprise – Walter S. Centro erhielt von Vector (wo Walter S., zur Erinnerung, Hälfteeigentümer war) im Lauf der Zeit 14,5 Millionen Euro aus dem Vermögen von EADS. Wofür?

10,5 Millionen Euro zahlte Vector ab 2004 an den „Broker“ Comco International Business Development LLC auf der Isle of Man aus, offiziell ebenfalls für die Vermittlung von Eurofighter-Gegengeschäften. Comco gehört einem Deutschen ­namens Frank Walter P., der eine ganze Reihe von Firmen mit fragwürdiger Geschäftstätigkeit besaß oder besitzt. Unter anderem hat P. im Jahr 2003 über eine Gesellschaft in Ungarn Geld vom österreichischen EADS-Lobbyisten Erhard Steininger kassiert.

Weitere 16,2 Millionen Euro flossen von Vector an eine Gesellschaft namens Columbus Trade Services Ltd auf der Isle of Man, die ihrerseits zwei Oberösterreichern zugerechnet wird: Thomas E. und Klaus K., Letzterer hat auf der Kanalinsel eine ganze Reihe von Briefkastenfirmen.

Und hier tut sich schon das nächste Rätsel im Zusammenhang mit den ohnehin mysteriösen Vorgängen um Vector auf. Denn von Columbus sind wiederum Überweisungen in Höhe von zwei Millionen Euro auf Konten einer gewissen Brodmann Business SA belegt – einem Finanzvehikel des Rüstungslobbyisten Alfons Mendsorff-Pouilly und seines mittlerweile verstorbenen Mentors Timothy Landon.

Bei Brodmann landeten übrigens auch rund 880.000 Euro von einer Gesellschaft namens EQ.CU.Com Finance Ltd, die laut profil vorliegenden Vernehmungsprotokollen ebenfalls Landon zugerechnet werden kann. Als Direktor von EQ.CU.Com fungierte ausgerechnet Frank Walter P., also jener Deutsche, der auch im Zusammenhang mit Comco aktenkundig ist. ­Inzwischen ist Landon tot und die EQ.CU.Com in einer weiteren Gesellschaft von P. aufgegangen.

Das Gewusel von Finanzjongleuren im Umfeld der EADS-Gegengeschäfte weckt nicht zu Unrecht den Argwohn der Staatsanwaltschaft. Bereits im vergangenen Jahr begann sich Ankläger Michael Radasztics für die Vorgänge nach dem Abschluss des Eurofighter-Kaufvertrags zu interessieren. Am 18. Juli 2011 schickte der Staatsanwalt ein Amtshilfeersuchen an das Wirtschaftsministerium: „Im Ermittlungsverfahren besteht der Verdacht, dass bei einigen angemeldeten und genehmigten Gegengeschäften über operativ nicht tätige Offshore-Gesellschaften im Wege von Scheinverträgen Provisions- und Schmiergeldzahlungen geleistet wurden“, zitierte das Wirtschaftsmagazin „Format“ vor Kurzem daraus. Es werde daher ersucht, den „Gegengeschäftsvertrag zwischen Republik Österreich und Eurofighter Jagdflugzeuge GmbH samt Anhängen“ herauszurücken. Und: „Zur weiteren Aufklärung wird eine stichprobenweise Überprüfung einzelner abgeschlossener Gegengeschäfte vorgenommen.“

Wirtschaftsminister war damals Martin Bartenstein. Das heute von Bartensteins Nachfolger Reinhold Mitterlehner geführte Wirtschaftsressort legt gegenüber profil Wert auf die Feststellung, die Beamten des Hauses hätten die eingereichten Gegengeschäfte stets penibel geprüft.

Mitterlehners Sprecherin Waldtraud Kaserer verweist auf die eigens eingerichtete „Plattform Gegengeschäfte“, in der unter anderem Experten mehrerer Ministerien, von Arbeiter- und Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Wirtschaftsuniversität Wien vertreten seien. Dessen ungeachtet, wolle das Wirtschaftsministerium „die Entlastung im Zusammenhang mit den Gegengeschäften erst dann er­teilen, wenn die in Medien kolportierten Ermittlungen abgeschlossen sind, um ­allfällige Anrechnungskorrekturen noch vornehmen zu können“. Was genau da allenfalls korrigiert werden könnte, bleibt allerdings unklar. Denn das Wirtschaftsministerium hält die Liste jener Unternehmen, die in Geschäftsverbindung zum Eurofighter-Konsortium stehen oder stehen sollen, seit Jahren unter Verschluss. Man argumentiert mit dem Datenschutz.

Dass der Verdacht überhaupt aufkommen konnte, liegt vor allem an Vector-­Direktor Gianfranco Lande. Der Italiener wurde im März 2011 verhaftet, nachdem er mit abenteuerlichen Spekulationen Anlegergelder in der Höhe von 225 Millionen Euro in den Sand gesetzt hatte. Unter den Geschädigten befanden sich, wie der Zürcher „Tagesanzeiger“ berichtet, auch „einige Bosse der kalabrischen ’Ndrangheta“. Über sie wollte der Häftling Lande lieber nicht auspacken. Stattdessen begann er, den Behörden Informationen über seine Tätigkeit für EADS zu liefern. Zum Beispiel im Hinblick auf eine Excel-Liste mit „bevorzugten Provisionsempfängern“ im Zuge der Eurofighter-Gegengeschäfte, die bei ihm sichergestellt worden war.

Nun stellt sich vor allem die Frage, wofür all das schöne Geld gedacht war, das von Lande auf so verschlungenen Wegen unter die Leute gebracht wurde. Faktum ist: Ein Teil der Kompensationsaufträge, die das Eurofighter-Konsortium an österreichische Unternehmen vergab, waren unzweifelhaft nachhaltig und reell. Allerdings nur ein Teil. Denn die Eurofighter-Produzenten taten sich von Anfang an schwer, das aus politischen Gründen absurd hoch angesetzte Gegengeschäftsvolumen zustande zu bringen, zu dem sie sich verpflichtet hatten. Und sie standen dabei gehörig unter Druck: Bei Nichterfüllung der Vereinbarung droht bis heute ein Pönale von 5,1 Prozent des Gesamtwerts. Macht bei vier Milliarden Kaufpreis immerhin 204 Millionen Euro.

Also wurde mit fragwürdigen Methoden versucht, den Wert der Aufträge in die Höhe zu treiben. Unter anderem wollte sich EADS, wie von profil berichtet, fantastische 78 Millionen Euro für die Beteiligung an österreichischen Fachhochschullehrgängen als Gegengeschäft anrechnen lassen – oder neun Millionen Euro dafür, einem Milchpulverfabrikanten dabei geholfen zu haben, von seiner eigenen Hausbank einen Kredit über eine Million Euro zu bekommen.

Jedenfalls vier Millionen Euro flossen 2006 nach Kärnten: an die noch unter Jörg Haider eingerichtete „Lakeside Technologie-Privatstiftung“. Auch dieses Geld kam von einem EADS-Briefkasten mit Sitz auf der Isle of Man. Und laut Justizministerin Beatrix Karl dürften weitere zehn EADS-Millionen in der Steiermark versickert sein. Sie stellte die Zahlungen Donnerstag vergangener Woche im Parlament in einen eher unscharfen Zusammenhang mit dem „Projekt Spielberg“.

Wurde das Geld also eingesetzt, um gar nicht existente Gegengeschäfte darzustellen? Etwa, indem österreichische Unternehmen dafür bezahlt wurden, Aufträge zu bestätigen, die dann gar nicht abgewickelt wurden? Oder Beamte mit dem gleichen Ziel? Die Staatsanwaltschaft Wien hält offenbar beides für denkbar.


http://www.profil.at/articles/1245/560/346131/eurofighter-eurofighter-ein-ruestungsdeal-fragen
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: So Nov 11, 2012 19:05:21 
Titel: hat Österreich wieder mal notwendig gehabt...
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dieses ganze Politikergesocks das da bei uns dilletiert seit Jahrzehnten..Wahnsinn...

egal ob Faymann, Schüssel, Spindelegger etc...die Typen könntest Du in der Privatwirtschaft nicht mal auf einen Hilfssachbearbeiterjob setzen..auch dazu wären sie zu dumm...

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ruestungskonzern-eads-europaweites-netz-von-schmiergeldzahlungen-1.1519563
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: So Nov 11, 2012 22:41:32 
Titel: das einzig Positive
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diesmal ist, dass da auch in anderen europäischen Ländern ermittelt wird..

so können's das nicht so leicht abdrehen diesmal politisch...

früher, wenn's bei so Sachen heiss geworden ist in Österreich, hat man einfach den Staatsanwalt abgesetzt..oder ihm ein Disziplinarverfahren angedroht..

der Spindelegger muss sich ja da auch auskennen in dem Geschäft...der war doch früher einmal der "Fliederbusch " Kofferträger vom Lichal..

ist eine miese Mafia

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13498106.html

ist er doch gefragt worde vor Kurzem, dieser Spindelegger in einem Interview, was es damals mit der Sache auf sich gehabt hat, sagt er lächelnd zum Redakteur, arrogant, aber hören's auf, das ist doch damals eingestellt worden...hat natürlich nicht dazu gesagt, dass das nicht eingestellt wurde, weil nix war, sondern weil der damalige Justizminister einfach den untersuchenden Staatsanwalt abgesägt hat...

also der Spindelgger, wenn der so politisch als Mitarbeiter vom Lichal in seiner Jugend sozialisiert wurde, in dem Sinn, dass ÖBH Beschaffungen eine ganz natürliche Parteifinanzerungsquelle sind...dann darf einen nix mehr wundern...

genauso wie der Faymann glaubt Steuergeld wäre dazu da sich in der Yellowpress gut darstellen zu lassen..

Und solche Leute sind heute die Spitzen einer Regierung....

wissen nicht was sich gehört, inkompetent sind's auch noch..


Zuletzt bearbeitet von Viper am Di Nov 13, 2012 17:46:25, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Nov 12, 2012 11:10:30 
Titel: in Kurzform könnte
Antworten mit Zitat

man sich folgenden Reim darauf machen....

es gab immer zwei Vertreter für Flugzeuge und "Waren aller Art" fürs ÖBH..

den Herrn Drescher der bei Saab und Agusta / Bell Beschaffungen für die SPÖ was springen liess, und den Herrn Schön, der bei Oerlikon und auch Waren aller Art die ÖVP versorgte...

so diesmal kam noch ein dritter dazu, der Mensdorff, weil eben BAE sich an Saab beteiligt hatte, da wurde es unübersichtlich ein bissel..

aber man konnte die Sache dann doch wieder einrenken, der Schön bekam die Offset Sache zum Verteilen etc etc..

Dass die Parteien immer schon so dummdreist waren, ber DER Riesenparteiförderung die der Steuerzahler ihnen eh schon gibt, und immer noch mehr haben müssen...

seh ich das komplett falsch, oder könnte das so gewesen sein??
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hakö
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Anmeldungsdatum: 05.01.2007
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BeitragVerfasst am: Do Nov 15, 2012 06:53:40 
Titel:
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Bundeskanzler Faymann: studiumabbrechender Taxifahrer
Darabos`scher Kabinettchef Kammerhofer: Lokführer
mit solchen Fachleuten an der Macht: was erwartet ihr denn?
_________________
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George Sears
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Anmeldungsdatum: 08.10.2011
Beiträge: 417

BeitragVerfasst am: Di Nov 20, 2012 02:09:45 
Titel:
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Also wenn ich mir mal wieder die ganzen Kommentare der Leser in den diversen Zeitungen zum Thema EF und LRÜ anschaue dann wird mir mehr als schlecht!

Da fragt man sich wirklich was damals die ULV-Umfassende Landesverteitigung (wirtschaftlich-geistig ?-militärisch) gebracht hat.

Einfach nur zum Kotzen das der gemeine Österreicher so unwissend und dumm ist da fragt man sich wirklich ob es nicht sinnvoller wäre diesen Menschen das Wahlrecht zu entziehen!
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hakö
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Anmeldungsdatum: 05.01.2007
Beiträge: 1293
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 21, 2012 03:45:25 
Titel:
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dann hätten sie nur mehr 2-3000 Wähler.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Jan 11, 2014 20:48:45 
Titel: was die Korruption
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betrifft bin ich mir fast sicher, dass der "Graf", der zwar vordergründig für den Gripen antichambriert hat, die gesamte Schüsselpartie pro EF abgeschmiert hat…

Die Proletengang um den Haider, das haben die Bayern gemacht, patschert & dumm…und das ist auch öffentlich geworden…das liess sich nachweisen...

Schüssel & Co allerdings…das ist über den "Grafen" gelaufen…

da kann es nach diesen Urteilen jetzt keinen Zweifel mehr daran geben…

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1514381/Gericht-bestaetigt-Freispruch-fur-Mensdorff?from=suche.intern.portal

http://derstandard.at/1388650548833/Ein-bestaetigter-Freispruch-mit-Duftnoten

Diese Geldscheine haben nur "Duftnoten" hinterlassen…

Der Mann war geradezu ideal für BAE / EADS…

gute Connections zu den Roten UND den Schwarzen…seine Frau in der Regierung…

dem Gripen Manager bei BAE / Gripen wär es zwar lieber gewesen wenn der Gripen gewonnen hätte, aber ein paar Stockwerke drüber, nachdem EADS ja auf die ganzen 200% Offset Chuzpe vom Schüssel zusammen mit Stronach & Co eingestiegen ist, umd das Abfabngängerkritische "Krone" und "News" Publikum zu besänftigen…war das ganz OK..

also wie man so sagt ein Jahrhundertcoup für die beteiligten Firmen und Politiker…alle haben kassiert..oder sagen wir besser eigentlich nur für die Politiker…weil bei EADS ( jetzt Airbus) gibt es einige namhafte und auch korrekte Leut, die, wenn sie gewusst hätten was da läuft lieber früher als später die Notbremse gezogen hätten..hat nämlich EADS von der Reputation nicht gut getan der EF Deal mit Österreich…hard luck...

Und man darf, ja man muss davon ausgehen, dass 90% unserer Justizbeamten entweder schwerst korrupt sind oder grenzdebil…oder Beides..


sonst gibt es eigentlich keine Möglichkeiten mehr, das Alles zu erklären…


Ein Staat hat sich abgeschafft…got "bombed"….

Die Glaubwürdigkeit der Republik Österreich wurde also ein Opfer der "Air to Ground" Capabilities des EF…und der konnte das damals noch nicht einmal….

also die ganze Show EF versus Gripen war de facto ein Schattengefecht…

und die F-16 MUSSTE ausscheiden, weil da haben's alle g'wusst bei uns, wenn da einer bei einem FMS Deal einer "Hand Aufhalten " kommt, steht er am nächsten Tag in der Zeitung..

es geht bei dem Thema auch gar nicht darum, was jetzt der "bessere" Flieger für Österreich ist und/ oder gewesen wär..

es geht bei dem "apres" jetzt nur darum, uns vor die Augen zu führen, was für korrupte und unfähige Ungustln die Geschicke der Republik gelenkt haben und immer noch lenken...


Zuletzt bearbeitet von Viper am Sa Jan 11, 2014 22:21:31, insgesamt einmal bearbeitet
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edi
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BeitragVerfasst am: Sa Jan 11, 2014 22:19:32 
Titel:
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und wenn es noch zehn prozesse geben wird, wird nichts herauskommen an der sache, weil eventuell beide grossparteien die nase darin stecken haben. entweder waren die akteure so geschickt oder es gibt keine ersichtlchen gründe für die justiz, für ein urteil.
wenn bei diesem mini-geschäft der österreicher gegenüber tatsächlichen großaufträgen anderer länder wirklich "geschmiert" wurde, dann kümmert das andere länder gleich viel, als wenn in china ein fahrrad umfällt.
die höhe der schmiergelder bei tatsächlich großen waffengeschäften anderer länder belaufen sich wahrscheinlich um das hundertfache, als jener falls sie in österreich geflossen sind.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Jan 11, 2014 22:47:47 
Titel: naja….
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die Rechnung stimmt nicht ganz…

nimm mal, beim ursprünglichen Deal ist ganz locker ein ganzer EF "verteilt" worden, wenn wir da noch die ungefähr schiefen 100 Mio EUR Gegenschäftssachen einrechnen…

jetzt nimm noch dazu was der Darabos an Wert- und Leistungsvernichtung draufgesetzt hat…

naja…da sind wir dann bei einem Schaden für den Steuerzahler, wenn wir die ursprünglich und auch heute noch notwendig zu erachtende Anzahl von min 24 Fliegern hernehmen..

naja, dann ist der Gesamtschaden für den Steuerzahler in etwa mit einer halben Milliarde Euronen zu beziffern…leistungsbezogen..

DAS bitte ist bei einem ursprünglichen Beschaffungsrahmen von ca. 1.6 bis 2.2 MRD Euro doch ein Spitzenwert…und in dem Rahmen wären damals bei korrekter und harter, aber fairer Verhandlungsführung seitens der Republik locker 24 Stück, also 18 Einsitzer und 6 Doppelsitzer, egal welchen Typs, inklusive ALLER Options ( Sensoren, Selbstschutz, Bewaffnung etc ) die man braucht um im EU / NATO / UN Verband auch Solidarleistungen erbringen zu können, drinnen gewesen..
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Feb 13, 2014 21:59:52 
Titel: No…?
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auch nix Neues…, oder?

http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1562482/EurofighterBericht-bringt-Hinweise-auf-Doppelspiel-der-FPO?from=gl.home_politik
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Frank
Gast





BeitragVerfasst am: Sa Feb 15, 2014 02:06:08 
Titel:
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Was der Klug so ausrutschen laesst wird der EF sowieso abgestellt.
Rueckabwicklung des vertrages (moeglicherweise nicht mehr gueltig) wirds aber nicht spielen.
Noerdlich der alpen warden Deutsche jaeger sichern, suedlich die Italiener.
Das stimmvieh wird jubeln und wieder rot waehlen.
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CHH
int. Luftfahrtjournalist
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
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Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Do Feb 20, 2014 11:43:45 
Titel: Das könnte sich durchaus so ...
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entwickeln, falls NEWS da nicht einer Ente aufgesessen ist (wäre nicht das erste Mal).
Kabarettreife Aussagen

Es wundert mich nur, dass sich das Schwammerl und all die anderen Eufi-Hasser bisher noch nicht geäußert haben.

Wenn´s so ist, dann hat entweder Eurofighter bald ein MASSIVES Problem mit 15 Uralt-Gebraucht-Eurofightern und massiven Rückzahlungen oder unsere Ersatzteilsituation und Modernisierungs- und Nachrüstungsbedürfnisse sind auf Jahrzehnte zu Null-Kosten gesichert.
_________________
Wir sind Österreicher. Was bedeutet, daß grundsätzliche Kurskorrekturen und deutliche Prioritätensetzungen nicht unsere Sache sind. Man ist froh, einigermaßen über die Runden zu kommen und Probleme irgendwie auszusitzen. (Zitat v. Alfred Payrleitner)
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Lord Helmchen
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Anmeldungsdatum: 24.07.2004
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BeitragVerfasst am: Do Feb 20, 2014 12:41:25 
Titel:
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hmmm das scheint mir zu Offensichtlich und "billig"........
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"I wish I was a neutron bomb, for once I could go off!"
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Feb 20, 2014 14:30:39 
Titel: ja....
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Zitat:
...falls NEWS da nicht einer Ente aufgesessen ist (wäre nicht das erste Mal)….


mir scheint da wird jetzt eine Sau nach der anderen durchs Dorf getrieben..ich mein damit, NEWS ist ein Drecksblatt...

Das Einzige was man als gesichert annehmen kann…Airbus ( früher EADS) will klar Schiff haben, was den Komplex Eurofighter / Österreich betrifft…

Die arbeiten das jetzt intern auf und übergeben das Material in Deutschland und in Österreich den Staatsanwaltschaften…

Es ist durchaus vorstellbar, dass die damalige EADS selbst Opfer verschiedenster Machenschaften geworden ist..bei denen sich evenuell Outsider oder sogar Insider selbst kriminell bereichert haben…und der EF Verkauf an Österreich war sozusagen (nur) das Cover Vehikel dafür…

Das einzige wirklich Bedrückende ist, man will es sich nicht vorstellen, nur, wenn man die letzten 14 Jahre hier bei uns sich so anschaut im Rückblick und die ganzen anhängigen Gerichtsverfaheren in den verschiedensten Politik- und Wirtschaftsfällen die anhängig sind, dann kann man sich leider auch vorstellen….dass da noch Einiges zusätzlich zu Haider, Rumpold und Rapid gelaufen ist was den EF betrifft…plus die kolportierten 100 - 150 Mio EUR die da bei dem dämlichen "200%" Gegengeschäftstheater versickert sind...

und allein, dass man es sich vorstellen kann ist das Deprimierende dabei..
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