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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Feb 20, 2014 15:36:51 
Titel: Putin marschiert in der Ukraine ein...
Antworten mit Zitat

Krieg gegen die Bevölkerung…



http://24tv.ua/home/showOnline.do

http://24tv.ua/home/showOnline.do;jsessionid=7AA68A1DEBE41F7C212D014F06C6BECF?lang=en

http://kurier.at/politik/ausland/ukraine-ende-der-waffenruhe-wieder-dutzende-tote-in-kiew-sniper-feuern-auf-demonstranten/52.242.746

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1565394/Schlachtfeld-Kiew_Kriegsszenen-in-Europa?_vl_backlink=/home/index.do


Zuletzt bearbeitet von Viper am So Mai 11, 2014 11:31:41, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Feb 21, 2014 11:52:01 
Titel: der wahre Grund
Antworten mit Zitat

warum in der Ukraine Menschen getötet werden..

mitten in Europa….

Solange Europa Putin & Co nicht nachhaltig einbremst wird es sehr schwierig bleiben…



Zitat:
….Weniger versöhnlich klingen andere Töne aus Moskau: Wie die Financial Times berichtet, sei Russland bereit, für die russisch dominierte ukrainische Halbinsel Krim im Falle eiens Auseinanderbrechens der Ukraine in den Krieg zu ziehen: "Zerfällt die Ukraine, dann wird das einen Krieg auslösen", zitierte die Zeitung einen hohen Regierungsmitarbeiter: "Sie werden die Krim verlieren, weil wir einschreiten werden, so wie wir es in Georgen getan haben", so die Quelle der FT weiter Anspielung auf den russisch-georgischen Krieg 2008. Auf der Halbinsel Krim ist die russische Schwarzmeerflotte stationiert…….


http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1565601/Ukraine_Einigung-auf-Uebergangsregierung-steht?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/1563377/index.do&direct=1563377
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Feb 21, 2014 23:13:04 
Titel: einerseits
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ist das sicher ein Fortschritt was da von gestern auf heute erzielt wurde…

http://www.faz.net/aktuell/politik/kommentar-letzte-chance-fuer-die-ukraine-12814455.html

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/?em_cnt=610379

andererseits wird Putin jetzt höchstgradig gefährlich…

Putin der Oberterrorist hat ja immerhin schon früher den Viktor Yushchenko versucht zu vergiften, damals um die Orange Revolution zu verhindern…


Angeblich ist der Yanukovich bereits auf dem Weg nach Moskau zur neuen Befehlsausgabe..

Vorstellbar ist, dass Putin den Plan hat jetzt die Krim und die Ostukraine rebellisch zu machen, von dort soll dann die Spaltung der Ukraine angezettelt werden, und um diese von ihm angezettelte Spaltung zu verhindern, nach dem Motto der verfolgenden Unschuld, kann es sein, dass Putin in die Ukraine einmarschiert..

So im weiteren Sinne im Vergleich ein Szenario wie 1968 in der CSSR..andere Vorzeichen halt..

Ist Europa für so eine Auseinandersetzung gerüstet? Intellektuell und militärisch?

http://derstandard.at/1392686007262/Was-in-der-Ukraine-auf-dem-Spiel-steht
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Foxhound
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Anmeldungsdatum: 27.01.2007
Beiträge: 3072
Wohnort: Zwenkau

BeitragVerfasst am: Sa Feb 22, 2014 06:09:21 
Titel: Re: einerseits
Antworten mit Zitat

Viper hat folgendes geschrieben:

Ist Europa für so eine Auseinandersetzung gerüstet? Intellektuell und militärisch?

Intellektuell wohl eher kaum - siehe die verblendete/verblödete Westpresse, die im Augenblick wieder mal Hexenjagd veranstaltet, obwohl sie keinen Schimmer hat was eigentlich los ist ...

Militärisch: Was soll denn da passieren? Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, das sich die EU (dieser heuchlerische, unfähige Sauhaufen - was anderes ist der Verein nicht) in einen ausgewachsenen Konflikt mit Russland einlässt? Da drehen die Russen mal ganz fix den Öl- und Gashahn zu, Europa hebt mal wieder den Zeigefinger nach dem Motto "So ein Schlingel" und fertig.
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"Es ist okay, eine Benzinschleuder zu fahren, wenn du damit Puppen aufreißt!" - Al Bundy

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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Feb 22, 2014 09:59:22 
Titel: ?
Antworten mit Zitat

Foxhound hat geschrieben:

Zitat:
….siehe die verblendete/verblödete Westpresse, die im Augenblick wieder mal Hexenjagd veranstaltet, obwohl sie keinen Schimmer hat was eigentlich los ist ...


Mir ist nicht geläufig, was Du damit meinst?

Kannst Du das präzisieren..?
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Feb 24, 2014 18:16:15 
Titel: Putin bereitet
Antworten mit Zitat

rhetorisch bereits "militärische Lösungen" vor…

ganz nach dem Motto "verfolgende Unschuld"…

Zitat:
...Russland: "Leben unserer Bürger in Ukraine bedroht"….


http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1566464/Russland_Leben-unserer-Burger-in-Ukraine-bedroht?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/1563377/index.do&direct=1563377

und darunter im "Die Presse" Forum jede Menge Putin Fans….

Was sind das für Kretins, die da unter uns leben hier in Österreich?

unsagbar was da für Idioten in unserem Land herumlaufen….

Geniessen alle sozialen und wirtschaftlichen Vorteile unseres Landes, und wünschen sich aber "einen starken Mann" a la Putin…

Sind die zukünftigen KZ Aufseher, wenn bei uns wieder einmal von ganz rechts oder ganz links ein paar Verrückte das Land aufmischen...
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Di Feb 25, 2014 08:55:20 
Titel: interessant geschrieben:
Antworten mit Zitat

Zitat:


Forget Kiev. The Real Fight Will Be for Crimea

24 February 2014 | Issue 5317

By Andrei Malgin

Amid the numerous reports of events in Ukraine in recent days, observers have largely overlooked the situation in Crimea. But I am convinced that the Black Sea peninsula could become the center of major events in the near future.

Demonstrators in Crimea have been toting signs reading "Putin is our president" and "Russia, we have been abandoned, take us back!" Late Sunday in the city of Kerch, someone took down the Ukrainian flag above the city administration building and hoisted the Russian flag in its place. At the same time, armored vehicles from the Russian military base in Sevastopol blocked all entrances to the city — essentially protecting it — after local authorities refused to recognize the new Ukrainian government. What's more, a throng of 20,000 demonstrators spontaneously appointed a local businessman and Russian national to head the city. He immediately announced his refusal to transfer local tax revenues to Kiev and claimed personal authority over the city's police force.

Now that President Vladimir Putin is no longer tied up with the Olympics, I have no doubt he will use the "interests of Russians" in Crimea as a pretext for supporting the separatist movement there, just as he did with South Ossetia in 2008. Putin does not even need to send troops to Crimea; they are already there, in accordance with a bilateral agreement with Ukraine. Former Ukrainian President Viktor Yushchenko had planned to cancel that agreement, but his successor, recently impeached President Viktor Yanukovych, extended it.

I was actually born in Sevastopol. Interestingly, my birth certificate lists my birthplace as "Sevastopol" but makes no mention of "Ukrainian SSR," even though Soviet leader Nikita Khrushchev gave Crimea to Ukraine four years before my birth. Crimea was part of Russia until 1954, at which point Khrushchev presented the region to Ukraine to commemorate the 300th anniversary of the historical decision by the Pereyaslavska Rada, the precursor to the Ukrainian parliament, to unify the country with Russia.

However, Khrushchev's spontaneous gesture was implemented somewhat sloppily, and the Sevastopol legislature never officially acknowledged it. Khrushchev had forgotten that in 1948, Stalin issued a decree removing Sevastopol from the jurisdiction of the Crimean administration and making it an autonomous entity under Moscow's direct control. As a result of this confusion, Russia gave Crimea to Ukraine but retained Sevastopol.

Surprisingly, that arrangement did not bother anybody for several decades. Nobody could have imagined that the Soviet Union would one day split into separate republics and that the borders between them would have to be redefined. For the most part, the residents of Sevastopol were seamen, their families or support staff. The city was a large naval base, and it remains one to this day. The majority of residents are Russian who receive their salaries in rubles even though, administratively, the city is Ukrainian. This has proved a constant source of tension and a source of endless debate between Ukrainian and Russian nationalists. In recent years, the city has been managed by two separate administrations — the city administration appointed by Kiev, and representatives of Russia's Black Sea Fleet, a massive organization that owns almost everything in Sevastopol, right down to the kindergartens.

My father was in the military, and he moved our family from Sevastopol to the Moscow region while I was still an infant. I cannot rightfully call the city my hometown, although we did visit it a few times when I was a schoolboy. During those visits to Sevastopol, I never once saw a sign written in Ukrainian and never heard anyone speaking Ukrainian in the streets. Of course, that was a very long time ago.

The Soviet Constitution first mentioned Sevastopol as part of Ukraine in 1978, and that moment began the city's gradual but ultimately unsuccessful assimilation into Ukraine.

Many people considered it extremely unfair that the Belavezha Accords, signed after the collapse of the Soviet Union, formally included Sevastopol as part of Ukraine. However, the presidents who signed those accords came to power through legitimate elections and their respective parliaments ratified the agreements. I don't know why President Boris Yeltsin did not raise the question of Sevastopol, or the Crimea in general, with Ukraine in 1991. I once read the memoirs of a member of the Ukrainian delegation to the accords. He wrote that the Ukrainian side was certain Yeltsin would insist that Russia regain Crimea following the Soviet collapse and it was very surprised when he never made such a demand.

The only way Russia can alter the current situation now is to start a war in Crimea. Many observers believe that, despite Putin's blustery statements, he has no real desire to fight with anyone. His goal in supporting separatists is not to annex additional territory to this already vast and difficult-to-manage country, but to ensure that any republic breaking away from the Soviet empire becomes burdened with internal unrest and conflict. This would explain Moscow's actions in the self-proclaimed Transdnestr republic, South Ossetia and Abkhazia, and it is why Putin might seek to foster instability in Crimea.

There is little doubt that Putin will aggressively play the Crimean card now and that Moscow will encourage and provide ample funding to all Ukrainian separatist movements.

Crimea has always been a source of anxiety for Kiev, and it is unclear just how far Putin will go this time in his efforts to intensify those difficulties.

Andrei Malgin is a journalist, literary critic.


http://www.themoscowtimes.com/opinion/article/forget-kiev-the-real-fight-will-be-for-crimea/495145.html
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mi Feb 26, 2014 09:22:25 
Titel: sehr sachliche Analyse
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http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/610949_Eine-Zaesur-fuer-Moskau.html
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Feb 27, 2014 23:15:06 
Titel: das hier ist sehr richtig analysiert...
Antworten mit Zitat

Putin ist imstande eine militärische Lösung in Erwägung zu ziehen nicht nur wegen der Krim etc etc…

sondern es geht ihm wirklich die Dosen….aus einem ganz anderen Grund…

Zitat:


Wie das Wetter Revolution macht
Moskau, 21.2.2014


In normalen Zeiten gilt die Internet-Seite newsru.com als Oase der Pressefreiheit in Russland. Sie ist eines der letzten Überbleibsel vom Medium-Imperium des Putin-Gegners Wladimir Gussinski, und speichert alle Inhalte auch in den USA – um sie vor dem Zugriff des Kreml zu schützen. Doch jetzt ließ sich auch newsru.com von der Stimmung in den russischen Medien anstecken: „Im Zentrum Kiews wird eine Anti-Terror-Aktion durchgeführt“, hieß die Schlagzeile des Internetportals, als in der ukrainischen Hauptstadt zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten kam.

Moskaus Propaganda-Maschine läuft auf Hochtouren. Wer sich wie die meisten Menschen in Russland nur in den großen Fernsehsendern und Zeitungen informiert, für den ist die Lage in Kiew eindeutig: Ein Haufen rechter und faschistischer Chaoten aus der Westukraine versucht einen bewaffneten Putsch. Organisiert und finanziert wird der Aufstand von den Vereinigten Staaten. Dazu zeigen die Sender Interviews mit angeblichen Demonstranten, die behaupten, sie seien bezahlt worden für ihren Protest. «Enthüllungen“ dieser Art sind im russischen Staatsfernsehen immer zu sehen, wenn Menschen auf der Straße ihren Unmut äußern, auch bei den Demos gegen Wahlfälschungen im eigenen Land 2011 und 2012.

Schon die Sprachwahl der russischen Medien ist bezeichnend: Da ist von „„Anti-Terror-Einsätzen“ und „Operation gegen Extremisten“ die Rede, wenn Polizeieinsätze gemeint sind; statt von „Demonstrationen“ ist von „Unruhen“ die Rede, die Protestierenden laufen unter dem Begriff „Pogrom-Anstifter“. Viele Moskauer Fernsehreporter berichten aus dem Zentrum der Millionenstadt Kiew im gleichen kühlen, technokratischen Stil wie früher von der Front in Tschetschenien: „Seit zwölf Stunden wird auf dem Maidan die Spezialoperation der Sicherheitskräfte durchgeführt, die schon am Vortag abends den Unabhängigkeitsplatz in Umzingelung genommen und die Barrikaden sowie Zeltstädte belagert haben“, berichtet Korrespondent Airat Schawalijew mit emotionsloser Miene in die Kamera des Gasprom-Senders NTW.

Für die Anti-Terror-Operation in der Ukraine könne jetzt auch das Militär herangezogen werden, sagt der Nachrichtensprecher im russischen „Ersten“ – in einem Tonfall, als sei er erleichtert. Kein Wunder, denn, so erzählt er weiter, es gebe „Morde, Brandstiftungen, Überfälle, Pogrome, Überfälle auf Polizei-, und den Geheimdienst-Gebäude, aus denen die Pogrom-Anstifter Hunderte Gewehre und Zehntausende Schuss heraustrugen.“ Es folgt eine Schaltung vor Ort: „Der Widerstand hat keine Minute aufgehört, erst am Morgen gelang es, die Barrikaden zu beseitigen, mit Hilfe von Panzerwagen”, erzählt ein Reporter im Aufregungs-Stakkato des Staats-TVs. Schuld an allem, heißt es weiter, sei die Nachsicht der westlichen Politiker, die den „Straßen-Radikalen“ grünes Licht gegeben und die Regierung dabei gestört hätten, wieder Ordnung herzustellen. „Das Blut, das geflossen ist, klebt an den Händen des Vertreter des Westens“, ereifert sich der von Putin neu ernannte Chef-Propagandist Dmitrij Kiseljow.

Bei einer Liveschaltung nach Kiew am Donnerstag fragte der Moderator im „Ersten“-Kanal: „Kann man neue Versuche erwarten, die Extremisten vom Maidan zu verdrängen?“ In der Reportage sind dann Aufnahmen zu sehen, die angebliche Scharfschützen der Opposition im Hotel Ukraine beim Schießen auf Polizisten zeigen. Warum diese ausgerechnet vor russischen Kameraleuten posieren sollten, wird nicht erklärt. Dann werden Verwundete gezeigt, die laut Kommentar Polizisten sind. Sie klagen, die Protestierenden seien bewaffnet, würden die Ordnungshüter provozieren und angreifen: „Da sind viele Drogenabhängige, und Alkoholiker, wir haben keine Waffen bekommen, und diese Missgeburten haben auf uns geschossen wir auf Hühner“. Ein Polizist in Maske erzählt: „Diese Leute sind nicht adäquat, Idioten, oder unter Drogen, sie laufen los, schießen, aus Kalaschnikows, aus allem, Hauptsache Morden.“ Als Konsequenz habe die Polizeiführung ihren Beamten Waffen zur „Selbstverteidigung“ gegeben, heißt es dann weiter. Dann werden Bilder gezeigt, in denen Polizisten in Kampfuniformen schießen – und der Kommentator sagt, es handle sich dabei um Oppositionskämpfer, die als Polizisten verkleidet seien.

Selbst Meteorologen mussten an die Propagandafront. Der Wettermann Wadim Sawodchenkow erklärte die Proteste in der Ukraine mit Klimaveränderungen. Sie hätten am gleichen Tag begonnen wie die Orangene Revolution 2004 – in einer Phase des Übergangs zwischen den Jahreszeiten. Unterstützung für diese These bekam er von Michail Gordejew, dem Rektor des Instituts für Psychotherapie und klinische Psychologie in Moskau: „Starke Temperaturwechsel sind ein Stressfaktor. Die können zu aggressiven Ausfällen und rechtswidrigen Handlungen führen“, erklärte der Seelendoktor das Geschehen in der Ukraine.

Die Botschaft ist klar: Demonstrationen sind das Ergebnis psychischer Probleme. Auslöser der Proteste sind nicht etwa Unmut der Bürger über die kleptokratische Autokratie und Rechtlosigkeit, sondern ausländische Agenten. Der Grund für solche Propaganda-Parolen: Die Bilder aus Kiew wecken bei Putin und seinen KGB-Genossen im Kreml Erinnerungen an die Proteste im eigenen Land 2011 und 2012. Obwohl die friedlich verliefen, versetzten sie die Kreml-Herrscher in Panik, bis sie – auch wegen der Unfähigkeit der Opposition - im Sande verliefen. Die Angst, dass der Protest-Funken aus der benachbarten Ukraine überspringen könnte, sitzt tief. Offenbar sogar tiefer als Putins Traum, als „Wiedervereiniger der russischen Erde“ in die Geschichte einzugehen - wozu er zuerst die Ukraine wieder ans „Mutterland“ binden müsste. Mit dem Land, das immerhin doppelt so groß ist wie Italien und viermal so viele Einwohner hat als Belgien, stehen und fallen Russlands geopolitische Ambitionen in Osteuropa. In den Augen der russischen Elite ist die Ukraine immer noch der unfolgsame, pubertierende Sohn, der nicht in den Schoß der Familie zurück will – aber alleine nicht überlebensfähig ist.

Dabei gehen selbst moskaufreundliche Ukrainer auf emotionale Distanz, wenn sie heute das russische Fernsehen anschalten – und dort etwa hören, wie Sergej Dorenko, einer der bekanntesten und berüchtigtsten Journalisten in Russland, über sie höhnt: „Stellt euch vor, die EU würde die Mongolei aufnehmen. Würden die Mongolen dadurch Europäer? Wenn ihr in die EU kommt, werden Ihr dadurch Deutsche? Nein. Das Beste, was euch geschehen kann, ist, dass über jedem Ukrainer ein Deutscher mit einer Peitsche stehen und schreien wird 'Arbeiten, schneller, schneller!'"


http://www.reitschuster.de/index.asp?typ=&newsid=15945
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Fr Feb 28, 2014 08:58:52 
Titel: das Traurige ist,
Antworten mit Zitat

wenn man ihn lässt, wird er es machen dieser Herr Putin..

Zitat:


Crimean War Games

Putin moves to carve up Ukraine if he can get away with it.

Feb. 27, 2014 7:14 p.m. ET

As to how Vladimir Putin might respond to his humiliation last week in Ukraine, the answers came in rough and rapid succession on Thursday. At least the U.S. and the European Union can't harbor any more doubts about the Russian president's intention to provoke a possibly violent conflict in Europe.

Overnight in Ukraine's Crimean peninsula, dozens of armed and well-organized men overpowered guards at the autonomous region's parliament and regional government and raised a Russian flag above both buildings in the capital Simferopol. Seven armored personnel carriers attached to Russia's Black Sea Fleet at the same time left their base outside the capital but turned back once the occupiers were safely inside. Separately, Crimea's elected parliament voted to hold a referendum on the region's "status" in May. The operation had the trademarks of Russian special forces.

Later in the day, Ukraine's deposed President Viktor Yanukovych emerged from nearly a week out of view with a declaration to two Russian state-run news agencies. Calling himself the "lawful" leader of Ukraine, he wrote, "I am compelled to ask the Russian Federation to ensure my personal security from the actions of extremists." Russia appeared to oblige. A Yanukovych press conference is scheduled for Friday in a southern Russian city.

Mr. Yanukovych fled Kiev last Friday after his allies and security services abandoned him. Parliament then voted him out of office. Prosecutors want to try him for the murder of some 100 protesters. The evidence of corruption that has since been uncovered has turned him into the Ukrainian Bokassa, complete with a golden throne for a toilet at his private residence outside Kiev.

Mr. Putin isn't picky about his company. Mr. Yanukovych may be a pawn-in-exile in the Russian's game of destabilizing Crimea, and perhaps also the eastern, Russian-speaking regions of Ukraine that were the ousted leader's political base. The Ukrainian turned on the protesters with live ammunition last week at Moscow's behest and with direct help from Russian military advisers, as documents found in the aftermath of his downfall show. Mr. Putin might figure that if he lets Mr. Yanukovych's ouster stand now, he could lose his sway over his authoritarian comrades in Belarus and Central Asia too.

As long feared, Crimea has become the flashpoint for conflict between the two large neighbors. A majority of Crimea's residents are ethnic Russians, but a significant Ukrainian and Crimean Tatar minority lives there. The region has long been sleepy, but a pro-Russian demonstration was held last weekend and on Wednesday the Tatars put on a larger counter-protest. Now there are reports of "volunteers" headed to Crimea from Russia and armed checkpoints on important access routes in the peninsula manned by Russian loyalists.

This manufactured crisis catches Ukraine at its most vulnerable moment. A transition cabinet was only voted in on Thursday in Kiev. The interim president, who took over Sunday, warned against "military aggression" and told Russian troops to stay in their bases. Ukraine has police and other security forces in Crimea. But the troubles there distract Ukraine's new rulers from making good on promises to clean up government and save a sinking economy. As Mr. Putin no doubt intends.

The Kremlin is testing the Western response as much as Ukraine's. Mr. Putin saw that Washington and Europe did little to help Georgia when Russia invaded in 2008 and were phlegmatic during Ukraine's three months of protests. This week's moves suggest he is now contemplating a territorial carve up of Ukraine, which is one way to ensure it stays out of the EU and NATO.

It would be out of character, but President Obama could put Mr. Putin on notice that he would pay a considerable price for doing so. The ruble hit new lows this week and Russia's economy is vulnerable to Western sanctions. Any violent provocation in Ukraine, a European state of 46 million, should render Russia unwelcome at the G-8 and other civilized places.

As an authoritarian leader, Mr. Putin is unpredictable. But he can de-escalate as easily as he decided to confront the new Ukrainian government this week. The problem is that on every front, whether missile defense in Eastern Europe or Syria, this White House has yielded to his wishes and never given him a reason to respect American will. A tweet from NATO headquarters and a statement from Secretary of State John Kerry on Thursday about Crimea won't change that.

The future of democracy in Ukraine, and as of Thursday perhaps peace in Europe, is on the line here. The Obama Administration finally awakened to the Kremlin challenge on Ukraine in the last two weeks, but now Mr. Putin is raising the stakes again. The alarm is ringing in Crimea.


www.wsj.com

Zitat:
...Russian soldiers have occupied two key airports in Ukraine's restive pro-Russia region of Crimea, Ukraine's acting interior minister said Friday.

Soldiers wearing camouflage and bearing automatic weapons took up positions at Belbek Airport in Sevastopol, home of Russia's Black Sea Fleet, and at the airport in Simferopol, the region's capital, Arsen Avakov said.

He said the soldiers' uniforms bore no identifying marks "but they do not hide their affiliation with the Russian armed forces."

A spokesperson for Russia's Black Sea Fleet denied that soldiers from the base were involved in blocking the Sevastopol airport…..


http://online.wsj.com/news/articles/SB10001424052702304026804579410312916261336?mod=WSJEurope_hpp_LEFTTopStories&mg=reno64-wsj&url=http%3A%2F%2Fonline.wsj.com%2Farticle%2FSB10001424052702304026804579410312916261336.html%3Fmod%3DWSJEurope_hpp_LEFTTopStories
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Viper
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 28, 2014 19:24:30 
Titel: der hat schon
Antworten mit Zitat

eine Chuzpe der Putin…meint man solle weitere Eskalationen vermeiden…

es ist aber er der andauernd eskaliert….

lässt an die ehemaligen Mitglieder der mittlerweile aufgelösten Berkut Einheiten, das sind die die die Menschen auf dem Maidan zusammengeschossen haben, russische Pässe ausgeben…..

und annektiert die Krim…


ist aber alte KGB Taktik, Täter / Opfer Umkehr…und die ganz Depperten bei uns in den Medien glauben das auch noch…


Zitat:
...Das russische Generalkonsulat auf der Krim ist angewiesen worden, Maßnahmen zu ergreifen, um russische Pässe an Mitglieder der umstrittenen "Berkut"-Einheit zu vergeben - melden die russische Nachrichtenagentur "Itar-Tass" und der Radiosender "Echo Moskaus". Der Sondereinheit war vorgeworfen worden, mit scharfer Munition in die Demonstranten auf dem Majdan geschossen zu haben. Sie wurde vor wenigen Tagen von Kiew aufgelöst….


http://live.faz.net/Event/Krise_in_der_Ukraine
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Viper
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 28, 2014 23:30:45 
Titel: da gibt es keinen Zweifel mehr
Antworten mit Zitat

daran was da seit heute abläuft…

http://www.liveleak.com/view?i=287_1393605865

http://www.liveleak.com/view?i=f30_1393584675

wird Zeit , dass die zivilisierte Welt dem Putin und seinen Ganovenkumpanen im Kreml mal richtig in den Ar… tritt…

ginge ganz einfach…

Dem Putin sein Vermögen das in der Schweiz etc liegt aufdecken, die Milliarden und Abermilliarden die er den russischen Bürgern in den letzten Jahrzehnten gestohlen hat…in Russland publizieren, überall publizieren…

Die Konten sperren….die Bande trockenlegen finanziell sozusagen...

dann geht eine Woche später in den Strassen von Moskau die Post ab…

und der Putinspuk ist aus und vorbei..

Die Morde und Anschläge die er verüben hat lassen…publizieren überall
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Frank
Gast





BeitragVerfasst am: Sa März 01, 2014 02:13:30 
Titel:
Antworten mit Zitat

Must viper be -every month- reminded who the real criminals and terrorists are?
Where they are?

Your hate for anything not amerikan-illumiated is nothing but embarrassing (for you).

Austrians should better look at themselves first when it comes to theft of tax money, criminal activities by elected officials, nepotism,
rigging elections, meddling in foreign affairs, oppression, w.h.y!
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa März 01, 2014 08:43:05 
Titel: Die Lehren aus den Kriegen Putin's
Antworten mit Zitat

Zitat:


Mikheil Saakashvili: Lessons From the Putin Wars

Georgia's former president, who has seen first-hand the sort of trouble the Kremlin is causing in Ukraine, on what to do about Moscow's threat.

By MATTHEW KAMINSKI

Feb. 28, 2014 7:03 p.m. ET
Kiev

Between barricades of tires and impromptu memorials to the victims of Ukraine's revolution, Mikheil Saakashvili stops to pose for pictures and shake hands. "You showed us how to fight Russia," says a gray-haired man in a camouflage jacket, embracing him on Institutska Street, a front line in last week's climactic clashes in the capital.

As the former president of the ex-Soviet nation of Georgia, Mr. Saakashvili certainly knows all about confronting Russia and Vladimir Putin. He also lost a chunk of his country in the process. Now he is here in Ukraine, a country he knows well from his youth, to advise its new leaders on how they can revive the economy as well as keep their nation intact from Russian's potentially crippling intervention.

Mr. Saakashvili studied law and served in the Soviet military in Kiev, altogether for seven years. He has many friends and knows the major politicians, who seek out his advice.

His own rise to power also began with the victory of a youthful street uprising over a corrupt and autocratic post-Soviet leader—Georgia's Rose Revolution of 2003. Thirty-seven years old at the time, Mr. Saakashvili became the youngest president in Europe. As president, he overhauled Georgia's government and economy, pushing the country hard westward, along the way making many foes, most perilously Mr. Putin.

Now it's Ukraine's turn to face the Russian's wrath. In response to the downfall of a client in Kiev, the Kremlin has moved swiftly to cleave off the Crimean peninsula and perhaps the eastern border regions of Ukraine. Less than five years ago, Mr. Putin fought a war with Georgia, pledging to hang President Saakashvili by his testicles. Russian troops now occupy the country's Abkhazia and South Ossetia regions.

By Friday, Crimea's local government and television station were in the hands of Moscow loyalists. Russian gunmen stood guard at the airports and controlled land crossings into the peninsula. Other reports put Russian special forces on the ground in Ukraine's eastern border regions and some 2,000 reinforcements were flown into Russia's Black Sea Fleet base in Sevastopol, the Crimean port. Back in Kiev, a transitional government barely a day old accused Russia of an "armed invasion."

"Nobody knows quite what to do here, and it's really messy," Mr. Saakashvili says, "and Putin knows exactly what to do." The Georgian has never hidden his contempt for the Russian leader, but his reading of Mr. Putin has been validated daily as the drama has played out.

"What does he want here? Chaos," Mr. Saakashvili says. "He has good chances here this time to really chop up Ukraine. It's going toward big-scale conflict. Big, big internal conflict. He'll stir up trouble in some of the Ukrainian regions. It's a very crucial moment. Russia will try to Balkanize Ukraine."

Here's how some of the chaos is sown: On Friday afternoon, deposed Ukrainian President Viktor Yanukovych turned up in Russia, pronouncing himself still in charge. Russian state media is in war-propaganda mode, calling the new leaders in Kiev—many of whom worked with Mr. Putin in the past—"extremists" and "fascists." In Moscow on Friday, legislators also moved to ease the procedures for outside territories to join Russia.

Mr. Saakashvili's views of Mr. Putin weren't always so hostile. In the early days of Georgia's revolution, Russia didn't meddle, he says. "Putin was more humble." About a decade ago, the former KGB agent moved to tighten his grip on power. Domestic repression came with an aggressive anti-Western policy abroad.

In a 2005 speech, Mr. Putin said "the demise of the Soviet Union was the greatest geopolitical catastrophe of the century" and "a genuine tragedy" that "tens of millions of our fellow citizens and countrymen found themselves beyond the fringes of Russian territory." With its 46 million people and the seat of ancient Kiev Rus, Ukraine was the most painful loss for the Russian imperium. In a private conversation with George W. Bush in 2008, Mr. Putin averred that Ukraine wasn't a real state.

"Putin never just says things," says Mr. Saakashvili, who met with him often before the 2008 war. "Ukraine is a 'territory' to him and a territory needs to be divided. The problem with Putin is not just that he's a revisionist. He's revanchist. That's why it's a clash of interests. He wants it back."

The collapse of the Yanukovych regime set back the Putin plan to control Ukraine through a crony. His $15 billion in aid, no strings attached, couldn't prop up Mr. Yanukovych, who had done Moscow's bidding by shelving an EU "association" treaty and moving Ukraine toward the Putin-led Eurasian Union.

"If Ukraine's a success, a smooth transition, a nice government, doing nice reforms—for Putin, it's the end of him," says Mr. Saakashvili. Russians will see the contrast with their slowing economy dragged down by an oligarch-Putin complex that makes Mr. Yanukovych's corruption look thrifty. "Putin is old fashioned," says the Georgian, who is now 46. "He is really obsolete."


Based on Georgia's experience, Mr. Saakashvili believes that Russia will try to incite a clash in Crimea and then offer its services to restore order. He doesn't believe Russia will provoke a direct military clash with Ukraine's still-formidable military, which wouldn't be popular in Russia itself. "It's not Georgia," he says. "Putin wants to be at the same time a peacemaker and a troublemaker," he says. "He did it quite well in Syria." The Russians shielded and armed Bashar Assad's regime. When President Obama late last summer sought a way out of his empty promise to intervene militarily, Russia popped up to mediate with Syria.

Mr. Saakashvili's presence in Kiev in December early in the Maidan protests and again this week were a poke in the eye of the Russian bear. One Western diplomat in town worried that it reinforced the Kremlin leader's paranoia about Ukraine and Western involvement in the revolution. "I think Putin would believe anyway that the CIA is orchestrating all this," Mr. Saakashvili says with irony. "For him I am just one of its affiliates. But if I'm here, then it's really serious. Then it's high-level CIA involvement."

Only a few days ago, the Maidan's victory prompted obituary notices for Russian imperialism. Mr. Saakashvili isn't abandoning that hope. "It depends on what happens in the next month." How the Ukrainians and the outside world respond will be determinate. "Putin has been so incredibly lucky several times in the past," he says, "it's almost diabolic."

The Crimean crisis has brought back from diplomatic obscurity the "Budapest Memorandum" of 1994, in which the U.S., U.K. and Russia pledged to guarantee Ukraine's territorial integrity. Mr. Saakashvili says the outcome on the Maidan showed that the Russians overestimate, and the U.S. and Europeans underestimate, their leverage in the region.


The West dragged its feet on financial sanctions against the Yanukovych circle, but on Thursday last week a move by the EU—after 77 protesters were shot dead in broad daylight—helped bring down the Ukrainian leader. Fearing for their assets and visas, his cronies quickly dropped him.

If Russia keeps up the heat on Crimea, Mr. Saakashvili says, then the West should hit the Putin circle with sanctions. "It would be the same" reaction as in Ukraine. "The last time I was in Miami, it was full of rich Russians. If you tell them you can no longer come here and you have to freeze in Moscow, then they will turn on Putin." Western governments have "much more leverage than they realize. They just need to apply it."

Georgia's experience suggests, however, that there are limits to the free world's appetite for confrontation. Military help is off the table, as Mr. Saakashvili is the first to say. Since the Soviet collapse, the West has deferred to Russia's dominance in its backyard. Mr. Saakashvili, who has a law degree from Columbia University, cultivated a friendship with President Bush and sent Georgian troops to support the U.S. in Iraq to win America's support against Kremlin influence. A pendant around his neck inscribed with Churchill's "never give in" speech was a gift from Sen. John McCain. Despite Mr. Saakashvili's lobbying, the door to the West's clubs never cracked open for his little country.

The 2008 Russian invasion of Georgia and subsequent occupation of parts of it meant that the country had to shelve its EU and NATO ambitions for as long as Russia remains a hostile power. After his election, President Obama launched a "reset" in relations with Russia to smooth over the tensions from the Georgian war. The new president wouldn't take calls from Misha, as everyone informally calls Mr. Saakashvilli. "It took me three years to get to the Oval Office," he says. "Not that I enjoyed these tours to Washington, but it sent the wrong signal to the Russians."

This time, he says, the U.S. should take a firmer line with Russia, and warn Mr. Putin to stay out of Ukraine. An invitation to Russia to work together on Ukraine—as extended by European and U.S. officials this week—only reinforces the impression of spoils on the table to be divided. "That's totally misunderstood by Putin," he says.

At every opportunity, Mr. Saakashvili says that Ukraine's best defense against Russian pressure is a successful move to European-style rule. This is what the revolution was about. "Change must come fast," he says. "I'm worried about Crimea, but I'm more worried about Kiev. If Kiev goes into protracted political crisis, then everything else will explode."


Prone to mood swings late in his presidential term, the Georgian now seems unceasingly upbeat. But isn't it frustrating to see Russia's aggressive history repeat itself?

"I'm frustrated, sure," he says, "but at a certain point it cannot be like this. Come on. Russia is in trouble." He says this with a bravado that, given the events of the past few days, sounds like it could be wishful thinking.

Mr. Kaminski is a member of the Journal's editorial board.


http://online.wsj.com/news/articles/SB10001424052702304026804579411362742506066?mod=WSJ_Opinion_carousel_1&mg=reno64-wsj&url=http%3A%2F%2Fonline.wsj.com%2Farticle%2FSB10001424052702304026804579411362742506066.html%3Fmod%3DWSJ_Opinion_carousel_1
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BeitragVerfasst am: Sa März 01, 2014 10:49:41 
Titel: weitere lesenswerte Beiträge...
Antworten mit Zitat

http://www.faz.net/aktuell/politik/obamas-warnung-lautes-saebelrasseln-12826810.html

http://www.profil.at/articles/1409/982/373122/ivan-krastev-drohen

http://www.profil.at/articles/1409/982/373121/ukraine-der-krisenverlierer-russland-drohgebaerden
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BeitragVerfasst am: Sa März 01, 2014 13:10:55 
Titel: zur Nachlese
Antworten mit Zitat

weil es hoch relevant ist in der derzeitigen Situation.

Das Budapester Memorandum:



Zitat:


Memorandum on Security Assurances in connection with Ukraine's accession to the Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons

Budapest, 5 December 1994

The United States of America, the Russian Federation, and the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland,
Welcoming the accession of Ukraine to the Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons as a non-nuclear-weapon State,
Taking into account the commitment of Ukraine to eliminate all nuclear weapons from its territory within a specified period of time,
Noting the changes in the world-wide security situation, including the end of the Cold War, which have brought about conditions for deep reductions in nuclear forces.

Confirm the following:

The United States of America, the Russian Federation, and the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland, reaffirm their commitment to Ukraine, in accordance with the principles of the CSCE Final Act, to respect the Independence and Sovereignty and the existing borders of Ukraine.


The United States of America, the Russian Federation, and the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland, reaffirm their obligation to refrain from the threat or use of force against the territorial integrity or political independence of Ukraine, and that none of their weapons will ever be used against Ukraine except in self-defense or otherwise in accordance with the Charter of the United Nations.

The United States of America, the Russian Federation, and the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland, reaffirm their commitment to Ukraine, in accordance with the principles of the CSCE Final Act, to refrain from economic coercion designed to subordinate to their own interest the exercise by Ukraine of the rights inherent in its sovereignty and thus to secure advantages of any kind.

The United States of America, the Russian Federation, and the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland, reaffirm their commitment to seek immediate United Nations Security Council action to provide assistance to Ukraine, as a non-nuclear-weapon State Party to the Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons, if Ukraine should become a victim of an act of aggression or an object of a threat of aggression in which nuclear weapons are used.

The United States of America, the Russian Federation, and the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland, reaffirm, in the case of the Ukraine, their commitment not to use nuclear weapons against any non-nuclear-weapon State Party to the Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons, except in the case of an attack on themselves, their territories or dependent territories, their armed forces, or their allies, by such a state in association or alliance with a nuclear weapon state.

The United States of America, the Russian Federation, and the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland will consult in the event a situation arises which raises a question concerning these commitments.

This Memorandum will become applicable upon signature.
Signed in four copies having equal validity in the English, Russian and Ukrainian languages.


http://en.wikisource.org/wiki/Ukraine._Memorandum_on_Security_Assurances
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BeitragVerfasst am: So März 02, 2014 13:39:21 
Titel: Statement aus Brüssel
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aus dem NATO Hauptquartier.

Zitat:


02 Mar. 2014

Doorstep statement

by NATO Secretary General Anders Fogh Rasmussen before the meetings of the North Atlantic Council and the NATO-Ukraine Commission

I have convened the North Atlantic Council today because of Russia’s military action in Ukraine. And because of President Putin’s threats against this sovereign nation.

What Russia is doing now in Ukraine violates the principles of the United Nations Charter. It threatens peace and security in Europe. Russia must stop its military activities and its threats.


Today we will discuss their implications, for European peace and security, and for NATO's relationship with Russia.

Afterwards, we will meet in the NATO-Ukraine Commission.

We support Ukraine’s territorial integrity and sovereignty. We support the right of the people of Ukraine to determine their own future without outside interference. And we emphasise the need for Ukraine to continue to uphold the democratic rights of all people and ensure that minority rights are protected.

Ukraine is our neighbour, and Ukraine is a valued partner for NATO.

We urge all parties to urgently continue all efforts to move away from this dangerous situation. In particular, I call on Russia to de-escalate tensions.


http://www.nato.int/cps/en/natolive/opinions_107663.htm
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Foxhound
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BeitragVerfasst am: So März 02, 2014 16:53:14 
Titel:
Antworten mit Zitat

Die Lage auf der Krim eskaliert, aber sie bleibt unübersichtlich und ist von immer wieder neuen, meist auch widersprüchlichen Meldungen gekennzeichnet.

Die russische Schwarzmeerflotte spielt beim Konflikt in der Ukraine eine zentrale Rolle. Immerhin handelt es sich bei ihr um die einzigen russischen Streitkräfte, die ein vertraglich besiegeltes Recht zur Präsenz (bis 2042) in der Ukraine haben. Für Russland ist in der auf die „Strategische Richtung Süd“ (Mittelmeer, Nah-/Mittelost) zielenden Machtpolitik ihr Verbleib auf der Krim zurzeit unverzichtbar. Die Alternative Novorossiysk wird erst in einigen Jahren voll bezugsfähig, dürfte aber auch dann kaum allen heutigen und/oder geplanten schwimmenden Einheiten ausreichend Platz bieten. Zur Schwarzmeerflotte gehören auf der Krim nicht nur die Stützpunktanlagen in Sewastopol, sondern auch weitere Standorte und Liegenschaften u.a. für Marineinfanterie, Führung & Logistik, sowie die Flugplätze Gwardeskoje (nördlich der Krimhauptstadt Simferopol) und Katsha (an der Küste nördlich Sewastopol).


Die russische Regierung bleibt bemüht, den Status quo möglichst zu wahren, Stützpunkte, Anlagen, Liegenschaften und Personal (Familien der Soldaten) auf der Krim zu schützen, die Schwarzmeerflotte ansonsten aber möglichst aus dem Konflikt heraus zu halten. Gerade dies wollen die ukrainischen Konfliktparteien aber nicht; sie sind im Gegenteil sämtlich mit hoher Priorität bestrebt, das Thema „Schwarzmeerflotte“ für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Pro-russische Elemente (auf der Krim die Bevölkerungsmehrheit) wollen sie zum Eingreifen an ihrer Seite bewegen; pro-westliche Elemente (Hauptstadt Kiew) wollen ihre Aktivitäten ins „legale Abseits“ stellen, um so die Westmächte zu mehr politischem Druck auf Russland zu veranlassen, ja möglicherweise sogar (militärische) Unterstützung zu signalisieren - und ggf. auch eine rechtliche Basis für eine spätere Aufkündigung des Stationierungsvertrages zu finden. In Verfolgung ihrer Ziele lancieren beide Seiten auch ganz bewusst eine Vielzahl von Falschmeldungen - die zwar nicht verifizierbar sind, von vielen ausländischen Medien aber sofort begeistert aufgegriffen und verbreitet werden und so zu einem zunehmend chaotischen Lagebild beitragen.

Zum Flugplatz Gwardeskoje (Simferopol) gebrachte Luftlandetruppen und von Landungsschiffen nach Sewastopol transportierte Marineinfanteristen sind (noch) ebenso wenig ein Bruch des Stationierungsabkommens wie Bewegungen russischer Schützenpanzer auf den Straßen der Krim (zwischen den diversen Standorten der Flotte) oder eine seeseitige Sicherung der Stützpunktbuchten durch Kriegsschiffe. Sie reflektieren zunächst einmal nur das Bemühen Russlands, seine Anlagen ausreichend zu schützen und für eine eventuelle Verschärfung der Sicherheitslage (Evakuierung russischer Bürger) ausreichend vorbereitet zu sein. Jede andere Nation würde hier ähnlich handeln (müssen), auch wenn man Russland vielleicht unterstellen kann, immer sehr schnell auf die „militärische Karte“ zu setzen.

Die russische Verfassung bietet eine Option für den Einsatz von Streitkräften „zum „Schutz russischer Bürger im Nahen Ausland“ (gemeint sind hier frühere Sowjetrepubliken, heute unabhängige Staaten). Diese Option hat Präsident Putin am 1. März durch den Föderationsrat aktivieren lassen. Ob und in welcher Form nun tatsächlich zusätzliche Streitkräfte zur „Intervention“ auf die Krim verlegen, oder ob der Beschluss nur die formelle Basis für einen „erweiterten“ Schutz von Einrichtungen der Schwarzmeerflotte und deren Angehörigen (mit den bereits vor Ort befindlichen Kräften) darstellt, bleibt abzuwarten. Vieles wird davon abhängen, ob und in welchem Maße auf der Krim (oder in der übrigen Ukraine) russische Bürger so bedroht sind, dass sie militärischen Schutzes benötigen. Die Ukraine hat jedenfalls ihre Streitkräfte in die höchste Bereitschaftsstufe versetzt – und die NATO um Hilfe gebeten. NATO und UN-Sicherheitsrat beraten.

Eine vom russischen Präsidenten angeordnete und am 26. Februar begonnene Alarmierungsübung steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Lageentwicklung in der Ukraine. Derartige Alarmierungsübungen sind seit einiger Zeit Standard bei den russischen Streitkräften. Sie werden länger vorbereitet und, wo nach dem KSE-Vertrag wegen der Stärke beteiligter Truppen erforderlich, auch zeitgerecht angemeldet. In die aktuelle Übung sind die Militärbezirke West (u.a. Baltische Flotte und Nordflotte) und Mitte eingebunden. Der MB West grenzt landseitig an die nordöstliche Ukraine; die Krim gehört aber zum MB Süd, und die Schwarzmeerflotte nimmt denn auch in keiner Weise an der noch bis zum 3. März dauernden Übung teil. Es bleibt abzuwarten, ob die zur Übung im MB West verlegten Truppen tatsächlich am 3. März wieder an ihre Standorte zurückkehren.

Quelle: http://marineforum.info/
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
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BeitragVerfasst am: So März 02, 2014 18:20:40 
Titel: in Moskau werden
Antworten mit Zitat

Kriegsgegner festgenommen…

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1569481/Moskau_Hunderte-Kriegsgegner-festgenommen?direct=1563377&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=103

und der Schwarzenberg hat vollkommen Recht:

Zitat:


Der Chef des außenpolitischen Ausschusses des tschechischen Abgeordnetenhauses und ehemalige tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Adolf Hitler verglichen. Schwarzenberg reagierte damit auf die Bereitschaft Moskaus zur Entsendung russischer Soldaten auf die ukrainische Halbinsel Krim.

"Als Adolf Hitler in 30-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts irgendein Land besetzen wollte, hat er immer erklärt, dass er die dortigen Deutschen schützen wolle. Egal, ob es sich um den Anschluss Österreichs, die Besetzung unserer Grenzgebiete oder den Angriff auf Polen handelte (...), immer war es angeblich nötig, deutsche Bürger zu schützen", erklärte Schwarzenberg nach Angaben des tschechischen Nachrichten-Servers "Novinky.cz". Dieselben Argumente verwende jetzt Putin, um die Krim zu besetzen, so Schwarzenberg.

Laut Schwarzenberg ist es "ganz klar", dass es sich um keinen Schutz der russischen Bürger handle, weil niemand sie angreife und sie in völliger Sicherheit seien. "Sie haben sich versammelt, für Russland demonstriert und dabei alle Freiheiten genossen", so Schwarzenberg an die Adresse der Russen auf der Krim, die die neue ukrainische Regierung nicht anerkennen.


http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/612282_Schwarzenberg-vergleicht-Putin-mit-Hitler.html

und auch hier in dem Kommentar wird richtig vermerkt, dass der Wahnsinn erst vorbei sein wird, wenn Putin Geschichte ist…

Zitat:
….Diese Sichtweise wird Russlands Politik so lange prägen, wie über dem Kreml die Fahne des Putinismus weht. Doch signalisiert sie nicht nur Stärke, sondern auch Schwäche, vielleicht sogar Angst. Putin greift auch deshalb in der Ukraine ein, weil er schon im Vorhof des Reichs demonstrieren will, dass Aufstände gegen ein Regime Moskauer Typs nur verbrannte Erde hinterlassen. Auch in Russland zieht er die Schraube der Repression stetig an. Sie könnte jedoch auch dort gebären, was sie zu verhüten sucht. Die Krim-Krise ist noch nicht das Schlimmste, was im Osten Europas geschehen kann.


http://www.faz.net/aktuell/politik/der-kreml-und-der-westen-putins-wahres-gesicht-12828491.html
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BeitragVerfasst am: Mo März 03, 2014 07:05:07 
Titel:
Antworten mit Zitat

Viper ich erklär dir jetz mal was:

Das einzige land, dass in den letzten 25 Jahren auf der Krim in Infrastruktur investiert hat, war Russland. Das russische Militär ist der wichtigste Arbeitgeber in der Region um Sewastopol. Die finanzieren ein Viertel des Stadtbudgets, ganz zu schweigen von den 100 Millionen Dollar, die sie jährlich als Miete an die Ukraine bezahlen. Niemand auf der Krim will, dass die Russen abziehen, dann wäre nämlich die ganze Region pleite.

Hafenanlagen, Infrastruktur, Straßen, das alles wird auf der Krim von Russland finanziert. Selbst die ukrainische Marine nutzt die russischen Anlagen mit, weil die eigenen völlig marode sind!

Russland operiert auf der Krim momentan innerhalb der mit der Ukraine geschlossenen Verträge, welche den Streitkräften auf der Krim Bewegungsfreiheit zugesteht, was letztenendes nötig ist, um eine Logistikkette aufrecht zu erhalten: Man schützt die Logistikkette der Flotte und die russisch-stämmige Bevölkerung. MEHR NICHT.

Wenn in Deutschland ein Aufstand ausbrechen würde, würden die hier stationierten US-Streitkräfte auch ihre Basen in Ramstein oder Spangdahlen schützen wollen.
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
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BeitragVerfasst am: Mo März 03, 2014 08:40:50 
Titel: ein Tipp, Foxhound...
Antworten mit Zitat

lies weniger Putin Propaganda…

in Europa scheinen wir doch mit Merkel eine hervorragende Politikerin zu haben…der braucht man über den Putin nix erzählen…

es mag wohl sein, dass, falls die Sache ohne weitere Eskalationen von Seiten Russlands beigelegt werden kann, dass das ein Verdienst Merkels sein wird…

Zitat:
...Putin akzeptiert Merkels Vermittlungsvorschlag

Russland verstößt mit seinem Vorgehen im Ukraine-Konflikt nach Ansicht der Bundesregierung gegen das Völkerrecht. Dies teilt Merkel dem russischen Präsidenten am Telefon unmissverständlich mit.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Präsident Wladimir Putin vorgeworfen, mit der "unakzeptablen russischen Intervention auf der Krim gegen das Völkerrecht verstoßen zu haben". Dies teilte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter am Sonntagabend in Berlin nach einem Telefonat Merkels mit Putin mit.

Der russische Präsident habe den Vorschlag der Kanzlerin akzeptiert, umgehend eine sogenannte "Fact finding mission" sowie eine Kontaktgruppe, möglicherweise unter der Leitung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), einzurichten, um einen politischen Dialog zu beginnen.

Die Kanzlerin erinnerte nach Angaben ihres Sprechers an das Budapester Memorandum aus dem Jahre 1994, in dem sich Russland zur Respektierung der Unabhängigkeit und Souveränität der Ukraine und ihrer bestehenden Grenzen verpflichtet habe. Auch gegen den Vertrag über die Schwarzmeerflotte von 1997 habe Putin verstoßen. Merkel forderte den russischen Präsidenten erneut auf, die territoriale Integrität der Ukraine zu respektieren.

Putin verteidigt sich

Putin habe bei seinem Telefonat mit Merkel den möglichen russischen Militäreinsatz in der Ukraine verteidigt und erklärt, dass die Ereignisse auf der Halbinsel Krim und in der Ukraine eine Gefahr für das Leben russischer Bürger und der russischsprachigen Bevölkerung seien. Das teilte der Kreml am Sonntagabend mit.

Auf Merkels Besorgnis habe Putin geantwortet, dass die Gefahr von Gewalt nicht gebannt sei. Die von Russland bisher eingeleiteten Schritte seien angemessen, zitierte der Kreml Putin. Ziel sei es, die Lage weiter auf friedlichem Weg zu stabilisieren…….


http://www.welt.de/politik/ausland/article125355002/Putin-akzeptiert-Merkels-Vermittlungsvorschlag.html
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BeitragVerfasst am: Mo März 03, 2014 08:46:10 
Titel: eine recht passable
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Diskussion gestern "Im Zentrum" im ORF..

http://tvthek.orf.at/program/Im-Zentrum/6907623/IM-ZENTRUM/7567687/IM-ZENTRUM/7567751
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BeitragVerfasst am: Mo März 03, 2014 09:05:50 
Titel:
Antworten mit Zitat

Viper hat folgendes geschrieben:
lies weniger Putin Propaganda…

in Europa scheinen wir doch mit Merkel eine hervorragende Politikerin zu haben…der braucht man über den Putin nix erzählen…

Ich hab die FDJ-Schlampe nicht gewählt ... Die Deutschen ham schon immer die größten Idioten in der Regierung akzeptiert - EU-analfixiertes Dreckspack ohne Ahnung und Rückrat.

Und die EU, ein heuchlerischer Sauhaufen ohnegleichen, der mit Verordnungen die Wirtschaft lähnt und die eigenen Völker entmüdigt, besitzt nach wie vor die Frechheit über die Russen herzuziehen ... Schon ein dickes Ding.

Das die Krim von den Russen finanziert wird, ist übrigens keine Propaganda, sondern einen Tatsache. Der Vertrag von 1997 regelte die Aufteilung der Schwarzmeerflotte und den Verbleib der russischen Marine auf der Krim bis 2017. Er wurde 2010 gegen verbilligte Gaslieferungen bis 2042 verlängert. Solange dieser Vertrag nicht von einer der beiden Seiten aufgekündigt wird, gilt er weiterhin.
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Viper
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BeitragVerfasst am: Mo März 03, 2014 09:36:42 
Titel: wie wär's
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Foxhound, wenn Du Deinen unqualifiziereten SED Propagandadreck in einem anderen Forum absonderst?…

Deine Ausdrucksweise passt nicht ganz hier her..
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BeitragVerfasst am: Mo März 03, 2014 09:44:02 
Titel: Re: wie wär's
Antworten mit Zitat

Viper hat folgendes geschrieben:
Foxhound, wenn Du Deinen unqualifiziereten SED Propagandadreck in einem anderen Forum absonderst?…

Deine Ausdrucksweise passt nicht ganz hier her..

Ich SCHEISSE auf Ausdrucksweise. Ich lasse mir von einem EU-hörigen Jammerlappen nicht die Meinung verbieten.

Keinen Schimmer von russisch/ukranischen Ansichten, keinen Schimmer von wirtschaftlichen/politischen Intressen in der Region aber hier das Maul aufreißen und motzen.

Nebenbei, das die Ukraine gern mal bei Gaslieferungen die Zeche prellt, ist auch bekannt - ein weiterer Grund, weshalb das Maß voll ist.

Ist genau wie damals mit Georgien: Sackarschwilli meint, den Dicken markieren zu müssen und rennt dann heulend zur NATO, nachdem er sich den #### verbrannt hat.
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