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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 13, 2014 10:24:21 
Titel: Irak - Syrien- (IS) - al-qaeda - Daesh
Antworten mit Zitat

auch im Rückblick interessanter Artikel aus dem Jahre 2005..

nicht, dass es so kommen muss, oder kommen musste, aber das völlige Versagen der US Obama Administration und Europas im Irak und in Syrien in den letzten Jahren hat sicher viel dazu beigetragen, dass es derzeit so scheint als ob diese Voraussagen zumindest nicht unrealistisch waren und auch sind…

http://www.spiegel.de/politik/ausland/terrorismus-al-qaidas-agenda-2020-a-369328.html
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Zuletzt bearbeitet von Viper am Di Nov 17, 2015 10:29:44, insgesamt 5-mal bearbeitet
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Aug 14, 2014 10:01:13 
Titel: zumindest wird man sich
Antworten mit Zitat

auch hierzulande der Gefahr bewusst…

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3854661/Kurz_ISJihadisten-auch-Bedrohung-fur-Europa?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/3848667/index.do&direct=3848667

wobei ein sehr wichtiger Punkt noch zu ergänzen wäre…

Die Jihadisten sind nicht nur eine Gefahr für Europa, sondern Europa hätte auch eine besondere Verantwortung z.B. jetzt auf der Seite der kurdischen Peshmergas im Irak aktiv zu werden…

Das Gros der Jihadisten im Irak, als auch in Syrien KOMMEN nämlich aus Europa…sind in Europa radikalisiert worden, ganz ähnlich wie auch das Gros der 9/11 Terroristen…

Es sind sowohl in Syrien als auch im Irak sehr wenige Einheimische an der ISIS beteiligt…sind zum Grossteil Gastterroristen..

Heisst die falsche Toleranz in Europa gegenüber dem militanten Islam hat viele Entwicklungen der letzten 15 Jahre erst ermöglicht…

Unter dem "Die Presse" Artikel wie üblich jede Menge schwachsinnige Posts von den üblichen Forumsdepperln...
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Aug 16, 2014 10:33:44 
Titel: hm…..
Antworten mit Zitat

Österreichbezug…

Zitat:


Für Österreich sind Waffenlieferungen an die Kurden im Nordirak weiterhin ausgeschlossen. "Wir sind nicht bereit, uns an Waffenlieferungen zu beteiligen", sagte Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag bei einem EU-Sonderrat in Brüssel. Auch die Lieferung von zivil-militärischen Dual-Use-Gütern sei "für uns kein Thema"….


http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/politik/sn/artikel/waffenlieferungen-in-den-irak-fuer-oesterreich-kein-thema-117426/

Die Frage muss erlaubt sein…warum sind Waffenlieferungen für Österreich kein Thema…??

Jeder, der sich noch ein bissel erinnern kann, weiss, dass früher mal die wildesten Haubitzen von Österreich sowohl an Saddam, als auch an die Mullahs während des Irak / Irankriegs geliefert worden sind…sogar inklusive Ammo, und dem Know How und der Infrastruktur wie man diese Ammo auch unkonventionell befüllen konnte...

Die Deals sind im Hinterzimmer eine Wiener Konditorei, die ein übel beleumundeter, später wegen mehrfachen Mordes Verurteilter geführt hat…

Viele Politiker, die teilweise heute noch in Amt und Würden sind haben die Deals mit übelst beleumundeten Waffenhändlern dort ausgehandelt…

Der Champus und die Nutten waren "free-of-charge" sozusagen part-of-the-deal...

Es winkten Provisionen, es ging um "aabbeiddsplääätze", man war plötzlich wer, und ein paar Parteikassiere fühlten sich plötzlich weltpolitisch wichtig..und machten sich ein recht beträchtliches Körberlgeld nebenbei..(Mord- und Totschlag in den Reihen der österreichischen Diplomatie miteingeschlossen..)

Intellektuell redlich konnte das nur jemand rechtfertigen, der die etwas zynische, aber zumindest plausible Kissinger Anmerkung zum Konflikt, "Gut wär, wenn beide dort unten verlieren" all zu wörtlich nahm…


War aber nicht anzunehmen, weil die handelnden Personen von österreichischer Seite nicht sattelfest genug im Englischen waren, um diesen Kissinger Ausspruch damals zu kennen…


Jetzt haben wir aber eine ganz andere Situation..

Die kurdischen Peshmergas sind wahrscheinlich die einzige Streitmacht im Irak, die, so sie entsprechend ausgrüstet sind, mit dem Islamistenpack fertig werden können…

Also warum diese "noble" Zurückhaltung Österreichs, jetzt, wo man mit solchen Lieferungen wirklich einen Beitrag zur Stabilisierung im Irak leisten könnte..??
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Zuletzt bearbeitet von Viper am So Aug 17, 2014 10:14:26, insgesamt einmal bearbeitet
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Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Sa Aug 16, 2014 17:42:43 
Titel: da schau her….
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es geht ja doch…

man darf gespannt sein, ob den Aussagen unseres, durchaus talentierten jungen Aussenministers, nun auch Taten von österreichischer Seite folgen werden…

in Form von Hardware…

schau ma mal…

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3855307/Kurz-fur-Waffenlieferungen-an-Kurden-im-Irak?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/3848667/index.do&direct=3848667
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Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: So Aug 17, 2014 10:17:51 
Titel: ...
Antworten mit Zitat

in der "Die Presse" gibt Karim El-Gawhary einen Frontbericht von den Peschmergas..

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3855504/Nordirak_ISKaempfer-schiessen-nie-daneben?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/3848667/index.do&direct=3848667

während Hamed Abdel Samad in der "Die Zeit" die Motivation der IS beleuchtet..

http://www.zeit.de/2014/28/hamed-abdel-samad-islamismus/komplettansicht

http://www.ainonline.com/aviation-news/ain-defense-perspective/2014-08-14/us-british-aircraft-support-new-campaign-over-iraq
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BeitragVerfasst am: Di Aug 19, 2014 19:27:54 
Titel: das stimmt, ja….
Antworten mit Zitat

Zitat:
...Rettungsanker im Nahost-Chaos: Wie gut, dass es die Kurden gibt!

Inmitten des Kriegswahnsinns in Syrien und im Irak sind die Kurden heute der einzige Rückhalt für Stabilität und Vernunft. Was täte der Westen ohne sie?…..


http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/sibyllehamann/3856954/Rettungsanker-im-NahostChaos_Wie-gut-dass-es-die-Kurden-gibt
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BeitragVerfasst am: So Aug 24, 2014 08:13:58 
Titel: der Islam...
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http://kurier.at/politik/ausland/hamed-abdel-samad-faschistischer-islam-herr-ueber-leben-und-tod/81.207.850
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BeitragVerfasst am: Di Sep 16, 2014 20:23:21 
Titel: Rafales über dem Irak
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Frankreich hat Recon Flights über dem Irak begonnen

http://www.defense.gouv.fr/operations/actualites/irak-premier-vol-de-reconnaissance-aerienne-actualise
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BeitragVerfasst am: Fr Sep 19, 2014 11:49:07 
Titel: die französische Airforce
Antworten mit Zitat

hat bereits heute etliche Luftschläge gegen die Dae(s)ch geflogen…

http://www.defense.gouv.fr/operations/actualites/irak-premieres-frappes-francaises

finde ich sehr wichtig…

Frankreich, und die kennen sich mit den Islamisten aus…

haben für ihre Zwecke den Namen von IS auf Daech geändert…

Das ist der Name , den die arabisch-islamischen Staaten der Terrorgruppe gegeben haben..

Vergessen wir nicht, die Bürger und Bürgerinnen in den arabischen Staaten haben am meisten zu leiden unter der Terrorbrut..

Und "Islamischer Staat" ist wohl zuviel der "Ehre"..

Frankreich hat institutionsmässig die beste "social" und "cultural" Intelligence, wie man diesen Verrückten begegnet…

und sie haben Air Assets, die Ihresgleichen suchen…

wenn man so ein Islamist der Daech ist…

do you want to meet these guys??? or drop dead before they hit you???




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BeitragVerfasst am: So Sep 28, 2014 10:43:06 
Titel: während das UK
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offenbar den Einsatz von mit Brimstones bestückten Tornados vorbereitet

http://www.flightglobal.com/news/articles/uk-to-join-air-strike-campaign-in-iraq-404201/
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 29, 2014 13:01:21 
Titel: belgische, niederländische
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und dänische F-16 scheinen auch auf dem Weg ins Krisengebiet zu sein…



http://aviationweek.com/blog/european-f-16s-participate-air-operations-over-iraq
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BeitragVerfasst am: Do Okt 02, 2014 18:59:06 
Titel: im UK...
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wird jetzt angesichts dieses Einsatzes eine Diskussion anfangen das alte Schlachtross Tornado doch noch länger als geplant im Dienst zu halten…

http://www.flightglobal.com/news/articles/opinion-why-the-time-is-not-right-to-retire-the-tornado-404203/

weil der Eurofighter kann ja bis heute noch nicht g'scheit air-to-ground...
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 03, 2014 15:25:38 
Titel: die Aussies
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sind auch dabei…

http://www.wsj.com/video/australia-to-strike-death-cult-islamic-state/486F85B7-D232-4B4C-9FA1-48F26229A4A5.html
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 08, 2014 21:49:30 
Titel: Frankreich verstärkt mittlerweile
Antworten mit Zitat

wöchentlich die airpower…

http://www.defense.gouv.fr/operations/actualites/operation-chammal-premiere-mission-de-reconnaissance-armee-pour-les-rafale-arrives-en-renfort

http://www.defense.gouv.fr/actualites/operations/operation-chammal-arrivee-de-trois-rafale-supplementaires2
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 22, 2014 19:32:45 
Titel: notable & quotable
Antworten mit Zitat

der franzöische Botschafter zu den Themen…

http://derstandard.at/2000007087133/Botschafter-Frankreich-wuenscht-sich-nicht-Polizist-der-Europaeer-zu-sein
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Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Dez 04, 2014 19:02:30 
Titel: und Daes(c)h
Antworten mit Zitat

ist die richtige Bezeichnung für die Terrorbande..

nicht "islamischer Staat"…islamische Staaten gibt es eh genug…die sind wieder eine andere Baustelle…jeder auf seine Weise...

http://www.defense.gouv.fr/air/actus-air/operation-chammal-frappe-d-opportunite-dans-la-region-du-mont-sinjar

http://www.defense.gouv.fr/operations/actualites/chammal-echanges-entre-les-marins-francais-et-americains-engages-au-sein-de-la-task-force-50

Frankreich macht keinen grossen Wind…

Frankreich benennt die Dinge klar und tut einfach was…


und zwar viel mehr, als in den sparsamen Dispatches der franzöischen Airforce und Streitkräfte zu Tage kommt..

Action und keine Show der Worte...
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BeitragVerfasst am: So Dez 21, 2014 13:25:36 
Titel: die kurdischen Peschmergas
Antworten mit Zitat

vermelden Erfolge..

http://www.welt.de/politik/ausland/article135607306/IS-fluechtet-ueberhastet-mit-schweren-Verlusten.html
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BeitragVerfasst am: So Jan 11, 2015 10:49:13 
Titel: aus US Sicht,
Antworten mit Zitat

allerdings ist das sicher auch eine Vorgabe genauso und gerade für uns in Europa, nach den schrecklichen Terrorschlägen in Frankreich..

Zitat:




REVIEW & OUTLOOK

The Next Islamist Rampage

The West has to reinforce its terror defenses, including surveillance.

Jan. 9, 2015 6:58 p.m. ET

France’s terror rampage ended Friday as police killed three Islamists, but not before they had paralyzed much of the country, taken more hostages, and killed at least four more innocents. Europe and the U.S. had better brace for more such attacks, while reinforcing the antiterror defenses, moral and military, that have come under political assault in recent years.

The biggest question raised by Paris is whether it presages a new offensive by homegrown jihadists carrying European or U.S. passports who are inspired by al Qaeda or Islamic State. Officials say one of the killers was trained by the al Qaeda offshoot in Yemen, and we can expect other such links or sympathies.

It’s tempting but probably wrong to think that France has a unique jihadist problem because of its relatively large Muslim population (about 7.5% of the country) and the immigrant ghettoes where they congregate. These certainly are breeding grounds for radicalism. Yet the United Kingdom has Birmingham, the Islamist petri dish for the London subway bombers, and the U.S. sheltered the killer Tsarnaevs in Boston and the Somali immigrants in Minnesota who’ve gone to Syria.

America may have a better historical record of assimilating diverse peoples, but that was when the U.S. had a less fragmented national culture and an elite that was more confident in Western values. The Internet, for all its benefits, also makes it possible for young men in the West to be inspired or recruited by jihadist networks around the world.

The threat is compounded by America’s abdication in the Syrian civil war, which has become a Grand Central Station for global jihad. Thousands from the Muslim diaspora have flooded into Syria as they did in Iraq after the fall of Saddam Hussein. The difference is that in Iraq they were killed by the U.S.-Iraq counter-insurgency campaign.

In Syria they have had four years to develop safe havens and training camps. Hundreds of Europeans and Americans have joined the ranks of al-Nusrah, the al Qaeda branch in Syria, or Islamic State, which controls territory from Aleppo in Western Syria through the suburbs of Baghdad.

“A group of core al Qaeda terrorists in Syria is planning mass casualty attacks against the West,” said Andrew Parker, the director general of British security service MI5, in a speech Thursday. His timing was no accident. Mr. Parker said some 600 British citizens have traveled to Syria, many joining Islamic State. “We face a very serious level of threat that is complex to combat and unlikely to abate significantly for some time.”

How to respond? One necessity is to accelerate and intensify the campaign against Islamic State and its 30,000 recruits. Jihad is more attractive when it is succeeding, and Islamic State has infused militant Islam with a new charisma. All the more so after President Obama announced a campaign to destroy it, began bombing, and then—very little. The desultory offensive so far may be winning more recruits for Islamic State than it is inflicting casualties.

The West also needs to cease its political campaign against the most effective antiterror tools. This means surveillance in particular. The same left-libertarian media who have canonized Edward Snowden and Glenn Greenwald now claim solidarity with Charlie Hebdo. Sorry. You cannot favor antiterror disarmament and then claim shock at terror successes.

“My sharpest concern as director general of MI5 is the growing gap between the increasingly challenging threat and the decreasing availability of capabilities to address it,” Mr. Parker, the British security chief, also said this week. “The dark places from where those who wish us harm can plot and plan are increasing” and “we need to be able to access communications and obtain relevant data on those people when we have good reason.”

Surveillance by itself isn’t enough, given the many reports that French security had tracked this week’s killers. We’ll learn in the coming days if the French missed clues that the Kouachi brothers were ready to strike, but other countries have had similar oversights. The FBI was tipped off that Tamerlan Tsarnaev had visited the North Caucusus terrorist hotbed of Dagestan in 2012 but failed to act.

The West will have to consider more aggressive interventions, including arrest or exile, for citizens who visit terror regions and show signs of embracing jihad. Tracking Muslim student groups and clerics is also essential to preventing future attacks. The Associated Press campaign three years ago against the New York police for legal monitoring of Muslim groups looks more morally obtuse with each homegrown attack.

The indispensable and now-missing requirement for this counteroffensive is U.S. leadership. Mr. Obama clearly is unable to supply it. His May 2013 speech announcing victory in the war against al Qaeda may have reflected his sincere belief. But it also revealed his willful naivete about the nature of Islamist terror, and it encouraged jihadists to conclude the U.S. was in retreat. He can’t even find the words to forthrightly defend the antiterror programs his own Administration uses.

Members of Congress in both parties, and especially Republican presidential candidates, have an obligation to show the world that help is on the way. Rand Paul has made the clearest public impression by echoing Mr. Obama’s theme that the U.S. has gone too far in its antiterror defenses. Other candidates who disagree will have to speak clearly about how they define the Islamist threat and how the West can defeat it.


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BeitragVerfasst am: So Jan 11, 2015 15:18:18 
Titel: Reuel Marc Gerecht
Antworten mit Zitat

erinnert in einem Kommentar im "Tschörnl" daran, dass Frankreich sehr wohl die am besten auf die Herausforderungen vorbereiteten Sicherheitskräfte hat, und das seit langer Zeit..

und wie sehr sowohl die USA, als auch Europa, also generell der "Westen" von der hervorragenden Arbeit der französischen Sicherheitsbehörden auf diesem Gebiet profitieren..

Zitat:


OPINION

France and the New Charismatic Jihad

Worries about autonomous jihadist cells appear to have been realized in Paris.

By REUEL MARC GERECHT

Jan. 7, 2015 7:00 p.m. ET

The terrorist attack in Paris on Wednesday—with 12 people killed by masked men yelling Islamist slogans—has been a long time coming.

After the 9/11 attacks on the U.S., Western counterterrorist experts probably feared European radical Muslims more than they did Islamic militants in the Middle East. Since the early 1990s, when Algeria’s savage war between the military junta and Islamists began to spill over into France, the French internal-security service, now known as the Direction central du renseignement intérieur, or DCRI, began to ramp up its capacity to monitor Muslim militants.

On Nov. 27, 2001, France’s premier counterterrorist magistrate, Jean-Louis Bruguière, was pessimistic about “autonomous” jihadist cells in Europe and North America that “don’t need to receive orders to pass into action.” The Iraq War added to this widespread anxiety. Many believed that the Anglo-American invasion would provoke a maelstrom of holy warriors against the West.

It didn’t happen then. But it may be happening now.

The lethal attack in Paris on the satirical magazine Charlie Hebdo —which has made a specialty of mocking both sides of the too-much-Islam-in-Europe debate, and in 2012 famously published caricatures of the Prophet Muhammad —probably isn’t a lone-wolf affair. But it may represent what Mr. Bruguière feared: native jihadist cells that can act independently of foreign terrorist organizations, like al Qaeda or Islamic State, but may act in concert, and certainly in sympathy, with these groups.

The DCRI, easily the most effective domestic-intelligence organization in Western Europe, has been sounding the alarm for over a year, warning that the Syrian insurrection against the Bashar Assad regime was becoming too bloody and too irresistibly magnetic for French Sunni Muslims. Several hundred of them have traveled to Syria and Iraq to fight under the banner of Islamic State and other radical groups. Hundreds of other European Muslims appear to have joined them. The French bastion against domestic terror appears to be cracking.

This isn’t good news, because America’s dependence on the French service and Great Britain’s domestic-intelligence outfit, MI5, cannot be overstated. They are part of America’s front line in the war against Islamic holy warriors. Take away communications intercepts, an American forte, and Washington has effectively no unilateral capacity to monitor Islamic militants on European soil. Other Western European services are quick to confess that the British and French are their models and have been indispensable in their own efforts to understand and check Islamic radicalism in a continent that is now effectively without borders.

If the French, who have more policemen and security officers per capita than any other Western country, cannot monitor and check Muslim extremists at home, Islamic radicals in Europe and elsewhere will surely take note.

The ability of Western European citizens to travel without visas offers enormous opportunities for jihadists whose dream target remains the U.S. There are now so many European Muslims it is impossible for American officials to identify suspect radicals without European assistance. Even random, targeted selections and entry denials, based on best guesses, could cause serious diplomatic problems with America’s European allies, who must protect the travel rights of their citizens. The Europeans carry the heavy load of American security in addition to their own.

The rise of Islamic State in Syria and Iraq—the first time jihadism has successfully conquered and occupied any large territory—has introduced a historically evocative charisma into Islamic fundamentalism. Islamic charismatics are always bad news for Westerners, even if their primary targets are Shiites, Kurds and Yazidis. The spillover is unavoidable, given the anti-Western core of modern Islamic militancy.

Part of the problem for Europe is undeniably home-brewed. The alarming, so far unchecked rise of anti-Semitism and violence against European Jews that is practiced by both Muslim and non-Muslim Europeans isn’t coincidental to the increase of Islamic terrorism in Europe. Contrary to the bizarre contention of U.S. Secretary of State John Kerry , Israel and the travails of the Israeli-Palestinian peace process had nothing to do with the rise of Islamic State and the birth of a new jihadism that is far more appealing than the less territorially successful jihadism of al Qaeda. Anti-Semitism has become inseparable from the gospel of a charged Islamic identity. (Western anti-Semitism, traditional Islamic suspicion of Jews, and anti-Zionism have congealed.) Anti-Semitism goes up in Europe as the appeal of a European identity to Muslims goes down.

Anti-Semitism nourishes the radical Islamic vision of a humbled Europe, once the motherland of imperialism. It encourages the idea that Muslims can dictate the terms of European expression about Islam. Not that long ago, Muslims couldn’t have cared less what Europeans thought about them or their prophet. Christians and Jews were infidels, after all, benighted souls not worth bothering with. That has changed as Europe’s Muslim population has grown and radicalized, and as traditional Islamic injunctions from the homelands were imported into an ultra-tolerant, increasingly politically correct Europe.

The French identity, more open than most European identities, has appealed to millions of Muslim immigrants. Thoughtful French intellectuals just a decade ago hoped that “French Islam” might work. A decade of troubles, including large riots in predominantly Muslim suburbs, increasingly lethal anti-Semitism, and now terrorism have stirred serious doubts even among the most optimistic.

Americans ought to hope that the French can get all of this right. If they can, then this horrible moment, too, shall pass. If they can’t—and it isn’t clear that the French can solve their worst counterterrorist problems unless Islamic State is demagnetized (pre-eminently an American military problem)—then the grim analysis in 2001 by Judge Bruguière may prove prescient.

Mr. Gerecht, a former Middle East-targets officer in the Central Intelligence Agency’s clandestine service, is a senior fellow at the Foundation for Defense of Democracies.



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BeitragVerfasst am: Mi Jan 14, 2015 14:44:57 
Titel: "Charles de Gaulle"
Antworten mit Zitat

enroute…

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4636471/Frankreich-entsendet-Flugzeugtraeger-gegen-Islamisten?_vl_backlink=/home/index.do

http://www.defense.gouv.fr/operations/autres-operations/operations-ponctuelles/arromanches-nouveau-deploiement-du-groupe-aeronaval
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BeitragVerfasst am: Do Jan 15, 2015 06:57:49 
Titel: und, wenn das so sein sollte
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wie hier beschrieben, stellt sich nun die Frage seit Langem, was macht man mit dem Jemen?

http://www.wsj.com/articles/yemens-al-qaeda-branch-claims-responsibility-for-charlie-hebdo-attack-1421231389

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/al-quaida-hinter-angriff-auf-charlie-hebdo-13370111.html
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CHH
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BeitragVerfasst am: Do Jan 15, 2015 11:35:36 
Titel: Re: und, wenn das so sein sollte
Antworten mit Zitat

Viper hat folgendes geschrieben:
wie hier beschrieben, stellt sich nun die Frage seit Langem, was macht man mit dem Jemen?


Na, das hier!

Sobald es auf einem Schiff eingebaut ist.
Genaueres dazu Hier
Dann schippert die USS Irgendwas vor der jemenitischen Küste und in irgendeinem Terrorcamp macht´s einfach nur "Bumm" und keiner weiß wieso, von wo, wer, Drohne ist auch keine am Himmel...

Ich sage nur Mach 6 und 100nm Range.
Hipp hipp hurra Uncle Sam! biggrin biggrin biggrin
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Do Jan 15, 2015 17:19:30 
Titel: naja….
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CHH hat geschrieben

Zitat:
….Dann schippert die USS Irgendwas vor der jemenitischen Küste und in irgendeinem Terrorcamp macht´s einfach nur "Bumm" und keiner weiß wieso, von wo, wer, Drohne ist auch keine am Himmel...


wenn's funktioniert , gut

aber wenn Du Dich erinnerst, in den 80'ern, als die Mullahs aus Teheran zusammen mit Arafat & Co den Libanon angezündet haben…( die erste "ökumenische" Terrorinitiative, radikale Schiiten aus Teheran haben mit dem ehemaligen Muslimbruder Arafat (extremistische Sunna) gemeinsame Sache gemacht, und die Gegend dort und die ganze Welt terrorisiert und Furchtbarstes angerichtet..ist heute leider schon vergessen…das waren die wirklichen Ursprünge und Role Models für al qaida und IS und und und)

da haben die USA die alte USS New Jersey vor dem Libanon geparkt und von ihr ab und zu VW Golf grosse Geschosse Richtung Terrorcamps rübergeschickt…war sicher beeindruckend der Krach und die Erschütterungen wenn sowas, praktisch immer im menschenleeren Raum in irgendwelchen Felsspalten ausserhalb Beiruts eingeschlagen hat..war wahrscheinlich bis zur Hohen Warte registrierbar..als Erdbeben...

aber ich glaub das war mehr dazu da um Eindruck zu schinden..ob sie was getroffen haben, ist wieder eine andere Frage..eher nicht...

naja, die ganze Gegend da unten kann man nur militärisch befrieden, die Islamisten verstehen keine andere Sprache...
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CHH
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Anmeldungsdatum: 26.07.2004
Beiträge: 1553
Wohnort: Groß-Enzersdorf

BeitragVerfasst am: Do Jan 29, 2015 09:48:46 
Titel: Langsam, ganz langsam, kommt die Gegenbewegung...
Antworten mit Zitat

.. und beinah wie immer geht´s von den Franzosen aus:
Stop Djihadisme

Gut, die haben auch zugegebenerweise den allergrößten Handlungsbedarf.
Kaum sonstwo hat das Problem eine solche Eigendynamik entwickelt und als Kolonialherr all dieser "failed" regions trägt man auch ein Teil Mitschuld.
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Viper
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Anmeldungsdatum: 07.08.2004
Beiträge: 8981

BeitragVerfasst am: Mo Feb 16, 2015 12:57:44 
Titel: auch die Situation in Libyen
Antworten mit Zitat

mag wohl einer der Gründe sein, warum Ägypten jetzt sehr schnell Rafales anschaffen will…

ist wohl möglich, dass Ägypten schon dieses Frühjahr / Sommer ein paar Rafales aus französischen Airforcebeständen sich ausborgen wird, bis die eigenen Bestellten dann fertig sind…

http://www.bbc.com/news/world-middle-east-31483631
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